Beiträge von StewTM

    Zuerst kamen heute sehr unerwartet bereits die Noten für zwei Prüfungen raus, die ich beide bestanden habe, und dann erfahre ich auch noch, dass ein neues BioShock in Entwicklung ist? Heute ist MEIN Tag! :love::love:

    Vielleicht ist das aber auch so ein Familiending: Wenn es die Eltern schauen, wächst man damit auf und und und...

    Genau das, Formel 1 war damals sonntags bei uns immer Pflichtprogramm.

    Ich hatte dann so 2010 rum das Interesse verloren. Robin hat es dann neu entfachen können. :D

    Ja, dass Mercedes noch Probleme zu haben scheint und vor allem Red Bull jetzt endlich mal zu Saisonbeginn schon an Ferrari & Mercedes dran ist, ist sehr wichtig für die Spannung. Dazu kommt dann noch, dass die Kräfteverhältnisse bei den hinteren Teams ebenfalls ausgeglichener scheinen - je nach Strecke hatte bisher Haas, Toro Rosso oder Renault die beste Pace. So gibt es dann, falls vorne mal nicht so viel passiert, wenigstens hinten ein wenig Action. :D


    PS: Beim Move von Ricciardo an Bottas ist mir echt der Atem gestockt - das war rasiermesserscharf. Vielleicht sollte Danny seinem Teamkollegen in der Hinsicht mal Unterricht geben. :P

    Also wow, die neue Saison in der Formel 1 ist einfach jetzt schon viel besser als die letzte. Was für Rennen in Bahrain und China.

    Meinst du, dass das Neo Magazin Royale die Bundesregierung verklagen sollte?

    Ich denke, dass sie für einen solchen Rechtsstreit einfach nicht genügend Mittel und Ressourcen haben.

    Außerdem wurde im Beitrag ja schon gesagt, dass es da vonseiten des ZDF gewisse ... Hindernisse gibt. Ganz aus dem System können selbst das Neo Magazin Royale oder Die Anstalt nunmal nicht ausbrechen.

    Mich wundert übrigens, dass Jan Böhmermann und das Neo Magazin Royale dieses Thema nicht angesprochen haben, als sie letzte Woche den Online-Auftritt der Bundesregierung behandelt haben. Zumal sie Gronkh vor kurzem noch in der Sendung hatten. Die Gags dazu hätten sich quasi von alleine geschrieben, ich hatte sie schon im Kopf, noch während ich es geschaut habe und war dann enttäuscht, dass sie nicht kamen. Wäre doch generell ein schöner Twist, Landesmedienanstalten vs. Bundsregierung.



    Emstre

    Hm, ich glaube, ich habe nie so wirklich viele Skillpunkte in Adatability gesteckt. ^^ Ich wusste bis zu deinem Posting nichtmals, dass dieser Skill die Animationen beschleunigt, hatte es hauptsächlich wegen Poise ein wenig geskillt. Dark Souls 2 war für mich immer einfach ein langsames Spiel. Die Lifegems stehen ja auch stellvertretend dafür: Je länger ich mich hinter mein Schild ducke, desto weiter lädt sich mein Lebensbalken wieder auf. Auf die Animationensgeschwindigkeit hatte ich mich dann irgendwann eingestellt und wurde trotzdem nicht mehr beim Heilen getroffen. Wenn man Lifegems verwendet hat, konnte man sich dabei ja auch noch weiterhin minimal bewegen.

    Liegt aber auch vielleicht daran, dass ich den zweiten vor dem ersten Teil gespielt habe und ich es daher nicht anders kannte.

    Und das man Anfang nur eine Estus Flask hat und sich daher erstmal mit Healing Stones versorgen muss führt zu unnötigen farmen.

    Ich habe nur den 1. und den 2. Teil gespielt, aber die Mechanik mochte ich eigentlich ganz gerne. Sie hat das Spiel in meinen Augen sogar einfacher gemacht. Spätestens nach zwei Spielstunden hatte man nach jedem Besuch bei der Emerald Herald doch eh immer noch ein paar zerquetschte Seelen übrig, die man dann wenigstens in Lifestones investieren konnte.

    Ah mea culpa, hatte den genauen Kontext aus dem Podcast nicht mehr so im Kopf.

    Ist halt die Frage, was man sucht. Mir persönlich hat in der Banished das Micromanagement der einzelnen Bewohne hervorragend gefallen. Da meine ich zumindest viel mechanische Tiefe erkannt zu haben. Abstrakt gesehen hat die Verteilung der Waren ja durchaus etwas mit den Handelsrouten aus Anno zu tun, nur dass man sie hier indirekt gesteuert hat, v.a. durch die Positionierung der Wohnhäuser, Lagerstätten und Betriebe. Am faszinierendsten an Banished fand ich, dass sich das (natürlich immer noch von mir gesteuerte) Wachstum der Ortsteile durch diese Mechanik so organisch anfühlte. Das Spiel ist quasi eine Fallstudie der "Zentrale Orte"-Theorie von Christaller. Wie kein anderes Aufbauspiel entwickeln sich in Banished realistisch anmutende Siedlungen, denn der nächste Entwicklungsschritt folgte auf Grundlage von auch in der Realität wichtigen Faktoren. Wenn ich z.B. eine neue Kirche errichte und damit einen zentralen Platz schaffe, ist es nur logisch, hier alle wichtigen Funktionen zu bündeln - Friedhof, Marktplatz, Brunnen ... und darum angesiedelt dann natürlich einige Wohnhäuser. Die widerrum müssen natürlich erstmal alle versorgt werden, also muss im Umkreis wieder kleinere Zentren mit einem Sammler, ein paar Farmen und drei, vier Häusern errichten. Ganz am Ende war meine Karte dann quasi komplett "zivilisiert" - die Natur war vom Menschen zurückgedrängt worden, in kleine Kreise am Rand, die auch nur deswegen aufrecht erhalten wurden, weil die Versorgung ohne sie nicht möglich gewesen wäre. Zwischendrin dann die ausgebeuteten und nun nutzlosen Ruinen von Steinbrüchen und Minen - ein herrliches Bild.


    Genug von Banished geschwärmt: Ich persönlich empfinde da gar keine Lücke - alle drei Jahre kommt ein neues Anno raus, was einen über einige Monate beschäftigen kann. Und zwischendrin schwemmen immer mal wieder kleinere Indiespiele nach oben. Ein Blick in die Vergangenheit lohnt sich auch immer. Ich habe neulich noch einmal Anno 1602 angeworfen (und war nebenbei erstaunt darüber, wie "klein" das Spiel aus heutiger Perspektive mit meiner gestiegenen Expertise in dem Genre wirkt - nach 4 Stunden war meine Hauptinsel vollgebaut und ich hatte schon einige Aristrokraten angesiedelt). Und wenn ich demnächst endlich mal meine Pharao-Box finde, muss ich da auch nochmal unbedingt reinschauen. Zumindest mein Bedarf wird so gedeckt, auch wenn die einzelnen Indiespiele durchaus nicht mit der Komplexität von Anno mithalten können (mit Ausnahme von Banished, wo zu einem perfekten Spiel mMn lediglich mehr Endgamecontent fehlt).

    Die Aufbaustrategie und ihr "Endgame":

    Ob nun Banished, Kingdoms and Castles oder auch Aven Colony, all ihnen fehlt eine Aufgabe im "Endgame".

    Hm. Ich würde dir in diesem Punkt nicht widersprechen, zumindest bei Banished und Kingdoms & Castles kann ich dir sogar beipflichten, Aven Colony habe ich nicht gespielt.


    Aber ich verstehe deine Schlussfolgerung nicht. Inwiefern haben gerade deine Beispiele als Aufbauspiele Probleme auf dem Indie-Markt?

    Banished und Kingdoms & Castles sind doch eigentlich der genaue Gegenbeweis deiner These. Banished (1,8 Millionen Besitzer auf Steam) und K&C (455.000 Besitzer auf Steam) sind unfassbar erfolgreich, trotz fehlendem Endgamecontent. Banished ist dazu noch bis zum Endgame hin ein richtig, richtig gutes Spiel, in das ich 30 bis 40 Stunden reingesteckt habe. K&C hat mir persönlich bisher nicht so sehr gefallen, aber offenbar ja vielen anderen.

    Obviously: Spoiler. Muss ich das jetzt noch in einen Kasten packen?




    Oh wow. Heute endlich, endlich Episode VIII gesehen. Was für ein Brett von einem Film. Also bezogen auf die Länge, die Dramatik, die Inhaltsschwere. Das muss ich erstmal verdauen.

    Im Gegensatz zu Episode VII und Rogue One, wo ich direkt danach eine ziemlich eindeutige Meinung hatte, bin ich jetzt noch komplett unschlüssig, was ich von The Last Jedi halten soll. Die erste Hälfte hat mir nicht gut gefallen. Die zweite dafür umso mehr. Genauso wie es vielleicht nicht die richtige Entscheidung war, Episode VIII direkt an Episode VII anzuknüpfen, finde ich es hervorragend, dass mit dem Ende jetzt ein großer Zeitsprung zwischen VII und IX impliziert wird.


    Mein erster Eindruck: Ein bisschen zu viele klassische Hollywood-Momente, ein bisschen zu wenig Schauplätze, leider wiedermal ein bisschen zu bekannte MacGuffins (Hyperraumortung ausschalten...). Aber: Wie schon in Episode VII großartige Charaktermomente. Was für unglaubliche Szenen zwischen Kylo Ren und Rey. Finns Rolle fand ich allerdings ziemlich schwach. Snokes Ende dafür richtig gut. Auch wenn wir immer noch nicht wissen, wer der Kerl jetzt eigentlich war. Plageius? Zwischenzeitlich hatte ich sogar mal den schlimmen Verdacht, er könnte Vader selbst sein... Bin mal gespannt, ob das noch irgendwie aufgeklärt wird. Wie ich Lukes Rolle bewerte, weiß ich noch nicht. Vermutlich hängt mein Urteil über den gesamten Film davon ab, zu welchem Schluss ich hier komme. Ich glaube, ich fand es ein bisschen zu viel hin und her - "Nein, ich bilde dich nicht aus. Na ok, doch. Oh nein, doch nicht, du hast zuviel Empfängnis für die dunkle Seite. Ach komm, ich weise dich doch noch weiter ein. --- Nein, ich komme nicht zu Leia. Ok, bin doch da. Und gestorben. Haha, war doch nur eine Machterscheinung. Oh, bin doch dahingeschieden." Auch wenn mich die Wendungen seit der Begegnung von Kylo und Rey doch zugegebenerweise atemlos und gefesselt zurückgelassen haben.


    Naja, egal. Auf jeden Fall bin ich jetzt schon unfassbar gespannt auf Episode IX. So ein offenes Ende - jetzt kann alles passieren.


    Edit: Hatte mir eure Reaktionen extra vorher nicht angeschaut und vollkommen "unbefleckt" geschrieben. Interessant, dass der Film so polarisiert. Das hatte ich im Vorfeld gar nicht mitbekommen. Hab es tatsächlich geschafft, mich bis heute komplett von jeglichen Previews, Trailern, Reviews und co. fernzuhalten. Ich kann verstehen, dass der Film so unterschiedlich rezipiert wird. Ich bin doch relativ froh, dass ich mich nie wirklich mit dem Expanded Universe beschäftigt habe. So kann ich alle Episoden unabhängig davon genießen.

    Schade, ich hätte das zuerst vorgestellte Design von Red Bull bevorzugt, das sieht so herrlich aggressiv aus.


    Viele schöne Boliden dabei. Endlich ist die Finne weg. Selbst bei Force India haben sie aus dem Pink noch was gemacht. Nur der McLaren geht gar nicht. =O:D

    Das deutsche Eishockeyteam hat bei den olympischen Spielen heute sensationell den aktuellen Weltmeister Schweden geschlagen und steht jetzt im Halbfinale!

    Ich habe das ganze Haus zusammengeschrien vor Freude. :D Als großer Eishockeyfan freue ich mich natürlich jetzt vor allem, dass diese schöne Sportart endlich mal die verdiente Aufmerksamkeit erhält, vor allem in den öffentlich-rechtlichen.


    Das Halbfinale gegen Kanada, Olympiasieger von Sotchi, steigt jetzt übrigens am Freitag um 13.10 MEZ. Vielleicht ist diesmal sogar der ganz große Wurf drin, da die Kanadier durch die NHL natürlich geschwächt sind. Eventuell mögt ihr ja auch reinschauen.

    Hm. Ich habe Redebedarf! Nachdem ich mir endlich die Blu-Ray zugelegt habe, konnte ich Episode VII nun erneut schauen und muss daraufhin noch ein paar Dinge loswerden.


    Mir hat der Film immer noch gefallen. Aber leider nicht mehr ganz so gut wie vor zwei Jahren. Natürlich war ich da auch vollkommen in den Sitz gefesselt und konnte keinen klaren Gedanken fassen. Mein erster Star Wars im Kino, mit dieser Bildgewalt, diesem Sound, dieser Energie. Das ist natürlich ein anderes Erlebnis als zuhause auf dem Fernseher. Jetzt, beim zweiten Durchgang, sind mir vor allem einige Lücken Geschichte nun doch mehr ins Auge gesprungen als mir lieb sein kann. Mich stört gar nicht mal so sehr, dass der Handlungsverlauf dem von A New Hope ähnelt. Auch wenn Starkiller Base der Inbegriff vom "größer, schneller, weiter"-Prinzip ist. Die Szene mit dem Größenvergleich zwischen dem Death Star und der neuen Superwaffe ist mir da als besonders plump in Erinnerung geblieben. Allerdings kann ich auch nachvollziehen, dass The Force Awakens keine allzu komplexe Geschichte erzählen kann, wenn der Fokus vielmehr auf der Einführung so vieler neuer Charaktere liegt. Man könnte tatsächlich sagen, der ähnliche Verlauf von Episode IV und VII (und I) ist im Kontext der Star Wars-Saga sogar zwingend notwendig, denn die Episoden waren und werden hoffentlich immer die Heldenreise von Skywalker sein – ob nun Vater, Sohn oder Tochter (zumindest gehe ich stark davon aus, dass Rey die Tochter von Luke ist, es muss so sein – ich habe Episode VIII noch nicht gesehen).


    Am meisten stört mich tatsächlich, dass der Film so viel suspension of disbelief von mir fordert. Warum fliegen höchstens eine handvoll X-Wings in den eigentlich sicheren Tod auf Starkiller Base, nur um dann auf einmal überrascht zu merken, dass sie den Generator gar nicht zerstören können? Leia muss ein ziemlich mieser General sein, wenn sie ihre Soldaten so vor die Flinte wirft; das passt überhaupt nicht zur bisherigen und sonstigen Charakterisierung von Leia und der ganzen Rebellen-/Widerstandsorganisation. Warum verrät Captain Phasma ihre eigene Sache quasi ohne Gegenwehr und landet am Ende doch im Mülleimer? Klar, Star Wars ist selbstverständlich schon immer ein Märchen gewesen, in dem behaarte, affenartige Wesen eine Waffe bedienen können, in der Lage sind sich zu artikulieren, eine ganze Zivilsation bilden und sich selbst Wookies nennen - will sagen: natürlich ist das alles Unfug. Trotzdem fiel mir dies in keiner anderen Star Wars-Episode so negativ auf. Sicherlich ist es unnötig, sich diese Fragen zu stellen, man sollte den Film einfach genießen. Episode VII macht es mir an manchen Stellen aber unnötig schwer, da viele dieser Szenen einfach zu umschiffen gewesen wären. Einige wurden sogar gedreht – sind dann aber in den Deleted Scenes gelandet. (Beispiel: Kylo Ren und die Snowtrooper finden den Falken auf Starkiller Base, dadurch weiß Kylo, dass Han Solo vor Ort sein muss.)


    Außerdem muss ich mich darüber ärgern, dass es heutzutage nicht mehr möglich scheint, eine in sich logische, kohärente Schlacht zu inszenieren. Ja, ich bin mir durchaus bewusst, dass dieser Punkt sehr nit-picky ist. Aber für mich waren die Massenschlachten immer eine der größten Faszinationen, egal ob in Star Wars oder zum Beispiel in Herr der Ringe. Schauen wir uns mal den Kampf um die Bar von Maz Kanata an. Die einzelnen Szenen wirken auf mich vollkommen zusammenhanglos. Es fällt mir schwer, dem Geschehen zu folgen. Ich habe keinen Überblick, weil Establishing Shots und die Totalen fehlen. Der Film kann an dieser Stelle gar keine zeigen, weil eben nichts im Verlauf der Schlacht einen Sinn ergibt: Es gibt keine Frontlinien, keine Taktik. Ich weiß nicht mal, was überhaupt das Ziel der Stormtrooper ist. Stattdessen passieren Dinge einfach. Nicht, weil sie sich dynamisch in der "Geschichte" der Schlacht ergeben, sondern weil sie vom Drehbuch halt so vorgesehen sind. Es gibt unzählige Wendungen, aber viel zu viele, als dass die einzelne noch eine Wirkung entfalten würde. Heroische Momente der Protagonisten (wie etwa Han Solos Armbrusterfahrungen) werden sinnlos mit beliebigen Schlachtszenen zusammengemischt. Es ist einfach ein riesiges Chaos. Klar, das kann bei Schlachtszenen gewollt sein. Aber hier macht es einfach keinen Spaß. Denn ich habe das Gefühl, die Regisseure und Drehbuchautoren wissen selber nicht, wie die Schlacht verläuft. Alles dreht sich nur um die einzelne Szene, einen großen Plan scheint es nicht zu geben.


    Dabei hat die Vergangenheit doch gezeigt, dass es möglich ist. In der Schlacht um Hoth gibt es klare Ziele, eindeutige Fronten, einen logischen Schlachtverlauf. Die Rebellen sind von Anfang an unterlegen, kämpfen trotzdem einen verzweifelten, aufopferungsvollen Kampf gegen die übermächtigen Walker. Große Dramatik, als der Schildgenerator zerstört wird. Dann: Chaos. Die Rebellen müssen ihre Stellungen aufgeben, fliehen. Alles geht drunter und drüber. Trotzdem habe ich immer ein Gefühl. Für den Schlachtenverlauf, für die Situation und Position meiner Helden. Leider ist Episode VII in dieser Hinsicht nicht das einzige Negativbeispiel. Die Schlacht am Ende von Rogue One ist sogar eine Ebene schlimmer. Noch dazu hat sie einen größeren Stellenwert und mir fast im Alleingang die zweite Hälfte des Films versaut (wobei Rogue One bei mir zu dem Zeitpunkt sowieso schon unten durch war, nachdem mir die Charaktere die erste Hälfte versaut haben…). Mir scheint, dass diese Tugend heute generell verloren gegangen ist. Auch die Schlachten in der Hobbit-Trilogie sind komplett konzeptlos. Dabei hat doch gerade Peter Jackson mit Helms Klamm die meiner Ansicht nach beste Massenschlacht aller Zeiten inszeniert.


    Nun aber zurück zu The Force Awakens. Im Gegensatz zu Rogue One und den Hobbit-Filmen hat mir Episode VII nämlich trotzdem gut gefallen. Denn die größte Stärke des Films sind die neuen Charaktere. Ich finde beinahe alle großartig, besonders Rey und Kylo. Da der Film dankenswerterweise so viel Zeit mit ihnen verbringt, kann ich über meine Kritikpunkte leichter hinwegsehen. Rey ist eine neue Heldin, wie ich mir sie besser nicht hätte wünschen können. Kylo Ren ist ein extrem spannender Gegenspieler. Wichtig ist für meinen positiven Eindruck auch, dass der Film so viel Wert auf echte Kostüme und Sets setzt. Das habe ich beim allerersten Mal sofort bemerkt, man spürt es einfach. Es war sogar viel mehr real als ich dachte, wie ich beim Studieren der Making-Ofs erfahren habe. So oft wie gesagt wurde, "Masken sind viel besser als CGI", musste ich mich schon fragen, ob das nicht ein gewollter Seitenhieb gegen George Lucas und die Prequels war.


    Und meine Güte, ist der finale Kampf zwischen Rey und Ren ein klimatischer Moment. Eigentlich könnte die Konfrontation zwischen diesen beiden großartigen Charakteren den ganzen Film alleine tragen. Zwei mächtige, noch unerfahrene, jedoch unfassbar leidenschaftliche junge Krieger in einem großen Duell. Die Lichtschwertkämpfe waren schon immer eine der großen Faszinationen von Star Wars - sowohl die Rohheit, die Brutalität der Originaltrilogie als auch die Eleganz, das Durchchoreographierte der Prequels. Beide Arten haben ihren Reiz, und der Kampf in Episode VII vereint das beste von beiden.


    So. Ich habe nun emotional mit The Force Awakens abgeschlossen und bin sowasvon bereit für The Last Jedi. Wie immer trittsicher zwei Monate hinter dem Trend. :D

    Eigentlich habe ich ja immer noch die Hollow Knight-DLCs vor der Brust, verzweifelte zuletzt an The Radiance.


    Aber meine Güte, hat mich Fortnite Battle Royale aktuell gepackt. Mit Spielen im Setting H1Z1 und PUBG konnte ich als Battle Royale überhaupt nichts anfangen, aber Fortnite ist perfekt: Das arcadige Gunplay und die Möglichkeit, eigene Treppen zu bauen und Distanzen und Höhen somit fix zu überwinden, sorgen für schnelle, intensive und spaßige Feuergefechte. Die Map ist groß genug um Abwechslung zu bieten, aber klein genug, dass ständig irgendwo Action ist. Die Zone kommt relativ schnell, sodass man insgesamt einfach wenig Downtime hat und die Runden schnell vorrüber gehen. Stirbt man frühzeitig, ist das auch kein Problem, weil man innerhalb von nichtmal einer Minute schon wieder im nächsten Match ist. Im Team macht es schon am meisten Spaß, aber selbst Solo ist es unterhaltsam und motivierend.


    Das eher oberflächliche Gameplay hat natürlich mangelnde Tiefe zur Folge, sodass ich bei längeren Sessions dann doch spätestens nach zwei, drei Stunden die Motivation verliere, aber am nächsten Tag ist sie wieder voll da. Spielerische Kritik würde ich eigentlich nur an der mangelnden Vielfalt üben. Ja, es gibt zwar einige verschiedene Waffen und es kommen immer neue dazu, aber sie sind nicht ausgewogen. Die M4, die beiden Shotguns, die klassische Sniper und der Raketenwerfer sind so viel stärker als andere Waffen, dass quasi jeder mit diesem Set herumläuft, Revolver, SMGs und co trifft im Lategame überhaupt nicht mehr. Der Crossbow ist primär auch nur dazu da, seine Kameraden zu erschrecken. Ich würde mir hier mehr Variation wünschen.


    Da der Battle Royale-Modus kostenlos ist, kann ich jedem nur empfehlen, mal zwei, drei Stunden reinzuspielen. Mich hat das Spiel voll in seinen Bann gezogen, obwohl ich aktuell eigentlich gar keine Zeit habe, mich in ein kompetitives Spiel hereinzufuchsen. Aber es macht einfach unverschämt viel Spaß. Allerdings stört mich das Monetarisierungsmodell doch etwas. Will man sich Skins leisten, führt kein Weg am Echtgeldkauf vorbei. Da finde ich die Preise aber ziemlich happig. Ein normaler Skin kostet so um die 1.000 Coins, das sind 10€! Der aktuelle legendäre Skin kostet sogar das doppelte. Dagegen habe ich nach geschätzt mehr als 15 Stunden noch nicht einen einzigen Coin allein durchs Spielen bekommen. Schade, einige der Skins sind sehr cool, aber so viel sind sie mir nicht wert. Auf der anderen Seite habe ich bei diesen extremen Preisen keinerlei Motivation auch nur einen einzigen Cent auszugeben, also ist das vielleicht auch ganz gut so.

    Nunja, aber zumindest diejenigen, die ihre Keys an MMOGA verkaufen, verstoßen damit gegen die Bedingungen.

    Und MMOGA ist mindestens Fährlässigkeit vorzuwerfen, indem sie die Keys quasi unbesehen eingekauft haben und nicht sorgfältig geprüft haben, ob dies legal ist.

    Da es aber allgemeines Geschäftsgebahren ist (oder wie auch immer der genaue Fachterminus hier lautet), dass die Weitergabe von Closed Beta-Keys untersagt ist, könnte ich mir schon vorstellen, dass Microsoft dagegen erfolgreich vorgehen könnte, wenn sie es denn wöllten. Aber wahrscheinlich ist das für die einfach nicht relevant und daher den Aufwand einer juristischen Auseinandersetzung nicht wert. Wie so vieles in der Videospielbranche (Beispiel: Hakenkreuz-Zensur für den deutschen Markt) wäre es super interessant, das mal vor Gericht zu sehen, aber da die Konzerne nunmal Wirtschaftsunternehmen sind, haben sie daran selbstverständlich auch nur aus wirtschaftlichen Gründen ein Interesse, nicht aus moralischen oder idealistischen.

    Also nochmal zum Verständnis: Hat Microsoft jemals Keys für die Closed Beta von Sea of Thieves über den eigenen Store verkauft?

    Oder hat sich ein findiger (lies: windiger) CEO bei MMOGA gedacht: 'Ah, wir haben hier zufällig noch ein paar Keys rumliegen, es gibt bestimmt genug Leute die blöd genug sind uns dafür noch nen 5er dazulassen.'?