Beiträge von Teranas

    So. Cut!


    Ich will derartige Diskussionen hier nicht mehr sehen. Ihr werdet fürchterlich off topic. Seht das als Warnung. Lasst Scrooge spielen wie er will und Scrooge, bausche nicht jede harmlose Kritik an dir auf, als wäre es eine persönliche Beleidigung.


    Wenn ihr das wirklich meint ausdiskutieren zu müssen, dann macht das von nun an bitte über PN.

    Ich hatte es im IRC selbst schon mal geschrieben, aber ich kann auch hier gerne noch einmal darauf eingehen:


    Der Bot macht derzeit nichts anderes, als zu zählen wie viele Leute derzeit im Chat sind. Er hat also keinerlei sonstige Funktionen. Hintergrund ist, dass ich für ein kleines Feature diesen Wert brauche und ich keine andere Möglichkeit gefunden habe diesen Wert ohne einen aktiven Benutzer abzufragen. Da steckt btw. wirklich nicht mehr hinter, keine Statistik, gar nix - nur die aktuelle Zahl der Nutzer.



    Auf Nievergessen! - Ich schreibe dieses Review, obwohl ich sonst nie Reviews schreibe, weil ich der Meinung bin, dass ein Spiel, das mit gerade einmal 65 von 100 Punkten bei metacritic fürchterlich unter seinem Wert behandelt wurde. Das Spiel erschien im Juni 2013 für PC, XBOX 360 und PlayStation 3.


    Die Story - Willkommen in Neo-Paris!


    Wir schreiben das Jahr 2084. Die Menschheit hat sich weiterentwickelt und bedient sich jeder erdenklichen Technologie in allen Lebenssituationen. Den größten Erfolg dieser Zeit erzielt jedoch eine neuartige Technologie, mit der Erinnerungen gespeichert, transferiert und manipuliert werden können. Das „Sensen“ genannte Geräte des unter der Leitung des Ehepaars Cartier-Wells geführten Multikonzerns Memorize ist das neue Nervensystem der Gesellschaft, angefeuert durch Erinnerungen. Diese werden zur Droge. Gute Erinnerungen haben ihren Preis, schlechte Erinnerungen werden radikal ausgelöscht - Der Mensch vergisst nur all zu gerne.


    Doch wie jede Droge hat auch diese ihre Schattenseiten. Menschen verkaufen ihre Erinnerungen oder beschädigen sie. Die Folge sind scheinbar irreparable Schäden, durch die sie zu zombieähnlichen Kreaturen werden - Leaper genannt.


    Als Erroristin hat sich unsere Protagonistin Nilin gegen das System verschworen. Sie ist die erfolgreichste Erinnerungsjägerin ihrer Gruppierung, doch wird sie nach einem fatalen Fehler auf einer Mission gefasst und dafür verurteilt. Sie wird zum Absitzen ihrer Strafe in das modernste Gefägnis von Neo-Paris geschickt: die Bastille.


    Um die dortigen Gefangenen gefügig zu machen, werden ihnen zu Beginn ihrer Haft alle Erinnerungen entzogen: Leere Hüllen, die sich nicht gegen ihre Knechtschaft auflehnen. Doch bei Nilin läuft irgendetwas schief. Nicht alle Erinnerungen konnten transferiert werden. Kurz nach der Extraktion kontaktiert sie ein Unbekannter. Die sich als Edge ausgebende Person leitet sie durch die Bastille in die Freiheit und behauptet Errorist zu sein, ein Bruder.


    Was nun beginnt ist ein Weg der Selbstfindung. Ohne Anhaltspunkt wer sie eigentlich ist, folgt sie dem Rat von Edge und kämpft wieder für die Sache der Erroristen. Es folgt eine Reise durch eine korrupte Gesellschaft. Von den Slums bis in die Edelviertel von Neo-Paris.


    Das Gameplay - C-c-c-combo breaker


    Das Spiel präsentiert sich aus einer third-person Ansicht. Das Kampfsystem mit dem wir gegen Leaper und Häscher von Memorize antreten basiert auf einem Kombosystem: Über die Spielzeit werden uns immer mehr fixe Kombos freigeschaltet, basiert auf Eingaben von X und Y (bei XBOX-Controller). Wir beginnen mit einer Dreifach-X-Kombo und bauen uns zu einer Folge von acht Tasten hoch. Das Besondere hier dran: Jeder Tastenschlag einer Kombo kann mit einer sogenannten Impression belegt werden. Impressions sind Effekte, von denen es vier gibt: Schaden, Heilung, Cooldown-Reduzierung und Verstärkung. Mit der Cooldown-Reduzierung werden die Abklingzeiten unserer besonderen Fähigkeiten reduziert. Das sind Fähigkeiten, die wir erst im Laufe des Spiels erhalten. Sei es eine Fähigkeit mit der wir alle Gegner in der Umgebung für kurze Zeit betäuben können oder eine, mit der wir einen Roboter in der Nähe auf unsere Seite umprogrammieren können. Die Verstärker-Impressions haben keine andere Funktion als das Impression, welches vor der Verstärkung ausgelöst wurde, zu verstärken.


    Das Gegnerdesign beschränkt sich auf drei Gruppen: Leaper, Memorize-Wärter und Roboter. Auch wenn mich die Kämpfe nie wirklich gelangweilt haben oder gar wie in etwaigen anderen Spielen einfach nur nervig geworden sind, wäre eine größere Auswahl an Gegnertyp erfrischend gewesen. Kämpfe werden vergleichsweise sparsam eingesetzt, sind jedoch so gut wie nie wirklich herausfordernd. Herausstechend sind hier die Bosskämpfe, wo intelligente Kombinationen unserer Fähigkeiten gefragt sind. Auch sind die meisten Bosse mit die eindrucksvollsten Aspekte des Spiels.


    Kommen wir zu einer Schwäche des Spiels: Wir werden das ganze Spiel über an die Hand genommen und folgen einem engen Schlauch, der kaum Möglichkeiten zur Erkundung der ansonsten großartig designten Spielwelt bietet. Auch kommen wir immer wieder an Stellen, an denen es kein Weg zurück gibt. So können wir Collectables, für die wir auf dem Weg Hinweise bekommen haben, nicht mehr aufsammeln, da wir einen Vorsprung nicht mehr hinunterklettern können oder eine Tür ohne ersichtlichen Grund plötzlich zu geht. Damit ist der für mich größte Kritikpunkt aber auch schon abgearbeitet.


    Ermüdend wird nach einer Zeit auch die Art und Weise, wie wir uns durch die Schläuche bewegen. Das heute viel zu oft verwendete Klettern an Rohren und Häuserfassaden ist nach dem X-ten Assassins Creed dann doch etwas öde. Fraglich ist, ob man das einem Spiel aus Mitte 2013 so stark ankreiden darf oder sollte.


    Zu erwähnen ist an dieser Stelle auch eine Besonderheit des Spiels: Das Remixen von Erinnerungen. Hier springen wir in die Erinnerung einer Person und modifizieren sie so, dass eine Situation anders erlebt wurde, als sie wirklich ablief. Einfluss auf das Geschehen können wir, in der als Videoclip dargestellten Erinnerung, aber nur an bestimmten Punkten nehmen. Wir ändern Kleinigkeiten, die in der Kombination mit anderen große Wirkung haben. Das Feature wird jedoch in ca. 12 Stunden Spielzeit "nur" vier mal verwendet. An diesen Stellen dafür jedoch sehr gut.


    Inszenierung - Orchestralisch "Awesome"


    Mit am meisten gefreut hat mich der umwerfende Soundtrack, der in diesem Spiel eine besondere Note erhält: Ketten wir mehrere Kombos aneinander, ohne von einem Gegner unterbrochen zu werden, schwillt die Musik an. Je epischer wir kämpfen, desto epischer wird auch die Musik. Auch ansonsten ist die Musik sehr stimmig mit der Welt. Diese ist dreckig. Selbst in den Edelvierteln von Neo-Paris zeigen sich Schattenseiten der korrupten Gesellschaft. Der Cyberpunk des Settings ist sicherlich Geschmackssache, in der Ausführung jedoch excellent.


    Fazit


    Im Grunde habe ich zu Anfang mein Fazit bereits vorweg genommen: Remember Me ist ein grafisch nicht ganz so einwandfreies Spiel, das jedoch eine korrupte Welt mit einer sehr soliden Story verknüpft und dies sehr gut inszeniert. Das Kampfsystem war für mich erfrischend und hat mir persönlich auch Spaß gemacht, abgesehen von der eher dürftigen Anzahl an Gegnertypen.


    Das Spiel bekommt jetzt, wo es zwei Jahre alt ist und auf Steam günstig zu haben ist, eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Die 11 bis 12 Stunden waren in diesem Fall ihr Geld wirklich wert.

    Die Punkte berechnen sich bereits aus Beiträgen, Likes und erstellten Themen.


    Ränge auswählbar zu machen ist zwar ein interessanter Ansatz, unterläuft aber den Gedanken der Ränge als Fortschritt.


    Ich habe persönlich allerdings auch andere Punkte offen, die ich aktuell lieber bearbeiten würde, als das Rangsystem abweichend vom Standard zu bearbeiten.


    Man müsste nur die Zeit haben das alles umzusetzen, was man an Ideen hat :/

    *hust* Da hat ne Null gefehlt :D


    So. Es war tatsächlich so, dass der erste Sprung 800 Punkte war und der darauf folgende 750. Wurde nun angepasst, so dass der erste kleiner ist.

    In der Regel sollten es pro Forum nicht mehr als zwei oder drei gepinnte Beiträge geben. Hier im Allgemeinen Hooked-Bereich ist das mehr eine Ausnahme und aktuell sehen wir auch keinen Bedarf an weiteren gepinnten Beiträgen.


    Dafür extra Features zu entwickeln wird es nicht wirklich gerecht. Der Fokus sollte mehr darin liegen nur sinnvolle Beiträge zu pinnen. Das ganze noch mal in einem Sammelthread zu kombinieren hat ehrlich gesagt eher den Effekt, dass die eigentlichen Beiträge seltener gefunden werden, was ja so nicht Sinn der Sache ist.

    Zum Thema Punkte:


    Ich schließe mich da der Meinung von Take an. Die Punkte selbst sind sicherlich verhandelbar, aber ich würde weiterhin widersprechen, dass Likes mehr Wert sein sollten als Beiträge. Die Gefahr vor Spam ist sicherlich da, aber falsche Anreize für Likes zu setzen ist ebenso verkehrt und letztlich ist das Optimum: Viele Beiträge mit hoher Qualität.


    Insofern ist eine ausgewogene Verteilung der Punkte am sinnvollsten.


    Zum Thema Ränge:

    Ich habe gerade eben die Ränge, die bis jetzt genannt wurden gesammelt und stelle sie intern zur Diskussion. (Genaue Schreibweisen, Sortierung, etc.)


    Wir geben euch dann Bescheid, wenn wir die Ränge eingepflegt haben :)