Beiträge von Ricutor

    Gibt ein aktuelles Interview mit dem Director des Metal-Gear-Solid-Films Jordan Vogt-Roberts, indem er über den konzeptionellen Ansatz und seine Vision für den Metal Gear Solid-Film redet. Alles natürlich noch recht abstrakt, weil er nicht ins Detail gehen kann/darf, aber fand das Interview dennoch sehr interessant und wollte es euch mal empfehlen, falls ihr es nicht mitbekommen habt und auch Interesse an der Filmumsetzung von MGS habt.



    Lego Star Wars, Lego Indiana Jones, Lego Harry Potter, Lego Der Herr der Ringe, Lego Der Hobbit, Lego Jurassic World, und, und, und. Es gibt schon so viele verschiedene Lego Games mit den verschiedensten Lizenzen und jetzt regt man sich über Lego Die Unglaublichen auf? Die Lego-Games sind sicherlich keine Meisterwerke, aber es sind solide und durchaus spaßige Games, die, wie man ja an der Anzahl der Spiele sieht, auch ihre Abnehmer hat. Also mir tun sie nicht weh und ich freue mich für jedes Kind oder jeden Erwachsenen, der daran seinen Spaß hat.

    Story-Gewusel für Neueinsteiger und jene, die mit der Materie nur geringfügig vertraut sind, erklären wollen

    Hoffe, dass sie das gerade nicht machen. Sie haben extra alle wichtigen Games für die PS4 in den HD-Remakes neu aufgelegt, in KH3 will ich dann bitte nicht mit ewig Exposition und alten Erklärungen genervt werden.

    Also die Formel 1 hat sogar ein eigenes Segment in Hooked-FM, da wäre es nur das Mindeste, dass die F1 auch einen eigenen Thread bekommt :D

    Also ich bin seit meiner Kindheit leidenschaftlicher Anhänger der Scuderia Ferrari und daher natürlich auch riesiger F1-Fan. Also mich würde es freuen, wenn's hier weitere F1-Fans gibt mit denen man eifrig diskutieren kann :D

    Ich habe mich mit dem Leben der beiden nie beschäftigt, deswegen kann ich nicht die Authentizität abschließend beurteilen.War Lauda wirklich der professionelle Perfektionist, das Ingenieurs-Genie und der gute Geschäftsmann? Der treue Ehemann? War Hunt wirklich der rauchende, saufende Lebemann, der alles eher nach Gefühl macht? Aufgrund der hohen Qualität des Films vertraue ich aber darauf, dass hier nicht zu viel Legendenbildung betrieben wurde.

    Der Film ist wirklich großartig und insgesamt auch sehr authentisch. Natürlich ist's immer noch 'n Film und keine Doku, aber die Essenz bringt der Film sehr gut rüber.

    Kann Dir da auch diesen Artikel an's Herz legen, der sich dem Thema annimmt:

    http://www.historyvshollywood.com/reelfaces/rush.php

    Aber wäre A Silent Voice dann überhaupt für den besten Animationsfilm nominierbar gewesen? Bzw. lief A Silent Voice in einer englischen Synchronfassung oder nur mit Untertiteln? Ansonsten wäre der Film halt nur in der Kategorie bester fremdsprachiger Film nominierbar gewesen.

    Naja Hollywood ist halt vor Allem eine US-amerikanische bzw. englische Filmpreisveranstaltung. Und kam A Silent Voice nicht sowieso schon 2016 raus?

    Ich hab das Gefühl, dass hier die Diskussion vom Künstler Vavra etwas zum Journalisten Robin Schweiger abgedriftet ist. Es ist ja nicht das erste Mal, dass über seine Entgleisungen und problematischen Äußerungen diskutiert wurde. Er schießt auch mal gerne über's Ziel hinaus und dafür kann und soll man ihn natürlich auch kritisieren. Hier mit den Argumenten zu kommen, dass man Robin da nichts vorwerfen könne, halte ich falsch. Wer unreflektiert einen Blog-Eintrag teilt, diesen als qualitativ hochwertig ansieht und damit bewirbt und unterstützt ist natürlich problematisch und da ist jegliche Kritik angebracht.

    Lässt mich meinen Pledge bei Patreon auch überdenken.

    Auch das habe ich mal bei Robins Entgleisung im Die-Ratsherren-Podcast getan als er meinte, dass es die Pflicht eines Jeden sei Nazis zu schlagen. Da war ich wirklich zutiefst schockiert welch extremistisches Gedankengut in Robin steckt. Das ging einfach konträr gegen meine Grundsätze und jegliche meiner Wertvorstellungen. Da hab ich wirklich überlegt, ob ich es verantworten kann, solch extremistisches Gedankengut finanziell zu unterstützen. Spätestens bei Gewalt fängt für mich Extremismus an. Zum Glück gab es aber in dem Podcast noch Mats, der gegen Robins Haltung ordentlich dagegen gehalten hat und Vernunft hat walten lassen.

    Auch Robins Einordnung in seinem nächsten Podcast habe ich ihm nie zu 100% abgenommen. Er hatte damals bei seinen Äußerungen so vehement gegen Mats diskutiert und diese verteidigt, dass ich glaube, dass das halt wirklich seine politische Überzeugung ist und seine spätere Einordnung in abschwächter Form hat es für mich da nie besser gemacht.


    Genauso wie bei Vavras Werken seine Äußerungen immer mitschwingen werden, schwingen für mich, bei Robins Äußerungen und auch Meinungen zu Spielen mit, dass er ein Mensch ist, der z.T. extremistische Positionen vertritt (meiner Ansicht nach). Ich habe aber meinen Frieden damit gefunden, weil ich nichts desto trotz seine Meinungen, Ansichten und Kritiken schätze, auch wenn ich sie oft nicht teile (Vielleicht schätze und interessieren mich Robins Einschätzungen auch GERADE, weil ich oft nicht seiner Meinung bin). So wie ich grundsätzlich ein Werk, ob Film, Spiel oder Buch nur anhand seiner Qualität an sich, bewerte, bewerte ich auch Hooked so. Robin kann sonstwie eine politische Einstellung haben, aber seine Beiträge schätze ich nun einmal und seine Meinung hat für mich einen Wert.


    Und meisterlampe_1989 zu deinem Vorwurf, dass ja das Spiel noch gar nicht draußen ist und gespielt wurde: Es ging in dieser Diskussion auch NIE wirklich um das Spiel an sich, sondern nur um Vavra. Das Spiel war dabei mehr oder weniger irrelevant. Der Punkt alleine waren Vavras Äußerungen. Bei der A-Hat-in-Time-Diskussion ging es auch NIE um das Spiel an sich. Es ging immer um den Künstler selbst und wer er ist und was er gesagt hat. Ob das irgendeinen Einfluss auf das Spiel gehabt hat, kann man natürlich erst später analysieren, aber das ist halt eben nicht der Punkt dieser Diskussion.

    Die Oscars waren schon IMMER auch eine politische Veranstaltung. Es war nie eine Preisverleihung, die versucht hat die besten Filme in den jeweiligen Kategorien nur anhand des Werkes an sich auszuzeichnen. Schon immer konnte man bei den Oscars bestimmte gesellschaftspolitische Tendenzen in den Preisen und den jeweiligen Filmen erkennen. Und das ist auch okay so.

    Warum darf ein Preis nicht auch politisch sein? Natürlich kann man eine Entscheidung kritisieren, aber prinzipiell die Herangehensweise zu kritisieren, dass ein Preis doch nicht politisch sein dürfe, halte ich für nicht zielführend.

    Wir hatten eine ähnliche Diskussion bereits in der Thematik wie Kritik aussehen darf. Kritik darf politisch sein, Kritik kann sich nur auf die Stilmittel eines Werkes beschränken und sie darf auch beides.

    Auch gibt es bei den Oscars kein Gremium, was in einem Raum eine politische Agenda bespricht und dann am Ende gemeinsam für einen Film stimmt. Es sind tausende unabhängige (die Zahl weiß ich jetzt nicht genau) Juroren, die anonym ihre Stimmen abgeben. Wenn man jetzt den Oscars vorwirft, dass sie eine politische Agenda verfolgen, dann ist es ja eher ein interessantes soziologisch-gesellschaftliches Phänomen, dass halt trotz Anonymität und Unabhängigkeit der Juroren eine gewisse politische Tendenz in seiner Gesamtheit festzustellen ist. Aber jeder Juror kann für sich halt auch persönlich entscheiden, warum er einen Film als besten Film auszeichnen will. Wenn er der Ansicht ist, dass ein Film aufgrund seiner gesellschaftlichen Bedeutung in Verbindung mit seiner filmischen Qualität der beste Film des Jahres ist, dann ist das okay.

    Naja ich stehe derartigem offen gegenüber. Den Kommentaren zu urteilen scheint es sehr viele zu geben, die sich darüber freuen und sich gerne kaufen würden. Genauso wie bei dem neuen Nintendo Labo-Ding. Ja, mich persönlich macht es jetzt nicht so an, aber prinzipiell gefällt mir die Idee dahinter und ich bin mir sicher als Kind hätte mir das mit Sicherheit gefallen. Ist eben für ne andere Zielgruppe als mich (jetzt).

    Man könnte genauso hinterfragen, warum gibt es Hooked-Merch ist das nicht total unnötig? Aber es gibt nun einmal viele die entweder darüber Hooked unterstützen würden oder halt eben ihre Zugehörigkeit und ihr Fansein zu Hooked gerne über derartige Kleidung ausdrücken möchten. Genauso mit den PS-Schuhe. Gibt nun einmal viele PlayStation-Fans, die sich jetzt über diese Schuhe freuen. Sehe nichts was dagegen spricht. Mir tut's nicht weh also so what?

    @Don Stylo
    In dem Artikel setzten sie sich hauptsächlich mit den Vorwürfen gegen Vavra und Kingdom Come auseinander und besprechen halt die Antworten, die sie von Vavra auf ihre Nachfrage bekommen haben. Man kann jetzt den Antworten von Vavra Glauben schenken oder nicht, aber zumindest hat er sich erklärt und klar gestellt, dass er sich von dergleichen rassistischem und rechtsextremen Gedankengut distanziert und damit nichts zutun habe.
    Weiterführend wie die GameStar mit dem Thema Kunst/Künstler und Politik in und um Videospiele umgeht, haben sie in dem Video besprochen.


    Der Artikel ergänzt durch das Video, ist, wie ich finde, insgesamt recht gelungen.

    Das Entwicklerstudio hat sich dazu schon geäußert und dies etwas geschickter gemacht als Vavra:



    Das Wegbleiden von verschiedenen Ethnien muss aufgrund ihrer geringen Anzahl damals in Mitteleuropa und der sehr geringen Wahrscheinlichkeit auf diese zu treffen, nämlich nichts an der Authentizität des Spiels ändern. Das ursprüngliche Problem war halt die Aussage Vavras und der Beweggrund, der dahintersteckt, keine anderen Ethnien einzubauen.

    Unterstellen wir hier also wirklich, dass es eine Weisung von Vavra an das Team gab, nur Weisse im Spiel einzubauen. Und wenn ja, mit welcher Begründung gegenüber dem Team? Eine rassistische? Eine historische? Wie hat das Team darauf reagiert?

    Ich weiß nicht, wie Robin oder der Autor des Artikels sich das vorstellen. Ob das ganze Studio aus Rassisten bestehe oder ob es ganz klare Weisungen von Vavra gab? Alles was wir haben, sind die Aussagen von Vavra. That's it.

    Es geht um Vavras rechtsextreme Ideologie, die aus seiner Perspektive dazu führt, dass nur Weiße im Spiel dargestellt werden.
    Es geht also weniger um das Endergebnis, dass nur Weiße im Spiel Teil sind, sondern der Beweggrund, warum nur Weiße im Spiel sind (Zumindest auf Basis von Vavras Äußerung und Ideologie).

    Und selbst arabische Händler kamen nicht jeden Tag vorbei und wenn, da die Produkte allesamt durch Weg, etc. sehr teuer waren, dann haben sie vor Allem nur am Königshof vorbeigeschaut.
    Der einfache Bauer auf dem Land, der damals 90-95% der Bevölkerung ausgemacht hat, hat davon nichts mitbekommen.


    Vavra hat sich halt sehr dumm und entlarvend geäußert. Das Studio selbst hat es nachvollziehbar und logisch begründet.