Beiträge von Yoodge

    2016 war das Jahr, in jedem jeder Promi, den man mochte, gestorben ist.
    2017 ist das Jahr, in dem jeder Promi, den man mochte, ein Arschloch ist.

    Doppelpost!


    Ich war sehr erfreut, als ich mitbekommen habe, dass einer meiner früheren Lieblings-Videospielkomponisten, nämlich Yasunori Mitsuda, wieder etwas aktiver geworden ist und Stücke zu sowohl Xenoblade Chronicles 2 als auch der Episode Ignis von FFXV beisteuern wird.
    Daher dachte ich mir, dass ich einfach mal zwei, drei meiner Lieblingsstücke aus früheren Spielen dalasse:


    Chrono Trigger - Schala's Theme


    Chrono Cross - People imprisoned by Destiny


    Xenosaga Episode 1 - The Resurrection

    Vermutlich schon ein alter Hut (Ha!), aber mir ist wieder eine sympathische musikalische Kleinigkeit bei einem Nintendospiel aufgefallen. Diesmal in Super Mario Odyssey.


    Hört mal bei dem allseits bekannten Theme "Jump up, Super Star!" ab 1:25 rein:



    Es wird - passend zu New Donk City und Pauline - im Hintergrund die "Melodie" des Ur-Donkey Kong-Spiels angedeutet :D


    Ich habe heute Yakuza 0 beendet und es war herrlich! Definitiv einer der besten Spontankäufe, die ich je gemacht habe.
    Anfangs brauchte ich meine Zeit, bis ich mich an die nach heutigen Maßstäben ungewöhnliche Spielstruktur gewöhnt habe, aber dann haben sowohl der Main Plot als auch die Charaktere mich total in ihren Bann gezogen. Vor allen Dingen bei einigen späteren Bosskämpfen fand ich dazu auch deren sehr japanische, und absurd-hochwertige Inszenierung einfach dermaßen geil, dass ich teilweise am liebsten aufgesprungen und "FUCK YEAH!" gebrüllt hätte.
    Zu dieser wirklich guten Mainquest gibt es natürlich auch abseits des Weges noch eine ganze Wagenladung an teils lächerlich umfangreich ausgearbeiteten Minispielen sowie sehr ideen- und unfassbar humorreichen Sidequests, die jedoch leider nicht vertont sind.


    Letzteres war anfangs auch so ziemlich einer meiner wenigen "gripes" mit Yakuza 0: Sehr ausschweifende, sich auch manchmal im Kreis drehende Gespräche (aber weniger schlimm als in Persona 5) mit viel Textboxen-Wegklickerei sowie die teilweise hakelige Steuerung wirken ziemlich altbacken.


    Mich daran zu gewöhnen, wurde jedoch absolut belohnt.
    Yakuza 0 hat mir etwas gegeben, von dem ich bisher noch gar nicht wusste, dass ich es abfeiern würde.

    Ihr kennt das.
    Jemand steigt ungefragt zu euch in die Dusche und ihr als naives, kleines Frauchen seid natürlich daran schuld, dass ihr das gemeinhin akzeptierte Naturgesetz der männlichen Ungezügeltheit nicht beachtet habt.


    Als mir beim Spielen von Samus Returns aufgefallen ist, dass das hier


    quasi ein Rearrangement von diesem hier


    ist, fand ich das im Moment der Erkenntnis schon ziemlich lustig. ^^

    Ich habe dann heute Metroid: Samus Returns durchgespielt und war insgesamt wirklich sehr angetan. Vor allem zeigte mir das Spiel auf, wie sehr ich diese Reihe einfach vermisst habe. Glücklicherweise haben sich meine Befürchtungen, dass dieses Spiel vielleicht etwas "dumbed down" sein könnte, nicht bewahrheitet. Eher im Gegenteil: Die Gebiete sind recht groß und komplex aufgebaut und gerade gegen Ende zieht der Schwierigkeitsgrad in den Metroidkämpfen noch mal gehörig an. Schön ist allerdings, dass die Bosse immer gut "erlernbar" waren und sich stets fair anfühlten. Das liegt auch an der einfach punktgenauen Steuerung, die sich einfach immer richtig anfühlt. Zudem freut man sich so über jeden Energietank und jedes weitere Tool, das einem die "Arbeit" erleichtert und auch mal wieder dazu anspornt, vorige Gebiete zu besuchen, um dort in den nunmehr zugänglichen Bereichen ein paar neue Upgrades zu erlangen.


    Die Tastenbelegung ist allerdings manchmal etwas überladen. Missile plus manuellem Zielen empfand ich als Krampf. Da hätte man auch einfach die Togglefunktion aus Super Metroid beibehalten können.
    Im Gesamten betrachtet war mir das Spiel vielleicht einen Tick zu lang. Es hätten vielleicht gut und gerne 10 Metroids und ein Gebiet weniger sein können, da sich die Formel gegen Ende ein wenig ausläuft. Da fällt es einem nämlich auch auf, dass die Gegnervielfalt nicht gerade groß ist und auch die Gebiete vergleichsweise wenig Wiedererkennungswert haben.


    Dennoch ein tolles Spiel, das eine meiner Lieblingsspieleserien bravourös reanimiert hat.

    Also ich war heute mal in IT, diesem Remake der Geschichte von Steven Spielberg aus den 80ern.
    Irgendwie hatte ich das aber ganz anders in Erinnerung. Aus dem freundlichen Außerirdischen wurde ein gruseliger, mordender Clown und nach Hause wollte er auch nicht telefonieren. Ganz komisch.


    An sich aber ein sehr guter Coming-of-Age/Horrorstreifen, der mir von vorne bis hinten sehr sympathisch war. Das ein oder andere Mal empfand ich zwar die Musik als etwas unpassend eingesetzt, aber die Verbindung von jugendlicher Abenteuerlust, Zusammenhalt und der Begegnung mit dem persönlichen Grauen wurde gut ausgespielt. Ich freue mich auf den Nachfolger.

    Also jetzt mal ernsthaft, ich mag Thormund aufgrund seiner Art sehr gerne und besonders in der letzten Folge gab es einige überraschend witzige Lines von ihm, aber spielt er irgendeine Rolle für die weitere Geschichte? Nein. Wieso bringt man diesen Charakter also nun in eine eigentlich ausweglose Situation, deren brutales und erschreckendes Ende dazu genutzt werden könnte die Bedrohung und Grausamkeit der White Walker noch einmal zu verdeutlichen, nur um ihn 10 Sekunden später doch noch zu retten?


    Ist tatsächlich etwas schade, dass sich gerade GoT derzeit nicht mehr wirklich etwas traut, wo sie doch mal für das genaue Gegenteil bekannt war. Es ist jetzt nicht so, als müsse ich jede Woche einen wichtigen Charakter sterben sehen, aber die derzeitige Verfahrensweise riecht mir mit ihren Cliffhangern und künstlichen Spannungsmomenten doch ziemlich nach fast schon Walking Dead-artigem Serienstandard. Das heißt, Tormund überlebt, weil er wohl für die Zuschauer ziemlich sympathisch ist.

    Ich muss auch mal ein bisschen ranten, ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht übel. Das wirkt vielleicht alles ein bisschen salziger, als ich es tatsächlich bin. ^^



    Bei der aktuellen Folge, tue ich mich sehr schwer, nicht enttäuscht zu sein. Mittlerweile ist man es ja gewohnt, dass man sich bei Game of Thrones einige Dinge im Nachhinein selbst zurechtreden muss, damit sie eine gewisse Nachvollziehbarkeit erhalten - wobei das für sich natürlich schon wieder schade ist, dass die sich organisch anfühlende Nachvollziehbarkeit früherer Staffeln nur noch selten vorhanden ist.


    Beyond the Wall fühlt sich hingegen an wie ein Teil einer langen Matheaufgabe, bei der schon im ersten Rechenschritt ein Fehler passiert ist, mit dem dann weitergerechnet wurde. Dieser ganze Plan, hinter die Mauer zu gehen, um sich einen Wight zu schnappen und diesen dann Cersei vorzuführen, in der Hoffnung, sie würde die wahre Bedrohung erkennen, fand ich auf so vielen Ebenen total absurd. Eher wirkte es wie eine Quest aus einem undurchdachten AAA-Videospiel, um noch ein paar Schauwerte zu erzwingen. Scheinbar laufen die "gefährlichen" White Walker seit mehreren Monaten hinter der Mauer immer im Kreis, anders kann ich es mir nicht erklären, dass offenbar noch genug Zeit besteht, wieder hinter die Mauer zu gehen, dort nach einem Wight zu suchen, wieder zurückzugehen, nach Kings Landing zu marschieren und dort möglichst überzeugend darzulegen, dass diese sich mit einem Meter pro Tag fortbewegenden Geschöpfe der Untergang von Westeros seien.


    In der aktuellen Folge wurde dann versucht, diesen absurden Plan auszuführen. Überraschung: War eine ziemlich blöde Idee. Jon und Konsorten steckten auf einem Eissee fest, umrundet von einer Horde White Walkern. Vorher haben sie Gendry wieder nach Eastwatch geschickt, dass man von dort aus wiederum einen Raben nach Dragonstone schicken soll, woraufhin Daenerys persönlich mit ihren Drachen vorbeigeflogen kommt, um die Truppe aus ihrer misslichen Lage zu retten. Und das alles nur innerhalb einer Folge. Bisher habe ich mir die Zeitsprünge immer ganz gut schönreden können, aber hier zerstört das meine Immersion beträchtlich. Denn beide Möglichkeiten, die sich mir hier bieten, erscheinen gleichermaßen unglaubwürdig.


    Entweder kann man sagen, Jon und Konsorten steckten ungefähr eine Woche auf dem Eissee fest, was vielleicht(?) genug Zeit wäre, um dem See seine "Festigkeit" zurückzugeben und sich die Ankunft von Daenerys zu erklären. Allerdings empfände ich es als total unglaubwürdig, wenn die Truppe bei diesen Temperaturen und ohne Vorräte wirklich so lange gehalten hätte.


    Oder aber die ganze Befehlskette hat sich innerhalb von 24 Stunden ereignet, was bei den zurückgelegten Distanzen natürlich harter Unsinn ist. Aber eine von den beiden Möglichkeiten muss es ja sein, aus der Serie selbst geht der Zeitablauf ja nicht hervor. Und hier wäre es verdammt nötig gewesen, es wirkt einfach extrem undurchdacht.


    Jedenfalls das Ergebnis: Ein gefangener Wight, ein toter Drache, der nun als Zombiedrache die White Walker unterstützt und eine nach Jon schmachtende "Dany", der ihr soeben verlorengegangenes "Kind" offenbar weniger wichtig ist, als der Typ, den sie seit ein paar Wochen(?) kennt.


    Da es mit Staffel 7 wohl generell sehr stark in Richtung popkulturellem Serien/Fantasymainstream geht, dachte man sich wohl, dass der Großteil der Zuschauer das vermutlich nicht hinterfragen wird. Und das finde ich ein wenig schade. Game of Thrones war eigentlich lange Zeit immer die Serie, die sich erfrischend vom Serien-/Fantasystandard abgehoben hat. Jetzt fühlt sich alles nach Genrestandard, teils gar Fanfiction an. Der Gedanke "Hirn aus und einfach berieseln lassen" zieht bei mir hier nämlich leider auch nicht, denn dazu hat Game of Thrones sich selbst zu hohe Standards gesetzt, als dass dies jetzt einfach so funktionieren würde.

    Vorab möchte ich - wie so oft - erwähnen, dass ich die Serie immer noch mag und ich Staffel 7 bisher tatsächlich interessanter und vielversprechender finde, als die beiden Vorgängerstaffeln zu diesem Zeitpunkt. Doch glaube, ich dass die Serie mittlerweile an einem Punkt ist, in der sie in ihrer Rezeption nicht mehr wirklich gewinnen kann.


    Im Moment fühlt es sich so an, als würden immer mehr gängige Serien- und Filmkonventionen Einzug halten und die Geschichte tendenziell zunehmend "vorhersehbarer" werden. Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob das nur mein fehlgeleitetes Empfinden ist oder die Serie seit geraumer Zeit tatsächlich sehr starkes "Fanpleasing" betreibt, wo sie doch in Vergangenheit eher für das Gegenteil stand. Natürlich kann man argumentieren, dass es ebenso vorhersehbar ist, wenn man einfach alle Charaktere, die vorher als sympathisch aufgebauten wurden, getötet werden, aber darum allein geht es mir ja auch gar nicht.


    Es fehlt mir ein wenig das Gefühl, als würde die Serie mit dem Zuschauer "spielen". Die glaubhafte Konsequenz der früheren Geschehnisse weicht mittlerweile etwas zu häufig Ereignissen, die man sich im Nachhinein irgendwie "schönargumentieren" muss. Das funktioniert auch meistens ganz gut, aber es fehlt manchmal dennoch die direkt nachvollziehbare Glaubhaftigkeit, was schon einen faden Beigeschmack hinterlässt.


    Und doch habe ich keine Ahnung, wie man es hätte besser machen können. Die meisten der spannenden Charaktere sind ja bekanntlich nun schon über dem Jordan und wir befinden uns gefühlt mittlerweile nun im "Endgame", wo die Figuren schon gesetzt sind und alles unvermeidlich auf irgendwas "Großes" hinauslaufen wird. Bei den Erwartungen, die in der Fanbase mittlerweile vorherrschen, bin ich mir relativ sicher, dass es kein befriedigendes Payoff geben wird - und selbst bei den Büchern finde ich es zunehmend unwahrscheinlich, dass - falls da noch mal was kommt - die nunmehr seit Jahren in der Theorieküche zurückgelassenen "Fans" noch zufriedengestellt werden können.



    Anyway, da ich persönlich nicht so der Typ(= sondern ultra faul) bin, der die Folgen einer Serie szenisch analysiert, möchte ich zu Staffel 7 bisher nur sagen, dass sie mir bisher eigentlich ganz gut gefällt. Das Writing mag zwar immer noch nicht wieder(?) Top-Notch sein, aber es freut mich, dass die Dialoge bisher gefühlt eine ganze Ecke spannender geworden sind. Nach vielen Jahren treffen nun endlich diverse Charaktere (wieder) aufeinander und allein das gibt den Gesprächen für mich schon etwas mehr Gewicht. Dass es bisher eher wenig Action gegeben hat, verschmerze ich locker, denn das war nie so wirklich das, wofür ich die Serie geschaut habe. Doch die Mischung wirkt auf mich bisher trotzdem ganz gut. Auch dass die Einnahme von Casterly Rock nicht in ihrer Ausführlichkeit gezeigt wurde, ist für mich wenig problematisch und mir lieber, als wenn sich wieder eine halbe Folge nur um ein Schlachtengetümmel gedreht hätte.


    Außerdem hoffe ich, dass Daenerys wegen ihrer Arroganz stirbt. :)

    Liebes Tagebuch,


    durch meinen ausschweifenden Aufenthalt in diversen sozialen Medien habe ich einige neue Dinge gelernt, die ich dir auf gar keinen Fall vorenthalten möchte.


    Eines dieser Dinge war:

    • "Transgender ist nur ein Konstrukt, das man sich ausdenkt, weil man sonst keine Probleme hat."

    Selbstverständlich. Wer keine Probleme hat, dessen oberstes Ziel ist es natürlich, sich selbst möglichst viele Probleme zu schaffen. Deswegen deklarieren sich so viele dieser problemfreien Menschen gern öffentlich als Transgender-Person, damit sie endlich auch an dem Mobbing, dem Hass, der sozialen Benachteiligung und gar der ihnen entgegengebrachten Gewalt teilhaben können.
    Undenkbar ist natürlich die Vermutung, dass der Äußerer dieser Bemerkung selbst zu wenig Probleme haben könnte und er sich lieber auf die Einmischung in das Leben oder die Verurteilung derer konzentriert, die ihn gar nicht zu tangieren brauchen. Oder wenn Gleichgesinnte gar aktiv zu verhindern versuchen, dass auch Menschen, deren Geschlechtsidentität oder Geschlechtsrolle nicht mit ihrem biologischen Geschlecht bzw. den sozialen Erwartungen an diesem übereinstimmen, glücklich und frei von stetiger Rechtfertigung und Abscheu leben können.

    • "Wo kommen denn plötzlich diese ganzen verschiedenen Geschlechter her? Mann, müssen die Zeit haben, sich die alle auszudenken..."

    Völlig undenkbar, dass es diese "ganzen verschiedenen Geschlechter" schon immer gegeben hat und sich lediglich endlich Menschen vermehrt damit an die Öffentlichkeit trauen, all den bunten Zwischentönen Gestalt und Bezeichnungen zu geben. Schwarz-Weiß-Malerei ist schließlich immer noch in und alles, was mich nicht betrifft und ich nicht verstehe, möchte ich nun mal gerne schön einfach haben. Da passen derartige Konstrukte natürlich nicht hinein. Ganz zu schweigen von der Wissenschaft, die ja seit jeher nur binär arbeitet und mit entsprechender Fachterminologie zur Differenzierung ohnehin wenig anfangen kann.

    • "Oh, diese Schwulen müssen aus ihrer Sexualität auch immer so eine große Party machen... Wann gibt's denn endlich auch mal einen Hetero Pride Day?!"

    Also da hat er mal Recht! Die Unterdrückung der Heterosexuellen zieht sich ja quasi durch die Weltgeschichte. Voller Scham und Angst vor sozialen oder gar staatlichen Sanktionen, Hass und Gewalt allein aufgrund ihrer sexuellen Orientierung kehren sie diese nach innen. Es ist ihnen ja kaum möglich, offen damit umzugehen, ohne direkt schiefe Blicke zu ernten. Es wird also endlich mal Zeit für einen Hetero Pride Day, damit die Gesellschaft wahrnimmt, dass dies auch Menschen sind, die Selbstwertgefühl haben dürfen, die ihre Sexualität ebenso offen ausleben dürfen und die darauf aufmerksam machen dürfen, dass dies nichts ist, wofür man sich verstecken muss und sollte! Oder verwechsle ich da gerade etwas?




    Man verzeihe mir diesen salzigen, schlecht geschriebenen Rant. Eigentlich hatte ich mit diesem Beitrag etwas ganz anderes vor, aber am Ende wurde es dann doch nur ein Flickwerk an Seltsamkeiten. Zum Schluss möchte ich jedoch dennoch nur noch mal (ganz unironisch) eine sehr häufig gelesene und gehörte Behauptung erwähnen:

    • "Die wollen ja nur Aufmerksamkeit..."

    Und darüber bin ich froh. Es ist wundervoll, zu sehen, dass immer mehr LBGT+-Menschen um Aufmerksamkeit kämpfen. Der reine Aufmerksamkeitswunsch geht einher mit dem Wunsch nach einem langfristigen Wertewandel und einer Sensibilisierung der Menschen, die sich mit dem Thema nicht beschäftigt haben und nur allzu gern barsch darüber urteilen. Ich werde Zeit meines Lebens nicht verstehen, weshalb so häufig in derartig ungönnerhaft-augenrollender Art und Weise über den Wunsch nach "Aufmerksamkeit" gespottet wird. Es wird uns antrainiert, dass jeder doch gefälligst sein eigenes Ding zu machen habe und wer sich nach Aufmerksamkeit sehnt, der ist per se schwach.


    Ich bin mir sicher, dass sich am Ende jeder Mensch in seinem Innersten etwas Aufmerksamkeit wünscht, denn wenig ist schlimmer als in einer Gesellschaft allein und ungeliebt zu sein - so wie sich viele LBGT+-Personen noch immer fühlen.