Beiträge von Matze

    Mit anderen Worten: Anstatt sich dagegen zu wehren mit diesen Worten konfrontiert zu werden versuche ich sie lieber positiv zu besetzen.

    Nur klappt das nicht. Du kannst nicht als Einzelperson die Bedeutung eines Wortes ändern. Du wirst letztenendes nur zur Verbreitung beitragen, aber halt unter der Bedeutung, die die Gesellschaft ihm gegeben hat. Zumindest, wenn du es ohne "Erklärung" verwendest.


    Und ja, ich weiß, dass sich manche selbstironisch als Gutmensch bezeichnen, nur glaube ich nicht daran, dass das kurz- mittel- oder langfristig was an der gegenwärtigen Bedeutung ändern wird. Und deshalb finde ich es recht kritisch, das so zu verwenden, zumal man auch noch bedenken muss, dass gerade die sogenannte Alt-Right stark über Ironie, Memes etc solcher Art rekrutiert. Du kannst auch etwas ironisch sagen, aber es ernst meinen und wie will man dann noch unterscheiden? :/

    <rage>

    (...) Political Correctness (...)

    Können wir nicht einfach mal aufhören, diesen rechten Kampfbegriff* weiter zu verbreiten und es als das bezeichnen, was es ist: "kein verdammtes Arschloch sein". Danke.


    *

    Das Wort als solches ist schon älter, hat aber erst seit Beginn der 1990er Jahre größere Verbreitung gefunden. Damals wurde es von der politischen Rechten bzw. Konservativen in den Vereinigten Staaten aufgegriffen, die die Verwendung und Dominanz „politisch korrekter“ Sprache als Zensur und Einschränkung der Redefreiheit kritisierten. In der Folge griffen auch konservative Kreise in Europa diese Kritik auf.


    Überhaupt regt mich die unhinterfragte Verbreitung solcher (und ähnlicher) rechter Kampfbegriffe auf. Egal ob "Gutmensch", "Kinderschänder", "linker Faschismus".
    "Kinderschänder" geht einfacher über die Lippe als "Kindervergewaltiger" aber im politischen Bereich sehen wir doch auch ein, dass die einfache Lösung nicht immer die richtige/beste ist, warum dann nicht im Sprachgebrauch?
    Gerade diese subtilen Neologismen sorgen für ein abdriften unseres Sprachgebrauchs nach rechts, der im Umkehrschluss rechte Debattenführung in die Mitte der Gesellschaft bringt.
    </rage>


    P.S.:
    Ich will damit nicht implizieren, dass ich meisterlampe für rechts hielte, nur dass keine Missverständnisse aufkommen.

    Zu Episode IX:


    Ich finde es tatsächlich schade, dass man Abrams die Regie gegeben hat. Mit Rian Johnson (der angeblich das Angebot für IX bekommen hat, aber ablehnte) wäre ich wesentlich glücklicher gewesen, noch besser wäre ein neuer Regisseur. Ich kann aber auch verstehen, dass jetzt, wo die Zeit dann doch knapper wird, Disney keine Experimente mehr eingehen will. Apropos knapper werdende Zeit: IX wurde auf Dezember verschoben ^^

    Gibts eigentlich außer mir noch Leute, die bei Raumschiff-/Fahrzeug-Enthüllungen euphorisch reagieren?


    Interessant finde ich hier z.B. den B/SF-17 heavy bomber.



    Während die Transporter der First Order in Episode VII noch WW2-Landungsboote mit nem Deckel waren, sind das jetzt WW2-Bomber mit einer nach unten gezogenen Bomberposition. Man könnte das jetzt faul nennen, aber ich mag es, es erinnert an die Originaltrilogie, in der quasi alle Waffen auf irgendwelchen historischen Modellen basierten. Gleichzeitig merkt man aber immer noch die Verwandshcaft mit dem B-Wing (A/SF-01heavy bomber) und das ist eine der großen Designstärken dieser neuen Trilogie.



    Als nächstes wäre da der AT-M6, All Terain MegaCaliber Six, benannt nach der gigantischen Kanone in seinem Rücken.



    Ganz kurz gehalten ist der schlicht und einfach eine logische Weiterentwicklung des AT-AT, dessen lange Beine sich in der Schlacht von Hoth als Schwäche erwiesen. Dazu (und zum Dreadnought hier ein Interview)



    Apropos Dreadnaught.



    Die dritte Staffel von Star Wars Rebels mündet in einem planetaren Bombardement durch Sternenzerstörer. Ich habe mich da gefragt, warum das Imperium für solch eine Aufgabe kein dediziertes Schiff hat, immerhin kamen solche Bombardements ja häufiger vor. Die First Order hat nun solch ein Schiff und man sieht dem Design an, dass es auch wirklich primär darauf ausgelegt ist.



    Und zu guter letzt und womöglich das kontroverseste neue Schiff: Der Mega-Sternenzerstörer.



    Das Flaggschiff von Snoke und der einzige der First Order. Dreimal so breit wie die Executor lang und wie man sehen kann nicht mehr pfeilförmig. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll.



    Wie steht ihr zu diesen Fahrzeugen/Schiffen?

    Card Crawl und Card Thief von TinyTouchTales. Ersteres ist ein Dungeon Crawler, zweiteres ein Stealth-Spiel, jeweils basierend auf einem Kartendeck, das durchgearbeitet werden soll. Tolle Mechanik kombiniert mit großartigem Artstyle. Beide Spiele kann man zudem kostenlos runterladen und damit verbundene Einschränkungen dann später durch den Kauf aufheben.


    Und um noch einmal ein Beispiel zu bringen: Hitman GO hat mich seinerzeit auch sehr überrascht. Es war ein sehr interessanter Ansatz, den Gameplay-Loop komplett zu verändern, aber die Quintessenz der Spielereihe, nämlich die Repetition zur Perfektion und die Attentate beizubehalten. Heraus kam ein grafisch simples aber ansehnliches Rundenstrategiespiel mit gut durchdachten Leveln und vielen kleinen Tricks und Tücken zum Schaffen der nötigen Abwechslung.

    Das habe ich auch angespielt, aber Lara Croft GO gefällt mir nochmal ein ganzes Stück besser, auch vom Artstyle her.


    Ansonsten wäre noch #ymbab (you must build a boat) zu erwähnen, was zwar eigentlich nur ein Match-3-Spiel ist, das aber mit Dungeon Crawling kombiniert. Ist die Fortsetzung von 10000000, was es inzwischen auch für Steam gibt.


    Polytopia hat sich Civ genommen, den Umfang auf das nötigste reduziert ohne aber zu viel Tiefe zu nehmen. Grundspiel mit vier Völkern gibts umsonst, weitere kann man sich dazukaufen.


    Und als letztes hätte ich noch Pathfinder Adventures anzubeiten, was eine Umsetzung des Kartenspiels für die Mobilgeräte (und seit kurzem für Steam) ist. Ebenfalls kostenlos mit hinzukaufbaren Helden, die man aber afair auch erspielen kann.

    Hab gestern auch Guardians of the Galaxy 2 gesehen und kann mich meisterlampe in den meisten Punkten anschließen, fand den Bösewicht aber ganz ok.


    Ich war teilweise etwas vom Humor enttäuscht, da hatte es teilweise Stellen, wo ich das Gefühl hatte, da "sollte" man lachen, es aber nicht wirklich witzig fand.


    Da dieser Film ja auch was auf der Erde bewirkt hat, hoffe ich einfach mal, dass man davon in weiteren Filmen des MCU auch was mitbekommt, gehe aber davon aus, dass man es zum wiederholten Male versäumen wird, hier ne Verbindung zu ziehen.



    Außerdem habe ich den Pilotfilm der neuen DuckTales-Serie gesehen und bin verliebt. Wunderschön, witzig und ein grandioses Casting - alleine David Tennant als Scrooge McDuck ist so eine perfekte Besetzung. Kann die Serie jetzt schon kaum erwarten.

    Soweit ich das mitbekommen hab, hat ja Claus Strunz im Kanzlerduell ordentlich AfD-Werbung gemacht...


    Die AfD war am schwächsten, als keiner über sie geredet hat, man kann leider Gottes davon ausgehen, dass diese Duelle (und die Berichterstattung darüber) sie wieder ordentlich hochpushen werden :(

    Den Trailer find ich aber schonmal aussagekräftiger als den von der Gamescom.


    Klar, die Animationen sind unerträglich schlecht, aber ich denke, das wird noch besser, wenn auch nicht großartig und ich mag den Artstyle, low poly ist einfach toll.


    Bin jetzt auf jeden Fall wesentlich interessierter an The good Life als davor (wtf hat mein Autocorrect da gemacht?).