Beiträge von BenniArt

    Langsam arbeite ich mich nun also durch die Oscarnominierungen des letzten Jahres und werde auch von "Imitation Game" kalt gelassen - großartiger Cumberbatch und auch ansonsten tolle Besetzung, aber ein nägelaufrollender Soundtrack, der innerhalb der ersten 20 Sekunden zu verstehen gibt, dass er gehasst werden möchte, und eine lasche Biopic-Geschichte, die zu keinem Zeitpunkt von abgetrampelten Faden abweicht und somit voraussehbarer wird, als es ihr gut tun würde. Schade eigentlich, langsam bleiben kaum mehr Kandidaten, die es für mich mit Whiplash aufnehmen könnten :(

    Whiplash war ja auch der Wahnsinn! Hab in meinem ganzen Leben nur wenige, bessere Filme gesehen.Allerdings war Birdman einer davon. Falls du den noch nicht gesehen hast, das gibt es noch Hoffnung unter den Oscar-Kandidaten ;)


    Hab ich, das ist ja das Problem :D Ich fand ihn schrecklich, aber selbstverständlich eher auf subjektiver Ebene, als auf objektiver. Meine ich auch irgendwo in den Tiefen dieses Threads schon einmal erwähnt zu haben :P

    Langsam arbeite ich mich nun also durch die Oscarnominierungen des letzten Jahres und werde auch von "Imitation Game" kalt gelassen - großartiger Cumberbatch und auch ansonsten tolle Besetzung, aber ein nägelaufrollender Soundtrack, der innerhalb der ersten 20 Sekunden zu verstehen gibt, dass er gehasst werden möchte, und eine lasche Biopic-Geschichte, die zu keinem Zeitpunkt von abgetrampelten Faden abweicht und somit voraussehbarer wird, als es ihr gut tun würde. Schade eigentlich, langsam bleiben kaum mehr Kandidaten, die es für mich mit Whiplash aufnehmen könnten :(

    @BenniArt



    Ok, du bist der erste der das so sieht. Ich bin immernoch gespannt weil ich ihn noch nicht gesehn hab. Mal schaun ob ich deine Meinug teilen werde ;)


    Keine Sorge, selbst wenn das nicht der Fall sein sollte - meine Meinungen weichen sowieso häufiger mal ab ;)


    Ich kann dir da gar nicht zustimmen, ich fand den Film auch nicht fehlerlos, aber abseits von der hervorragenden Cinematographie und Jake Gyllenhaals Rolle eines Mannes, der sich immer mehr in seine Arbeit vertieft, die einfach durch seine herausragende Leistung ausgefüllt wurde, finde ich das Screenplay schon sehr beachtenswert, in der Art wie es wirklich spannende Momente inszeniert und sich mit dem Sensationsjournalismus der heutigen Medien auseinandersetzt.

    Ich saß am Ende eben da, und fragte mich: "Wenn das Satire ist, ist den Leuten davor etwa nicht klar gewesen, dass es so läuft?" Und um ehrlich zu sein, möchte ich diese Frage gar nicht erst beantwortet wissen O.o

    Ich verstehe nicht ganz, wie du den Zusammenhang zwischen Satire und Unwissen über die Wahrheit ziehst, das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun, oder wie meinst du das jetzt?


    Ich formulier es mal ganz vorsichtig folgendermaßen: Dieser Film ist grundsätzlich als eine Kritik in Form von Satire zu verstehen, dabei deutet er aber auf etwas so offensichtliches, dass ich mit dem gleichen Erfolg auch einen satirischen Film drehen könnte, in welchem ich erkläre, es werde nass, wenn es regnet. Das ist eine offensichtliche Tatsache, und Menschen, die das noch nicht wussten, werden es durch einen solchen Film auch nicht mehr lernen. Wenn aber jemand bereits wusste, was darin gesagt werden würde, braucht er den Film nicht mehr zu schauen, da er dadurch sofort vorhersehbar und damit spannungsarm ausfällt. Ich hoffe, dass mein Ansatz nicht gänzlich an dir vorbeiführt und du ihn verstehst :D

    Ich habe mich wacker gehalten und mir Nightcrawler angesehen - selten hätte ich meine Zeit lieber anderweitig genutzt :D

    Ja? Wieso das? Der soll ja angeblich eine Glanzleistung an Schauspielerei von Gyllenhaal sein.

    Bloß reicht sowas leider nicht aus. Und obwohl ich ihm wirklich lassen muss, dass er gut gespielt hat, bot seine Figur kaum Stoff. Bu-hu. Ein Irrer. Einfach nur ein Irrer, ohne jegliche Besonderheiten. Yay. Und so ging es bei mir mit dem ganzen Film. Ich saß am Ende eben da, und fragte mich: "Wenn das Satire ist, ist den Leuten davor etwa nicht klar gewesen, dass es so läuft?" Und um ehrlich zu sein, möchte ich diese Frage gar nicht erst beantwortet wissen O.o

    Ich hätte es ja lieber, man könnte editieren - dann bräuchte es hier keines Doppelposts. Was soll's. Heute habe ich "Yojimbo, der Leibwächter" gesehen, nachdem Tony Zhou mein Interesse für Kurosawa geweckt hat und fand ihn sehr interessant. Wunderschöne Bilder, toller Soundtrack und vor allem endlich wieder alte Schule! :)


    Ich hab den aufm Festival gesehen und wusste nix über die Story, dachte das wär irgendein Oscar-Biopic.
    Als ich dann das Finale gesehen hab ist mir ehrlich die Kinnlade runtergeklappt, Tonschnitt und Kamera auf dem höchsten Level seit Jahren.


    Ging mir ähnlich. Aber mit Biopic liegst du gar nicht so verkehrt. Dieses Imterview bietet einen wirklich sehenswerten Einblick, und hat ein paar Überraschungen parat ;)

    Puh, wirklich schwierige Frage, meine ich. Ich höre so ziemlich alles gerne, womit ich tatsächlich so ziemlich alles meine, ist ja auch nicht immer der Fall. Liebstes Genre? Trotzdem noch Klassik. Einfach dem unglaublichen Variationsreichtum geschuldet. Es gibt so unfassbar viel schöne Musik, und mich verbindet mit ihr auch, dass ich sehr viele große Werke bereits im Orchester und teils auch schon als Solist aufgeführt habe :)

    Habe gerade endlich Whiplash gesehen und bin schwer beeindruckt. Eine 10/10 von mir, was bei meiner grundsätzlichen Haltung mit einem "OMGWATHAVEISEENITWASTHEBESTDAYINMYLIFE!!!1" zu vergleichen ist. Wirklich ein unfassbar guter Film, was mMn heute leider eine Seltenheit ist!

    Alter. Was bei uns grad für Sturm ist. Das is der Wahnsinn. Ich hab schon Schiss das die Dachziegel vom Dach haut.


    Geht mir ähnlich. Wir haben vor allem sauviele Fenster, in einem Zimmer sogar eine Glaswand. Da fängt man an, sich von ihnen fernzuhalten. So sicherheitshalber :D

    (Edit:)

    • Name: Benjamin
    • Alter: 17 Jahre
    • Wohnort: Braunschweig
    • Arbeit: Schüler, 12. Klasse, Gymnasium; Jungstudent mit Hauptfach Violine
    • Hobbys: Filme, Fotografie, Reisen, Musik, Literatur, Animation, Zeichnen. Als Kunst getarntes Zeug eben :3
    • Über mich: Ich bin ein komischer Mensch, der mit 3 Jahren seinen ersten Computer hatte (einen alten IMB Thinkpad Laptop :3) und seit 14 Jahren Videospiele spielt. Hauptsächlich beschäftige ich mich mit Musik, unter anderem, weil das Musikerdasein mein Berufswunsch ist und momentan alles auf dem besten Wege ist, sich zu ergeben ^.^ Nebenher mache ich noch sehr gerne Zeug mit meiner Kamera, so etwa viele Fotos, wenn ich verreise, aber auch Stop Motion Animationsfilme, die ich dann auf YouTube hochlade. Hier und da schreib ich noch was und tanze manchmal bei Mondschein meinen Namen. §ugly

    Gestern Birdman gesehen und fand ihn faszinierend. Dieser Metaplott, die Satire und vor allem dieser Schein, dass alles eine lange Kamerafahrt ist. Und um das Ende ranken sich ja auch Theorien.


    A propos Theorien. Habe mich eben gefragt, ob es wirklich einen Film gibt, wo am Ende alles nur ein Traum ist. Denn wenn man googlet, findet man nur sehr viele Spekulationen über z.b. Inception oder Breaking Bad :D

    Ich fänd es interessant mal über den Film zu reden, denn ich hab ihn gerade auch gesehen und war leider sehr enttäuscht davon ;)

    Das ist es nämlich, glaube ich. Wenn ich studieren werde, tu ich das wahrscheinlich in Berlin oder Bremen, oder sonst wo, aber auf jeden Fall in einer großen Stadt. Und mir ist natürlich klar, dass das ganze sehr vieles bequem macht und sich lohnt, aber ich hab einfach nicht das starke Verlangen, das ich selber von mir erwartet hätte ;)