Beiträge von AustriaSherlock

    Diese "abgeschwächte" Reform kommt dann eben doch noch mehr den reichen Klubs aus der Champions-League zu Gute.

    Wenn @gigs98 von Hertha oder so spricht versteh ich das ja irgendwie, aber bei dir klingt das wieder so nach Bayern, Barca, City etc. und ich sehe absolut nichts, was in dieser Reform diesen Vereinen helfen soll.

    Am Ende profitieren genau diese Mannschaften, vor allem natürlich in England, aber auch in Deutschland, weil sie, wenn sie in einer Saison mal nicht so gut spielen und nur 4. werden, trotzdem noch immer fix dabei sind. In diesen Ligen werden halt immer die reichsten Klubs die ersten Plätze belegen und ob du dann 2. oder 4. wirst, ist völlig egal. In Deutschland werden sich ja langfristig gesehen, auch immer die reichsten Klubs durchsetzten. Vielleicht ist dies eine Chance eben für Mannschaften wie Köln und Hertha, einmal dabei zu sein, aber du musst das aus der Sicht der kleineren Länder sehen. Wir sehen dann in der Gruppenphase zum 10. Mal das Duell Deutschland-England z.B.: Köln-Everton, oder Hertha-Real Sociedad, was ja keine schlechten Duelle sind, es klingt halt nicht attraktiv. Wir würden viel lieber unsere kleinen Mannschaften ihr Glück gegen die Großen versuchen sehen. Das kann natürlich vollkommen schief gehen (z.B.: Arsenal-Ludogorets Razgrad 6:0), aber es kann auch Überraschungen geben (Rostow-Bayern 3:2). Solche denkwürdigen Spiele würden großteils wegfallen.

    Die Champions-League bedeutet für kleinere Länder und deren Klubs Prestige und einen wahren Geldregen, sowie Duelle mit tollen Mannschaften. Es ust ja schön und gut Bayern oder Real im TV zu sehen, aber selber mal gegen sie zu spielen oder sie im Stadion gegen die eigene Mannschaft spielen zu sehen ist da etwas ganz anderes (Ich erinnere mich immer wieder gerne zurück, als Austria Wien in der Königsklasse dabei war, diese Momente sind unvergesslich) Diese Möglichkeiten werden den kleineren Verbänden dadurch genommen.
    Es soll vielleicht mehr Geld für die Europa-League geben, aber das große Geld wird noch immer in der Champions-League verteilt. Diese "abgeschwächte" Reform kommt dann eben doch noch mehr den reichen Klubs aus der Champions-League zu Gute.

    Ab der Saison 2018/2019 wird die Österreichische Fußballbundesliga in einem völlig neuem Modus gespielt: Video zur Bundesligareform
    Das dann in der Bundesliga 12 Teams dabei sind finde ich völlig ok, aber 16 Mannschaften in der zweiten Liga sind eindeutig zu viele, die können nicht alle ungefähr auf dem gleichen Niveau sein, das funktioniert ja jetzt schon bei 10 Mannschaften nicht.
    Das viel größere Problem ist, dass nach 22 Spielen die Liga gesplittet wird und die Punkte halbiert werden. Ich verstehe zwar, dass das die Liga spannender machen soll, aber sportlich ist das einfach nicht vertretbar, wenn die Spiele im Herbst einfach nur die Hälfte zählen. Außerdem könnte es ja theoretisch sein, dass eine Mannschaft als Siebenter 10 Punkte hinter Platz 1 bist, aber nur 1 Punkt hinter Platz Sechs. So spielt sie dann in Gruppe 2, hätte aber nur (gekürzt) 5 Punkte Rückstand auf Platz 1. Wenn diese Mannschaft einen Lauf hätte, könnte sie am Ende mehr Punkte als der Meister haben, wäre aber trotzdem nur Sechster. Das ist sportlich einfach nicht vertretbar.
    Gott sei Dank haben sie mindestens die Idee eines Meisterplayoffs verworfen, was, finde ich, noch weniger mit einer fairen Liga zu tun gehabt hätte. Trotzdem halte ich bis jetzt noch nicht wirklich viel von diesem Spielmodus.


    Champions League:
    Sollte man meiner Meinung nach nicht mehr CHAMPIONS League nennen, sondern "Reiche Klubs aus starken Mitgliedsverbänden bereichern sich nur noch mehr" League. Die Reform ab 2018 ist eine Frechheit. (Details)

    Es ist geschafft: Alexander Van Der Bellen ist neuer österreichischer Bundespräsident. Gott sei Dank wurde haben die Österreicher so entschieden. Damit ist er der erste grüne Präsident in Europa. :thumbsup:


    Colonia Dignidad


    Als ich mir die Beschreibung zu dem Film durchgelesen habe, habe ich mir nicht allzu viel erwartet. Daniel Brühl und Emma Watson sind zwar gute Schauspieler, die Handlung klang für mich aber ziemlich abstrakt.
    Ich würde positiv überrascht. Der Film ist im Stile von Shutter Island und bringt die Lebensumstände in der Colonia Dignidad toll rüber. Watson und Brühl spielen großartig und ich der Schauspieler, der Paul Schäfer spielt (Mikael Nyqvist), ist richtig überzeugend.
    Wenn es ein Film schafft, das ich mitlebe und mich um die Figuren fürchte, dann muss er einiges richtig gemacht haben. Selten habe ich einen Film gesehen, der mich so sehr in seine Welt hineingezogen hat, dass ich nach dem Ende noch ein paar Minuten ruhig dagesessen bin und über alles, was passiert ist, nachgedacht habe.

    mich über sie lustig mache wenn sie verlieren.

    Eigentlich solltest du derzeit heulend in der Ecke sitzen, dein Verein trifft ja seit Jahren eine falsche Entscheidungen nach der anderen und spielt wirklich schlecht.

    fairneshalber muss ich allerdings dazu sagen, dass natürlich auch Salzburg vor Red Bull schon Fans hatte, nur definitiv nicht so viele]

    Einige dieser haben aber ihren eigenen Klub Austria Salzburg gegründet. Die meisten Fans von RedBull Salzburg sind mit oder erst nach Mateschitz gekommen.

    The Night Of
    Eine super Serie über eine Mordanklage. Riz Ahmed spielt hier toll den Angeklagten, der dann in diese Gefängniswelt abgleitet. John Turturro ist der Anwalt, der einige Probleme mit seinem Mandanten hat.
    Diese Serie deckt nicht die Geschehnisse der Mordnacht auf, die Zuseher sind sozusagen auf dem gleichen Wissensstand wie der Angeklagte, der sich an nichts erinnern kann. Mir hat diese Serie sehr gut gefallen, sie hat mich gepackt und mit dem Angeklagten mitfühlen lassen. Toll finde ich, dass sie immer wieder anspricht, wie es vielen Muslimen nach 9/11 in Amerika gegangen ist und welche Probleme diese Menschen noch immer haben. Es wurden so viele interessante Geschichten an Nebenschauplätzen erzählt, von denen hätte ich fast noch mehr gebrauchen können.


    Trotzdem finde ich das Gesamtpaket toll, vor allem die Stimmung, die erzeugt wird, finde ich großartig



    The Young Pope
    Diese Serie ist ganz anders als alles, was ich bisher gesehen habe, ich würde sie fast als Kunstwerk bezeichnen. Paolo Sorrentino erzeugt hier Bilder, die schwer in Worte zu fassen sind. Jude Law als Papst Pius XII. spielt wirklich überzeugend, was sicher nicht so einfach ist. Auch hier werden Themen angesprochen, die sonst immer unter den Teppich gekehrt werden. Homosexualität, Kindesmissbrauch sind hier aber keine Aufmacher, die Zuseher anlocken sollen, sonder sie gehören wirklich in die Handlung. Einige Szenen aus dieser Serie sind so einprägend (lustig, schockierend,...;z.B.: Papst Pius XIII. und der Italienische Ministerpräsident, oder der Papst der kleine Kinder zum Weinen bringt, und nicht zu vergessen seine Ansprachen), sie gehören sicher zu meinen Lieblingsserienszenen.
    Obwohl mich die Geschichte nie wirklich gepackt hat und für mich nie wirklich klar wurde, was das eigentlich soll, haben mich der Stil, Jude Law und eben diese epischen Szenen so überzeugt, dass ich hier mehr sehen will.

    Als Lieder würde ich die 2 Stücke jedoch nicht bezeichnen.

    Da sieht man mal, wie wenig Ahnung von Musik ich habe. Zwischen Lieder und Stücke differenziere ich nämlich eigentlich nicht. Sollte ich mir aber mal angewöhnen... ^^
    Bin halt was Musik angeht ein absoluter Noob! :D

    Es ist ganz einfach: Lieder sind Kompositionen bestehend aus Solo-Gesang oder aus Gesang mit Begleitung. Ein Stück ist jegliche Art von Komposition (also z.B.: Klaviersonate, Suite, Konzert, Walzer,... aber auch ein Lied ist ein Stück!).

    Latein war für mich rückblickend gesehen eines der wichtigsten Fächer in der Schule. Man hat einiges gelernt, was man in vielen anderen Fächern ebenso gebraucht hat. Außerdem merke ich, wie mir Latein hilft, neue lateinische Ausdrücke (wissenschaftliche oder Fremdwörter) einfacher zu lernen und zu verstehen.
    Deswegen finde ich es schade, dass ich nie Alt-Griechisch in der Schule hatte, weil mir das sicher auch viel gebracht hätte.