Beiträge von Wookieboy

    Vor allem da die JoyCons teilweise meine Bewegungen nicht richtig erkennen (oder ich einfach nicht in der Lage bin zu tun was die von mir wollen) weswegen gefühlt jeder zweite Ball im Nirgendwo landet wenn ich einem großen oder schnellen Pokemon begegne.

    Apropos Steuerung, für mich als jemanden mit relativ großen Händen ist das Spiel am Fernseher unglaublich nervig. Ich merke konstant wie sich meine Hand um diesen kleinen Controller verkrampft und merke richtig wie sie mir wehtut nach einer längeren Session.

    Spiele seit heute Pokemon Lets Go Pikachu und muss sagen, dass es echt recht spaßig ist. Klar, eine neuere Generation hätte ich deutlich lieber schon jetzt und die neuen Features sind halt einfach nichts für mich aber trotzdem muss man schon sagen das Präsentation und Nostalgie schon echt nett sind


    Wer übrigens Lust hat zu Kämpfen und vor allem später zur Vervollständigung des Pokedex zu tauschen kann mich gerne adden :P SW-6912-0548-9399

    Klar kann man sich über die katastrophalen Schiedsrichterentscheidungen und die Unsportlichkeit von Real (hoffentlich knallt Liverpool die im Finale so hart weg) aufregen aber letztendlich ist man halt selbst schuld. Passiert halt wenn man so eklatante Fehler in der Abwehr macht (Rafinha und Tolisso/Ulreich) und so unglaublich viele Chancen in den Nachthimmel jagt.

    Übrigens auch wieder sehr interessant das sowohl Lewandowski als auch Ronaldo wieder die schlechtesten Spieler auf dem Platz waren.

    Unfassbar schwaches Spiel. Über deutlich zu lange Spielabschnitte war da auf Bayern Seite keinerlei Leidenschaft und Wille zum Sieg drin (exemplarisch die Nachspielzeit. 4 Minuten nur den Ball hin und her geschoben). Dazu eine erschreckende Ideenlosigkeit, grausige Chancenverwertung und natürlich brutale Effizienz von Real, die zwei klar Abwehrfehler perfekt ausgenutzt haben. Gegen diesen Gegner DARF man so nicht auftreten, sonst scheidet man halt völlig verdient aus.

    Real stolpert 90 Minuten schwalbend über den Platz, da ist es doch klar, dass irgendwann auch ein Elfmeter gegeben wird (Schlau war der Einsatz von Benatia vielleicht nicht aber ein Foul war es nie und nimmer. Vazquez stand die Schuld ins Gesicht geschrieben). Und Ronaldo wixxt sich dann wieder oberkörperfrei einen in der Ecke. Einfach lächerlich.

    Der momentane BVB ist nichts als eine Schande für Fußball-Deutschland. Was da für ein ideenloser Müll abgeliefert wird ist echt der absolute Wahnsinn. Wenn da nicht im Sommer einige Kopfe rollen (Watzke, Stöger) und mittelmäßige Spieler endlich ausgebootet werden (Schürrle, Sokratis, Schmelzer) sehe ich echt schwarz für diesen Verein, was die nähere Zukunft angeht. Nicht mal unbedingt vom sportlichen Erfolg her, da Platz 3 in der Liga ja eigentlich noch voll klar geht, aber allein schon was Attraktivität und Gemüter der Fans betrifft.

    Bin leider letzes Jahr kaum zum Spielen gekommen, und die Spiele, für die ich dann doch irgendwie Zeit hatte, waren meistens nie so wirklich gut. Ein Spiel hat mich dann aber doch so dermaßen überzeugt, wie es kaum ein anderes die letzten Jahre geschafft hat, und deswegen:


    5. /
    4. /
    3. /
    2. /
    1. The Legend of Zelda Breath of the Wild

    Star Wars Episode VIII - The Last Jedi


    Versuche das ganze mal kurz zu fassen:
    Für mich leider eine riesige Enttäuschung, die nochmal dadurch bitterer wird, dass ich Episode VII echt sehr gemocht habe. Der Film leidet einfach unter unglaublichen Problemen was Ton und Konsequenz der Handlung und Dialoge angeht, und weiß nie so wirklich, was er eigentlich sein will. An zu vielen Stellen, die eigentlich dramatisch sehr effektiv sein könnten und es vor allem sein MÜSSEN, greift man gefühlt völlig wahllos zu billigem Slapstick-Humor, der in Maßen sehr lustig sein kann, aber hier leider oft nur stört.
    Die einzelnen Geschichten die durch die verschiedenen Charaktere erzählt werden, sind für sich genommen jeweils eigentlich okay, greifen aber überhaupt nicht ineinander und wirken schlussendlich zum Großteil einfach nur völlig sinnlos,
    Visuell und technisch ist das ganze dafür natürlich (?) wieder überragend. An einigen Stellen wirkt das Editing zwar meiner Meinung nach etwas holprig, aber insgesamt gibt es da nicht wirklich etwas zu beklagen.


    Also wenn du mittlerweile so wenig Spaß an der Serie hast, warum hörst du dann nicht einfach auf zu gucken? Ich meine das jetzt nichtmal böse, sondern mich interessiert einfach, warum du dir das antust^^

    Das ist eine sehr gute Frage auf die ich leider auch keine wirkliche Antwort habe :D es ist wohl irgendwie eine Mischung aus der Frustration darüber, dass die Welt wohl nie das echte Ende von GRRM sehen wird, sowie der Hoffnung, dass die Showrunner sich vielleicht doch nochmal aufraffen und plötzlich wieder gute Dialoge und Geschichten abliefern (vor allem da manche ihrer neuen Dialoge/Monolge anfangs noch echt hervorragend waren und perfekt in die Bücher passen würden).
    Noch dazu bin ich Schüler und habe sowieso zu viel Freizeit also ist mir die eine verschwendete Stunde die Woche noch relativ egal :D

    Und die Action an der Mauer war lahm? Ich glaube man muss einige mal wieder wachrütteln, dass das eine SERIE ist und kein 200 Mio.-Blockbuster.

    Ja aber who the fuck cares? Soll ich jetzt anfangen zu klatschen weil die ihr Budget besser nutzen als Hollywood-Filme? Das Game of Thrones großartiges CGI hat ist doch jetzt nichts neues und Szenen wie das Battle of the Blackwater hatten im Vergleich zu den heutigen Folgen nur ein winziges Budget und sahen trotzdem mindestens genauso gut aus und hatten einen viel größeren Impact.
    Die Szene an der Mauer war weder besonders gut inszeniert, hatte keinerlei emotionalen oder moralischen Hintergrund und war halt einfach sehr vorhersehbar. Das macht die Szene bestimmt nicht furchtbar oder so (immerhin ging es einfach nur um das bloße Zerstörung eines kleinen Teils der Mauer) aber mehr als stumpfe Plot-Progression war das jetzt auch nicht.

    Also ich hab diese Staffel mehrmals kritisiert aber die Folge fand ich großartig. Ich bin ehrlich @Wookieboy, wenn ich mir deinen Kommentar durchlese habe ich das Gefühl, du hast die Folge mit der Einstellung gesehen, du willst sie schlecht finden, denn die Kritikpunkte die du hast sind sowas von an den Haaren herbei gezogen. Jede andere Entscheidung von Cercei wäre komplett out of charakter gewesen. Jon war immer ein ehrlicher Mensch. Wie hätte Jamie denn bitte Soldaten mitnehmen sollen ohne daran gehindert zu werden? (du wärest vermutlich der erste gewesen der geschrien hätte, weil sowas unlogisches in got früher nie passiert ist) Gut, Littlefinger hätte sich vielleicht geschickter anstellen können, aber Sansa und Arya sind nunmal nicht dumm und waren das auch nie. Dazu kommt auch noch ein allwissender Bran. Littlefinger hat einen Fehler gemacht, nämlich nach Winterfell zu kommen, denn ab dem Moment in dem Arya und Bran aufgetaucht sind konnte dieser Konflikt de facto nicht anders enden.
    Die Serie war diese Staffel viel zu oft eine standard Fantasy Serie die nur durch tolle Action und herbeigeschriebene Plottwists funktioniert hat. Das wurde mMn teilweise zurecht kritisiert, aber dieses Staffelfinale war meiner Meinung nach das exakte Gegenteil. Es gab großartige Dialoge, grandiose Charaktermomente, und wie ich finde sogar ganz gute Twists (ich hab es zB nicht kommen sehen, dass Cercei gelogen hat und bei ihrem alten Plan bleibt, obwohl es wie ich schon geschrieben habe absolut zu ihrem Charakter passt)


    Mich hat dieses Staffelfinale auch nicht weggeblasen wie das letzte, aber das geht halt auch nicht immer. Man kann nicht die Geschichte umschreiben nur um einen schönen wow Effekt zu erhalten. Die Geschichte die erzählt wurde war aber wie ich finde sehr gut und wurde ebenso gut umgesetzt.

    Na klar bin ich an die Folge alles andere als positiv rangegangen, aber ich bin niemand der bei seiner Bewertung unfair ist. So waren Inszenierung und Acting diesmal zum Glück wieder gut (was leider die letzten Staffeln auch keine Selbstverständlichkeit war).
    Zu meinen einzelnen Punkten:
    1. Cersei wirkt für mich einfach nicht mehr wie ein konstanter Charakter. Mal bezeichnet sie ihre Kinder als Verräter den es nicht wert sei nachgetrauert zu werden, und dann richtet sie ihr ganzes Verhalten plötzlich wieder nach einem ungeborenen Kind. Auch ihre Logik in der Diskussion war irgendwie unlogisch. Erst sagt sie ihre Unterstützung als Teil ihres später revealten Plans zu, nur um diesen dann kurze Zeit später aufgrund ein paar dummer Formalitäten wieder zurückzuziehen, obwohl sich gerade eine riesige Armee und zwei Drachen vor ihrer Stadt befinden. What?!?
    2. Eine meiner größten Kritiken an der Serie ist es, das man die Bevölkerung komplett außer acht lässt. Dazu gehören eben auch die Soldaten. Wie unlogisch wäre es denn also, wenn der Kommandant der Lannister-Truppen es schafft, einige Soldaten dazu zu bringen, sich ihm anzuschließen? Vor allem da sich Jaime seinen Soldaten gegenüber immer ehrenhaft und tapfer verhalten hat, und sie auch beim Angriff durch die Dothraki nicht verlassen hat. Jaime hat sie in die Schlacht geführt, während Cersei einfach "nur" eine Frau (in Westeros nicht unwichtig) ist, die in den Augen vieler den Verstand verloren hat.
    3. Littlefinger hat im Alleingang den War of the five Kings gestartet. So jemand lässt sich nicht einfach austricksen, ganz egal wie schlau Arya und Sansa auch seien mögen. Man hat einfach gemerkt, das man keine Ahnung mehr hatte, was man mit diesem Charakter (so auch Varys der jetzt einfach nur dumm im Hintergrund steht), nach Ende seiner Buch Story anfangen sollte. Oder willst du mir ernsthaft sagen, das irgendeine seiner Aktionen in Staffel 5-7 irgendwie besonders clever war?


    Die Folge war definitiv die beste in Staffel 7, allein weil man sich endlich mal etwas Zeit für Charakterentwicklung und Inszenierung genommen hat. Je länger eine Szene gedauert hat, so besser wurde sie auch (Cersei vs Jaime) aber insgesamt reicht das einfach nicht.
    Noch dazu frage ich mich, wo das ganze Budget hingeflossen sein soll. Keine einzige Schlacht kam auch nur ansatzweise an die der vorherigen Staffeln heran und vieles sah halt ok aus, war aber irgendwie ziemlich langweilig (Zerstörung der Mauer). Meh.

    Moment mal....das wars? Das soll euer großes Staffelfinale gewesen sein? Zahlreiche neue dumme Entscheidungen von Cersei, ein Jon der es jetzt neuerdings ganz ganz böse findet andere Menschen anzulügen, ein Jaime der scheinbar ganz alleine reisen will und gar nicht erst versucht die ihm gegenüber treuen Soldaten mitzunehmen, zwei dumme Teenager die das Mastermind dieser Welt durch einen wirklich dummen und langweiligen Plan austricksen und inzestuöser Geschlechtsverkehr (noch dazu nicht mal Full Penetration!111) auf einem Boot? Das war das beste was ihr zu bieten hattet?
    Diese Serie tritt all die großartigen Charakter der Bücher (in dieser Folge besonders Sandor, Jaime, Varys, Theon und Littlefinger) so mit Füßen, dass ich mich in diesem Moment gerade ehrlich nicht sicher bin, ob ich mir die achte Staffel überhaupt angucken werde. Vorher habe ich noch gesagt, lieber ein okayes Ende der Geschichte durch die Serie (da wir es in Buchform wohl nie bekommen werden) als gar kein Ende, aber mittlerweile hat sich das komplett umgedreht. Fick diese Serie.


    P.S. Und noch etwas, das wohl nur mich persönlich stört : Wieso kommt man auf die Idee, es wäre eine gute Idee Rhaegar wirklich vollständig zu zeigen? Die Perspektive mit der Hand bzw dem Arm hätte doch völlig gereicht? Nun hat man diesem Charakter, der auf gewisse Weise eigentlich der Hauptcharakter dieser ganzen Geschichte ist, aus meiner Sicht einen großen Teil des ihm umgebenen Mysteriums genommen, ohne da aber irgendwas mit zu erreichen.

    Wieso haben Leute prinzipiell etwas gegen Fanservice? Nur weil alle Fans den Cleganebowl sehen wollen heißt das doch nicht, dass es was schlechtes wäre.

    Gegen Fanservice an sich hab ich eigentlich auch überhaupt nichts einzuwenden, unter der Voraussetzung, dass das ganze relativ organisch passiert und den Rest nicht aktiv stört, was hier aber der Fall wäre. Man hat durch die Kürzung der letzten beiden Staffeln auf 13 Folgen sowieso schon sehr viele Bestandteile der ersten Staffeln fallen gelassen und konzentriert sich offensichtlich nur noch darauf, die groben Plotpoints abzuhandeln ohne diesen jedoch die benötigte Zeit zu geben (Niederlagen von Dorne und dem Reach, Überfall auf Casterly Rock, Einsatz der Drachen in Westeros etc.). Wie passt es da jetzt also hinein, zwei Charaktere, die für die größere Geschichte quasi keinerlei Rolle mehr spielen, in ein pseudo episches Battle zu schicken (das btw mehr Meme als tatsächliche Theorie ist) obwohl immer noch so viele Fragen, die eigentlich zwingend diese Staffel noch beantwortet werden müssen, offen sind? Dazu kommt außerdem, dass der eine der beiden mittlerweile ein weirder Zombie ist, wodurch dem ganzen Konflikt auch irgendwie die Bedeutung genommen wird.

    Die R+L=J Theorie war viel älter. Da bestand einfach eine grosse Diskrepanz zwischen Bücherfans und Serienschauern. Bei dem House of Black and White-Arc stimme ich dir aber zu. Dank Reddit hatte ich mir da eine sehr hohe Erwartungshaltung aufgebaut und wurde dann enttäuscht. Dasselbe beim Cleganebowl.

    Wobei man sagen muss das Aryas kompletter Arc seit Staffel 4 auch ohne irgendwelche Fan-Theorien unglaublich enttäuschend war (von den Logikfehlern und dem Fehlen eines richtigen Endes mal abgesehen).
    Und der Cleganebowl war doch eigentlich immer nur ein Spaß oder? ^^ Glaube nicht, dass den jemals jemand wirklich erwartet hat.
    Wobei die Tatsache dass Sandor und Robert Strong nächste Folge wohl in Kings Landing aufeinander treffen mich etwas ängstlich macht. Das wäre ein trauriger neuer Höhepunkt des Fanservice...

    @Yoodge hat es für mich perfekt zusammengefasst.


    Einen Punkt würde ich allerdings noch hinzufügen, da er für mich perfekt das schlechte Writing der Serie zusammenfasst:


    Thormund überlebt.
    Also jetzt mal ernsthaft, ich mag Thormund aufgrund seiner Art sehr gerne und besonders in der letzten Folge gab es einige überraschend witzige Lines von ihm, aber spielt er irgendeine Rolle für die weitere Geschichte? Nein. Wieso bringt man diesen Charakter also nun in eine eigentlich ausweglose Situation, deren brutales und erschreckendes Ende dazu genutzt werden könnte die Bedrohung und Grausamkeit der White Walker noch einmal zu verdeutlichen, nur um ihn 10 Sekunden später doch noch zu retten? WTF? Eine ähnliche Situation gab es ja bereits vor ein paar Folgen mit Bronn und bereits damals habe ich nicht verstanden wie D&D so unglaublich kleine Eier haben können. Hier werden potenziell coole und sinnvolle Enden für diese Charaktere herbei geschrieben, nur um diese dann doch zu retten und weiterhin Screentime an sie zu verschwenden. Es ist wirklich zum Verzweifeln.

    P.S. Episode 6 ist dank HBO Spanien bereits geleakt...


    EDIT: fml ich bin so fertig mit dieser Serie holy fuck

    Ich stimme deiner Kritik bei Eastwatch ned zu, aber würde sie kopieren und auf alles in der sechsten Folge adaptieren...

    Du fandest die Raben/Drachen/Benjens mit Raketenantrieb also nicht super? hkdGitgud Oder das Daenerys scheinbar so geil auf Jon ist, dass Viserion quasi egal ist?


    [Spoiler für Episode 6 also nicht lesen]