Beiträge von Ricutor

    Im aller schlimmsten Falle, wenn der Bundespräsident Neuwahlen blockieren sollte, gäbe es ja auch noch Mechanismen diesen über das Bundesverfassungsgericht oder so zu entheben (den genauen Vorgang kenne ich jetzt nicht^^). Bin mir aber sehr sicher, dass Steinmeier jetzt erstmal "einfach" mit den Parteien reden will und wenn sich dann alle immer noch dagegen stellen sollten, er Neuwahlen nicht aus Prinzip blockieren würde. Aber, wie gesagt, könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass sich die SPD doch noch besinnt.

    Könnte mir vorstellen, dass sich die SPD als Volkspartei doch noch ihrer staatlichen Aufgabe annimmt und mit der Union zusammen eine große Koalition bildet. Zwar haben sie bisher signalisiert, nicht koalieren zu wollen und auch Neuwahlen zur Not mitzugehen, aber wenn Steinmeier auf die SPD einwirkt, denke ich, könnte sich die SPD doch noch aus ihrer kindischen Trotz-Haltung zum Wohle des Staates in die Verantwortung begeben.

    Ich hatte bei Sieben Minuten nach Mitternacht auch mehr als nur Tränen in den Augen. Tief emotionaler Film, der einem einfache Antworten verwehrt und nachdenken lässt. Wirklich empfehlenswert, man muss sich aber auf was gefasst machen. Ich persönlich finde aber, dass der Film in Teilen zu systemisch und auch zu offensichtlich manipulativ inszeniert war.

    Ich habe jetzt erst davon erfahren, dass ein deutsches Gericht Kuwait Airways darin Recht gegeben hat, einem Israeli den Flug zu verweigern, weil er Israeli ist. Dieser hatte nämlich dagegen geklagt, aber das Gericht hat entschieden, dass es "der Fluggesellschaft nicht zumutbar", sei "einen Vertrag zu erfüllen, wenn sie damit einen Gesetzesverstoß nach den Regeln ihres eigenen Staates begehe".


    Noch dazu hat das Gericht keine Diskriminierung des Israelis erkennen können. "Das Antidiskriminierungsgesetz gelte nur bei einer Benachteiligung "aus Gründen der Rasse, der ethnischen Herkunft oder der Religion", nicht aber wegen einer bestimmten Staatsangehörigkeit."


    Dass ein deutsches Gericht in Deutschland heute im 21. Jahrhundert so urteilt und sich damit sogar auf Gesetze berufen kann (?), macht mich gerade ziemlich wütend und ich hoffe doch sehr, dass das in höheren Instanzen gekippt wird.


    Hier meine Nachrichten-Quelle: http://www.zeit.de/gesellschaf…rt-kuwait-airways-israeli

    weil die Rezeption allgemein ja eher mittelmäßig war.

    Echt? Also ich hab's immer so wahrgenommen, dass der Film insgesamt recht positiv aufgenommen wurde und lediglich das schwache Ende im Fokus der Kritik stand, bei Rottentomatoes hat das Ding auch ne Quote von 82% positiven Kritiken.
    Ich mag den Film auch sehr, sehe zwar auch die Kritik, dass der Film ab dem Zeitpunkt qualitativ abnimmt als von dem Mysterium rund um das Alien langsam alles aufgedeckt wird, aber bis dahin ist es ein sehr atmosphärischer und schöner Film.

    Verstappen hat Räikkönen regelwidrig überholt, indem er mit allen vier Reifen von der Strecke gefahren ist, die Kurve dadurch geschnitten hat und somit an Räikkönen vorbeigekommen ist. Die Regeln sind dahingehend eindeutig, dass es ne Strafe gibt, wenn man sich durch das Verlassen der Strecke einen Vorteil verschafft. Daher hat Verstappen 5 Sekunden drauf bekommen.

    Ich glaube auch nicht, dass sie für diesen Fall belangt werden. Das ist in Deutschland echt schwer, für eine Satire verurteilt zu werden und das ist auch gut so.

    Meiner Ansicht nach ist das schade. Für mich steht die Würde des Menschen nun mal an erster Stelle, weicht man diese mit dem Argument der Satire auf, öffnet das Tür und Tor für alle Rechten dies auszunutzen und Sachen sagen zu können/dürfen, die man früher so hätte nicht sagen können. Damit wird das Klima der Demokratie vergiftet, Stimmungen werden forciert und dann wenn's zu spät ist beschweren sich Menschen über Umgangsformen.
    Wer ein Fadenkreuz auf eine Person legt und daneben äußert, dass man ja jetzt Baby-Hitler töten könne, der schützt weder Freiheit, noch Demokratie, sondern vergiftet diese.

    Noch ist aber doch eh nichts bewiesen, oder? Gut, bei Weinstein verhärten sich durch die zahlreichen Äußerungen die Indizien, aber man sollte allgemein bei derartigen Hexenjagden rund um Vergewaltigungsvorwürfen aufpassen, solange es keine Beweise oder richterliche Entscheidungen gibt. Siehe z.B. die Kachelmann-Sache

    Es ist doch ein schleichender Prozess. Heute darf 'Satire' in Deutschland wesentlich mehr als sie es vor 50 Jahren durfte, obwohl sich die Gesetze dahingehend nicht geändert haben.
    Dass die 'Würde des Menschen unantastbar sei', wird im Kontext der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit immer weiter aufgeweicht und in einem schleichenden Prozess an US-amerikanische Verhältnisse angeglichen, wo eben die Meinungsfreiheit quasi über allem steht.
    Vor 30 Jahren musste die Fassung eines AIDS-Spots, in der gerufen wurde 'Rita, wat kosten die Kondome?' in 'Tina, wat kosten die Kondome?,' geändert werden, weil ein Bezug zur damaligen Gesundheitsministerin Rita Süssmuth nicht hergestellt werden durfte. Das nur wegen des gleichen Vornamens?!
    Wenn man mal dem entgegenstellt, was man heute alles unter dem Deckmantel der Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland sagen darf.
    Menschengruppen dürfen in ihrer Würde herabgesetzt werden, einzelne Personen dürfen diskreditiert werden, etc.
    Im Böhmermann-Fall hat das Gericht zwar noch mal Grenzen gezogen, mich hätte es in der heutigen Zeit aber auch nicht mehr gewundert, wenn das Gericht das Gedicht als Satire hätte durchgehen lassen.
    Artikel 1 des GGs ist die 'Die Würde des Menschen ist unantastbar', leider dürfen Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit diese Würde immer stärker angreifen, obwohl sie im GG klar dem unantastbaren Würdegrundsatz untergeordnet sind. Wie gesagt, ein schleichender Prozess der letzten Jahrzehnte, weshalb es mich eben nicht wundert, wenn wir in naher Zukunft hinsichtlich dessen sehr nahe an US-amerikanischen Verhältnissen sind.

    Erdogan beruft sich auf ein geltendes (wenn in dem Fall auch fragwürdiges und folgerichtig bald abgeschafftes) Gesetz, das Gericht entscheidet zu Gunsten der Kunstfreiheit. Besser kann es ja eigentlich nicht laufen.

    Das Gericht entscheidet zu Gunsten der "Kunstfreiheit"? Das Gericht hat entschieden, dass die Wiederholung des Großteils des Gedichtes verboten ist.
    Die rot markierten Verse dürfen nicht wiederholt werden:
    https://upload.wikimedia.org/w…zu_LG_HH_324_O_255_16.png

    Habe jetzt nur Zeit mir den den Beginn der Doku anzuschauen aber alleine zur Sache mit dem Rentner: Er bekommt Wohnung und die dazugehörigen Kosten vom Staat bezahlt und dann hat er 400 Euro im Monat zum leben, anscheinend lebt er auch alleine. Klar, das ist nicht viel und man kann sich da keinen großen Luxus gönnen, aber Flaschen sammeln muss da niemand. Ich bin Student und lebe von 250 Euro im Monat. Da gehen dann noch Internet, Hooked-Patreon und Rundfunkgebüren ab, sodass ich effektiv 200 Euro habe. Natürlich muss man auf's Geld schauen, aber ich komme damit gut genug aus.
    Solche Dokus wecken auch immer ein gewisses Zerrbild, klar gibt's den Niedriglohnsektor, aber nach einer aktuellen Umfrage sind die Deutschen so zufrieden mit ihrem Leben wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. In Relation zu anderen europäischen Ländern, Griechenland, Spanien, Italien und selbst Frankreich, was unter Hollandes linker Politik wirtschaftlich enorme Einbußen machen musste, macht nach der Ansicht vieler Deutschen die CDU sehr viel richtig. Klar gibt's auch den Niedriglohnsektor, aber der macht halt nicht die Mehrheit aus.


    Zur Umfrage: http://www.spiegel.de/wirtscha…ereinigung-a-1139233.html

    Das Imperium baut auf der Republik auf. Die Schiffe der Republik sahen in den Prequels den Imperiumsschiffen schon sehr ähnlich.


    Aus der Acclamator-Klasse


    Oder der Venator-Klasse-Sternenzerstörer (hieß da schon Sternenzerstörer):


    wurden dann eben die klassischen Sternenzerstörer:


    Für mich fühlen sich die Veränderungen hier sehr natürlich und nachvollziehbar an. Komplett neue Ideen machen in meinen Augen nur Sinn, wenn es um eine andere Fraktion geht. Panzer sehen heute 70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg immer noch vom Grunddesign damaligen Panzern sehr ähnlich. Genauso mit Schiffen oder eben Autos.

    Er sollte links rüber fahren, um einen Unfall zu vermeiden. Man sieht doch was passiert ist. Vettels Manöver ist prinzipiell legitim. Gibt jetzt Leute, die meinen, dass Verstappen unnötig stark nach links in Räikkönens Richtung gefahren ist und dadurch den Unfall verursacht hat. Gibt Leute, die meinen das Vettel der Hauptschuldige ist oder eben Räikkönen, der noch hätte Platz gehabt. Schlussendlich hat die FiA entschieden, dass keiner die Schuld trägt und es ein Rennunfall ist.

    Räikkönen hatte links noch Platz und ist derjenige, der dann Verstappen geschnitten hat. Hier die Schuld bei Vettel zu suchen ist einfach nur engstirnig. Räikkönen hätte den Unfall ganz einfach vermeiden können. Muss man sich einfach die Wiederholung in Ruhe für anschauen:


    Außerdem fand' ich nicht, dass das Rennen 2 Stunden vergeudete Lebenszeit war. Gerade im Mittelfeld gab es einige spannende Ereignisse. Vandoorne vergleichsweise vorne, Hülkenberg, der um den Podestplatz mitgekämpft hat. Durch den Regen und die Safety Cars wurde da einiges durchgemischt.

    Ja richtig David S. Goyer hat das ursprüngliche Drehbuch zu Batman V Superman geschrieben. Man weiß ja mittlerweile sogar, dass Ben Affleck selbst während Drehpausen seine Dialoge geschrieben hat, weil das verfügbare Material von Goyer zu ungenügend oder nicht vorhanden war? Zumindest wurde später Chris Terrio als Doktor für das Drehbuch hinzugeholt. Was jetzt letztendlich von Goyer ist und was von Terrio ist für uns als Konsumenten nicht sicher, aber allem Anschein nach hat Goyer ein grottiges Drehbuch geschrieben, was dann Terrio später retten sollte. Darauf weist auch die Tatsache hin, dass Goyer von DC abgesägt wurde und Terrio der Writer des Justice League Films ist. Deswegen meinte ich ja in meinem ersten Post auch, das wir anhand dieses Films auch eine erste wirkliche Prognose über Terrio und damit über das IX-Drehbuch abgeben können.

    Was J.J. Abrams braucht ist ein gutes Drehbuch. Er ist ein guter Regisseur. Bilder, Inszenierung und sein Draht zu den Schauspielern ist, wie man so hört, außerordentlich gut. Gibt man ihm ein gutes Script an die Hand, dann wird das auch was. Aber gerade das wackelt gerade so ein wenig.


    Vorher haben ja Jurassic World-Regisseur Colin Trevorrow und sein Stammwriter Derek Connolly das Drehbuch geschrieben, welches sie aber immer wieder revidieren mussten und Disney anscheinend zu keinem Zeitpunkt gefallen hat. Was jetzt endgültig dazu geführt hat, dass die beiden geflogen sind, ist fraglich, aber hat bestimmt auch etwas damit zutun, dass erst vor Kurzem Phil Lord und Christopher Miller (Die Leute, die die Lego Movies gemacht haben) ihre Regisseurposten für den Han-Solo-Film räumen mussten.
    Was man hört, waren die Dreharbeiten katastrophal, nichts hat wirklich funktioniert, sie waren wohl heillos überfordert und selbst die Schauspieler haben sich über die beiden beschwert. Disney hat den Posten an einen erfahrenen Hollywood-Regisseur, nämlich Ron Howard vergeben.
    Gut denkbar ist, dass nach dem Rogue One "Debakel", wo im Nachhinein der halbe Film nachgedreht und gerettet werden musste, weil man auch dort auf einen jungen Regisseur (Gareth Edwards) gesetzt hatte und jetzt nach dem Han-Solo-Debakel, wo man auch auf junge Regisseure gesetzt hatte, jetzt jemand bei Disney die Reißleine gezogen hat, nachdem es mit dem Drehbuch zu IX sowieso sehr schleppend voran ging und diese Experimente mit Regisseuren, die in ihrer Karriere noch nicht allzu viel gemacht hatten, aufgegeben haben.
    Warum überhaupt Colin Trevorrow für das Finale der Star Wars-Saga genommen hat, bleibt mir ein Rätsel. Er hat in seiner Karriere nichts hervorgebracht außer Jurassic World, der letztendlich auch kein sonderlich guter Film war. Anscheinend hat da Disney nur auf die Zahlen des Erfolgs geschaut und hat jetzt gemerkt, dass man vllt. von Beginn an darauf achten sollte, wen man sich da an Land holt.
    Wie es mit bisherigen Drehbuch zu IX aussieht ist sowieso fraglich. Wird das jetzt komplett über Bord geworfen und neu geschrieben? Soviel Zeit ist nämlich auch nicht mehr. Für das Drehbuch wurde jetzt Chris Terrio engagiert, der zuletzt Writer bei Batman V Superman war. Auch ist er für das Drehbuch des kommenden Justice League Films verantwortlich. Ob er der geeignetste Writer ist, werden wir wohl nach diesem Film wissen.


    Bin wirklich mal gespannt, was da jetzt aus Episode IX wird...

    Empire war ein weitaus interessanterer Untertitel

    Würde aber nicht wirklich zum Setting passen. Das ägyptische Reich wird im englischen eher nicht als "Empire" bezeichnet. Wenn das Spiel jetzt Assassin's Creed: Empire hieße, dann würde das was komplett anderes suggerieren, aber kein Spiel im Alten Ägypten. Ägypten wird im Englischen eigentlich eher als "Kingdom" oder nur als "Ancient Egypt" bezeichnet. Das antike Ägypten wird zwar durchaus auch mal als "Egyptian Empire" bezeichnet, aber das ist wie gesagt eher weniger geläufig. In der Regel werden Weltreiche wie das British Empire, das Roman Empire oder das Persian Empire eben als Empire bezeichnet, da sich das ägyptische Reich aber kaum über den eigenen kulturellen Raum rund um den Nil hinaus bewegt hat, ist hier eben die Bezeichnung "Empire" eher misleitend.
    Es geht ja auch darum was sich Spieler unter dem Namen Assassin's Creed: Empire vorstellen würde und ich sähe da keine großen Verknüpfungen mit dem Alten Ägypten. Da würde man im klassischen Sinne wahrscheinlicher eher an die Kolonialisierung und das British Empire denken. Der Name Origins suggeriert da zumindest einen Startpunkt der Assassinen, der irgendwo in der Antike anzusetzen ist. Durchaus vllt. auch nicht der perfekte Name, aber doch sinniger.



    Jo, aber bei den Titeln war Ubisoft in letzter Zeit nie sonderlich kreativ

    Zwar nicht sonderlich kreativ, aber zumindest hat man sich dabei was gedacht.
    Black Flag -> Mit schwarzer Flagge ist sofort die Verbindung zum Piratenthema ersichtlich.
    Unity -> "Einheit" als einer der großen Kampfbegriffe der französischen Revolution macht auch hier Sinn.
    Syndicate -> hier kann ich wenig zu sagen, hab ich nicht gespielt und mich auch nie mit befasst.



    Die Trailer und das Setting sind zwar alle ansprechend und aussichtsreich, aber alles, was ich bisher vom Spiel an sich gesehen habe, schreckt mich da eher ab, weil es wieder ziemlich langweilig und mechanisch aussieht. Alleine die Sache mit dem Adler als Drohnenersatz macht mich schon fertig. Das ist einfach so Gameplay-mechanisch und soweit davon entfernt, was ich in einem atmosphärischen ägyptischen Setting erwarten würde, sodass ich erstmal davon ausgehe, dass das ganze Spiel derart mechanisch ist und Ägypten lediglich ne schöne Kulisse ist.

    Prinzipiell finde ich Metascores also Durchschnittswerte für Spielebewertungen "okay". So kann man einen groben Überblick bekommen, wie ein Spiel halt insgesamt angekommen ist.
    Das schwierige ist nur, wenn man Durchschnittswerte von Kritiken errechnet, die aber in ihrer Prämisse und Absicht unterschiedlich sind. Reviews von Spielen in einen Topf zu werfen, wo manche Spieler nur ne Stunde gespielt haben und lediglich die Technik kritisieren oder 30 Stunden in das Spiel investiert haben und ne ausführliche Kritik geschrieben haben, ist natürlich Schwachsinn.
    Genauso ist es schwierig verschiedene Bewertungssysteme in einen Durchschnittswert zu pressen. Die eine Seite wertet mit 1-5 Sternen, die andere mit 1-10 Punkten und wieder die andere mit maximal 100%. Das dann nachher in eine adäquate Zahl zu pressen führt stets zu Verzerrung. Selbst, wenn Kritiker das gleiche Wertungssystem benutzen, muss nicht eine Deckungsgleichheit gegeben sein, da es halt keine allgemeingültige Definition des Systems gibt. Für den Einen ist 60% noch ne "okaye" Bewertung für ein Spiel, bei dem anderen Kritiker bekommt wiederum quasi kein Spiel schlechter als 70%.
    Das muss man halt bei Durchschnittswertungen immer im Hinterkopf haben. Insbesondere halt bei Kundenbewrtungen egal, ob amazon oder Steam. Das sollte man als Kunde aber halt wissen und ich denke, dass die allermeisten Spieler sich dessen auch bewusst sind.

    Wenn ich ein Spiel nach einer Stunde Scheiße finde, muss ich nicht noch 25 weitere Stunden drinnen versenken, damit ich meine Meinung dazu abgeben darf.

    Richtig. Für differenzierte Kritiken/Reviews, bei denen davon ausgegangen werden darf, dass die Spiele komplett gespielt wurden und ggf. sogar verschiedene Aspekte des Spiels näher beleuchtet wurden bzw. mehrmals gespielt wurden, gibt es Spielekritiker. Gibt genügend Websites, wo man sich dann deren Ansicht durchlesen kann.
    Steam-Reviews müssen diesem Anspruch nicht gerecht werden. Dort geben Leute einfach ihre Meinung zum Spiel ab, egal ob sie es 1 Stunde oder 10 Stunden gespielt haben und es kann ein sehr differenzierter Beitrag sein, aber auch schon ein "Ich find das Spiel doof"-Review ist in Ordnung.
    Man sollte halt an Steam-Reviews nicht den gleichen Anspruch haben wie an Reviews von Spielekritikern.