Beiträge von StewTM

    Mit "am Wochenende" meinte ich natürlich "im Oktober".

    :D


    Jedenfalls habe ich im Wiki nun die Listen für 2018 erstellt:


    https://wiki.hookedmagazin.de/wiki/Spiele_des_Jahres_2018

    und

    https://wiki.hookedmagazin.de/…re_Spiele_des_Jahres_2018 (die weiteren Platzierungen sowie Punkte fehlen noch. Hat hier jemand zufällig die Votes privat ausgewertet oder sollte ich da einfach Tom anschreiben? ^^ )


    Offen ist darüber hinaus noch folgendes:

    1. Mir ist nicht ganz klar, wie ich den Artikel über die Spiele von Tom und Robin so kategorisiere, dass "Hooked" davor angezeigt wird (so wie bei den Listen, die bereits vorhanden waren, z.B. https://wiki.hookedmagazin.de/…ed/Spiele_des_Jahres_2017)

    2. Ich kann die Hauptseite (https://wiki.hookedmagazin.de/wiki/HookedWiki) nicht bearbeiten und die beiden Artikel nicht in die Übersicht über alle Listen einfügen.



    PS zur Info: Um die Artikel schreiben zu können, habe ich einen Account im Wiki angelegt. An meine zuerst hinterlegte Mailadresse wurde keine Authentifizierungsmail geschickt. Als ich nun testweise eine andere Mailadresse angab, erhielt ich in dieser Sekunde zwar immer noch keine Authentifizierungsmail - dafür aber eine Spamnachricht an diese Adresse . Das finde ich ein wenig beunruhigend - und da ich auf dieser Adresse sonst keinen Spam habe, halte ich einen Zufall für unwahrscheinlich. Ich habe meine angegebene Adresse dann erstmal fix aus dem Wiki gelöscht.

    Ich habe gestern Abend Interstellar gesehen, und bin immer noch baff von diesem faszinierenden und erdrückenden Film. Ich bin begeisterter Astronomie-Laie und dahingehend drückt er wirklich alle meine Trigger. Manche Aspekte in dem Film sind natürlich totale Science Fiction, andere wiederum sind zumindest grundsätzlich realistische Überlegungen, die man bereits heute tätigt. Ich weiß noch nicht so ganz, wie ich das Ende finde (alles verstanden habe ich noch nicht), aber das ist für mich eigentlich auch unerheblich, weil der Film bis dahin schon begeistert hat.


    - Die Inszenierung, vor allem in Verbindung mit der dramatischen Musik in bestimmten Momenten, hat mich in einigen Szenen fingernägelkauend aufrecht vorm Fernseher sitzen lassen. Das war super intensiv. Allgemein finde ich den Film einfach total gut gedreht (die Schwerelosigkeit sei als Beispiel genannt).

    - Durch die Darstellung der Fremdartigkeit des fernen Universums wurde schön verdeutlicht, wie klein und unbedeutend wir Menschen nunmal sind - trotz all des Fortschritts, den wir gemacht haben (und im Film ist die Menschheit technologisch ja sogar schon deutlich weiter als wir es heute sind).

    - Weiterhin finde ich, dass der Film die menschlichen Aspekte und Konflikte sehr schön in den Mittelpunkt stellt - gerade für mich, der sich gerne mit all den abgefahrenen Theorien beschäftigt, die es heute bereits gibt (Stichworte Generationenraumschiff, Dyson Sphäre usw). Dabei verliert man gerne mal aus den Augen, in welchen unvorstellbaren Maßstäben diese Theorien existieren, und vergisst die einzelnen, persönlichen Schicksale, die dort zwar keine Rolle spielen, aber natürlich trotzdem geschehen.


    Interstellar fängt (zumindest zum Teil) so wunderbar den Konflikt ein, den ich auch selbst in mir trage: Einerseits ist es absolut faszinierend, Gedankenexperimente anzustellen über die Besiedelung des Sonnensystems (oder auch 'nur' des Mondes). Andererseits sind das - im wahrsten Sinne des Wortes - auch irgendwo Luftschlösser. Man darf trotz allem nicht die Realität aus den Augen verlieren. Wir haben, zumindest noch, nur diesen einen Planeten. Bis wir soweit sind, dass wir andere Planeten (abseits von Forschungsmissionen) auch wirklich besiedeln können, vergehen vermutlich noch Jahrhunderte. Umso wichtiger ist es, dass wir auf diese kleine blaue Kugel aufpassen.


    Ich muss mir den Film definitiv noch ein zweites mal anschauen, um mir ein endgültiges Urteil fällen zu können, aber Interstellar hat auf jeden Fall das Potential, einer meiner Lieblingsfilme zu werden!

    Ich habe gerade ganz frisch den Film "Blame!" auf Netflix geschaut.

    Kurz zur Einordnung: Ich bin nur wenig mit Anime und Manga vertraut und kannte den Namen nur durch Tom.


    Getragen hat den Film für mich vor allem die Action. Die Kampfszenen sehen wirklich toll aus und vermitteln eine packende Dynamik und Dramatik, ohne dabei aber übertrieben zu wirken. Die Kameraeinstellungen sind klasse, wenn z.B. die 'Vertilger' (was für ein Name) genau auf den Zuschauer zukrabbeln. Einen großen Anteil daran hat auch das Sounddesign, hier etwa das trappeln dieser (generell ziemlich cool designten) Wesen. Und die Schusswaffen! Krawumms! Toll.


    Bei Kily mochte ich die Western-Inszenierung als Revolverheld total. Die allgemein wunderschöne Musik ist bei ihm auch besonders zur Geltung gekommen. Hat mich manchmal an den NieR-Soundtrack erinnert. Und seine Aussage, er würde von 6.000 Ebenen weiter unten kommen, war für mich ein schöner Aha-Moment, in dem ich verstanden habe, wie die Welt funktioniert.


    Beim Plot bin ich erstaunlich gut mitgekommen, mit Ausnahme einer Szene in der Mitte des Films - da hab ich die Handlungslücke nicht verstanden. Von den großen Zusammenhängen habe ich natürlich nicht alles verstanden (und z.B. bei der Regierungsbehörde bin ich mir nicht sicher, ob es sich da nicht um eine unpassende Übersetzung handelt), aber der Film hat da einen guten Spagat geschafft. Ich bin auf jeden Fall angefixt, mehr über diese Welt zu erfahren.



    Negativ ins Auge gefallen ist mir die Trägheit der Animationen. Die sehen zwar grundsätzlich ziemlich schick aus, aber irgendwie wirkt alles außerhalb der Actionszenen auf mich, als würde es mit reduzierter Geschwindigkeit ablaufen. Inhaltlich weniger gefallen hat mir die stellenweise sehr plump umgesetzte Exposition - vor allem nach der tollen Einstiegssequenz, die eigentlich ein schönes Mysterium aufgebaut hat.



    Insgesamt bin ich jedoch ziemlich angetan. Vor allem inszenatorisch hat mich Blame! überzeugt, unter anderem durch tolle Lichtstimmungen.

    Vielleicht probiere ich ja in Zukunft mal den Manga, wer weiß!


    PS: Witziger Fail meinerseits: Ich war in den ersten Momenten sehr verwirrt, weil ich Blame! als das Miyazaki inspiriende Werk mit Berserk verwechselt habe - das hat doch so gar nichts mit Dark Souls zu tun! :D

    Zu Beginn gibt es mWn acht Bauplätze. Allerdings gibt es insgesamt vier Erweiterungen der Ranch, die jeweils vier bis fünf Plätze hinzufügen. Man hat also mehr als ausreichend Raum für verschiedene Arten plus ihre jeweilige Nahrung. Dass diese Bauplätze vorgegeben sind, gefällt mir aber übrigens nicht - die Ranch wirkt dadurch gewissermaßen unpersönlich. Genauso wie man zu den Slimes auch keine wirkliche Beziehung aufbaut. Außer ihrer definierenden Charaktereigenschaft haben sie nämlich keine weiteren und auch innerhalb einer Art gibt es keine Unterschiede. Das war bei Stardew Valley jeweils anders und sieht auch bei Viva Pinata deutlich persönlicher aus.

    Viva Pinata hat mir bis dato tatsächlich gar nichts gesagt, deswegen habe ich jetzt mal fix bei YouTube in ein paar Szenen reingeschaut. Das Spiel sieht sehr abgefahren aus. ^^


    Dementsprechend schwer fällt es mir aber natürlich, die beiden Spiele zu vergleichen.

    Slime Rancher kann in dem Sinne etwas chaotisch werden, dass die Horde Slimes natürlich wild und 'plotschend' (mir fällt kein passender Ausdruck für das Geräusch ein) herumhüpft. :D Audiovisuell passiert einfach viel, z.B. wenn du die Plorts einsaugst bzw. in den Verkaufsapperat schießst. Da man die Slimes ja auch "entwickeln" kann, bietet sich da auch ein gewisser Spielraum für Experimente. Ich habe zum Beispiel die Tabbys (=Katzen) mit den explodierenden Boom-Smileys gekreuzt. Es miaut und knallt also ständig, während gleichzeitig auch noch die Nahrung der Slimes - in diesem Falle Hühnchen - panisch quiekt. Schlauerweise habe ich die Boomtabbys auch noch genau mittig in meiner Ranch platziert. sodass mich diese Geräuschkulisse fast überall hin verfolgt. Vielleicht sollte ich die Kollegen mal umsiedeln...


    Spielerisch ist es in dem Sinne chaotisch, dass du - zumindest anfangs - jederzeit fünf Dinge gleichzeitig tun willst und ständig auf der Ranch hin und her rennst. Genau das macht den Sog bei dieser Art von Spiel aus, der dich nicht aufhören lässt. Meine Kritik war aber ja genau der Punkt, dass es mit fortgeschrittener Spielzeit eher zu schnell zu unchaotisch wird. ^^ Allerdings gehe ich solche Spiele auch ziemlich methodisch an. Das Potential für Chaos ist definitiv da, aber in meinen inzwischen bestimmt mehr als 20 Stunden ist mir bislang noch kein dramatischer Ausbruch passiert, nur ein paar kleinere.


    Apropros 20 Spielstunden: Ich muss meine Aussagen von letzter Woche nochmal teilweise revidieren. Ich habe es ja auch da schon trotz aller Kritik empfohlen, und das Spiel gefällt mir inzwischen sogar wieder noch ein gutes Stück besser. Die Slime-Forschung bringt tatsächlich nochmal genügend Abwechslung rein, sodass ich den Durchhänger überwinden konnte. Ganz konkret hatte ich zum Beispiel die pinken Slimes schon wieder von meiner Ranch verbannt, weil ihre Plorts beim Verkauf relativ wenig Geld einbringen. Allerdings braucht man relativ viele dieser pinken Plorts zum Craften der Gegenstände. Allgemein braucht man auch fast alle anderen Sorten von Plorts, was neben dem Verkauf eine zweite Verwertungsmöglichkeit eingeführt hat. So kommt wieder ein bisschen Dynamik rein (abgesehen davon, dass eine ganz neue Art von Ressource eingeführt wird).


    Außerdem kann ich nun endlich die Treasure Pods öffnen (in der ganzen Welt versteckte Kugeln, in denen sich Ressourcen und neue Blueprints finden lassen). Das ist erst möglich, nachdem man eine gewisse Anzahl von Gegenständen gecrafted hat. Und das hat vorher einfach die komplette Exploration zerstört: Ich schaue mich aufmerksam in der Welt um, entdecke einen versteckten Pfad - und meine Belohnung ist ein Treasure Pod, der sich nicht öffnen lässt. Total frustrierend. Ich würde daher grundsätzlich dazu raten, so früh wie möglich das Forschungsareal freizuschalten und dann 50 Gegenstände zu craften. Dann erst kann man die dritte Stufe des Treasure Crackers kaufen, mit welcher man auch die letzte Stufe der Pods öffnen kann (die vorherigen nach 5 oder 15 Gegenständen IIRC).


    Im Endeffekt würde ich dann also doch eine gute Empfehlung für Slime Rancher aussprechen. Es steckt doch nicht ganz so wenig drin, wie ich nach zehn Stunden vermutete - wenn auch vermutlich nicht so viel, wie ich nach drei Stunden noch gehofft hatte. Ich habe aber immer noch nicht das letzte Gebiet gesehen, zehn weitere Stunden sind vermutlich also auf jeden Fall noch drin. Ich lass mich mal weiterhin überraschen!


    PS: Wenn ich mich recht entsinne bin ich übrigens ebenfalls durch das Video von Nils auf Slime Rancher aufmerksam geworden. :D

    Ich habe heute den ganzen Tag mit Slime Rancher verbracht, bestimmt an die zehn Stunden.

    Bei dem Spiel handelt es sich um eine Art Farming-Simulator, aus persönlicher Erfahrung habe ich es zunächst etwa mit Stardew Valley vergleichen - allerdings ist das nur auf der Oberfläche zulässig. Warum, dazu später mehr.



    Der Star des Spiels sind: Schleime. Aber keine ekligen, sondern kleine, rundliche, (meist) niedliche Blobs. Die quieken stets ganz vergnügt und lächeln und hopsen fröhlich herum, wenn man ihnen Futter gibt. Hach... :love:

    Das zentrale Spielelement ist es, diese Slimes zu umsorgen, denn die Futtergabe hat neben einem vergnügten, glücklichen Gesicht hat die Darreichung von Slime-Delikatessen noch einen anderen Wert - beziehungsweise das Endprodukt eben jenes Prozesses. Die Schleime produzieren beim Verdauen sogenannte "Plorts", die sich anschließend gewinnbringend verkaufen lassen. Mit dem erzielten Erlös wiederum kann man dann die eigene Farm ausbauen, um mehr Plorts zu produzieren. Step 3: Profit!

    Es gibt ganz viele verschiedene Gattungen von Slimes, alle mit unterschiedlichen Essgewohnheiten sowie Eigenschaften (manche fressen alles, manche nur Gemüse, andere mögen kein Tageslicht, wieder andere explodieren zufällig und manche sind sogar radioaktiv. Allerdings produzieren sie auch alle unterschiedliche Plorts. Grundsätzlich gilt: Je aufwändiger die Pflege der Slimes, desto wertvoller ihr Produkt. Allerdings steigt eben auch das Risiko, falls mal etwas schief geht. Wenn die kleinen Slimes nämlich großen Hunger haben, sind sie auf einmal gar nicht mehr niedlich. Sie versuchen dann, aus ihren Gehegen auszubrechen. Und während die pinken Slimes vom Beginn des Spiels selbst dann nichts schlimmeres anstellen können als die eigenen Plantagen leerzufuttern, ist die Gefahrenlage bei den angesprochenen radioaktiven Slimes natürlich etwas größer. Der Ausbau der Farm (oder eher Ranch) will also wohl geplant sein.

    Neben diesem Farming-Aspekt spielt die Erkundung der fremdartigen Umwelt eine zentrale Rolle. Hier lassen sich zum Beispiel wilde Slimes einfangen und sammeln, die dann später in ein Gehege auf der Ranch gesetzt werden und wie oben beschrieben bewirtschaftet werden können. Das Erkunden ist wichtig, da nur durch diese Methode neue Arten von Slimes entdeckt werden können. Außerdem findet man neue Ressourcen sowie auch das ein oder andere Geheimnis. Während diese Erkundung zunächst noch relativ eingeschränkt ist, man auf seiner Farm also auch nur rund vier (relativ anspruchslose) Arten von Slimes umsorgt, kann sich die Welt nach ein paar Spielstunden extrem öffnen und den Weg zu vielen weiteren Gattungen freigeben. Die meiste Zeit verbringt man also eigentlich mit der Erkundung, zumal die eigenen Farm im Laufe der Zeit auch bis zu einem gewissen Grad automatisiert laufen kann.



    Mein Fazit bislang: Während ich in der ersten Hälfte meiner heutigen Session noch ziemlich begeistert war, hat sich dieser Eindruck momentan ein wenig umgekehrt.

    Das Problem ist: An der Oberfläche ist das Spiel wirklich fantastisch. Es macht Spaß, diese knufiggen, hopsenden Biester zu umsorgen, die fremdartige Welt ist spannend und weckt den Abenteurergeist, der grafische Stil ist toll, die Progress-Spirale rasant. Zu rasant. Denn hinter dieser wirklich toll polierten Oberfläche steckt dann insgesamt wohl doch leider etwas zu wenig Inhalt, der zudem nicht optimal gepaced ist.


    Hat die Farm einen gewissen Ausbaugrad erreicht, ist die Pflege der Slimes dank Automatisierung verhältnismäßig trivial geworden. Der Gameplayloop funktioniert irgendwann nur noch als reiner (wenn auch sehr guter) Belohnungsmechanismus. Allerdings habe ich jetzt schon zu viel Geld für all die Upgrades zur Verfügung. Und aus Effizienzperspektive ist es mittlerweile sinnlos, die Slimes händisch zu füttern, was soviel Spaß gemacht hat. Die Aufgabe übernimmt nun eine Futtermaschine, man selber bekommt es gar nicht mehr mit. Auch die "Domestizierung" neuer Arten ist dank des Geldsegens verhältnismäßig unspannend, wenn sofort problemlos das bestgesichertste Gehege gebaut werden kann. Leider gibt es auch keine relevanten Individualisierungsmöglichkeiten, die Grundrisse sind vorgegeben.


    Somit bleibt nach einer Weile mehr und mehr Zeit für das andere zentrale Element: Die Erkundung. Wenn die nun wenigstens erfüllend wäre, dann wäre die Kritik obsolet. Doch - man ahnt es - tragischerweise ist auch hier hinter der wunderbaren Hülle zu wenig Kern. Die Welt bleibt fremdartig, Gebietskulissen wiederholen sich aber zu schnell. Außerdem ist der Aufbau (der mich zu Beginn in seiner Vertikalität eigentlich am meisten fasziniert hat - die Spielfigur verfügt über ein Jetpack) der einzelnen Gebiete dann doch zu durchschaubar. Als das Spiel zu Beginn noch in dem angesprochenen kompakten Bereich stattfand, war ich noch in freudiger Erwartung dessen, was in den noch kommenden Regionen auf mich warten möge. Leider stellte sich raus: Nichts mit ausreichend großem Eigencharakter. Beim ersten oder zweiten Durchlauf ist es immer noch interessant, durch neue Höhlen zu streifen oder über neue Gipfel zu fliegen, aber das nutzt sich - nachdem man die neuen Slime-Arten und Ressourcen eingesammelt hat - leider zu schnell ab.


    Es gibt darüber hinaus noch ein paar andere, kleinere Spielelemente (z.B. kleinere Sammel-Quests), die sind IMO aber vernachlässigbar. Sie können ganz nett sein, aber solange der zentrale Gameplay-Loop nicht so recht funktioniert, reißen sie das Spiel auch nicht mehr hinaus. Das Spiel bietet einem auch noch die Möglichkeit zu forschen, womit ich mich bislang aber nicht beschäfigt habe. Vielleicht kann dieses Element noch einen neuen Spin geben.


    Insgesamt möchte ich das Spiel trotz der vielen negativen Worte aber tatsächlich schon irgendwie empfehlen, dazu war der Beginn einfach zu spaßig und die zugrundeliegende Idee mit den Slimes einfach zu gut. Wenn man weiß, worauf man sich einlässt - je nach Spieltempo bietet Slime Rancher bestimmt zwischen acht und 15 Stunden gute Unterhaltung - und der Preis mal unter die persönliche "Fuck it"-Grenze gefallen ist, kann man da getrost mal reinschauen. Nur sollte man eben kein Spiel mit der Tiefe eines Stardew Valleys erwarten, die erreicht es bei Weitem nicht.

    In letzter Zeit schaue ich ziemlich viele Filme, daher hier mal ein kleiner Abriss.


    Begonnen hat diese Phase mit dem Ziel, alle mir noch fehlenden Tarantino-Filme nachzuholen. Obwohl ich großer Fan bin, sind mir da bislang noch so einige Schwergewichte entgangen. Inglorious Basterds hatte ich bis dahin beispielsweise tatsächlich noch nicht gesehen. Auch dieser Streifen hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Dialoge allein sind schon so unglaublich intensiv, dass die heftigen und blutigen Gewaltexplosionen trotz (oder gerade wegen) ihrer Kürze dann umso wirkungsvoller sind. Die Figur des Hans Landa ist natürlich großartig charakterisiert und gespielt. Auch die Darstellung der in ihrer Lächerlichkeit irgendwo auch bedrohlichen Nazi-Anführer ist mir positiv aufgefallen. Wie der Film mit dem Spannungsverhältnis zwischen historischer Authentizität und Alternate History umgeht, empfand ich als ebenso überraschend wie faszinierend.

    From Dusk Till Dawn habe ich ebenfalls gesehen, allerdings eher einen gemischten Eindruck gehabt. Hier war Tarantino Schauspieler und Autor, aber nicht Regisseur. Die Gangsterstory in der ersten Hälfte hat mich nicht wirklich mitgenommen, der Sprung zum trashigen Splattermovie kam dann allerdings ebenfalls sehr überraschend und ab dort war der Film auch besser - teilweise sogar absurd witzig, auch weil die Spezialeffekte so schlecht gealtert sind. Harvey Keitels Charakter hat mir ansonsten noch sehr gut gefallen, insgesamt aber wie gesagt ein eher durchschnittliches Fazit.


    The Revenant hat mich dann weg von Tarantino hin zu DiCaprio geführt. Dieser Film gefiel mir umso besser, je länger ich darüber nachgedacht habe. Mein allererster Eindruck war zwar durchaus positiv, aber auch eher gemischt. Ich war relativ überrascht, weil ich mir den Film anders vorgestellt hatte - der Fokus lag dann doch mehr auf anderen Charakteren als ich dachte. Auch über die zeitliche Einordnung war ich vorher im Unklaren. Aber unter anderem die Realisierung, dass all diese atemberaubenden Perspektive in der realen Natur gedreht wurden und nichts davon im Studio vorm Greenscreen zurechtgebastelt wurde, hat meinen Respekt vor diesem monumentalen Film immer weiter ansteigen lassen. Da sind einige wirklich fantastische Kameraeinstellungen dabei. Die sind in Verbindung mit der tollen Musik sehr wirksam (ist es eigentlich immer das gleiche Stück gewesen? Auf jeden Fall sehr einprägsam). Auch die Kampfszenen sind unglaublich intensiv. Fast zu intensiv waren mir die Szenen, in denen Hugh Glass gelitten hat, zum Beispiel als ihm der Bär Fleischstücke herausreißt. Das hat mich wirklich mitgenommen. Die historischen Hintergründe haben mich dann so sehr interessiert, dass ich einen ganzen Sonntag damit verbracht habe, mich über die Geschichte der USA im 19. Jhd. zu belesen - rund um die Erkundung des Kontinents, Firmen wie die Hudson Bay Company und die im Film relevante Rocky Mountains Fur Company sowie den amerikanischen Bürgerkrieg. Obwohl ich mich als halbwegs geschichtsinteressiert bezeichnen würde, war mir vieles davon bis dato gänzlich unbekannt.


    Einen weiteren Film mit DiCaprio, Shutter Island, habe ich erst gestern Abend gesehen und bin mir noch ein bisschen unsicher ob meines Fazits. Einerseits adressiert der Film faszinierende Themen und hat für mich fast wie ein Horrorfilm funktioniert - solche Dinge finde ich wirklich gruselig, Splatter und Gore meistens entweder witzig oder einfach nur eklig, selten etwas dazwischen (es sei denn, Tarantino inszeniert solche Szenen - aber die sind dann ja meist auch gewollt übertrieben und funktionieren für mich dann ebenfalls auf einer humoristischen Ebene). Diesbezüglich hat mich Shutter Island ein bisschen an The Evil Within erinnert - vor allem die Szenen mit dem Grammophon, das klassische Musikstück könnte sogar 1:1 auch in TEW vorkommen, wenn ich mich nicht täusche. Und TEW hat mir auch genau wegen diesen Themen so gut gefallen. Mein größter Kritikpunkt (neben relativ viel Telling und wenig Showing in der Exposition) sind aber die massenhaften Continuity-Fehler. Grundsätzlich kann ich darüber meist hinwegsehen, wenn mich der Film im Gesamtpaket mitnimmt. Bei der Art von Film, die Shutter Island sein möchte, sind diese Fehler für mich jedoch eine große Sünde, weil es mir jetzt im Nachhinein sehr schwer fällt zu unterscheiden: zwischen Ungereimtheiten, die rein aus Nachlässigkeit im Film vorhanden sind, oder aber kleinen Hinweisen, die mir der Regisseur zur Interpretation des Films an die Hand geben möchte. Deswegen bin ich mir auch noch nicht sicher, ob ich den Film wirklich umfassend verstanden habe - ich habe meine eigenen Schlüsse gezogen, kann mir aber nicht vollends im klaren darüber sein, ob diese nicht eventuell auf Missinterpretationen von Filmfehlern aufbauen. Obwohl mir das, was der Film sein will, hervorragend gefällt, finde ich diese über das intendierte Maß hinausgehende unnötige Ungewissheit etwas frustrierend.


    Vor einiger Zeit habe ich darüber hinaus auch noch Bohemian Rhapsody gesehen. Da ist das Fazit aber relativ einfach: Jeder, der irgendetwas mit der Musik von Queen anfangen kann, muss diesen Film unbedingt gucken. Alle anderen würden zwar einen ziemlich gut geschriebenes persönliches Drama verpassen, aber die Musik nimmt definitiv eine große Rolle ein - wer Queen also gar nicht mag, wird auch an dem Film eher begrenzte Freude haben. Als Fan von Queen fand ihn persönlich wirklich fantastisch.

    Mal abgesehen vom Marketing-Geblubber über dieser Gameplay-Vorstellung: Planet Zoo ist mein Highlight dieser E3, die Tieranimationen sehen absolut fantastisch aus. Hoffentlich kann die Sim im Hintergrund mit diesem Eindruck mithalten. 10/10 die vierte Wand brechenden Affen.


    Bei Ori liegt der Fokus in der Tat komplett auf dem Movement, weniger auf dem Kämpfen (und es ist damit in dieser Hinsicht das genaue Gegenteil von Hollow Knight). Das wird IMO vor allem an den Fluchtpassagen deutlich, die sind wirklich die Herzstücke des Spiels. An denen habe ich mir damals zwar auch die Zähne ausgebissen, sie aber nicht unbedingt negativ in Erinnerung. Dazu ist dieses Spiel einfach zu schön. Die Musik des Ginso-Trees hat sich unter anderem deswegen so in meinen Kopf eingebrannt, weil ich sie wirklich seeehr lange gehört habe, aber ich liebe das Stück trotzdem (oder gerade deswegen). Der Moment direkt nachdem man den Tree bezwungen hat und einen tiefen Fall hinlegt, ist übrigens mein absoluter Lieblingsmoment im Spiel.


    Ich empfand auch die Simplizität des Kampfsystems nicht störend - Gegner habe ich meist eher nebenbei besiegt, während ich in einem Affenzahn durch den Wald gehuscht bin. Da ist aber auf jeden Fall noch Raum für Verbesserung.

    Die meisten Probleme bereitete mir die Stoßattacke, mit der man sich von Angelpunkten aus wegschießen kann.

    Die Zeit, die man hat, um die Richtung für den Flug festzulegen, ist absurd kurz. Der Richtungspfeil wirkt sprunghaft bei der Auswahl, aber vor allem stört mich, dass ich nicht aus dem vollen Kreis auswählen kann, sondern die vorgegebenen Richtungen von Oris Position in der Luft abhängen. Dadurch ende ich oftmals damit, gar keine andere Wahl zu haben, als ihn in den Tod zu schießen.

    Die Passagen mit der Mechanik sind schwer genug, vor allem wenn ich auch noch abhängig von Gegnern bin und da auf ein günstiges Pattern warten muss. Dann auch noch genau so zu fliegen, dass der Winkel für den nächsten Abschuss stimmt, fühlt sich fast ein wenig wie Glückssache an.

    Kann es sein, dass du den Button (Y auf dem XBox-Gamepad) immer nur kurz angetippt hast? Wenn ich mich recht entsinne, kann man ihn auch gedrückt halten - und hat dann bedeutend mehr Zeit, die Stoßrichtung auszuwählen.

    ...

    Diese Erkenntnis kam mir ebenfalls erst, nachdem ich das Spiel einmal komplett durchgespielt hatte. Als ich direkt danach eine zweite Runde eingelegt hat, hat sich das mit diesem neuen Wissen angefühlt wie der Easy-Modus. Es war wirklich wie eine Offenbarung. Woran ich mir beim ersten mal in unzähligen Versuchen die Zähne ausgebissen habe, ging auf einmal ganz locker von der Hand. Immerhin kann ich jetzt von mir behaupten, ich habe das Platforming in Ori wirklich gemeistert, aber ich hätte mir eine Menge unnötigen Frust ersparen können. :D




    PS mit einem kurzen Update zu Hollow Knight: Wieder knapp 23 Stunden darin versenkt (und leider sehr knapp am "100% Completion nach 20 Spielstunden"-Achievement gescheitert). Bin jetzt kurz davor, die irrwitzigen Bossrush-Modi anzugehen. So ein fantastisches Spiel. In Zukunft muss ich da nochmal ausführlicher lobpreisen! ^^

    Ich lenke mich gerade erfolgreich vom Lernen ab, indem ich erneut Hollow Knight angeworfen habe. Ich habe einen neuen Spielstand begonnen, und das Spiel hat mich mit seiner Atmosphäre sofort wieder komplett in seinen Bann gezogen. Die Musik, die Zeichnungen, die Animationen! Dazu kommt, dass ich mich mit meinem Wissen und der "Muscle Memory" aus dem ersten Spieldurchgang richtig stark fühle. Ich besiege Bosse souverän, an denen ich mir damals die Zähne ausgebissen habe, sterbe dementsprechend kaum und fliegen mit dem Dashmaster-Charm wie ein Derwisch durch die Spielwelt, in der ich mich immer noch wie in meiner Westentasche auskenne, dass es eine helle Freude ist.


    Ursprünglich hatte der Release von Sekiro in mir die Lust geweckt, nochmal einen neuen Anlauf in Dark Souls zu starten. Leider hat mein Gamepad aber einen Schaden erlitten und RB funktioniert nicht mehr (die Taste, mit der man zuschlägt), sodass es für mich gerade leider quasi unspielbar ist. Aus mir unbekannten Gründen hat mich gestern dann auf einmal eine unbändige Lust auf Hollow Knight diese Lücke ausgefüllt. Eigentlich wollte ich nur mal wieder reinspielen (wie gesagt, Klausur und so) aber es macht mir wieder viel zu viel Spaß. Zudem komme ich deutlich schneller voran. Nach fünfeinhalb Stunden bin ich so weit wie nach 25 Stunden beim ersten Anlauf (damals habe ich insgesamt 75 gebraucht - ich habe das Spiel wirklich gründlich gespielt ^^). Mal schauen, wie weit mich der Wind nun diesmal trägt. Vielleicht ja sogar bis zum Boss-Rush Modus, der mit dem letzten DLC hinzugefügt wurde. Im letzten Jahr war ich aber einfach zu sehr raus aus dem Spiel, um mich dort durchzuschlagen.


    Jedenfalls kann ich Silksong jetzt schon nicht mehr abwarten. #goty2019



    PS: Übrigens habe ich mich jahrelang beim Zocken auch in den frustigen Momenten beherrscht und meinen Controller niemals irgendwo hingeschmettert oder Ähnliches. Ich habe ihn wirklich gut behandelt, damit er eben nicht das zeitliche segnet. Was passiert als allererstes in der neuen Wohnung? Beim Auspacken der Umzugskisten fällt mir das Ding so auf den Boden, dass der rechte Button nicht mehr funktioniert. :hkdtom

    PPS: Witzig, dass du im Posting vor mit ebenfalls Metroidvanias erwähnst. Anscheinen muss ich SteamWorld Dig auch mal im Auge behalten. Bislang habe ich das nie als solches wahrgenommen.

    An dieser Stelle möchte ich eine vielleicht etwas ungewöhnliche Empfehlung aussprechen: Die fünfteilige Dokureihe "Russland von oben" von TerraX ist wirklich sehenswert.


    Sie hat mir aus drei Gründen gefallen:

    • Den fantastisch vielfältige Aufnahmen, vom verschneiten St. Petersburg bis zu riesigen Steppen und Vulkanlandschaften - Russland ist ein atemberaubend schönes Land.
    • Der für Dokumentationen eher ungewöhnlichen Inszenierung: Wunderbare Schnitte & Überblenden und nicht zuletzt die Musikauswahl sind dort zu nennen. Der Wechsel aus Detailaufnahmen in Zeitlupe und großen Totalen hat mir ebenfalls sehr gefallen.
    • Der geboten kritischen Herangehensweise, etwa die Thematisierung der Zerstörung des Lebensraums indigener Völker durch Gaspipelines, ohne dabei allerdings blinden Vorurteilen zu erliegen.


    Eine absolute Empfehlung also von mir für diese Doku. Alle Teile findet ihr in der ZDF-Mediathek: https://www.zdf.de/dokumentati…n-oben-teil-eins-100.html

    Also ich würde jetzt auch nicht sagen, dass ich das Spiel total mögen würde, dazu hat es zu viele Schwächen.

    Vor allem beim Leveldesign: Einige alternative Wege sind nicht mehr betretbar, sobald man dem Hauptpfad zu weit gefolgt ist. Da musste ich zähneknirschend einige Collectibles zurücklassen, obwohl ich sie entdeckt hatte - aber weil das Spiel nicht klar kennzeichnet, welcher Weg Hauptpfad und welcher Nebengang ist, kann ich nicht stets gewollt zunächst den falschen Weg nehmen. Das Layout der Level ist generell auch zu vorhersehbar unterteilt in Kampfarenen und Geschicklichkeitspassagen. Das hätte man noch deutlich häufiger kombinieren können.

    Geschichtlich stört mich, dass der Antagonist weitgehend tatenlos zusieht, wie alles um ihn herum in Schutt und Asche gelegt wird. Allgemein sollte man da nichts hinterfragen, z.B. woher Kat den Aufbau von Mundus Turm kennt. Aber Story und Inszenierung amüsieren mich durchaus auf einem trashigen Niveau (der Fick Dich-Sukkubus war schon ... speziell ^^ ). Ich persönlich mag die Musik tatsächlich sehr gerne.


    Insgesamt wäre das auf meiner grünen Wiese eine 5/10, im aktuellen Wertungskontext der Spielpresse IMO ein klassischer 70er-Titel.


    Nebenbei, ich bin jetzt kurz vor dem Ende und hätte mich bei deinem vorherigen Posting über eine kleine Spoilerwarnung gefreut, denn erst in meiner heutigen Session sind zwei der von dir beschriebenen Szenen passiert. Das Spiel lebt jetzt nicht unbedingt von der Geschichte, aber am Tausch im Hafen hat es schon etwas die Luft rausgenommen.

    Kann mich da jemand mit Insiderwissen aufklären? :D

    Genau an dich habe ich dabei gedacht. ^^

    Danke für den Einblick. Wenn du sagst, dass Dante verballhornt wird: ist es eher so, dass dieses ganze rockige und rotzige nur bei diesem Spiel so im Fokus steht? Mein Eindruck war bislang eher, dass es in der DNA der Serie steckt und die Geschichte absichtlich so trashig gehalten ist.

    Spielerisch ist es für mich als Newbie im Action Hack and Slash-Genre (NieR ist wohl das ähnlichste Spiel, was ich je gespielt habe) ziemlich gut balanciert, aber ich verknote mir schon noch häufiger die Finger.

    Da ich mal wieder Lust auf einen altmodischen, reduzierten Shooter hatte, habe ich zuletzt das erste Far Cry gespielt.

    Zu Beginn hat mir das auch noch erstaunlich gut gefallen. Die offenen Dschungel-Areale sind auch heute noch gut spielbar: Sie bieten meist mehrere Wege und Optionen und die Atmosphäre im Dickicht der Palmen und Farne ist besonders bei Nacht gut gelungen. Die KI der gegnerischen Soldaten ist total mies, was ich aber gar nicht so negativ sehe. Durch die verschiedenen möglichen Vorgehensweisen lädt das eher zum ausprobieren an: Wie kann ich die Gegner möglichst effektiv und witzig ausspielen?

    Die KI-Aussetzer haben in den meist linearen Passagen innerhalb von Gebäuden und Bunkern etwas mehr ins Gewicht geschlagen, waren aber auch da nicht spielspaßbrechend. Das trifft allerdings auf das letzte Drittel zu, wo der Schwierigkeitsgrad geradezu lächerlich anzieht. Das Spiel ist einige Stunden zu lang, es lässt keinen bescheuerten Twist aus, um dir danach ein Gebiet mit noch mehr noch stärkeren Gegnern zu präsentieren. Irgendwann war es mir zu viel, sodass ich kurz vorm Ende abbrechen musste.

    Story, Protagonisten und Dialoge sind übrigens selbst für 2004 grottenschlecht und fast schon eine Beleidigung für meine Intelligenz. Sowas wäre maximal 1994 noch irgendwie akzeptabel gewesen. Wenn man bedenkt, dass das Spiel im selben Jahr wie Half Life 2 rausgekommen ist und dann mal Geschichte, Inszenierung und Frauenbild vergleich ... huh.


    Ansonsten versuche ich gerade einen erneuten Anlauf in DmC: Devil May Cry von 2013. Es ist bislang exakt der überinszenierte gloriose Bullshit, den ich mir von Devil May Cry erwartet habe - ohne bislang irgendeinen Titel davon gespielt zu haben, nur aus einer Außenperspektive. Ich meine aber, Robin und Tom hätte in einem Podcast mal davon gesprochen, dass dieser Titel absolut verrufen ist. Das kann ich bislang irgendwie nicht nachvollziehen. Kann mich da jemand mit Insiderwissen aufklären? :D


    Spielt hier eigentlich jemand Trüberbrook? Darauf habe ich mich eigentlich sehr gefreut, aber The Pod haben es ja geradezu verrissen. Und wenn ich mir nach ihrem Podcast darüber die Footage des fertigen Spiels anschaue, dann fürchte ich, dass sie damit wohl richtiger liegen als der Rest der deutschen Spielepresse (es gab z.B. eine 83 bei GameStar).


    Die Ärzte habe ich zu meinem größten Bedauern immer noch nicht live gesehen. Ich hoffe, mir gelingt das auf der nächsten Tour, die ja wie das neue Album vermutlich nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen dürfte.

    Übrigens: NaissanceE ist kostenlos auf Steam - schon seit September 2018, aber ich bin erst jetzt darauf gestoßen. Hier ist die Storepage: https://store.steampowered.com/app/265690/NaissanceE/ .

    Der Entwickler schreibt auf der Homepage, dass eine kostenlose Veröffentlichung nach einer gewissen Zeit von Beginn an der Plan war (http://www.naissancee.com/?page_id=608).


    Aufmerksam wurde ich auf das Spiel durch Toms Video dazu:


    PS: Ich sehe gerade, ich hatte mich noch gar nicht für eure Beiträge zu meiner Frage von letztem Jahr bedankt - gelesen hatte ich sie damals bereits, und dieses Versäumnis ist hiermit nun auch nachgeholt!

    Das große Schweigen im deutschen Videospieljournalismus ist aus meiner Sicht ein Offenbarungseid. Bei kleineren Magazinen kann ich das verstehen. Aber dass die GameStar mit ihrer großen Redaktion dazu bislang nicht eine einzige offizielle Zeile veröffentlicht hat (abgesehen eines Foren-Posts von Heiko Klinge: "Wir sind dran") ist einfach nur peinlich.


    Dagegen lobend erwähnen möchte ich die Portale, die sich damit auseinander gesetzt haben: ThePod, 4Players und Eurogamer (letztere haben allerdings "nur" den englischsprachigen Beitrag übersetzt).

    Dann sind wir in dem Punkt ja genau einer Meinung - eine Änderung des Schwierigkeitsgrades müsste v.a. mit einer Änderung der KI einhergehen. Man müsste also für jeden zusätzlichen Schwierigkeitsgrad einiges am Spiel verändern. Die KI aller Trainer anzupassen stelle ich mir aufwändig vor - zumindest, wenn es vernünftig und balanciert gemacht werden soll. Aber genau das ist IMO bei einem ausgelastesten Entwickler wenig wahrscheinlich, sodass ich befürchte, ein erhöhter Schwierigkeitsgrad könnte einfach nur die Level aller gegnerischen Pokémon erhöhen. Und auch wenn Grinding natürlich zur Reihe dazugehört, einfach nur mehr Zeit vom Spieler zu verlangen, anstatt ihn vor größere taktische Herausforderungen zu stellen, fände ich wie gesagt uninspiriert. Aber diese Diskussion ist sehr theoretisch. ^^