Beiträge von Teranas

    Wir haben die Formatierung wieder freigeschaltet, behalten uns aber vor, bei einzelnen Nutzer diese Funktion zu deaktivieren, sollten sie negativ mit übermäßiger Formatierung auffallen. Bei Gästen bleibt die Option deaktiviert. Die Möglichkeit die Font zu ändern, bleibt ebenfalls deaktiviert.

    Hallo Zusammen,


    ein Teil der Community hat bereits den Weg in den vorerst als Beta gestarteten Discord-Server gefunden. Auch wenn ich nach wie vor ein paar Bedenken habe bzgl. Discord, haben wir auch festgestellt, dass zum einen Discord direkt die Reichweite unseres bis jetzt genutzten IRC-Channels übertroffen hat und zum anderen ein Plus an Komfortfunktionen bietet.


    D.h. wir bieten künftig Discord als dauerhafte Alternative an. Dort ist jeder willkommen, der mit der Community chatten möchte. Wir verwenden derzeit ausschließlich die Chaträume. Es ist nicht geplant die VoIP-Funktion einzuschalten, da wir hier ganz klar Nachteile gegenüber TeamSpeak sehen.


    Wir haben aktuell folgende relevanten Rollen:


    Rot: Administratoren (Aktuell bin dies ausschließlich ich)
    Blau: Moderatoren (Eine Mischung aus Moderatoren des Forums und des TeamSpeaks)
    Gelb: Bekannte Communitymitglieder


    Gelb dient hier lediglich zur Unterscheidung von "Unbekannten", welche grau dargestellt werden.


    Der Server ist öffentlich und jeder kann über folgende Einladung beitreten: https://discord.gg/43s86KM


    Ihr findet diesen Link auch anstelle des alten WebIRC-Clients im Menü des Forums.


    Fragen und Anregungen bitte in diesen Thread :)


    Gruß,
    Teranas

    Der Gedanke, dass QuakeNet in naher Zukunft abgeschaltet wird, finde ich irgendwie abwegig trotz der Statistiken... Und selbst wenn QuakeNet abgeschaltet werden sollte, dann stehen wie @Turbolu bereits sagte ungefähr drei Millionen andere IRC-Networks zur Verfügung, auf die man einfach nur joinen müsste. Es ist ja nicht so, dass wir den IRC-Channel groß aufgebaut hätten mit Funktionen und Einstellungen.


    Unsere IRC-Community ist aktuell ziemlich überschaubar und besteht im wesentlichen aus einem sehr harten Kern, bei dem ich gar nicht weiß, ob alle wechseln würden. IRC (vor allem mit IRCCloud, welches dann wieder alle Chats speichert) ist auch schlicht sehr einfach und bequem und natürlich auch ein bewährtes Protokoll aus der Steinzeit des Internets.


    Dem Trend zu Discord stehe ich weiter kritisch gegenüber. Ich verwende es als Chat-Client zwar mittlerweile auch mehrmals pro Woche, weil meine Guild Wars 2 Raidgruppe sich bereits vor meinem Beitritt darüber koordiniert hat, aber z.B. für sowas wie VoIP halte ich Discord weiter ungeeignet. Geraided wird beispielsweise auch immer noch über TeamSpeak, weil Discord einfach zu viele Probleme bereitet.


    Also was Chat-Funktion angeht: Vielleicht, aber es besteht aktuell kein Bedarf. VoIP: Da bleiben wir bei TS.


    Ich kann mir übrigens sogar vorstellen, dass diese Haltung bei einigen Kopfzerbrechen auslöst und ich wäre theoretisch auch bereit einfach mal einen Discord-"Server" (<= DICKE Anführungszeichen) aufzusetzen, aber ich würde auf keinen Fall unserer IRC-Community sagen: So, ab jetzt benutzen wir Discord, der IRC wird eingestampft. Im Fall von TeamSpeak erst Recht nicht.

    Ich glaube wirklich viele Erkenntnisse kann man daraus nicht ziehen.


    Wenn ich das richtig sehe, ist der Akku sehr gut zu erreichen, so dass ich vermute, dass Jemand mit ein bisschen Geschick den Akku auch selbst austauschen könnte. Ansonsten ist neu glaube ich noch die Tatsache, dass das Ding ne aktive Kühlung hat, was jetzt für klassische Tablets sehr unüblich ist.


    Modularer Aufbau ermöglicht natürlich ggf. auch den Austausch einzelner Komponenten, falls sie kaputt gehen. Aber dann wohl eher nur für erfahrenere Schrauber.

    Nur wenn du glaubst, dass Rassismus und Anti-Semitismus eine politische Einstellung sind. Nur dann kann das Wehren dagegen auch zur politischen Einstellung werden. Das sind wir glaube ich leider einfach unterschiedlicher Ansicht.

    Okay. Diese Unterscheidung macht für mich an der Stelle überhaupt keinen Sinn. Es ist egal, ob die Aussage politisch ist oder einfach nur Bullshit. Gewalt rechtfertigt sich durch gar nichts, was man denkt oder verbal von sich gibt.

    Man kränkt sicherlich Menschen, regt sie auf, verletzt sie zutiefst auf einer persönlichen Ebene, aber man fügt ihnen keinen physischen Schaden zu.

    Noch fügt man niemandem körperlichen Schaden zu. Doch was passiert, wenn immer mehr Menschen diesem Schwachsinn ungestört zuhören und sich ihm anschließen? Will man wirklich zulassen, das diese "Menschen" weiter ungestört ihre Vision eines Holocaust 2.0 (nichts anderes ist es) verbreiten?

    Es geht nicht um "ungestört". Es geht um das gewählte Mittel Gewalt.

    Dass du dich gegen eine Neo-Nazi körperlich wehrst sagt überhaupt gar nichts über deine politische Einstellung aus, außer, dass du Nazis scheiße findest. Man kann nun denken, dass die Person ein gewaltbereites Arschloch ist für das, was er in dem Video gemacht hat, aber ein Linksextremist? Halte ich für völlig fehlgeleitet.

    Da widerspreche ich dir vollkommen. Es ist keine Notwehr wenn du einen Nazi schlägst, der gerade Antworten in eine Kamera spricht. Das IST ein politisches Statement.

    Das Argument habe ich hier nun schon häufiger gelesen. Linker Extremismus dürfe nicht gleich gewichtet werden wie rechter Extremismus, dabei ist es gar keine Frage der Gewichtung, denn auch ich finde die rechte Ideologie weitaus gefährlicher als Linke, die kein Vertrauen in den Rechtsstaat haben und deswegen zur Selbstjustiz greifen.


    In einer Demokratie ist aber jede Form des Extremismus Gift für das gesamte System. Sei das nun islamistischer Terror, Bernd Höcke, die RAF oder Anarchisten. Wir müssen gesellschaftliche Lösungen für unsere Probleme finden und nicht zum erst besten Mittel greifen, nur weil unsere Faust gerade zur Hand ist.


    Was müsste man also tun? Wie wäre es beispielsweise damit dem Extremismus den Nährboden zu entziehen? Einzelne Extremisten wird es immer geben, gefährlich wird es, wenn sie Zuspruch bekommen aus der breiten Bevölkerung. Und dann muss man sich einfach Fragen, wie es dazu gekommen ist. Und eventuell wird man dann erkennen, dass es in Deutschland der verarmte Osten ist, der den Rechten in die Arme läuft. Oder dass es in Amerika der durch wegbrechende Industrie verarmenden mittlere Westen ist, der Trump gewählt hat oder enttäuscht ist von einer vor sich hindümpelnden demokratischen Partei.


    Wenn wir uns nur noch damit beschäftigen Nazis zu schlagen, erreichen wir damit definitiv keine Verbesserung der Ursachen, sondern bekämpfen nur die Symptone eines tiefer sitzenden Übels.


    Gewalt ist die einfachste, aber dümmste Antwort auf ein so komplexes Problem.

    Die Diskussion um die Frage, wie man mit Rechtsextremismus umgeht, ist richtig und wichtig.


    Blinder Aktionismus - und dazu zähle ich "Ich sehe einen Nazi; Dann schlage ich ihn" - ist nicht zielführend.


    Die Frage, ob man sich von der Aktion rund um Spencer belustigen lassen darf, hat nichts damit zu tun, ob die Aktion an und für sich moralisch und rechtlich vertretbar ist. Einige scheinen eine Art Befriedigung aus der Sache zu ziehen und das mag vielleicht grenzwertig, aber noch okay sein. Aber bei der Bewertung, ob solche Aktionen in der Sache helfen oder nicht, muss ich ganz klar sagen: Nein, es hilft nicht und nach deutschem (und ich bin sehr sicher auch amerikanischem) Recht müsste man den Schläger deswegen anzeigen, genauso wie man einen Rechtsextremen anzeigen müsste, wenn ein solcher anfängt zu schlagen.


    Wer glaubt, dass Gewalt gegen Rechtsradikale zu Abschreckung führt, dem kann ich nur sagen, er irrt sich. Extremismus mit Extremismus zu begegnen Endet in einer Spirale der Gewalt.

    Eigentlich wollte ich diese Diskussion nicht wieder aufmachen, aber es geht jetzt nicht anders. Ich finde @Robins Meinung zum Thema "Gewalt gegen Rechte" nicht nur nicht so treffend wie die von @Mats, sondern ic h würde so weit gehen zu sagen, dass diese Ansicht gefährlich und unverantwortlich ist. Robin stellt es ja dar als sei Gewalt ein legitimes Mittel, sobald Argumente versagen. Wenn ich annehmen würde, Robins Meinung würde gesellschaftlich anerkannt und zur Norm werden, was für eine ethisch-moralische Betrachtungsweise eines Problems oft ein sehr sinnvoller Weg ist, hätten wir ein gewaltiges Problem. Schließlich sieht Robin es als in Ordnung an, Gewalt zur Verbrechensprävention einzusetzen. Wenn der Nazi ein Flüchtlingsheim anzündet oder Ausländer beleidigt o.ä. ist es ja genau das. Wenn jetzt also die Gewalt zur Verbrechensprävention anerkannt wird, würden mit der Zeit komplett die Grenzen verschwinden, wann Gewalt okay ist. Am Anfang schlägt man nur Nazis, die von "Ausländer raus" und "White Supremacy" reden. Dann kommt jemand daher und sagt "Der ist psychopathisch veranlagt, da kann man auch nicht dagegen diskutieren. Dann lass ihn verschlagen." Im nächsten Moment sehen die Rechten diese Praktik und gehen davon aus, sie dürften jetzt Robin schlagen, weil er Gefahr läuft, gegenüber einem Nazi ein Gewaltverbrechen auszuüben. Und plötzlich schlagen sich alle gegenseitig, bis einer keine Lust mehr hat und die Knarre rausholt. Das klingt sehr nach Apokalypse der Menschlichkeit, aber genau das wäre möglich, wenn Robins Meinung gesellschaftliche Norm werden würde.
    Mal ganz abgesehen davon gebe ich Mats recht wenn er sagt "Du hast nichts davon."
    Schön. Hast du dem Nazi in die Fresse gehauen. Und jetzt? Er steht auf, muss vielleicht zwei Tage ins Krankenhaus und läuft dann rum und erzählt allen "Ey, Leute, diese linksradikalen Antifa-Spinner haben mich verschlagen. Scheiß Linke!"
    Jetzt hat er seine Meinung, wie davor auch, und er hat plötzlich ein Argument, warum er richtig lag.

    Weil ich das Gefühl habe, dass ein Like hier nicht ausreicht:


    Ich stimme Jensen und Mats hier in allen Punkten zu. Wenn wir anfangen Gewalt zur Abgrenzung von Meinungen zu tolerieren, ist das letztendlich auch Feuer für die Argumente der Rechten.


    Davon bin ich absolut überzeugt und ich denke, dass Robins Ansicht brandgefährlich ist und zu einer Verschlimmerung der ohnehin schon gefährlichen Lage führt. Wenn auf diese Worte Taten folgen, sind solche Vorkommnis am Ende der letzte Tropfen der fehlt um Ausschreitungen auszulösen.

    Steam Greenlight wird (endlich) abgeschafft und durch Steam Direct ersetzt.


    http://www.polygon.com/2017/2/…-direct-greenlight-dumped


    Die Voting-Komponente wird wohl komplett entfallen. Entwickler werden pro Spiel eine Gebühr von bis zu 5.000$ bezahlen müssen (aktuell 100$ für die initiale Freischaltung, danach keine weiteren Gebühren) und ihr Spiel für einen grundlegenden Test Valve zur Verfügung stellen, bevor diese das Spiel in den Shop stellen.