Beiträge von Teranas

    Ich war jetzt lange skeptisch, aber mit Folge fünf muss ich doch mittlerweile ein sehr positives Zwischenfazit zu Star Trek: Discovery ziehen. Ich gehören zu denen, die The Next Generation, Voyager, Deep Space 9 und Enterprise gesehen haben und stand demnach auch eher kritisch der neuen Serie gegenüber.


    Bereits vom zweiteiligen Piloten war ich recht angetan, nachdem ich mich recht schnell an den Look und das Gebaren der neuen/alten Klingonen gewöhnt habe. Danach blieb allerdings eher ein Gefühl der Unsicherheit, denn der Pilot sagt wenig aus über die Richtung, die die Story nimmt. Das hat sich nun geändert, denn es wird erkennbar, dass die Serie es offenbar schafft das alte Feeling recht gut zu modernisieren. Es wird eine zusammenhängende Story erzählt, die trotz nicht unbekannt starker Bedrohung im Serienuniversum (z.B. Borg oder Dominion) um einiges düsterer ist, dabei aber den Charme behält, den frühere Serien ebenfalls hatten.


    Die Serie bleibt außerdem den Kontroversen treu. Bereits in den ersten Folgen werden Themen wie Autismus, Homosexualität und Sexueller Missbrauch angerissen. Alles Themen, die sich wunderbar in die bereits bekannte Ethik und Gesellschaftskritik des Serienuniversums eingliedern, lediglich in unsere aktuelle Gesellschaft transferiert. An mancher Stelle ist das aber vielleicht sogar schon zu zu dick aufgetragen, wenn ich das aber einer Serie problemlos verzeihen kann, dann einer Star Trek Serie.


    Es gibt allerdings auch ein paar Schattenseiten. Ich finde beispielsweise die Dialoge nicht immer gelungen. Teilweise sind diese doch sehr flach und eher zweckdienlich. Zum anderen stimmt das Pacing nicht immer. Die Serie setzt gerne Schnitte um innerhalb der Handlung Zeit zu überbrücken. So wird aus "auf der Flucht in den Gängen des gegnerischen Schiffs" mit einem Schnitt "wir sind in einem Jäger und fliehen vor gegnerischen Jägern". Nun, das kann man sogar erfrischend finden, haben wir solche Szenen doch schon mindestens hundert mal an anderer Stelle gesehen. Vielleicht sind diese Szenen aber tatsächlich auch nur dem Schnitt zum Opfer gefallen um ungefähr bei 45 Minuten zu landen. Kritikwürdig ist sicher auch die Leistung einiger Schauspieler, mit etwas Humor könnte man aber sagen, dass das auch eher getreu des Serienuniversums ist - aus Shattner ist bis heute kein akzeptabler Schauspieler geworden.


    Grundsätzlich hat die Serie es bislang sehr gut geschafft mit den Erwartungen der Kritiker zu spielen. Als ich dachte, die Serie sei vorhersehbar und würde in eine bestimmte, langweiligere Richtung gehen, hat sie eine andere Wendung genommen. Davon bin ich sehr angetan, ich lasse mich daher gerne überraschen.

    Wenn ich im Editor einen Benutzer erwähnen möchte, erscheint diese Auswahl nicht mehr.
    Normalerweise brauchte ich nur ein @+den ersten Buchstaben zu machen..
    Normales Antworten + Erweitertes Antworten
    Firefox sowie Chrome getestet

    Können aktuell weder @Hakairo noch ich nachstellen. Tatsächlich kann es sein, dass ein Buchstabe nicht ausreicht. Sieht mir nach drei Buchstaben mindestens aus.


    Kann ich aber nicht sagen, ob das schon immer so war oder erst durch ein neueres Update.

    Das ist so nicht ganz richtig. Aus Sicht der AfD ist der Islam (und damit impliziert die Flüchtlinge) schuld am Bildungsdefizit und an subjektiv (?) hohen Steuern. Insofern sind diese Themen schon wichtig, aber sie können alle durch das Lösen eines Problems behoben werden.


    Erinnert doch stark an Antisemitismus...

    Vorab sei gesagt, dass ich die Sendung "Wie geht's Deutschland?" nicht gesehen habe, das Theater um Weidel scheint mir am Morgen danach aber zu hochstilisiert. Das Journalisten eine gewisse Neutralität wahren sollen und müssen steht außer Frage, aber umgekehrt sollte ein Politiker so viel "Professionalität" besitzen, auf bestimmte Fragen und Themen einzugehen. Ich habe schon als Kind gelernt, das "Weglaufen" nicht zielführend ist. Die AFD-Anhänger scheint's zu freuen, so hat man es der "Systempresse" wieder gezeigt und kann ihr und besonders Frau Slomka "Hetze" vorwerfen. Die arme AFD, die ja selbst nie hetzt, lügt und manipuliert - ich kann mein "Mitleid" kaum in Worte fassen hkdFacepalm hkdLol


    Man kann es sicherlich nicht mehr verhindern, dass diese Heuchler in den Bundestag einziehen, aber wenn sie wenigstens mit knappen 6% abgestraft würden, wäre das wirklich schon ein Traum ._.

    Der Witz ist, dass es gar nicht Frau Slomka war, die Ihr Abrauschen ausgelöst hatte. Das war Herr Scheuer von der CSU, der sie mit der Frage, ob sie ein Problem mit Gauland und Höcke habe auf die Palme gebracht hat.


    Frau Slomka hat dann, als sie den Saal bereits verlassen hatte, noch einmal kurz nachgetreten... Sowas in der Art wie "dem Diskurs entziehen" und "gerade vor dem letzten Themenblock Soziale Gerechtigkeit". Und man könnte sich nun darüber streiten, ob das subjektiv oder objektiv die Situation beschrieben hat. Sie hat damit ausgesprochen, was alle anderen im Raum dachten. Im Übrigen waren alle Gäste spitzfindig gegen Frau Weidel, was aus meiner Sicht nur zu Begrüßen ist. Man sollte die AfD mMn nicht mit Samthandschuhen anfassen, auch wenn sie sich dann zu Opfern stilisieren. Klare Kante zeigen und das haben eigentlich auch alle Parteien in der Sendung getan.


    Im Gegenteil, finde ich dass Frau Slomka und die Redaktion der Sendung sehr gut vorbereitet waren, weil sie auf jede Lüge der AfD mit entsprechenden Fakten mit Quellen aus dem Statistischen Bundesamt antworten konnten.

    Ich weiß nicht ob das irgendwo schon mal erklärt wurde, zumindest habe ich dazu nichts gelesen/gehört, aber wurde auch mal in Erwägung gezogen die ganzen Videos nur zeitexklusiv zu machen?

    Ja, siehe Podcast.


    TL;DR: Zumindest Tom ist davon überzeugt, dass es nicht annähernd den gleichen Effekt in Punkto Zuwachs der Patreons ausgelöst hätte.

    Auf die Gefahr hin, dass ich nun zum Kapitalismuskritiker werde, aber warum ist das Thema Wachstum für Hooked im Sinne eines Wachstums der Reichweite ein so großer Faktor für einige?


    Tom und Robin haben seit Beginn des Projekts oft erläutert, dass es bei Hooked nicht primär um eine große Zielgruppe geht, sondern im Kern um eine stabile, familiäre Community. Dass sie dabei auch trotzdem mal den ein oder anderen Idioten aufgegabelt haben, ist wohl glaube ich natürlich und im offenen Netz auch unvermeidbar.


    Ich habe kein Problem mit einem Wachstum der Community, das gab es ja auch, wenn auch nur langsam. Krampfhaft darauf hin zu arbeiten - und sei es nur durch zusätzliches Investment von Zeit in dieses Ziel - finde ich aber dem Ethos des Projekts unpassend.


    Ich finde es aber auch seltsam von einer bewussten Arbeit gegen Wachstum zu sprechen. Das klingt für mich wie Hirngespinste und passt auch nicht zu meinem Bild von Tom und Robin oder der Arbeit, die sie machen. Wachstum ist offensichtlich - und so wurde es auch kommuniziert - nie ein primäres Ziel gewesen. Primäres Ziel ist da schon eher die Kostendeckung gewesen und wenn dieses Ziel durch die Einführung der exklusiven Inhalte erfüllt wird, bin ich voll auf der Seite der Jungs. Der Schritt zeigt ja nun auch, dass das Potential bereits in der Community mit ihrer aktuellen Reichweite gesteckt hat.


    Für mich klingt das so, als hätten einige einfach eine fundamental andere Vorstellung der Zukunft von Hooked als die Jungs.

    Zum Thema Usability und den Zwang nun auf Patreon zu gehen:


    Ich habe mit den Jungs bereits kurz über das Thema gesprochen. Ich werde prüfen, inwiefern es möglich ist die exklusiven Inhalte auch im Hooked-Blog direkt sichtbar zu machen. Ich muss jedoch dabei erwähnen, dass das vermutlich kein Aufwand von einem Wochenende sein wird, weswegen ich da nur vorsichtige Prognosen über Zeitrahmen oder ähnliches machen möchte.


    Beim nächsten größeren Update des Forums bzw. der Website ist das aber etwas, was ich definitiv berücksichtigen möchte, auf die eine oder andere Weise.

    Hallo Zusammen,


    ich eröffne zu dieser Serie einen eigenen Thread, obwohl die Serie bereits das ein oder andere mal beiläufig thematisiert wurde. Grund dafür ist, dass die Serie offenbar ein enormes Diskussionspotential hat.


    Zunächst eine grobe Zusammenfassung für die, die noch überhaupt nichts von der Serie kennen.


    In "13 Reasons Why" werden die letzten Monate im Leben von Hannah Baker erzählt. Sie selbst hat auf insgesamt 13 Audiokassetten die Gründe aufgezählt, die aus Ihrer Sicht zu ihrem Selbstmord geführt haben. Die Kassetten lässt sie nach ihrem Tot an ehemalige Mitschüler ihrer Highschool zustellen. Jede dieser Kassetten fokussiert sich auf die Rolle eines dieser Mitschüler an Ihrem Tot. Die Serie selbst wird zum Teil aus Ihrer Perspektive, zum großen Teil aber aus Sicht von Clay Jensen erzählt. Er erhält die Kassetten überraschend einige Wochen nach Ihrem Tot. Es wird dargestellt, wie er damit umgeht, welche Beziehung er zu ihr hatte und welche Konsequenzen er daraus für sich und die anderen auf den Kassetten zieht.


    Die Serie ist vor allem bei der bildlichen Darstellung recht schonungslos. Das wirklich einzigartige an der Serie ist jedoch die Prämisse. Ein Selbstmord"opfer", das nicht nur einen Abschiedsbrief schreibt, sondern nüchtern, fast schon objektiv wirkend, den eigenen Selbstmord mit einer Audioaufzeichnung erklärt. Die Serie zeichnet sich ansonsten - meiner Meinung nach - kaum durch besonders gutes Writing aus, auch sind manche Handlungsstränge lange vorher absehbar. Erwähnenswert finde ich hierbei jedoch, dass auch als diese absehbaren Dinge eingetreten sind, die Wirkung nicht unbedingt schwächer war.


    Ich erstelle dazu einen Thread, weil jeder, mit dem ich über diese Serie rede, eine andere Art hat, mit ihr umzugehen und eine individuelle Erfahrung mit ihr gesammelt hat. Das reicht von Bekannten, die sich aus Furcht weigern nach der Hälfte der ersten Folge weiter zu sehen über Leute, die die blanke Wut packt, bis hin zu Leuten, die die Serie zwar als Unterhaltung schätzen können, aber über eventuelle Aussagen nicht allzu viele Gedanken verlieren.


    Meine eigenen Erfahrungen mit Suizid begrenzen sich auf meinen Großvater, der lange vor meiner Geburt meine damals jugendliche Mutter und meine Großmutter allein zurück ließ. Ein Umstand, zudem ich kaum eine eigene emotionale Bindung habe, aber der mich für das Thema zumindest sensibilisiert. Nicht zu letzt kenne ich über Freunde Menschen, die den eigenen Suizid angedroht haben. Jedoch kann ich nicht beurteilen, wie ernst die Gefahr in diesen Fällen tatsächlich gewesen ist.


    Was mich interessiert ist, wie die Serie auf die gewirkt hat, die sie (teilweise) gesehen haben und - sofern sie darüber reden wollen - ob und wenn ja, welche Art Bindung sie zu der Thematik haben. Oder selbst wenn ihr sie NICHT gesehen habt oder nicht sehen wollt, würde mich interessieren, was euch davon abhält.


    Ich möchte daraus nicht unbedingt einen Diskussionsthread über Suizid machen, denn mich interessiert tatsächlich ganz konkret die Reaktionen zu dieser Serie.


    Ich denke, ich muss nicht erwähnen, dass sofern es Antworten hierauf gibt, diese mit Respekt zu behandeln sind.


    Gruß
    Teranas

    Uh. Vergessen hier drauf einzugehen.


    Ja, den "Fehler" habe tatsächlich ich verursacht. Ich habe ein paar kleinere Fehler im Design vom Blog behoben. U.a. damit das Menü und generell der Header mit Smartphones und Tablets besser bedienbar ist.


    Leider speichern eure Browser gerne mal recht lange alte Konfigurationen, weshalb ihr ein mal den Cache leeren müsst, falls ihr ähnliche Anzeigeprobleme haben solltet.

    ... in den letzten drei Tagen eine Freundin aus meiner alten Guild Wars 2 Gilde bei mir war, ich mit ihr zum ersten mal auf ein MPS gegangen bin und dort Versengold und Saltatio Mortis live sehen konnte ;)


    Außerdem noch zusammen ein paar andere alten Bekannten getroffen und in der bisschen freien Zeit Mario Kart gezockt :D Ein schönes, rundes Wochenende ^.^