Beiträge von Onsche

    Ich bin da auch sehr zwiegespalten was die Begeisterung für das Spiel betrifft, auch wenn ich sie trotzdem nachvollziehen kann. Um es gleich zu sagen: Ich bin weder anti gegen TLoUS 2 noch sehr gehypt. Ich konnte aber leider für mich aus der Story nicht das rausholen was ich im ersten Teil empfand. Nicht deshalb was mit Joel passiert ist, auch das Gerede über irgendeine Agenda war mir völlig egal. Aber die Prämisse, die Gewalt bringt nur noch mehr Gewalt, war mir zu klischeehaft.


    Ab der Mitte des Spiels konnte ich auch die Taten von Ellie nicht mehr vollends nachvollziehen, weil sie nur noch untergeordnet der Prämisse passieren mussten. Ellies Charakter wurde sehr eigenartig dargestellt, was dieser aber grundsätzlich gar nicht mitbringt. Das hat auch nichts mit dem älter werden zu tun oder mit den Geschehnissen rund um Joel. Ellie tut Dinge in TLoUS 2 weil es das writing verlangt bzw. weil es spielerisch funktionieren muss. Selbst Abby konnte ich dann besser nachvollziehen als Ellie, allein schon weil Abby in sich logischer geschrieben wurde.


    Die absolute Ludonarrative Dissonanz erreichte der Titel für mich am Ende. Abby hing am Pfal und war locker Wochen wenn nicht Monate in Gefangenschaft. Ellie war schwer verletzt und blutete wie bei einer Schlachtung. Aber beide liefern uns einen MGS4-Kampf auf höchster Action-Blockbuster-Güte. Spätestens da war ich völlig raus und fands nur noch albern. Je realistischer das Spiel sein wollte in seiner Darstellung, desto weniger konnte ich es abkaufen. Wie gesagt, die Prämisse checkt man schon ab der Hälfte und trotzdem wird's auf etwa 26 Stunden gedehnt. Am Ende gibt es kein großes ganzes wie im ersten Teil. Es gibt keine Weiterentwicklung der Charaktere und keine Erkenntnis die der Spieler nich eh schon vor Stunden kommen sah. Am Ende sind wir in TLoUS 2 da wo wir quasi angefangen haben nur eben mit weniger Charakteren.


    TLoUS 2 zeigte mir jedenfalls auf, wie gut TLoUS 1 eigentlich geschrieben war und das Tragik, Ambivalenz und Tod alleine nicht reichen um eine gute Story zu haben. Und man muss mit TLoUS 2 einfach so hart ins Gericht gehen, denn es bewegt sich auerßhalb des Genre-Standards und muss dementsprechend auch so bewertet respektive kritisiert werden.

    Das neue CoD: MW hätte sich gänzlich anders vermarkten müssen. Ich gehe völlig mit wenn mir ein Spiel sagt: "Hey! Ich bin ein Action-Blockbuster auf Hollywood-Niveau, nimm mich also nicht zu ernst." Von mir aus kann gefoltert, geschossen, getötet und was weiß ich was werden. Nur soll mir kein Spiel das als realistische Kriegsabbildung verkaufen. Es gibt einfach kein Spiel (und das ist sicherlich gut so) was Krieg adäquat abbilden könnte. Du kannst es Abstrakt wie "This War of Mine" bzw. auch "Valiant Hearts" machen. Oder du bedienst dich an Vorlagen wie Apocalypse Now und entwickelst daraufhin einen Titel wie "Spec Ops: The Line." Das ist dann alles ganz nett, mal mehr mal weniger. Aber besagte Titel behalten dann immer so viel Distanz um als reines Spielemedium wahrgenommen zu werden.


    Und grundsätzlich hat die Marke CoD das auch immer so gehandhabt. Für 5 bis 6 Stunden hat man dann quasi "The Rock: Fels der Entscheidung", "Armageddon" oder "Bad Boys" gespielt, also einfache, stupide Hollywood-Action. Mit besagter Hollywood-Moral, Hollywood-Inszenierung und Hollywood-Gewalt. Das kann zuweilen dann auch mal fragwürdig, komisch oder falsch rüberkommen, bleibt aber so dermaßen Abstrakt und fern von der Realität, dass man es schon im Grundsatz schon nicht ernst nimmt bzw. zur gleichen Zeit es dennoch akzeptieren kann.


    Das neue CoD: MW tut das aber plötzlich nicht mehr. Es möchte gleichzeitig authentischen Krieg abbilden, aber sich dennoch Hollywood'esk inszenieren. Und daran scheitert der Titel bzw. jedes Medium welches meint den Krieg genug verstanden zu haben, um ihn im Unterhaltungssegment zu verwursten. Das gleiche wie CoD: MW macht auch "Zero Dark Thirty", nur das der Film für seine Militante Darstellung und Diskrepanz auch noch gefeiert wurde...verkehrte Welt manchmal.

    Hm naja, wie viele guck ich GoT. Ich könnte wütender über das gesamte miese Geschreibsel sein wenn ich mich nicht schon länger mit der senkenden Erzählqualität abgefunden hätte.


    Man merkte eigentlich schon von der zweiten Hälfte der fünften Staffel, dass GoT das Opfer von seiner vorangegangenen Qualität ist. Bis Staffel 4 haben Figuren Dinge gemacht, weil es logisch war sie zu machen. Die damaligen Drehbücher verstanden es viele Details einzubauen, weshalb Taten wesentlich nachvollziehbarer waren. Heute agieren die Figuren so wie es das Drehbuch vorgibt, nur um an einen bestimmten Punkt zu gelangen. Klar, Figuren handeln immer nach dem Drehbuch, aber es ist ein Unterschied ob im Drehbuch eine gewisse Natürlichkeit für die Figuren vorhanden ist oder ob Figuren und Situationen sklavisch geschrieben werden nur um quasi das nächste Setting oder den nächsten Twist voranzubringen.


    Der Bruch von GoT begann mMn als die Serie die Bücher überholte. Ab diesem Zeitpunkt bekamen die Autoren von R. R. Martin ja keine ausgearbeitete Vorlage mehr, sondern provisorische Manuskripte des nächsten Buches. Hinzukam der immense Zeitdruck auf die Macher. Viele Darsteller von GoT waren und sind ja völlig ausgelaugt gewesen und hatten schon gar keinen Bock mehr zu drehen. Je mehr die Autoren da noch etwas ausgearbeitet hätten, desto mehr hätte wohl noch gedreht werden müssen. Es waren wohl viele Umstände die dazu geführt haben warum GoT in seiner Grundqualität so abgebaut hat.

    Also wie hat es Tom gesagt? "Akzeptiere den neuen Song jadda, jadda, jadda", "positiv Argumentieren jadda, jadda, jadda" usw.:P


    Joa, ich mag das Intro ehrlich gesagt überhaupt nicht. Das alte hatte einfach mehr Charakter , jetzt hört sich das so generisch an wie das Intro vom Gamestar-Podcast. Zum Glück muss man das neue Intro von euch dann nicht lange ertragen. Der Inhalt ist trotzdem wie immer super.:thumbup:

    Sagt er in einer Welt, in der es Filme von Hitchcock, Kubrick und Leone gibt. :hkdFacepalm:

    Richtig, sage ich trotz der Konkurrenz 8):thumbup:

    Btw. halte ich Psycho, der ja wahrscheinlich Hitchcocks beliebtester Film ist, für völlig überschätzt und mittelmäßig. Zumindest aus heutiger Sicht. Der hat es bei mir zu keinem Moment geschafft Spannung aufzubauen. Nur das Ende war ganz gut.

    Und Clockwork Orange mag ich auch nicht so besonders :saint:

    Magst du Vertigo? Viele finden diesen Hitchcock heute noch stark.

    Into the Badlands guck ich gerade. Die Serie hat zwar keinen allzu großen Anspruch ist aber super choreografiert und besitzt hohen Produktionswert. Die Martial Arts Szenen sind super gemacht und geschnitten.

    Für jemanden der eine Maus ganz normal halten kann ist meine Methode nahezu unmöglich. Freunde von mir reagierten genau wie du und wollten es auch sofort ausprobieren, faszinierend wie sich das ähnelt.^^


    Was die Steuerung der Spiele betrifft: Ich werde das wirklich auf Kamera festhalten müssen. Grundsätzlich spiele ich sowohl Doom, Wreckfest und generell alles mit WASD, nur eben sehr anders als man sich das vorstellt. Ich emuliere zunächst ein virtuelles Gamepad auf die Maus, das emulierte Gamepad wiederum emuliert die Tastatur, entweder mit JoytoKey oder Xpadder. Letztlich habe ich dann die WASD-Keys auf den X und Y Achsen der Maus bzw. weitere Tastatur-Keys auf den Maustasten. Sowohl die Maustasten als auch die Achsen sind oft doppelt oder dreifach belegt, es ist irre ehrlich gesagt.:D

    Disclaimer:

    Ich habe lange überlegt in welcher Community ich solch ein Thema bespreche. Da es für manche eventuell heikel ist, gleichzeitig könnte man es auch als cool bezeichnen und andere wiederum könnten überrascht oder ungläubig sein. Schon länger hege ich den Drang mich mit Leuten darüber auszutauschen, ihre Gedanken zu hören bzw. zu Lesen oder einfach Feedback zu bekommen. Nicht jede Community ist offen genug für nun folgenden Ansatz, doch ich glaube bei euch könnte ich den Versuch wagen. Es kommt selbstverständlich darauf an wie das folgende nun aufgefasst wird und ob ich beispielsweise auch bei der Gamestar darüber sprechen sollte. Doch erstmal hier, im etwas kleineren Kreis.


    Worum geht es nun: Der Titel lässt es schon etwas erahnen und trotzdem ist die Tragweite davon größer. Kurz gesagt, ich habe eine körperliche Behinderung die mich zu 100% einschränkt. Gut, sagen wir zu 90%, denn das zocken lass und lies ich mir nicht nehmen. Damit man den Umstand jedoch richtig versteht, muss ich etwas ausholen.


    Meine Krankheit nennt sich "Spinale Muskelatrophie." Dies ist eine Art chronischer Muskelschwund, welcher seit meiner Geburt vorhanden ist. Je älter man wird, desto vortschreitender die Krankheit, sodass später auch die Atmung darunter leiden kann. Ich führe das deshalb an, weil ich auf einen bestimmten Umstand hin möchte. Zunächst das spielen an sich. Hierfür konnte ich früher noch einen Controller nutzen, egal ob Gameboy, NES, SNES, N64, PSX oder PS2, ich hatte sie alle. Ab der PS3/XBox-360-Ära wurde es knifflig für mich. Durch einen Lungeninfekt schritt meine Krankheit voran und ich brauchte fast 8 Jahre um mich adäquat zu erholen. Während dieser Zeit war Gaming für mich nur sporadisch oder eben gar nicht möglich. Ich hatte zur damaligen Zeit keinen PC, schließlich war ich ein Konsolenkind.


    Doch diese Situation konnte und wollte ich so nicht hinnehmen. Ich bekam erst einen schwachen Laptop auf dem gerade mal Titel liefen wie das erste Sacred, SimCity 4, Diablo 2 oder Autobahnraser. Letzteres konnte ich damals sowieso nicht spielen, es gingen lediglich Titel die ausschließlich mit der Maus zu steuern waren. Durch meine damalige Lungeninfektion wurden meine Muskeln wegen dem vielen liegen noch schwächer, ergo konnte ich nichts mehr richtig halten. Aber wisst ihr was?! Das ist irrelevant und völlig egal, denn alles, wirklich alles hat sich dadurch geändert.


    Nö, meine Krankheit ging nicht weg. Im Gegenteil, heute mit 32 Jahren muss ich teilweise sogar beatmet werden. Zwar ohne Sauerstoff, aber ich benötige zwischendurch trotzdem etwas Hilfe. Auch meine Motorik ist ziemlich im Arsch. Ich kann aktiv gerade mal zwei Finger meiner rechten Hand bewegen, dass wären somit Daumen und Zeigefinger. Jetzt könnte man annehmen, ich nutze eine fancy Spezialmaus für barrierefreies spielen, pff! Meine Maus ist eine stinknormale Razer Abysseus die ich verkehrt rum halte. Der Laser ist demnach oben und die Maustasten unten. Ich klicke also mit meinem Daumen und fahre mit dem Zeigefinger über den Laser um den Mauscursor zu bewegen. Es wird allerdings noch abgefahrener, denn heute kann ich mehr spielen als damals wo ich noch einen Controller halten konnte. Durch eine Kombination aus JoytoKey, Xpadder, VJoy bzw. Virtual Controller und einer Sprachsoftware, ist es mir seit ein paar Jahren möglich nahezu alles spielen zu können.


    Und ja, jetzt gibt's böse Schleichwerbung. Doch wer wirklich sehen möchte wie sowas aussieht, dem kann ich nur auf meinen YouTube-Kanal GamersHeavenTVeu verweisen oder ihr geht zusätzlich auf mein Facebook-Profil, wo ihr auch meine Wenigkeit findet...ach was solls! Hier, der Typ bin ich...



    Wie ihr seht, behindert eben. Der Gag daran ist nur, heute hab ich einen eigenen Gaming-Blog, Publisher und Entwickler schreiben mich an für Reviews und sogar Moderator bin ich seit fast zehn Jahren. Da kann man sagen was man will und ohne mich loben zu wollen, aber bisschen cool ist das schon oder?:) Einzig Twitch bleibt mir verwehrt. Zwar kann ich normal sprechen, aber durch meine Beatmung wird meine Stimme leicht verfälscht, was einige vielleicht ankotzen könnte, hm. Sicherlich mitunter ein Grund warum es auch bei meinem YouTube-Kanal etwas hängt, ich kommentiere lieber nicht, bevor alle aus dem Fenster springen.:D


    Und deshalb diese Story, um eventuell etwas mehr Aufmerksamkeit, Feedback und Anregungen für diesen Umstand zu schaffen. Ich müsste theoretisch direkt mal meine Hand Abfilmen, denn meine eigenen Freunde können es heute kaum glauben, obwohl sie es immer sehen. Gerade auch deswegen mein Text. Ständig höre ich von meinen Leuten; "Zeig das mal anderen, erkläre deine Art zu spielen bzw. zu Bloggen öffentlich" usw. Aber ihr kennt das bestimmt: Man will sich niemanden Aufdrängen oder Mitleid erregen, weshalb es in solchen Situation nicht immer leicht ist sich mitzuteilen.


    Nun, hiermit habe ich mich mitgeteilt. Sicherlich ein sehr persönlicher Beitrag und für den einen oder anderen auch etwas tragisch. Aber Leute...Ich kann jetzt wieder Köpfe zerplatzen lassen in Doom, jemanden auf die cojones gehen in Wreckfest oder krass verzweifeln in Darkest Dungeon...wenn das nicht einfach awesome ist.8)


    BTW: Wer diesbezüglich Fragen hat, kann diese natürlich gerne stellen. Ich bin weder empfindlich was das Thema betrifft noch verschlossen, ihr könnt euer Feedback also gerne da lassen.

    Ich hoffe ich darf mal einsteigen;) Folgendes Spiel hat dieses Zitat auf deutsch.


    "Was befindet sich wohl hinter dieser Tür?"

    "Geile Models mit dicken Titten und Gelbfieber!"

    The Greatest Showman


    Was für ein schöner Musical-Film. Dabei muss man Musicals nicht mal mögen um diesen Film toll zu finden. Die Stücke sind recht eingängig und zugegebenermaßen sehr Poplastig. Aber gerade deshalb auch schön zuhören, sind alles Ohrwürmer und passen wunderbar zu dem Film.

    Ich mache nur zu gern einen großen Bogen um Trailer, deswegen werde ich ihn mir auch nicht ansehen, sondern auf euch vertrauen und mich jetzt einfach sehr auf die nächste Staffel freuen. Bin jedenfalls schon gespannt, auch ohne jegliche Info, wobei ich meine, mal gehört zu haben, dass es nun andere (Haupt-)Charaktere geben soll? Was mich ja doch fast etwas traurig stimmt.

    Der Trailer sollte aber wenigstens im nachhinein geguckt werden. Er ist extrem cool geschnitten und die Musik passt wahnsinnig gut zum gezeigten. Die Atmosphäre ist wirklich großartig und der Trailer steht damit fast für sich alleine.

    Bin heute früh aufgewacht und habe es zuerst von meiner Mom gehört, sie musste mir das sofort mitteilen. Ich war wirklich schockiert. Gerüchten zufolge soll Mike Shinoda Chester Tod aufgefunden haben, alter! danach bist aber wirklich bedient. Und dabei ist das neue Album gerade erst raus gekommen.


    Nachdem ich von einigen fast nur gutes gehört habe, sah ich mir jetzt die Serie zu Castlevania auf Netflix an.


    Alles Spoilerfrei!


    Zunächst einmal, es stimmt, die Serie ist zu einem Großteil wirklich fantastisch produziert. Auffallend ist, obwohl es sich hierbei um einen Anime handelt, kommt die Serie anders rüber, wesentlich europäischer, geerdeter was Dialoge betrifft und auch der Grundton wirkt nicht sonderlich Anime-like. Eigentlich auch nicht weiter verwunderlich, da die Produktion selbst nicht japanischer Herkunft ist. Weshalb schon ein gänzlich anderer Ansatz herscht, auch bei der Erzählung. Producer Adi Shankar lies sich insbesondere von Game of Thrones inspirieren und das merkt man auch.


    Selbst die Zeichnungen. welche sehr schön und detailliert sind, wirken trotz des typischen Animestils eher zurückhaltend. Spektakulär ja, aber nüchterner und damit authentischer. Die Serie bemüht sich sehr das Setting der Walachei gut einzufangen, was auch tatsächlich funktioniert.


    Extra erwähnen möchte ich noch die Animationen, die deutsche Synchronisation und Hauptcharakter Trevor Belmont. So gibt es zwar nicht allzu viel große Action-Szenen, aber wenn sie kommen sind sie wuchtig und fesselnd animiert und mit fast filmischen Ansätzen inszeniert. Die Serie gibt sich in diesem Bereich immer mehr Mühe als manch andere Animes. Darüber hinaus bekommt der deutsche Zuschauer eine wahnsinnig gut gelungene Synchronisation, allein Trevor oder Dracula werden richtig gut vertont, dafür muss ich einfach die Lanze brechen.


    Gesondert sollte ich aber Trevor Belmont noch besprechen. Denn er ist wahrlich großartig geschrieben. Zum einen sehr zynisch-witzig und auf den ersten Blick gar nicht heldenhaft. Auch hat er nicht diese typischen Anime-Klischees, gibt ja bekanntlich so einige. Ohnehin erzählt sich Castlevania eher untypisch für solch eine Serie. Man merkt das dahinter Autoren sind, die tatsächlich was zusammenhängendes erzählen möchten...Umso größer wiegt dafür dann die Kritik die man der Serie geben muss...


    Aktuell hat Castlevania nämlich nur vier Folgen. Selbst für eine erste Staffel, die meist als Probelauf dient, ist das lächerlich kurz. Gerade deshalb weil man schon jetzt gerne mehr sehen möchte. Zwar kündigte Netflix bereits zur Erstaustrahlung der ersten Folge eine zweite Staffel an, doch diese soll auch gerade mal acht Folgen umfassen. Ich mein, es ist ja toll mal eine Anime-Serie zu gucken die keine Filler braucht. Aber selbst acht Folgen zu je 23 bzw. 25 Minuten sind doch arg kurz. Bei der Erzählweise die Castlevania hat, könnten es ruhig auch 40 Minuten sein. Allein schon weil die Serie ansonsten gar keinen Anime-Anspruch hat, bis auf Zeichnungen und Animation sieht man grundsätzlich eine verzwickte Horrorserie für erwachsene, dem müsste sich die Laufzeit eigentlich anpassen. Fairerweise sollte ich aber hinzufügen, dass sich Producer Adi Shankar dessen bewusst ist. Ein Zeichen für eine längere Laufzeit könnte zudem der Termin für die zweite Staffel sein, diese kommt nämlich erst 2018. Denn so oder so, Castlevania wurde und wird sehr aufwändig produziert, eine längere Laufzeit muss demzufolge auch erst einmal geschaffen werden.


    Doch abgesehen dieses kritikpunktes ist Castlevania jedem Fan zu empfehlen. Jemand der das Franchise hingegen überhaupt nicht kennt, wird wohl etwas Schwierigkeiten bekommen. Da die Serie trotz ihrer eigenen Story stark auf der Spielevorlage basiert. Immerhin wird aber jeder Charakter eingeführt, was das ganze wesentlich angenehmer macht.


    GUCKEN! GO! GO! GO!