Beiträge von AustriaSherlock

    Hap & Leonard

    Die erste Staffel ist richtig gut und macht einige interessante Sachen. Staffel 2 wird zu einer eher faden Wir sind besser als die Cops-Geschichte und Staffel 3 zu einer Privatdetektiv- und Rachegeschichte. Trotzdem kann man sich die beiden Staffeln auch anschauen. Durch nur 6 Folgen pro Staffel bleibt die Serie kurzweilig. Sie lebt vor allem durch die gute Chemie zwischen den beiden Hauptcharakteren und ihre tolle Musik.


    Sneaky Pete

    Die Serie funktioniert für mich richtig gut, da sie immer wieder unerwartete Twists bringt, die so die ganze Handlung auf den Kopf stellen. Sie stellt die Verhältnisse der Familie gut dar. Auch die Beweggründe von Marius sind relativ gut nachzuvollziehen. Nur eines hat mich gestört: Warum hat sich der echte Pete seiner Familie nicht offenbart? Das war für mich vollkommen unverständlich.

    @AustriaSherlock, wenn du in den Büchern bei der red wedding angekommen bist, musst du mir mal verraten, was du vom Unterschied zur Serie hältst. Mehr will ich jetzt nicht sagen...

    Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt habe ich alle Bücher gelesen und kann dir auf deine Frage antworten.


    Im Buch ist sie fast noch anschaulicher und eindrucksvoller geschildert als in der Serie. Einige Unterschiede, wie die musikalische Begleitung durch "Der Regen von Castamere" unterstützen das noch. Für mich ist Robbs Frau in den Büchern logischer besetzt. Aber ich hätte es besser gefunden, wenn sie, wie in der Serie, bei der Roten Hochzeit dabei ist. Und was mit Catelyn passiert ist ja richtig abgedreht. Das passt aber für mich gut in die fantastischere und dunklere Gesamtstimmung der Bücher.

    und jetzt lese ich "die Vermessung der Welt"

    Das habe ich auch letztens gelesen. Was für eine tolle Geschichte, inhaltlich wie von Stil her. Gauß und Humboldt sind zwei so interessante Persönlichkeiten. Zwar kann ich mir nur schwer vorstellen, dass das alles so passiert ist, aber trotzdem werden die Figuren anschaulich charakterisiert.

    Die schnelle einfache Erzählweise mit der indirekten Rede ist mir am Anfang ziemlich seltsam vorgekommen, jedoch ist man nach wenigen drinnen und kann dies genießen.


    Die Empfehlung eines Universitätsprofessors hat sich hier wirklich ausgezahlt.

    Herzlichen Glückwunsch an TheGreatMuffin zum Gewinn der letzten Saison.


    Zum Start der neuen Saison muss ich leider sagen, dass das Spiel jetzt seinen Reiz für mich verloren hat. Ich werde an der neuen Saison nicht mehr teilnehmen.

    Da ich jedoch Spielleiter bin, möchte ich fragen, wer von euch diese Rolle von mir übernehmen möchte.

    User_205 Du scheinst dich da ja besser auszukennen. Bei mir ist es so wie bei gigs98 , ich weiß nicht, worum es genau geht und deswegen auch nicht, ob ich dafür oder dagegen bin. Das finde ich so traurig, dass viele Leute einfach nur (von der FPÖ) gehört haben, das ist schlecht, deswegen brauchen wir das nicht. Jetzt ist es genau umgekehrt und niemand kennt sich mehr aus.

    Besser wäre es gewesen, die Politiker hätten ihre Abneigung/Zustimmung mit echten Argumenten/konkreten Beispielen untermauert, wodurch sich die Leute dann selber ein Bild machen können, wofür sie sind. So geht es eigentlich wieder nur darum, ob man die Partei mag und daher für/gegen CETA ist.

    Unglaublich, was das für eine Woche im Europäischen Fußball war. Zuerst haut die Roma den FC Barcelona nach 1:4 im Hinspiel raus. Und auch Liverpool, mit denen niemand gerechnet hat, schafft den Aufstieg gegen Manchester City. Am nächsten Tag gelingt Juventus fast das gleiche wie Roma gegen Real. Und am Donnerstag steigt Salzburg noch nach 2:5-Rückstand gegen Lazio auf.


    Und da soll noch jemand sagen, die UEFA-Bewerbe werden immer nur von den gleichen Mannschaften dominiert.

    Babylon Berlin

    So eine große Serie aus Deutschland. Bis jetzt habe ich immer gedacht, die deutsche Serienlandschaft besteht nur aus GZSZ und co. Diese Serie setzt in dieser Hinsicht neue Maßstäbe, an denen sich künftige deutsche Produktionen messen müssen. Ein tolles Schauspielerensemble, gute Musik und eine interessante Geschichte machen diese Serie aus. Die 20er Jahre wirken so echt, man fühlt sich richtig in die Zeit zruückversetzt. Einige Längen und einige unnötige Charaktere strecken sie ein bisschen, trotzdem ist sie für mich bei weitem das Beste, was ich bisher aus Deutschland gesehen habe.


    Tin Star

    Tim Roth als versoffener Polizeichef irgendwo in Kanada. Klingt gut, ist es zum Großteil auch. Tolle Bilder und eine teilweise gute Handlung sind die großen Pluspunkte. Auch hier gibt es jedoch einige unnötige Längen, Tim Roth überzeugt leider nur selten und die "Musik" (Geigengequietsche) finde ich schrecklich. Die Entdeckung für mich sind die zwei Jungschauspieler, die mich zum Weiterschauen bewegt haben.



    The End of the F***ing World

    Hierbei handelt es sich um eine echte Perle. 8 Folgen zu je 20min habe ich in Einem durchgeschaut. Zwar ist die Geschichte manchmal etwas unglaubwürdig, jedoch wird sie mit einem solchen Charme erzählt, der diese kleinen Schwächen wieder ausbügelt. Die beiden Hauptcharaktere werden toll gespielt, die Musik passt perfekt zum Grundthema. Es gibt immer wieder Momente, die mich zum Lachen gebracht haben, oder wo ich dann gesagt habe: Auch das noch?!" Wenn man die Handlung kurz erzählt bekommt, klingt sie ja nicht sehr spannend, dies wird der Serie aber überhaupt nicht gerecht. Man muss sie gesehen haben, um die Faszination, die sie auslöst, nachvollziehen zu können.

    Das Leben ist schön


    Dieser Film hat mich umgehauen. Ich habe zwar gewusst, worum es ca. gehen wird, trotzdem war ich von der Umsetzung begeistert. Eine solche Herangehensweise an den Holocaust habe ich bis jetzt noch nicht gesehen. Roberto Begnini schafft es den Spagat zwischen Komik und Ernsthaftigkeit hinzubekommen. Dieser Film schafft es wie kein anderer, zwei Genres, die normalerweise nichts miteinander zu tun haben, zu verbinden. Die Schauspielleistung vor allem von Begnini ist herausragend, die Bilder schockierend. Vielleicht ist der erste Teil des Filmes ein klein wenig zu lang, jedoch finde ich trotzdem, dass der Film zu recht hochgelobt ist.

    Ich habe jetzt die zehnte Staffel gesehen und muss sagen, dass ich sie, bis auf einige schwächere Folgen, ziemlich gut fand. Vor allem "Smile" und die Folgen mit den mondasischen Cybermen sund toll. Die Staffel hatte wieder mal einige "Doctor Who"-Momente (z.B.: Papst, Weihnachtsspecial) die für mich diese Serie ausmachen. Auch die Geschichte des Masters ist großartig und hat mich voll mitgenommen. Zu Bill ist zu sagen, dass sie eine großartige Begleiterin war, die manchmal ziemlich unkonventionell und anders als erwarten reagiert hat. Das hat sie zu einem interessanten Charakter werden lassen.

    Und die Aftershows am DW-Youtube-Kanal haben für mich die Folgen noch ein bisschen greifbarer gemacht. Durch diese merkt man, welches Herzblut die Crew in diese Serie steckt.


    Jetzt da Peter Capaldis Zeit als Der Doktor vorbei ist, muss ich sagen, er war unglaublich. Am Schluss ist er fast zu meinem Lieblingsdoktor geworden. Während seiner Zeit hat es einige großartige Folgen gegeben, die auch durch ihn getragen wurden. Er hat diese Figur mit solch einer Leidenschaft gespielt, was man einfach in jeder Szene gemerkt hat. Wenn Jodie Whittaker auch nur annähernd an diese Leistung herankommt, wäre ich schon zufrieden.


    Auch Steven Moffat verlässt die Serie. Vor allem durch seine Interviews am DW-Youtube-Kanal habe ich erst mitbekommen, was er für diese Serie geleistet hat. Er hat sie auf ein völlig neues Niveau gehoben. Alleine die Folgen, die er geschrieben hat (z.B.: 50 Jahre-Special, The Eleventh Hour, The Impossible Astronaut), sind für mich welche der besten. Ich hoffe sein Nachfolger schafft es auch, diese Serie in diesem Maße zu bereichern.

    1.)

    Und wer war für einen großen Teil der Versäumnisse verantwortlich? Die Regierung, deren Teil Kurz bzw. seine Partei schon seit langer Zeit sind. Und für mich gilt dabei nicht die Ausrede, dass der Koalitionspartner alles blockiert hat. Außerdem hat er großteils nur die Linie der FPÖ übernommen, weil sie bei den Menschen derzeit so gut ankommt.

    2.)

    Die FPÖ ist so schlimm wie die anderen rechtspopulistischen Parteien. Nur ist sie schon seit 30/40 Jahren Teil des ganzen Systems und daher ist man sie ja schon gewohnt. Sprüche wie "Stoppt die Islamisierung" sind einfach menschenfeindlich. Und wenn der Chef der Partei den Klimawandel leugnet/herunterspielt, ist das erschreckend.

    3.)

    Zu den grünen sage ich lieber nichts, sonst muss ich mich zu sehr aufregen, ich will das einfach nicht wahrhaben.
    Außerdem bin ich schon gespannt darauf, was bei der Silberstein-Affäre noch alles rauskommt. Meiner Meinung nach hätte man die Wahl verschieben und auf weitere Erkenntnisse warten sollen, damit jeder ein klares Bild von dem Thema gehabt hätte. Wenn alles stimmt, was da in den Medien so kursiert ist, sollten für mich Kern und Kurz beide zurücktreten, diese Machenschaften sind doch nicht tragbar bei Leuten, die unser Land führen.