Beiträge von StewTM

    Spiele des Jahres 2016





    Spiele des Jahres 2015



    PS: Da ich die Liste einfach aus meinem Office-Programm rüberkopiert habe, hat es bei Toms Spielen des Jahres 2015 leider ein wenig die Formatierung zerschossen.

    Hallo liebe Leute, ich habe neulich folgende Übersichtsliste über die 'Spiele des Jahres'-Videos angelegt und wollte sie gerne mit euch teilen.

    Aufgrund der Länge muss ich zwei Beiträge verfassen.



    Spiele des Jahres 2018





    Spiele des Jahres 2017


    Ja, du brauchst Zugang zu einem internetfähigen Gerät, um den Epic Store zu nutzen (wenn es allein ums besitzen geht, reicht dir dafür auch ein Browser, oder sogar ein Internetzugang in einem Internetcafé). Natürlich wird ein entsprechend leistungsfähiges Gerät benötigt, um die Spiele dann auch spielen zu können. Aber dies ist keine Anfangsinvestition in beschriebenem Sinne, da du dieses Endgerät plattformunabhängig benötigst. Jeder, der einen Steam-Account hat, bereits einen Rechner besitzt, auf dem er oder sie sich auch einen Epic Store-Account einrichten könnte - ohne zusätzliche Kosten. Okay, du musst deine Daten abgeben, aber ob die nun Valve sammelt oder Epic...


    Es geht doch bislang nur um PC-Exklusivität, oder habe ich da etwas übersehen? Ashen ist bspw. auf der XBoxOne zu haben. (Dass es dort wiederum konsolenexklusiv ist, ist eine gänzlich andere Sache.) Und auf dem PC gilt für mich das klassische Argument der Exklusivität aus genannten Gründen nicht, solange es möglich ist, ohne zusätzliche spezifische Kosten auf den Shop zuzugreifen, solange es sich also um eine offene Plattform handelt. Technisch und finanziell ist für mich als PC-Spieler kein Unterschied dazwischen, ob ich Ashen bei Steam oder im Epic Store kaufe und spiele. Daran hindern können mich lediglich persönliche Gründe, die natürlich sehr legitim sein können: Ich habe eine riesige Sammlung bei Steam aufgebaut, die ich fortführen will; ich möchte Epics Politik nicht unterstützen; ich störe mich an fehlenden Features, wie etwa nicht vorhandenem Rückgaberecht. Das ist alles natürlich 'fair game', aber von klassischer Exklusivität kann man hier nicht sprechen, das ist mein einziger Punkt.


    By the way, bis Epic sich ein echtes Monopol aufbauen kann, muss noch einiges passieren. Dazu ist der Markt viel zu divers. Daran ändert auch die PC-Exklusivität (wenn man sie denn so überhaupt bezeichnen kann) von Ashen oder Journey nichts. Die beiden großen Fische, die sie nun ans Land gezogen haben (The Division 2 und Metro: Exodus) sind ja nichtmal exklusiv; ersteres gibt's im Ubi-Store und Metro ist nur ein zeitlich begrenzter Deal.


    Kurzum: Ich halte die Welle der allgemeinen Aufregung in der Spielerschaft für übertrieben, auch wenn man Epic selbstverständlich kritisieren kann und auch sollte.

    Ich habe mir nochmal ein paar Gedanken zum Thema Exklusivität gemacht:


    Es stimmt, dass Steam keinem Dritthersteller verbietet, seine Spiele woanders zu veröffentlichen. Andererseits könnte man argumentieren, dass sich Steam durch seine Marktmacht quasi ein Monopol gesichert hat. Es lohnt sich bzw. hat sich lange Zeit für Entwickler und Publisher einfach nicht gelohnt, Spiele auch auf anderen Plattformen auf dem PC anzubieten. Das dann verbunden mit Steams DRM - es fühlte sich schon verdammt an wie Exklusivität, auch wenn es keine erklärte Firmenpolitik von Valve war. Und natürlich ist es dem Unternehmen Valve nicht vorzuwerfen, dass sie dieses Quasi-Monopol für lange Zeit innehatten. Es gab einfach kein konkurrenzfähiges Produkt anderer Unternehmen. Aber deswegen muss man diesen Umstand natürlich nicht gutheißen, und dass inzwischen mit GOG.com und nun auch dem Epic Store gibt, ist einfach eine logische Marktentwicklung gewesen und nur eine Frage der Zeit (der Epic Store ist IMO der erste wirklich ernstgemeinten Versuch eines Big Players in der Branche, Steam nachhaltig Konkurrenz zu machen; Origin oder den Windows Store kann man diesbezüglich ja nicht wirklich ernst nehmen).


    Eine Taktik von Epic ist in dieser Hinsicht die PC-Exklusivität. Ich habe mich allerdings gefragt ... kann man da überhaupt noch von "echter" Exklusivität sprechen?

    Epic gleicht für mich damit dann eher dem PS-Store oder dem Windows-Store auf der Xbox. Diese stellen ja auch keine Konkurrenz zu Steam dar, weil es keine Alternative zu ihnen gibt. In wie weit das gut ist bleibt abzuwarten, denn natürlich werden/ wurden durch diese Exklusivität viele Spiele finanziert,die es ohne vielleicht nicht gäbe, aber gleichzeitig bleibt Exklusivität etwas absolut Kundenunfreundliches.

    Es gibt für mich einen entscheidenden Unterschied zwischen dem Playstation Store / dem Nintendo Store / (dem Windows Store) und dem Epic Store: Der Zugriff auf den Epic Store ist komplett kostenlos. Um die Spiele im PS Store spielen zu können, muss ich zunächst mehrere Hundert Euro auf den Tisch legen - nämlich, um mir die Konsole zu kaufen, was Sony mit ihren Exklusivtitel natürlich gerade erreichen möchte. Das gleiche gilt für Nintendos Exklusivtitel auf der Switch oder dem DS und galt auch für die Exklusivtitel auf der XBox, bevor der Windows Store auf den PC gekommen ist. All diese Stores verlang(t)en eine Anfangsinvestition von mir. Beim Epic Store ist das anders. Wie alle anderen Launcher auf dem PC kann ich ihn kostenlos herunterladen.


    Bei der einzigen Zugangshürde vom Epic Sotre handelt es sich darum, dass ich mir einen Account erstellen muss (ich muss den Launcher nicht mal runterladen soweit ich weiß, es funktioniert auch über den Browser). Das ist aus meiner Sicht schlicht keine Hürde. Wenn ich nun unbedingt Ashen oder die Beta von Hades spielen möchte, kann ich das ohne Probleme tun. Daher kann man auf dem PC IMO gar nicht vom klassischen "Exklusivtitel" sprechen.

    Ich sehe das sehr gespalten. Es gibt auf beiderlei Seiten Argumente, die ich sehr gut nachvollziehen kann.


    Zuerst zum Argument der fehlenden Funktionalität: Da bin ich halbwegs bei Robin, ich denke, das meiste wird noch kommen. Die ganzen Community-Features finde ich allerdings nicht wirklich kriegsentscheidend. Zumal ich Steam da auch nicht so klar im Vorteil sehe - schlicht und ergreifend, weil sie bei mir selten funktionieren, wie sie sollten. In ohne Übertreibung bestimmt 50% der Momente, in denen ich auf mein Profil oder die Aktivitäten-Seite zugreifen möchte, sendet Steam lediglich eine Fehlermeldung aufgrund von Server-Problemen.


    Das einzig richtig herausragende Feature von Steam ist meiner Ansicht nach der Workshop. Der ist eine tolle Sache. Ich bin mir unsicher, ob der Epic Store ein ähnliches Angebot haben wird. Auf der anderen Seite gibt es diesen Workshop auch nicht bei GOG, meiner seit einiger Zeit bevorzugten Einkaufsplattform. Steam scheint so ziemlich der einzige Store zu sein, oder?


    Was nun das industrieübergreifende 'größere Ganze' angeht... "Konkurrenz belebt das Geschäft" wird gesagt - und wäre letztendlich gut für den Kunden. Irgendwo ist das auch nicht von der Hand zu weisen. Mal ganz abgesehen davon, dass es sicher auch einen Preiskampf geben wird, denke ich in diesem Punkt daran, dass Steam dadurch ordentlich Feuer unterm Hinter bekommt, und einige der ja zweifelsohne vorhandenen Probleme nun zwangsweise energischer angehen muss. Auch dass die Entwickler bei Epic sowieso und bei Valve nun auch zum gewissen Teil mehr an ihren Verkäufen verdienen, kommt indirekt den Spielern zugute, weil dadurch am Ende der Kette mehr Geld für die Spieleentwicklung vorhanden sein dürfte. Ob dies dann auch zur Qualitätsverbesserung eingesetzt wird, ist natürlich eine andere Frage.


    Ganz einhergehen mit dieser kapitalistischen Parole tue ich sowieso nicht. Sie ist mir zu kurz gedacht. Das sieht man ja schon an dem Thema der Exklusivität. Auch sind ein weiterer Preiskampf (nicht nur zwischen Spielen, sondern nun auch vermehrt zwischen den Stores) und vor allem die kostenlosen Titel aus der Sicht der Entwickler sicher nicht so gut für das allgemeine Preisgefüge. Auf der anderen Seite hat Epic z.B. dafür gesorgt, dass man Titel wie Journey überhaupt auf dem PC spielen kann - die Exklusivität ist daher auch irgendwo ihr gutes Recht, ohne sie wäre das wohl nie passiert.


    Das größte Problem sehe ich allerdings nicht im Kampf von Valve vs. Epic, sondern an den Auswirkungen dieses Gigantenduells auf Andere. Konkret denke ich dabei an GOG. Die dürften am sicherlich vorhandenen Umsatzrückgang durch Epic grundsätzlich mehr zu knabbern haben als Steam mit der riesigen Gewinnspanne und der Marktmacht. Auf DRM-freie Spiele würde ich nur ungerne verzichten. Epic dagegen wird sich denke ich auf lange Sicht ziemlich sicher etablieren - bei der Kohle, die dahinter stecken muss. Letztendlich ist ihr Schritt wirtschaftlich absolut logisch und nachvollziehbar. Alle anderen Stores sind ähnlich entstanden: Valve hatte Erfolg mit u.a. Half Life, und mit Half Life 2 Steam gepusht, CD Projekt Red mit The Witcher. Steam ist bei Eigenproduktionen übrigens sehr wohl PC-exklusiv, nur CD Projekt hat bislang darauf verzichtet.



    Als Fazit:

    Weil ich vor einiger Zeit mal bei Fortnite reingeschaut hatte, habe ich sowieso einen Account im Epic Store und werde dementsprechend ab und an die kostenlosen Titel einstreichen. Ansonsten habe ich noch so viele ungespielte Spiele in meinen diversen Bibliotheken, dass ich meine sporadischen und gezielten Käufe auch weiterhin bei GOG tätigen werde, da bin ich mir ziemlich sicher. Um nun auch noch beim sechsten Store irgendwelche Bezahloptionen zu hinterlegen, braucht es für mich schon einen richtigen Exklusiv-Kracher. Spontan würde mir da nur ein neuen BioShock von 2k oder das neue Spiel von Ken Levine einfallen. Für alles andere werde ich mich zumindest erstmal nicht aus meiner Komfortzone bewegen.

    # Titel Plattform Gekauft Beendet Punkte
    1 SOMA Steam 2018 15.01.2019 +1
    Summe = +1









    Ich bin natürlich auch wieder dabei. :) Ich hoffe, dass ich dieses Jahr häufiger zum zocken komme.

    Bei den bisherigen Jahren finde ich es schon krass, wie wenig Leute auf ein positives Ergebnis kommen. Die Tendenz, mehr Spiele zu kaufen als man auch tatsächlich zocken kann, ist ja altbekannt. Aber in diesem Ausmaß hat es mich doch ein wenig erschrocken. Wenn ich dann allerdings mein Kaufverhalten vor 2017 reflektiere, ist es vielleicht doch gar nicht so überraschend. Dank diesem Backlog Blitz hier 'gezwungenermaßen' einen Überblick über die erworbenen Spiele zu haben, hat bei mir auf jeden Fall dazu geführt, dass ich wesentlich bewusster auf Einkaufstour gehe. Früher habe auch ich bestimmt mehr als 30, teilweise 40 neue Titel pro Jahr gekauft - dafür aber auch mehr gespielt.


    Hier erstmal meine bisherigen Ergebnisse:
    Backlog Blitz 2017: +/- 0 (12 gekauft, 12 durchgespielt)

    Backlog Blitz 2018: -10 (15 gekauft, 5 durchgespielt)


    Meine Statistik für 2019 folgt dann ebenfalls hier. Bislang habe ich nur ein wenig Age of Empires II gespielt. So einen Start wie Squeezer hätte ich auch gerne. :D


    EDIT: Ich musste mein Ergebnis von 2018 noch einmal anpassen, weil ich ein gekauftes Spiel übersehen hatte. Daher lande ich nun bei -10, zweistellig. ;(

    Und warum gibt es eigentlich nur noch einen einzigen Hussa Song? Ich hab die geliebt, und früher kamen die zu jedem Kapitel, jetzt aber nur ein einziges Mal am Anfang. Zu aufwendig, alles ins Englische rüberzuholen?

    Meine Interpretation ist, dass Deponia Doomsday vielmehr Goals Geschichte ist als Rufus. Vielleicht liegt das darin begründet. Schade finde ich das auch, kann die künstlerische Entscheidung dahinter aber nachvollziehen.

    Ich habe in der letzten Zeit die meisten der alten Zeichentrickfilme von Asterix & Obelix noch einmal angesehen. Im Kindesalter fand ich die Filme toll und habe sie alle mehrmals auf SuperRTL geschaut. Daher hat mich sehr interessiert, wie sie heute gealtert sind. Das Fazit dazu fällt relativ gemischt aus.


    Asterix der Gallier, der erste der Filme aus dem Jahre 1967, ist wirklich furchtbar. Ich kann mich nicht entscheiden, was mieser ist: Der Zeichenstil, die Animationen, die Geschichte oder der Synchronsprecher von Asterix. Letzeres zieht sich leider so ein bisschen durch alle Filme. Der zweite Film der Reihe, Asterix und Kleopatra (1968) ist zeichnerisch schon ein gutes Stück besser. Die Geschichte passt immer noch auf einen Bierdeckel, die Lieder lockern das ganze dafür auf (auch wenn einige davon sehr seltsam sind, etwa der singende Löwe). Die Synchronsprecher sind auch talentierter, insgesamt eine deutliche Steigerung.


    Der dritte Film, Asterix erobert Rom, ist acht Jahre später (1976) erschienen und stellt von der Zeichenqualität nochmal einen deutlichen Schritt nach vorne dar. Auch die Synchronsprecher sind ziemlich gut. Mir ist allerdings klar geworden, warum ich als Kind nach diesem Film häufig schlecht schlafen könnte: Er ist einfach unfassbar skurril und ein bisschen verstörend. Die zwölf göttlichen Prüfungen geben dem Film einen ganz außerirdischen Rahmen, die Insel der Sirenen oder das ehemalige Schlachtfeld mit den Geisterlegionen seien hier beispielhaft genannt. Dafür beeinhaltet der FIlm auch die absolut geniale Episode mit dem Passierschein A38 und die Szene mit Olympia, dem Waschmittel der Götter, die ich komplett vergessen hatte und wegen der ich nachts lauthals loslachen musste.


    Mit abermals neun Jahren Pause erschienen dann drei weitere Filme. Den ersten davon, Asterix - Sieg über Cäsar (1985) fand ich leider erneut ziemlich furchtbar, was vor allem an der vorkorksten Synchronarbeit liegt. Die Story ist auch misslungen, selbst für einen Kinder-Zeichentrickfilm. Ein Jahr später (1986) erschien dann Asterix bei den Briten, ein in jeglicher Hinsicht absolut großartiger Film. Hier passt einfach alles, von der britischen Teepause während der Schlacht gegen die Römer, über die geniale Synchronisation des Briten Teefax (Splendid! Wonderful!) und von Obelix (gesprochen hier von Wolfgang Hess), bis hin zum wirklich tollen Zeichnungen. Das ist mit großem Abstand der beste Film der Reihe. Den dritten Film aus den 80ern, Asterix - Operation Hinkelstein von 1989, habe ich (genauso wie den 2006er-Film Asterix und die Wikinger) nicht erneut gesehen. Ich erinnere mich aber, dass bei Operation Hinkelstein ziemlich viele verschiedene Comicbände verwurstet worden sind und der Film nicht so gut sein soll.


    1994 erschien dann Asterix in Amerika. Dieser Film leidet besonders unter der ziemlich miesen Obelix-Synchro von Ottfried Fischer. Auch die Geschichte hat hier für meinen Geschmack wieder deutlich zu viele undichte Stellen. Die übersexualisierte Darstellung der jungen Indianerin Ha'Tschi hat mir auch ein paar Kopfschmerzen bereitet, gerade bei dieserart Film. An einigen Stellen sind hier auch toll gezeichnete Szenen dabei; andere sind jedoch animiert, und der Stilbruch ist leider nicht zu übersehen. Schade.



    Insgesamt war ich etwas enttäuscht, vor allem von Sieg über Cäsar und Asterix in Amerika. Ich hatte nicht in Erinnerung, dass doch so viele mittelmäßige bis schlechte Filme dabei waren. Asterix bei den Briten widerum ist wirklich richtig gut.

    Zu den Realverfilmungen habe ich übrigens keinen wirklichen Bezug. Ich habe nur den ersten damals gesehen und fand ihn zu gruselig - zu viele Spinnen. :D

    Leider habe ich insgesamt nur eine handvoll Spiele gezockt, und daher auch nur wenig aus diesem Jahr gespielt. Davon ist Marie's Room auch noch eine Kurzgeschichte. Mir hat es trotzdem sehr gut gefallen, weswegen ich es hier erwähnt wissen möchte. Mit Into the Breach habe ich mehr als 25 Stunden verbracht, und die haben mir ebenfalls viel Spaß gemacht. Daher kann ich diese Nominierungen trotz der geringen Vergleichsgruppe vertreten.



    2. Marie's Room

    1. Into the Breach

    Oxenfree mochte ich auch sehr gerne.

    Die Entwickler, Night School Studio, werden 2019 übrigens einen neuen Titel veröffentlichen: Afterparty. Der erste Trailer sieht herrlich skurril aus:


    Ich habe dieses Jahr leider wieder einmal nur sehr wenig gespielt.


    Davon am besten gefallen hat mir Into the Breach, ein sehr clever designtes Rundenstrategiespiel, was auch in diesem Jahr erschienen ist.

    Außerdem habe ich Bastion nachgeholt. Das kleine Narrative Game Marie's Room fand ich auch sehr schnuckelig. Aktuell spiele ich Soma, da bin ich mir aber noch nicht sicher, ob es mir gefällt.

    Hallo, kurze Frage an die Pokémon-Fans in der Runde:

    Sehe ich das richtig, dass sich die älteren Spiele der Reihe nicht mehr neu erwerben lassen? Aus einer Laune heraus wollte ich mir einen der Titel aus der dritten Generation zulegen und meinen GameBoy Advanced abstauben. Aber selbst für gebrauchte Module werden noch happige Preise aufgerufen. Würdet ihr einen derartigen Gebrauchtkauf über z.B. Ebay-Kleinanzeigen empfehlen? Bei der zweiten Generation, meiner Silbernen z.B., ist ja nach einiger Zeit eine Batterie innerhalb des Moduls leergelaufen, wodurch man nicht mehr speichern konnte. Sind solcherart Fehler bei der dritten Generation auch bekannt?

    Zuletzt habe ich mal wieder etwas Zeit zum Lesen gefunden. Diese habe ich mit zwei etwas unterschiedlichen Romanen verbracht.



    Bei dem einen handelt es sich um Beschützer der Diebe, einen Jugendroman von Andreas Steinhöfel. Eine Gruppe von Jugendlichen wird Zeuge einer Entführung und versucht mehr oder minder freiwillig, den Fall auf eigene Faust zu klären. Dabei geraten sie natürlich auch in gefährliche Situationen, die sie einmal quer durch Berlin führen.

    Wir hatten das Buch damals im Deutschunterricht gelesen; in der 5. Klasse, wenn ich mich recht entsinne. Schon damals fand ich die Erzählung überaus mitreißend - und das kann ich auch nach heutiger Perspektive absolut bestätigen. Auch wenn sich die Ausrichtung auf eine jugendliche Zielgruppe an manchen Stellen logischerweise nicht übersehen lässt, war ich richtiggehend überrascht, wie ernst und spannungsgeladen der Roman eigentlich die gesamte Zeit über ist. Weil ich den allergrößten Teil im Laufe der Jahre komplett verdrängt hatte, war ich gerade zum Ende hin total dabei.

    Ich kann den Roman also durchaus empfehlen. Dass die Handlung an realen Orten in Berlin stattfindet, die man auch besuchen kann, ist natürlich ebenfalls eine coole Sache.



    Der zweite Roman ist Friedhof der Kuscheltiere von Stephen King. Es ist mein erster King-Roman, und ich musste diese Bildungslücke nun endlich einmal schließen. Hauptprotagonist ist Louis Creed, der mit seiner Familie nach Maine umzieht - in die Nähe eines Tierfriedhofs, der ein dunkles Geheimnis birgt.

    Ich habe den Roman mit gemischten Gefühlen beendet. Anfangs war ich sehr begeistert: Ich erwartete eine Horrorroman mit dichter Atmosphäre und bekam das zunächst auch. Zwischendrin hatte ich allerdings den Eindruck, dass ein Stilwechsel vollzogen wurde - weg vom Horror, hin zum Familiendrama. Dies ist ansich kein Kritikpunkt, da die Szenen zwischen Louis und seiner Frau Rachel großartig geschrieben sind, aber als die Spannung daraufhin wieder anzog, war ich ein wenig rausgeworfen. Es gab zwar noch ein, zwei Szenen, die mir beim Lesen durchaus Gänsehaut verpassten, aber dies war nicht mit dem Beginn zu vergleichen. Vor allem waren die Geschehnisse, die zum Ende hin aufbauten, für meinen Geschmack zu offensichtlich und vorausschaubar. Das hat auch etwas von der Spannung genommen.

    Schlussendlich hat mich der Roman vor allem nach den letzten 30 Seiten angemessen verstört zurückgelassen, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das Gesamtwerk nun gut finden soll oder nicht. Denn sie waren eben nur verstörend - eine Erklärung dafür bleibt eigentlich vollkommen aus. Ich erwarte natürlich weder eine detaillierte, physikalisch-logische Erklärung in einem solchen Roman, noch habe ich ein Problem mit offenen Enden (den Epilog z.B. finde ich wieder klasse!). Trotzdem waren Kapitel 2 und 3 für mich insgesamt eher unbefriedigend.


    PS: Die korrekte Übersetzung des englischen Titels wäre ja eigentlich "Friedhof der Haustiere", nicht "Friedhof der Kuscheltiere". Letzterer deutscher Titel ist einfach viel besser, aber ich war schon ein wenig enttäuscht, dass es sich nicht um Teddybären drehte.



    PPS: Ich scheine irgendwie keine jpg-Bilder als Dateianhänge mehr hochladen zu können?

    Berichte über die etwas chaotischen Zustände bei Telltale gab es ja schon vor einiger Zeit, im Artikel steht auch, dass damals bereits 70 Mitarbeiter entlassen wurde. Ganz unerwartet kommt es jetzt also nicht.

    Telltale hatte einen großen Einfluss auf die Videospielindustrie und ist mindestens mitverantwortlich für die gestiegene Aufmerksamkeit für Geschichten in Spielen. Immer schade, wenn ein so jemand die Bühne verlassen muss. Ich selber konnte mit ihren Spielen bzw. Marken selbst nie so viel anfangen, aber mit den von Telltale beeinflussten Titeln. Insofern bin ich guter Dinge, dass das Know-How in anderen Studios weiterhin zu tollen Ergebnissen führen wird.

    Ich wollte da eher mitteilen, dass halt die Punkte die angebracht wurden für mich sehr unzureichend sind. Robin sagte ja im Prinzip: Mechansich anspruchslos mit guten Charakteren/Geschichte. Das bringt meiner Meinung nach halt niemanden was, denn es gibt mittlerweile viele Spiele die gut geschrieben sind. Fast jedes AAA-Spiel kriegt das heut zu Tage hin. Für mich ist da halt die Information eher relevant nutzt das Spiel die Möglichkeiten des Mediums um die Geschichte zu bereichern. Beispiele gab ich ja im letzten Post. Ich würde halt noch eher ein schlecht geschriebenes Spiel spielen, was aber zum Beispiel eine sehr interaktive Narrative hat, als ein gut geschriebenes, was dies nicht hat.


    Mein Problem ist da der Kritikaspekt. Das Spiel ist mechanisch flach und erzählerisch nichts besonderes. Wenn jemand so eine Erfahrung sucht würde ich ihn zu Stanley Parabel verweisen oder Pyre wenn mechanisch anspruchsvoller sein soll. Das Spiel hat da nichts wirklich sehenswertes zu bieten. Und auch wenn all das sehr vernichtend klingt möchte ich klarstellen, dass dies dieses Spiel weder schlecht macht, noch ich jemanden den Spaß nehmen will, den er damit vielleicht hatte.Aber Spiele nach dem Spaß den man damit hatte zu bewerten ist halt auch sinnlos, denn man kann mit allen Spaß haben auch mit Ride to Hell


    Eines vorweg: Auch ich finde Spiele, die die Grenzen des Mediums austesten oder auf besonders clevere Art und Weise mit dessen Besonderheiten spielen absolut faszinierend und ich bin immer auf der Suche nach solchen Erfahrungen. The Stanley Parable (an dem ich mich im Folgenden der Einfachheit halber mal aufhänge) ist genial, wir könnten in meinen Augen sogar darüber diskutieren, ob wir es hier nicht mit einem ansonsten unerreichten Meisterwerk zu tun haben. Es ist ein absolut einzigartiges Spiel und mir würde spontan nichts einfallen, womit es sich so richtig vergleichen ließe.


    Und das ist der Punkt, den ich nicht so ganz verstehe: Woher kommt der Vergleich von Donut County und The Stanley Parable? Der fällt für mich ein bisschen vom Himmel. Wenn man sich Donut County ansieht, wäre The Stanley Parable nicht meine erste Assoziation. Ich wünschte ja auch, dass mehr Spiele so wären wie The Stanley Parable, aber das kann ich doch nicht als Maßstab nehmen. Zum einen im Allgemeinen, weil man dann sofort in die Richtung "Meh, ist halt kein Dark Souls" abdriftet. Zum anderen im Speziellen, weil bei Donut County nach meiner Wahrnehmung ganz klar die Mechanik im Vordergrund steht. (Oder wurde dieser Vergleich vom Marketing gezogen?) Ich finde es etwas unfair, ein Spiel dafür zu kritisieren, dass es etwas nicht ist, was es auch gar nicht sein wollte.


    Daher wäre auch meine Antwort auf folgende Frage "Für mich ist da halt die Information eher relevant nutzt das Spiel die Möglichkeiten des Mediums um die Geschichte zu bereichern." schlicht: Offenbar nicht besonders, aber das ist okay. Ich finde auch nicht, dass das unbedingt Bestandteil einer 'everyday review' sein muss, auch wenn es natürlich schön wäre, wenn in der Spielepresse insgesamt mehr Fokus darauf gelegt werden würde. Bei dieser Kritik an der Presse muss man aber nicht unbedingt bei Hooked ansetzen, finde ich, denn hier ist das Thema schon besser repräsentiert als in anderen Medien. Auch wenn Robin sich bei Donut County jetzt nach meiner Wahrnehmung vor allem auf die Beschreibung als 'Feeldgood'-Spiel beschränkt hat. Das ist für mich aber auch okay, weil wir hier zum Einen von reinen Meinungsbeiträgen in einem Stream und einem Podcast und keinem umfassenden, ausgewogenen Testbericht sprechen. Dafür reicht auch mal ein "Hat mir Spaß gemacht", solange nicht alle Berichte über Spiele auf diesem Level bleiben. Zum Anderen würde ich - in Analogie zur Kritik an der Spielepresse - auch bei der Kritik an Spielen, die die Möglichkeiten ihres Mediums nicht ausnutzen, nicht unbedingt bei Spielen wie Donut County ansetzen, wenn (böse gesprochen) kein AAA-Spiel der letzten zehn Jahre dieses Kriterium erfüllt hat. Wobei ich da auch nicht so strikt argumentieren würde, siehe nächster Absatz.


    Auch ich habe keine klare Definiton was ein Spiel ist. Ich habe für mich nur halt eine Negativdefinition gefunden, also was ein Spiel nicht ist/sein sollte. Ein Spiel sollte kein Film sein, also irgendein interaktives Element sollte so ausgereift sein, dass ich dieses Spiel nur als Spielform in Gänze konsumieren kann.

    Aber treiben wir die ganze Walkingsimulatordiskussion mal auf seine Spitze und reden über so ein Alptraumspiel (natürlich komplett ausgedacht, weil mir so ein Spiel noch nicht untergekommen ist): Ein Spiel, wo du einfach nur läufst und dir eine Geschichte erzählt wird. Deine einzigen Optionen lauf weiter/Geschichte geht weiter und vielleicht nimm einen Seitenweg und du erfährst noch etwas Hintergrundinfos und auch das Laufen trägt nichts zur Geschichte bei oder verbessert sie in irgendeiner Art.

    Ist das noch ein Spiel? keine Ahnung, wenn ja können wir den Spielbegriff aber gleich wegwerfen, denn dieses Spiel hat das interaktive Niveau eines Films und wenn das als Spiel reicht, dann ist der Begriff wertlos geworden.

    Und genau da liegt für mich der Knackpunkt: Wenn dein Spiel so weit runtergedampft ist, dass es quasi ein Film ist, wo ich nur die ganze Zeit w drücken muss, dann ist das vor allen ganz schön vermessen. Denn du nimmst dir raus, dass ich mir die Arbeit machen muss die Geschichte als Spiel zu konsumieren, anstatt der für den Konsumenten viel einfacheren Form des Films. (wie gesagt alles hypotetisch, weil ich noch kein solches Extrembeispiel kenne)

    Um aber etwas produktives hier raus zu ziehen: Was ich halt herrausstellen will ist, dass diese Spiele ihr Medium auf irgendeine Art nuzten sollten um ihre Narrative zu bereichern und eben abzuheben, denn sonst kommt man eben beim oben genannten Extrembeispiel raus, und danach sollten sie auch bewertet werden, was ich wie im ersten Abschnitt beschreibe gerade halt sehr in der Kritik vermisse.


    Nur weil ein Spiel die Möglichkeiten des Mediums nicht voll ausnutzt, heißt das nicht, dass es das gar nicht tut. Das von dir genannte Firewatch ist da ein schönes Beispiel. Die Thematik hätte bestimmt auch gut als Film funktioniert (eigentlich ist der auch schon gedreht und heißt 'The Revenant'), aber eben auf eine ganz andere Art und Weise. Als Spiel hat es mir aber auch ganz hervorragend gefallen, auch wenn nichts an dem Spiel für sich genommen besonders einzigartig ist, vor allem wenn man Gone Home bedenkt). Ich weiß nichtmal, ob Firewatch streng genommen irgendeine Spielmechanik aufweist (jedenfalls nicht mehr als Donut County).


    Aber alleine die Tatsache, dass ich den Protagonisten steuere, stellt für mich gleich eine ganz andere Ebene der Immersion dar, verglichen etwa mit einem Film. Für meine Identifikation mit einer Spielfigur ist es essentiell, dass ich mich frei in der Welt bewegen kann, so lange an einer bestimmten Stelle verweilen kann, wie ich es möchte, und ich in diesem Fall den Charakter von Henry durch die Auswahlmöglichkeiten im Dialog mit Delilah formen konnte. Selbst wenn das Spiel überhaupt nicht darauf reagieren würde (was Delilah tut), ist das für mich einfach nicht mit dem Konsum eines Films vergleichbar. Dieses Medium hat dafür andere Stärken, ja, aber ich liebe (narrative) Videospiele vor allem dafür, dass ich mich in ihnen so viel besser mit dem Charakter identifizieren kann - auch wenn ich ständig nur W drücke.


    Meine Position zur Einordnung dieser Art von Unterhaltungssoftware ist denkbar einfach: Ob wir das nun als Spiel bezeichnen oder nicht, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Von mir aus können wir es auch eine "Interaktive Erfahrung" nennen.


    --

    Zur Diskussion rund um Walking Simulatoren und Narrative Games kann ich die Folge von Auf ein Bier zu dem Thema wärmstens empfehlen: https://www.gamespodcast.de/20…ren-ft-christian-huberts/

    Auf dem Papier mag Battlefield ein Teamspiel sein, aber erfahrungsgemäß kann man sich (im random) nicht auf seine Mitspieler verlassen; jeder steht für sich, und wenn es mal zu einem Getümmel kommt, wirft der Medic eben seine Medipacks und der Assault seine Ammopacks und gut ist. Sind am Ende des Tages auch nur Extrapunkte und höhere Siegeschancen, der Rest steht, denke ich, hinten an.

    Auf diesen Punkt wollte ich nochmal eingehen:

    Aus der Battlefield-Reihe ist Teil 3 der einzige, den ich so richtig intensiv gespielt habe. Das Spiel finde ich aber wirklich fantastisch, es ist einer meiner liebsten Multiplayer-Shooter. In meiner Erinnerung hat das Teamplay damals selbst mit Randoms erstaunlich gut funktioniert. Logisch, schließlich wurden auch die richtigen Anreize gesetzt. So gab es satte 100 Punkte fürs Wiederbeleben, also genau so viele wie für einen Abschuss. Und die Munitionsversorgung war ebenfalls äußerst lukrativ. Ich sehe darin aber gar kein Problem, sondern gutes Game-Design und eine große Stärke von BF3. Ich wünschte, jeder Multiplayer-Shooter würde teamorientiertes Spielen so sehr belohnen. Denn ob meine Teammitglieder aus innerer Überzeugung oder aufgrund äußerer Anreize das Richtige tun, ist mir letztendlich ziemlich egal.

    Ich selber habe meist die Supporter-Klasse gespielt und meine Ammopacks dann einfach prophylaktisch an strategischen Punkten, z.B. Engstellen oder Flaggen, fallen lassen. Natürlich war ein wichtiger Grund, dass es dafür Punkte geregnet hat, aber damit habe ich eben auch ständig meinem Team geholfen.


    Ich würde aber behaupten, dass ich solche Incentives gar nicht brauche, um teamdienlich zu spielen. Solange es genauso viel Spaß bereitet wie alle anderen Optionen, wähle ich gerne Unterstützungsklassen. Oder kommuniziere selbstverständlich mit meinem Team, entweder über die Spotting-Mechanik in Battlefield oder über die Teamchats in Spielen wie CS:GO. Für mich ist das Zusammenspielen als Team nämlich eigentlich DAS essentielle Kriterium für Multiplayer-Spiele. Deswegen bin ich auch so ein großer Fan vom Gamedesign von Overwatch, wo das Teamplay aufgrund der so diametral unterschiedlichen Charaktere alles entscheidet. Dieses Commitement birgt natürlich auch ein großes Risiko: Ein einziger 'Quertreiber' reicht aus, um allen das Spiel zu versauen. Auf der anderen Seite ist es das Spiel- und Teamgefühl bei Overwatch einzigartig, wenn es mal funktioniert.


    Im Übrigen ist das einer der Hauptgründe, warum ich nie was mit der Call of Duty-Reihe anfangen konnte: Das Gamedesign belohnt und incentiviert hier viel eher eine egoistische Spielweise. Wie dröge eine MP-Shooter ohne Teamspiel werden kann, kann man übrigens auch ziemlich gut bei den neuen Battlefronts sehen, da sogar im direkten Vergleich zu Battlefield.

    Ich verstehe nicht ganz, an welchem Punkt du dich hier aufhängst. Du möchtest eine Gegenperspektive zu der Darstellung von Donut County bieten - eventuell, weil Hooked dich sogar dazu verleitet hat, das Spiel zu kaufen, und du dich nun 'schlecht beraten' fühlst, weil dir das Spiel gar nicht gefallen hat? Das ist legitim und kann ich auch nachvollziehen.


    Das übergreifende Argument mit der Arbeit allerdings nicht. Wenn dir ein Spiel keinen Spaß macht, dann wäre doch die naheliegenste Vermutung, dass das Spiel nicht für dich geeignet ist. Die Frage, warum du dir die Arbeit dann machen solltest, kannst du dir nur selbst beantworten. In dem Fall wäre meine einfache Antwort: Ich würde mir diese Arbeit nicht machen. ^^ Aber du implizierst ja, dass dieser Eindruck von Donut County allgemeingültig wäre. Mein Eindruck des Spiels beschränkt sich lediglich auf den Stream von Hooked, dort wirkte es auf mich sehr sympathisch. Auch wenn die Spielmechanik auf mich tatsächlich ebenfalls ziemlich flach und eindimensional wirkte. Aber, mal provokant gefragt: Wo ist das Problem? Wenn jemand so eine Erfahrung sucht, ist das doch vollkommen in Ordnung. Ich bin das zwar nicht, aber das macht auch gar nichts.


    Ich kann zwar deinen Wunsch nach einzigartigen Spielerlebnissen nachvollziehen und teile ihn auch, aber gleichzeitig lese ich deinen Beitrag so, dass du Spielen wie Donut County die Existenzberechtigung absprechen möchtest, nur weil es nicht besonders einzigartig ist und gleichzeitig keine anspruchsvolle Spielmechanik bietet (und die Ebene des ganzen Genres 'Walking-Simulator' wirfst du ja auch noch ein bisschen mit rein). Das widerum kann ich überhaupt nicht verstehen.


    Wenn wir Spiele auf Basis der Einzigartigkeit bewerten, dann wäre ein Spiel wie Firewatch jedem AAA-Spiel überlegen. Das Kriterium alleine erscheint mir aber nicht sinnvoll.

    Oder möchtest du eine Diskussion rund um die Grundsatzfrage "Was ist eigentlich ein Spiel" und "Sind 'Walking-Simulatoren' noch Spiele" anregen?