Beiträge von Ricutor

    Der Unrechtsstaat hingegen ist ein politischer Begriff, den man ganz geziel zur Defamierung einsetzt, juristisch gibt es sowas wie einen "Unrechtsstaat" nicht und auch in Rechtsstaaten wird nicht immer nur Recht gesprochen.

    Doch in juristischen Texten wird auch der Begriff "Unrechtsstaat" genutzt.


    "Auch in der wissenschaftlichen staatsrechtlichen Diskussion werden die Begriffe „Unrechtsstaat“ und „Unrechtssystem“ – insbesondere in Bezug auf die DDR – oft gebraucht. Auf das „Dritte Reich“ wurde der Ausdruck „Unrechtsstaat“ erstmals im Jahr 1979 in einer rechtswissenschaftlichen Publikation angewendet.
    In der Rechtsprechung deutscher Gerichte werden sowohl das „Dritte Reich“ als auch die DDR als Unrechtsstaat bezeichnet. Ein anderes Beispiel aus der Rechtsprechung ist Myanmar, das in einem Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe von 2008„angesichts der seit Jahrzehnten andauernden Diktatur der Militärjunta“ als Unrechtsstaat charakterisiert wurde."


    Weiteres unter der Wikipedia-Seite zum Thema Unrechtsstaat:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Unrechtsstaat

    Warum ist das Wording nach über 25 Jahren DDR eigentlich so wichtig?

    Das 'Wording' ist vor allem eben Anhängern jener politischen Spektren wichtig. Dadurch kann man sie dann entlarven bzw. sie entlarven sich selbst. Eine Frau Wagenknecht hätte wie jeder andere demokratische Politiker ganz einfach sagen können "Ja, die DDR war ein Unrechtsstaat.", indem sie aber ablenkt und versucht auszuweichen, entlarvt sie sich und ihre politische Gesinnung. Sie versucht die DDR zu verharmlosen.
    Ähnliches kann man bei Rechten beobachten, die man durch entsprechendes 'Wording' entlarven kann.

    Ich glaube mit dir lohnt es nicht zu diskutieren oder zu schreiben. Meinst du deine Antworten eigentlich ernst? Ich empfehle dir noch einmal durchzulesen, was du hier schreibst und denk mal darüber nach. Das ist doch absurd und grenzt an verschwörungstheoretischen und realitätsfernen Wahn.


    Auch in Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen wird die Kommunistische Plattform (Ein Teil der LINKEN) vom Verfassungsschutz beobachtet.


    Hier stellt die LINKE die Kommunistische Plattform undifferenziert und unkritisch auf der eigenen Webseite vor:
    https://www.die-linke.de/parte…orm_der_partei_die_linke/



    Im Übrigen werden in Bayern auch Politiker der AfD vom Verfassungsschutz beobachtet. Hier wird also nicht mit zweierlei Maß gemessen, wie du es unterstellst, sondern extremistische Bewegungen sowohl im Linken, als auch im Rechten Spektrum werden beobachtet.



    Und damit hat sie zu 100% Recht. Jeder Vergleich mit der Nazi-Diktatur ist unangebracht.

    Nein, sie hat nicht recht. Die DDR war ein Unrechtsstaat, ungeachtet dessen, dass es im Dritten Reich vielleicht mehr Unrecht gegeben hat. Ihr Versuch damit abzulenken, zeigt nur, wie sie die DDR verharmlosen möchte.


    "Blickt man jedoch nüchtern auf die DDR, das heißt ohne die Brille, die nur einen privaten Alltagsausschnitt einfängt, der im Rückblick subjektiv schön erscheint und dem Zugriff der allgegenwärtigen staatlichen Überwachung, Unterdrückung und Bevormundung vermeintlich entzogen war, so erscheinen die Umrisse eines Unrechtsstaates sehr klar. Anders als dies manchmal behauptet wird, ist der Begriff Unrechtsstaat nicht notwendig ein politischer Kampfbegriff. Er bezeichnet vielmehr in der wissenschaftlichen Typenlehre eine bestimmte Art eines staatlichen Regimes, das sich vom Gegenmodell des Rechtsstaats, aber auch von dem Zwischentypus des Nicht-Rechtsstaats grundsätzlich abhebt. Der Rechtsstaat ist eine elementare Errungenschaft der bürgerlichen Moderne. Im demokratischen Rechts- und Verfassungsverständnis sind die älteren Elemente des formalen Rechtsstaatsprinzips um die jüngeren Elemente des materialen Rechtsstaatsprinzips ergänzt worden. Während der formale Rechtsstaat die bürgerlichen Freiheitsrechte gegenüber dem Staat absichert, legt der materiale Rechtsstaatsgedanke, wie er 1949 auch in das Grundgesetz Eingang gefunden hat, Inhalt und Richtung staatlicher Tätigkeit fest. Er verpflichtet den Staat, wie dies der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts Ernst Benda ausgedrückt hat, allgemein "zum gerechten Ausgleich, also zur Gerechtigkeit". Vereinfacht ausgedrückt, ist das formale Rechtsstaatsprinzip verfahrensorientiert, das materiale Rechtsstaatsprinzip hingegen wertbezogen bzw. inhaltsorientiert. "


    http://www.bpb.de/geschichte/d…47560/unrechtsstaat?p=all


    Auch wird die DDR in der Rechtssprechung deutscher Gerichte als Unrechtsstaat bezeichnet.

    Informiere dich doch lieber mal @Matze


    Das Bundesverfassungsgericht hatte 2013 lediglich entschieden, dass die Überwachung von Bodo Ramelow verfassungswidrig sei. Daraufhin wurde dann 2014 die Beobachtung der Bundestagsabgeordneten der LINKEN durch den Verfassungsschutz eingestellt. Die LINKE z.B. in den verschiedenen Ländern wird aber weiterhin vom Verfassungsschutz beobachtet.


    "Wörtlich heißt es in dem Schreiben de Maizières: "Aus Gründen der Beobachtungspriorisierung und mit Blick auf ihren besonderen Status sind Mitglieder des Deutschen Bundestags künftig generell von der Beobachtung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz ausgenommen." Dies gelte für Linke-Abgeordneten "selbst dann, wenn es sich bei ihnen um Funktionäre der beobachteten offen extremistischen Zusammenschlüsse handelt"."


    http://www.sueddeutsche.de/pol…bgeordneten-ein-1.1912666

    Noch einmal: Extreme Strömungen ungleich extremistische Strömungen.
    In Deutschland ist das klar definiert. Wer gegen Flüchtlinge ist, hat vielleicht eine extreme politische Ansicht, aber keine extremistische.


    Ich zitiere mich dann hier an der Stelle einfach noch einmal selbst:


    "Extremismus ist dahingehend in Deutschland definiert, dass es unser gegenwärtiges politisches System unserer freiheitlich demokratische Grundordnung mit seinem demokratischen Verfassungsstaat ablehnt.


    Darunter fallen Rechtsextremisten, die sich eine Diktatur/Führerstaat oder Ähnliches wünschen und Linksextremisten, die unseren freiheitlich demokratischen Rechtsstaat ablehnen, am liebsten alles verstaatlichen wollen, ne Räterepublik oder was auch immer einführen möchten."


    So wird es im politikwissenschaftlichen Diskus in Deutschland gehandhabt. Auf offizieller Ebene (Verfassungsschutz, Gerichte), aber eben auch in der Wissenschaft. Kannst du dir auch auf dem Wikipedia-Artikel für Extremismus durchlesen.


    Zur Wagenknecht-Sache:
    "WELT ONLINE: War die DDR Ihrer Ansicht nach ein Unrechtsstaat?
    Wagenknecht: Sie war sicherlich kein Rechtsstaat und es gab erhebliches Unrecht. Aber der Begriff „Unrechtsstaat“ kommt aus der Debatte über den Hitler-Faschismus. Alles, was darauf hinausläuft, die DDR auf eine Ebene mit der mörderischen Nazi-Diktatur zu stellen, ist Geschichtsklitterung."
    https://www.welt.de/politik/ar…ttet-neoliberale-SPD.html


    In diesem Artikel von 1992 lobt sie Stalins Herrschaft in der Sowjetunion als "


    Die Entwicklung eines um Jahrhunderte zurückgebliebenen Landes in eine moderne Großmacht währ end eines weltgeschichtlich einzigartigen Zeitraums; damit die Überwindung von Elend, Hunger, Analphabetismus, halbfeudalen Abhängigkeiten und schärfster kapitalistischer Ausbeutung;



    http://www.glasnost.de/pol/wagen.html

    Auf was willst du hinaus? Ob die LINKE im Bundestag einen Antrag stellt, sämtliches Fimeneigentum zu verstaatlichen?
    Ich will nicht abstreiten, dass es in der LINKEN auch sehr viele vernünftige Menschen geben mag. Aber genauso wie die AfD für ihre Mitglieder mit extremen Positionen (zurecht) kritisiert wird, muss man das bei der LINKEN, die Anhänger haben, die unser politisches System grundlegend umwerfen möchten, gleichermaßen tun, um die Problematik des Linksextremismus nicht zu verharmlosen.


    Der Verfassungsschutz beobachtet die LINKE nicht umsonst. Die LINKE fördert und unterstützt offen linksextremistische Strömungen innerhalb der eigenen Partei, wie die Kommunistische Plattform, das Marxistische Forum oder die Sozialistische Linke.


    Auch erkennt der Verfassungsschutz in der LINKEN eindeutige Tendenzen, die die linksextreme Gewalt in Deutschland befördern oder gar direkt unterstützen. Da gibt es viele Verwicklungen mit linksextremen Gewalttätern und der Linkspartei. Und wenn Häuser oder Autos brennen und Menschen angegriffen werden, dann ist klar eine Linie erreicht, wo ich sage, dass diese Partei unwählbar ist.


    Tendenzen des Einflusses durch die LINKE sieht man z.B. im Rot-Rot-Grünen Koalitionsvertrag von Berlin, wo zwar dem Rechtsextremismus der Kampf angesagt wird, aber die Probleme des Linksextremismus oder des islamischen Terrorismus nicht einmal erwähnt werden.

    Extremismus ist aber im Sinne unserer politischen Theorie allgemein etwas anders definiert. Es geht nicht um extreme Positionen wie, dass man möchte, dass Autos verboten werden oder dergleichen. Das sind extreme Positionen, aber keine extremistischen.


    Extremismus ist dahingehend in Deutschland definiert, dass es unser gegenwärtiges politisches System unserer freiheitlich demokratische Grundordnung mit seinem demokratischen Verfassungsstaat ablehnt.


    Darunter fallen Rechtsextremisten, die sich eine Diktatur/Führerstaat oder Ähnliches wünschen und Linksextremisten, die unseren freiheitlich demokratischen Rechtsstaat ablehnen, am liebsten alles verstaatlichen wollen, ne Räterepublik oder was auch immer einführen möchten.


    Extreme Positionen an sich, sind aber erstmal keine extremistischen Positionen. Allgemein daher extreme politische Positionen mit extremistischen Positionen gleichzustellen, ist daher nicht zielführend. Die LINKE hat ein Problem mit extremistischen Strömungen. Das ist Fakt. Das damit runterzuspielen, dass es auch extreme Positionen bei den Grünen gäbe, ist absurd, realitätsfern und entspricht auch nicht unserer verfassungsgemäßen Definition von Extremismus.
    Wer die LINKE derart verteidigt, sollte sich wirklich mal hinterfragen und reflektieren. Im Prinzip genau das gleiche, wie die Typen von der AfD, die meinen sie hätten keine Rechtsextremen in den eigenen Reihen.

    Die LINKE ist eine Partei, die sich immer noch nicht geschlossen von der DDR distanziert. Große Persönlichkeiten dieser Partei, wie Sahra Wagenknecht, weigern sich immer noch die DDR als Unrechtsstaat zu bezeichnen. Sie schränkt das zwar damit ein, dass die DDR kein demokratischer Staat gewesen sei, aber echte Demokratien auch in heutigen kapitalistischen Systemen nicht möglich seien...
    Nebst ihren Aussagen über den Stalinismus...
    Dazu die eindeutig extremistischen und vom Verfassungsschutz beobachteten Strömungen innerhalb der LINKEN, wie die Kommunistische Plattform, das Marxistische Forum oder die Sozialistische Linke.
    Die LINKE distanziert sich als Partei einfach nicht genug vom linken Extremismus ist daher auch ein Sammelbecken für jegliche Linksextremisten. Auch in den höheren Parteietagen.

    Ja, leider ist dem so, dass extremistischen politischen Kräften in der Art erlaubt wird ihre politische Ideologie in Teilen des Landes umzusetzen. Zumindest können sie das an der Stelle ja nicht alleine machen.
    Bundespolitisch wird sich die SPD auf sowas aber, davon gehe ich sehr stark aus, aber nicht einlassen.

    Ja, DSA wird gerne als für Ansteiger zu kompliziert beschrieben, aber Generationen an P&P-Spielern in Deutschland haben es geschafft mit DSA in dieses Hobby einzusteigen. Vielleicht muss man sich bisschen mehr einlesen, aber unter'm Strich ist es halt auch nur'n Rollenspiel, was mit Würfeln und Stift/Papier gespielt wird.
    Passend zum Stereotyp der deutschen "Gründlichkeit", versucht DSA halt wirklich alles abzudecken und irgendwie in Regeln und Tabellen zu pressen. Das kann den Spielfluss stören, aber an dieser Stelle sei gesagt, dass P&P vor ein Spiel ist, was die Spieler und der Meister zusammen spielen und erschaffen. Es zählt, was Spaß macht! Man muss sich nicht sklavisch an Regeln halten. Man kann auch die Hälfte der DSA Regeln weglassen. Zum Einstieg reicht es locker sich damit zu beschäftigen wie Proben/Talentwürfe und das Kampfsystem funktionieren. Mehr braucht man eigentlich nicht. Den Rest schätzt der Meister halt einfach ab, improvisiert und den erspielt man gemeinsam. So hat es mir mit meinem Runden zumindest immer am meisten Spaß gemacht.


    Von den bekannten Regelwerken würde ich daher von keinem wirklich abtraten wollen. Es hängt ja auch von der Welt ab, in der er spielen wollt oder dem Genre. Wollt ihr klassischen Fantasy? Horror? Science-Fiction oder Steampunk-Western. Zu allem gibt es verschiedene Regelwerke, die alle ihre Vor- und Nachteile bzw. Eigenheiten haben.


    Ich bin damals mit DSA eingestiegen und, wenn man klassische High-Fantasy spielen will geht das absolut klar. Ansonsten soll Savage Worlds aber auch sehr einsteigerfreundlich sein.


    Falls du weitergehend Tipps haben willst oder sogar noch online P&P-Runden suchst, um mal einen Einstieg zu finden und zu schauen, ob das etwas für dich ist, kann ich dir das http://nerdpol-forum.de/ empfehlen. Weiß nicht, ob man hier Werbung für andere Foren machen darf, aber ich mach's an dieser Stelle einfach mal. Super Rollenspielcommunity, die dir in allen Fragen und Belangen definitiv weiterhelfen kann.

    Man muss sich den Ausschnitt auf der verlinkten Seite nur sehr kurz anschauen, um zu erfahren, dass der AfDler sich in keinster Weise am Hexenhammer orientieren und Frauen verbrennen will, wie Matz es sehr simplifiziert und falsch darstellt.
    Da stimme ich @meisterlampe_1989 zu.
    Ansonsten immer predigen, dass man nicht Sätze aus dem Zusammenhang reißen solle, nicht populistisch Aussagen verkürzen solle und nicht auf die Lügenpresse-Aussagen von Pegida, Afd & Co. hineinfallen solle, aber dann in gleicher Art und Weise handeln, ist doch sehr infam.


    Der AfDler leugnet offensichtlich den Klimawandel bzw. stellt die Maßnahmen, die heutzutage gegen diesen getroffen werden in Frage und vergleicht es mit der frühen Neuzeit, in der Hexen (die für Dürren, Überschwemmungen, Krankheiten also Naturkatastrophen verantwortlich gemacht wurden), verbrannt wurden. Genauso wie damals diese Methoden nicht gegen die Katastrophen helfen konnten, stellt er unsere gegenwärtigen Maßnahmen in Frage. Meines Erachtens ist der Vergleich natürlich völliger Schwachsinn, aber im Kontext macht die Aussage des AfDlers natürlich trotzdem mehr Sinn, wenn man von seinem Weltbild ausgeht, wo der Klimawandel entweder gar nicht existiert oder nicht menschengemacht ist.

    Sie wirkt eben links, weil sie in einer eher rechten Partei ist, wäre sie in der SPD, würde sie rechts wirken. Das macht der Kontrast.

    Ich glaube auch nicht, dass hier jemand denkt, dass Merkel eine linke Politikerin sei. Was gemeint war, war, dass sie dem linken oder "linkeren" Flügel der CDU und eben nicht zum Beispiel dem eher konservativeren Bosbach-Flügel angehört, der Merkel und ihre Politik ja gerne mal auch sehr hart kritisiert.
    Ich glaube auch, dass Merkel in vielerlei Hinsicht versucht "Realistin", aber auch "Opportunistin" zu sein. Vor der Fukushima-Katastrophe sollten die Kernkraftwerke nicht angetastet werden, danach (mit den steigenden Umfragewerten für die Grünen) hat Merkel ihre Position hinsichtlich dessen um 180° gewendet. Das liegt in dem Falle aber wohl daran, dass ihr das Thema, zumindest gehe ich davon aus, nicht derart fundamental wichtig ist. Ja, die Kernkraftwerke hätte sie lieber gehabt, aber so wichtig sind sie ihr jetzt auch nicht.
    Ihre Kompromissbereitschaft in jener Hinsicht und Flexibilität macht eben auch ihre Stärke aus. Deshalb wird sie eventuell auch als Politikerin einer VOLKSpartei wahrgenommen, die versucht das ganze Volk irgendwie zu repräsentieren, indem sie alles irgendwie glätten und miteinander vereinbaren kann.
    Inwieweit alle ihre Handlungen rational geplant werden oder manchmal auch emotional begründet sind, weiß ich natürlich nicht. Ich bin aber der Überzeugung, dass ein Politiker, um seinen Beruf gut zu machen doch überwiegend ein Rationalist, ein Utilitarist sein sollte, der eben "unemotional" einfach die bloßen Zahlen und Fakten bewertet.
    Merkel ist da in vielen Belangen dann doch eher die "unemotionalere" und "unideologische" Politikern, die sich die Zahlen und Fakten anschaut und danach entscheidet.


    Zu Beginn der Flüchtlingskrise konnte sie so handeln wie sie handeln konnte. Da war eben Willkommenskultur, Mitleid, Aufnahmebereitschaft, aber mit ansteigenden Zahlen kam eben die Skepsis in der Bevölkerung und eben die Rationalistin in Merkel auf, den Familiennachzug z.B. auszusetzen.


    Deutschland wird ja nachgesagt insgesamt von der Kultur eher berechnend, "kalt" und sehr seriös zu sein. Merkel spiegelt da eventuell das Musterbeispiel einer deutschen Politikerin wieder, wie sie damit den Großteil der deutschen Bevölkerung repräsentiert. Deswegen ist sie insgesamt auch vielleicht so beliebt.
    In Deutschland ist Politik nicht wie in den USA z.T. ne Unterhaltungsshow. Politiker sollen am besten nicht unterhaltsam sein, nicht witzig sein, sondern seriös ihr Land vertreten.

    Russland musste als Folge für die Aktivitäten in der Ukraine aber weitreichende Sanktionen hinnehmen., aber für den völkerrechtswidrigen Angriff durch die USA gab es nicht einmal verbale Distanzierungen aus Europa.
    Wenn deutsche Politiker Russland für ihren völkerrechtswidrigen Angriff gegen die Ukraine kritisieren, zugleich aber den US-Angriff gegen Syrien gut heißen, ist das wirklich nur noch ne Witz-Show.
    Entweder man hält sich an Recht & Ordnung oder man sieht ein, dass diese keinen Sinn mehr hat und schafft sie ab oder sucht nach Alternativen.
    Mit diesem heuchlerischen Getue machen sich die Politiker aber wirklich nur lächerlich.


    Bezüglich der Maut meine ich aber, dass die doch jetzt vom Gerichtshof als mit den Gesetzen Europas konform eingestuft wurde?

    Dabei war doch stets zumindest ein Argument für Trump von den Trump-Unterstützern, dass er nicht (im Gegensatz zu Clinton) im Syrien-Konflikt als Aggressor auftreten würde und damit nicht einen Konflikt mit Russland provozieren würde.
    Jetzt machen die USA aber wohl exakt das, indem sie völkerrechtswidrig als Aggressor auftreten und Syrien angreifen...

    Ich verstehe ehrlich gesagt absolut nicht die derartige Kritik an den The Amazing Spider-Man Filmen. Mir haben sie recht gut gefallen und daraus hätte wirklich was werden können. Ich finde auch, dass Andrew Garfield seine Rolle sehr gut gemacht hat.


    aber "The Amazing Spider-Man 2" war ja dermaßen schlecht, dass Sony ihr Spider-Man Universum abgebrochen hat und zu Marvel gerannt ist.

    So wie ich davon gehört habe, war es eher eine Entscheidung auf Basis von internen Auseinandersetzungen (Sogar mit Andrew Garfield) und einer strategischen Neuausrichtung als dass es auf der Qualität des Filmes beruht hätte.


    Daher denke ich, dass Marvel das nun besser hinbekommen als Sony.

    Naja Spider-Man Homecoming wird von Sony produziert (Zwar in Co-Produktion mit Marvel, aber naja...). Genauso wie alle anderen zukünftigen Spider-Man-Filme ( auch wenn sie im MCU zu verordnen sind) von Sony produziert werden. Nach den derzeitigen News ist es ja sogar so, dass nur Spider-Man: Homecoming und Homecoming 2 direkt im Marvel Cinematic Universe "stattfinden" werden und danach die Spider-Man Filme wieder unabhängig ihre eigene Story aufbauen.
    Sony hat halt die Filmrechte an Spider-Man und behält da auch die Oberhand drüber. Letztendlich ist es ein Deal den beide Konzerne aus strategischen Gründen eingegangen sind.
    Sony bekommt die Möglichkeit Spider-Man ins MCU einzubauen, wodurch er in einem schon bestehendes Universum etabliert wird (was zudem sehr erfolgreich ist), woraus Sony recht sicher Erfolg und damit ne Menge Geld ziehen kann. Dafür, dass Sony dadurch diese Starthilfe für ihren Superhelden bekommt, darf Marvel Spider-Man kostenlos in den hauseigenen MCU-Filmen benutzen. Und Spider-Man gilt als die teuerste Superhelden-Lizenz/Marke überhaupt und ist ein definitiver Zuschauermagnet.
    Aber, wie gesagt, bei Sony-Produktionen muss man leider sehr vorsichtig sein; denn in Sachen Filmen fahren die ja gerne Sachen desaströs gegen die Wand.


    Schließlich haben die mit all ihren Superhelden ein festes Konzept im MCU, während Sony frei Schnauze irgendetwas abgefeuert hat.

    Das ist wirklich etwas einseitig. Auch Sony hatte mit den Amazing-Spider-Man Filmen ein Konzept und wollte ein eigenes Universum damit aufbauen. Eine überspannende Story + den Aufbaue der Sinister Six. Die ersten Andeutungen und Tendenzen in diese Richtung konnte man ja bereits in den ersten beiden The Amazing Spider-Man Filmen sehen.
    Und letztendlich wird es auch darauf hinauslaufen, dass Sony mit Spider-Man das macht, was sie wollen. Nur Homecoming und Homecoming 2 werden direkt im MCU spielen. Alle Spider-Man Filme danach werden unabhängig sein. Dann macht Sony wieder komplett dass mit ihrer Figur, was sie wollen nur dass sie halt die gute Starthilfe bekommen haben.

    Warum braucht man überhaupt ein derartiges "Wording"? Für wen? Warum? Wieso muss man alles in irgendwelche Schemata und Schubladen einteilen?


    Reicht nicht einfach das biologische Geschlecht: Männlich und Weiblich? (Und in den allerwenigsten Fällen keine klare biologische Zuordnung, aber das ist, wie gesagt sehr selten und rechtlich muss man sich dann, glaube ich, dennoch entscheiden)


    Wofür diese ganzen speziellen Termini?

    Ich sehe ehrlich gesagt absolut nicht das Problem an der Aussage, gegen jede Form des Extremismus zu sein. Nur, weil man sich entschieden gegen jede Form des Extremismus stellt, verharmlost man ja nicht den rechten Extremismus. Wäre ja eher sogar schlimm, wenn man nur noch gegen bestimmte politisch extremistische Richtungen vorgehen würde oder diese anprangern würde und andere extremistische Entwicklungen außer Acht lassen würde.
    Natürlich impliziert eine derartige Formulierung stets, dass es eben gleichwertige (ob jetzt quantitativ oder qualitativ) extremistische Auswüchse auch aus anderen politischen Spektren vorkommen; dazu habe ich jetzt zwar nicht die exakten Zahlen parat, aber ich gehe davon aus, dass die Zahl von linksextremistischen Straftaten groß genug ist, um diese zumindest im Kontext nicht außer acht zu lassen zu können.
    Ansonsten passiert nämlich gerade das, was insbesondere im "Osten" Deutschlands oftmals kritisiert wird; nämlich, dass rechte Straftaten tendenziell relativiert und geduldet werden. Den gleichen Fehler sollte man nicht mit linksextremistischen Angriffen (Auf Polizei, Bundeswehr, unliebsame Politiker, Eigentum, etc.) machen und diese einfach verschweigen.

    @Aaron Birk


    Sitzblockaden sind nun einmal ein Versuch die Meinungs- und Versammlungsfreiheit anderer Menschen zu unterbinden, zu stören und anzugreifen. Deshalb ist es die Pflicht der Polizei Sitzblockaden, die angemeldete (und legitimierte) Demonstrationen, Versammlungen stören wollen, aufzulösen.
    Sitzblockaden sind kein legitimes Mittel zur Vermittlung seiner Ansichten. Dafür gibt es Gegendemonstrationen. Sitzblockaden sind ein Angriff auf den demokratischen Rechtsstaat und werden zu Recht von der Polizei aufgelöst.
    Ich begrüße in diesen Fällen keine Gewalt, habe aber ehrlich gesagt auch kein Miteid mit den Beteiligten an derartigen Sitzblockaden, wenn es doch mal bisschen härter gegen sie werden sollte.
    Wer sich in an einer Sitzblockade beteiligt und sich dann beschwert unsanft von der Polizei angefasst worden zu sein, ist nun einmal selbst Schuld. Vielleicht das nächste Mal sich einfach nicht an illegitimen Sitzblockaden beteiligen, sondern sich demokratischer Mittel, wie vernünftige Menschen, bedienen.
    Des Weiteren wird, wie gesagt, die Arbeit der Polizei unnötig erschwert. Da habe ich einfach kein Mitleid.

    Als Kind fand ich auch die russische Interpretation des Dschungelbuchs "Das Dschungelbuch: Die Abenteuer des Mowgli" besser als die Disney-Version.
    Der Film soll näher am Original von Rudyard Kipling dran sein und weniger märchenhaft verklären als die Hollywood-Version. Als Kind fand ich den Film definitiv düsterer und ich hab den Stil positiv in Erinnerung. Müsste den Film aber gegenwärtig noch mal schauen, um das besser beurteilen zu können. Ist aber definitiv ein Blick wert und müsste ja auch in die Kategorie des sowjetischen Kinos fallen. Der Film ist in der UdSSR als Fünfteiler zwischen 1967-1971 erschienen, in Deutschland dann wohl als kompletter Film. Zumindest habe ich ihn nur als kompletten Film auf Videokassette in Erinnerung. Hat mein Vater damals, glaube, aufgenommen als er mal im KIKA lief.
    Hier auf letterboxd: https://letterboxd.com/film/adventures-of-mowgli/crew/

    Bei einer "Demonstration" mit Blockaden, ist jeder beteiligte an dieser Blockade meines Erachtens ein "Idiot".
    Ich begrüße in diesen Fällen hartes Vorgehen der Polizei.


    Wer mit Blockaden versucht legitime Demonstrationen, Märsche oder anderweitige Versammlungen aufzuhalten, macht sich ggf. strafbar und darf sich zumindest nicht wundern, wenn die Polizei diese Blockade auch mit Gewalt auflöst. Denn das ist in diesem Falle ihre Pflicht und Aufgabe.
    Der Versuch legitime Versammlungen derartig zu stören oder zu verhindern ist strafbar und bringt die Polizei in die PFLICHT diese Blockaden aufzulösen. Toll, was ihr mit euren Blockaden macht... Ihr erschwert der Polizei absolut unnötig ihren Beruf, ggf. kommt es zu Rangeleien, gewalttätigen Auseinandersetzungen oder anderweitigen Erschwernissen.
    Und ich kenne auf YouTube die Bilder von Sitzblockaden, brennenden Mülleimern und ggf. sogar Angriffen auf die Polizei, die nichts als ihren Job machen unseren demokratischen Rechtsstaat zu schützen und zu verteidigen. Menschen, die sich an derartigen Blockaden beteiligen machen aber gerade das Gegenteil, indem sie den demokratischen Rechtsstaat und seine Prinzipien von Meinungsfreiheit angreifen.
    Natürlich müssen die Mittel der Polizei verhältnismäßig sein, aber ich habe in diesem Falle absolut null Mitleid mit Beteiligten an derartigen Blockaden.