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  • Hab auf Prosieben MAXX Death Note geschaut und ich mag die Deutsche Synchro sehr, die ist echt gut. Was die Charakter und Story angeht finde ich das bis jetzt eher blah um ehrlich zu sein. Light's Veränderung sehe ich da kein Stück, zumindest hat das Death Note wenig damit zu tun. So wie sein Charakter dargestellt wird, hatte er schon vor dem Death Note nicht mehr alle Latten am Zaun, zumindest findet seiner Charakterentwicklung zu schnell und zu krass statt. Der philosophische Aspekt geht gefühlt von Folge zu Folge verloren, da es mehr um diese Duelle zwischen Light und L zu gehen schein, was ich nicht so gut finde. Ich finde Light ist auch kein gute Charakter, selbst wenn er ein absolutes Arschloch sein soll, er ist meiner Meinung nach zu blass. Das ist sind zumindest meine ersten Eindrücke, die Genialität, die man den Anime nachsagt sehe ich da noch nicht.

  • Hab auf Prosieben MAXX Death Note geschaut und ich mag die Deutsche Synchro sehr, die ist echt gut. Was die Charakter und Story angeht finde ich das bis jetzt eher blah um ehrlich zu sein. Light's Veränderung sehe ich da kein Stück, zumindest hat das Death Note wenig damit zu tun. So wie sein Charakter dargestellt wird, hatte er schon vor dem Death Note nicht mehr alle Latten am Zaun, zumindest findet seiner Charakterentwicklung zu schnell und zu krass statt. Der philosophische Aspekt geht gefühlt von Folge zu Folge verloren, da es mehr um diese Duelle zwischen Light und L zu gehen schein, was ich nicht so gut finde. Ich finde Light ist auch kein gute Charakter, selbst wenn er ein absolutes Arschloch sein soll, er ist meiner Meinung nach zu blass. Das ist sind zumindest meine ersten Eindrücke, die Genialität, die man den Anime nachsagt sehe ich da noch nicht.

    Abgesehen davon, dass ich die deutsche Synchro auch ganz in Ordnung finde, kann ich keinen einzigen dieser Punkte nachvollziehen.
    Light Charakter hat sich durch den Erhalt des Death Notes nicht verändert, wieso sollte er das auch? Er ist nun plötzlich in einer Machtposition und bekommt die Möglichkeit seine Ideale zu verwirklichen. Und um ehrlich zu sein finde ich den grundlegenden Gesanken von Selbstjustiz in gewissem Maße nachvollziehbar. Natürlich gerät das alles außer Kontrolle, aber seine grundlegenden Motivationen kann ich durchaus nachvollziehen und halte ich auch auf jeden Fall für realistisch. Für mich persönlich ist Light wahrscheinlich sogar mein Lieblingscharakter aus allen Animes, die ich bisher gesehen hab...
    Warum du es nicht gut findest, dass es hauptsächlich um die Duelle zwischen Light und L geht, kann ich auch nicht ganz verstehen ?(
    Es ist ein stetiges Katz und Maus Spiel zwischen zwei sehr gut geschriebenen Charakteren, die sowohl charismatisch sind, als auch absolut nachvollziehbar handeln.

  • Natürlich sollte sich sein Verhalten durch das Death Note ändern, was auch passiert, nur halt nicht so gut. Denn mit dem Death Note hat er halt diese Macht, die ihn korrumpiert und darum geht es ja. Gerade seine Ideologie mit der Selbstjustiz und was Gerechtigkeit ist, das spielt später kaum noch eine Rolle, da der Fokus nur noch auf die Duelle zwischen Light und L liegt. Es wurden ja wichtige und philosophischen Themen aufgeworfen, die dann später nicht weiter behandelt werden. An sich habe ich kein Problem mit einen Katz und Maus Spiel, darauf sollte aber nicht der Fokus alleine liegen. Gerade diese angedeutete Charakterentwicklung sollte das Hauptthema sein und diese Duelle das Mittel, um diese zu transportieren. Light finde ich ziemlich eindimensional und blass, es ist ein gelangweilter intelligenter und manipulativer Teenager, den eine tödliche Waffe in die Hände gefallen ist. Für mich war er von Anfang an kein bedauernswerter und aufrichtiger Typ, für mich war er von Anfang an ein ziemlicher Arsch. Ich hatte keine Sekunde Mitleid mit ihm, nicht weil er der Bösewicht in der Geschichte ist, sondern weil er in seiner Rolle als Bösewicht einfach nur schlecht geschrieben und überzogen ist. Das ist nun einmal meine Meinung und meine Eindrücke, die ich von den Anime hatte. Entweder macht es klick oder nicht und bei mir machte es nicht klick, weil ich die Präsentation nicht mochte.

  • Ich hab vor kurzen mit Little Witch Academia angefangen (also der Serie nicht den Filmen) und bin auch schon fast durch.
    Ist ne, 25 Folgen lange, Komedieserie die auf eher simplen Splatstick setzt.
    Und bisher gefällt mir der Anime wirklich richtig gut.
    Charaktere sind simpel aber keine Abziehbildchen und wirklich sehr liebenswürdig.
    Der Humor gefällt mir persönlich sehr gut allerdings mag ich auch Slapstick im Allgemeinen sehr gerne.
    Die Story ist nichts Außergewöhnliches aber trotzdem hält sie einen bei der Stange und nimmt gegen Ende auch etwas mehr an fahrt auf.
    Ist alles in allem ein sehr Leichtherziger Anime, Drama kommt eher seltener vor, außer natürlich zum Ende hin.
    Das einzige was mir auf die schnelle als Kritikpunkt einfallen würde ist das der Hauptcharakter sich ein wenig zu oft zu dickköpfig verhält und dadurch unnötig in Probleme gerät, hat mich allerdings nicht besonder gestört da quasi gerade als, es anfing mir aufzufallen auch wieder runtergefahren wurde.
    Würde sagen, wenn man sich die erste Folge angesehen hat und nicht abgeneigt ist, wird einem der Rest auch gefallen.

  • Habe jetzt Death Parade praktisch an einem Stück geschaut und es ist lange her, dass mich ein Anime derart packen konnte. Habe ihn auf deutsch geschaut und an der Synchro ist nichts zu bemängeln. Allein mit den ersten beiden Episoden praktisch komplett die Funktionsweise dieses Ortes, mitsamt Charakteren zu etablieren ist in meinen Augen in Hinsicht auf die Komplexität fast schon ein Meisterwerk. Die Charaktere an sich (bzw. die Schreibe), die teilweise nur in einer einzigen Episode vertreten sind, können innerhalb kürzester Zeit Charaktertiefen aufweisen, die in einem solchen Grad einzigartig sind. Dazu trägt auch die Faszination des Schauplatzes bei, der Anfangs fast noch kafkaesk wirkt und interessanterweise (was gefühlt jeder andere Anime machen würde) birgt dieser Ort auch nicht unbedingt 'das große Mysterium' das aufgelöst werden will, sondern die Spannung ergibt sich durch die Charaktere, deren Hintergründe, sowie die Spiele, die bewältigt werden (wobei diese mit der Zeit auch in den Hintergrund treten). Einzige Kritikpunkte sind eine Doppelfolge, die man mMn auch als eine Episode hätte gestalten können und ein gewisser weiblicher Charakter, der sich dann doch volle Möhre üblichen Animekonventionen beugt. Sie hatte wenigstens eine ganz nette Charakterark zum Ende hin.


    9/10 would watch again

  • WAT? Der Vorspann war Spitze!
    Ja hat nicht ganz zur Serie gepasst, aber einzeln gesehen konnte ich nicht genug davon bekommen.

    Der hat aber jedes Mal die düstere und melancholische Atmosphäre zerstört, die von der vorherigen Folge aufgebaut wurde.
    Ich muss wirklich sagen, dass mich noch nie ein Opening so sehr gestört hat X/

  • Wo wir bei unpassenden Openings sind, erinnert ihr euch noch an das Ending von Clannad: After Story? Nachdem euch die Serie durch solch emotionale Achterbahnfahrten schickt, war sie genauso gut darin, all diese Stimmung wieder in einem Wimpernschlag zu ruinieren. Hektisch hat man nach jeder Folge den Pauseknopf gedrückt, um nicht Opfer der Zirkusvorführung zu werden, die sich Ending nennt. Stellt euch ein für euer Empfinden zutiefst trauriges Ereignis vor. Vielleicht ist jemand Wichtiges von euch gegangen. Und dann stellt euch vor, dass dieses Lied auf der Beerdigung gespielt wird:


  • Ich hab vor kurzem mit Kill La Kill angefangen und ich bin wirklich begeistert, was allerdings auch daran liegen könnte das ich nicht wirklich viel erwartet hatte. Hab die Serie mehr aus einer Laune raus gestarted weil sie in meinen Netflix Empfehlungen aufploppte.
    Hab eine eher simple Action-Komedie-Serie mit etwas billigen Fanservice erwartet und auf der einen Seite hab ich auch das bekommen aber gleichzeitig hat die Serie wesentlich mehr als nur das zu bieten. Vorallem das Gesamtthema der Dualität das über der Serie schwebt gefiel mir sehr gut. Allerdings weswegen ich Kill La Kill wirklich gerne geschaut habe war die Komedie. Die Serie hat ein wirklich gutes Händchen für Visual Komedie und die Charakter sind einfach großartig.
    Inszenatorisch kann Kill La Kill auch einiges, einzig die Kämpfe haben mir teilweise nicht besonders gut gefallen (allerdings jetzt auch nicht so sehr das ich es als Negativpunkt anbringen würde).
    Mein einziger wirklicher Kritikpunkt wäre das Exposition mir etwas zu häufig über simple Monologe rüber gebracht wird, aber selbst dann wurde sich Mühe gegeben durch die Inszenierung diese Scenen interessant zu gestalten.

  • Inszenatorisch kann Kill La Kill auch einiges, einzig die Kämpfe haben mir teilweise nicht besonders gut gefallen

    Wie weit bist du denn? Ich finde nämlich in der zweiten Hälfte haben sich die Kämpfe sowohl von der Choreo als auch von der Epicness deutlich gesteigert ;)

    Bin Mittlerweile fertig und würde auch sagen das die Actionscenen mit der Zeit immer besser wurden.

    Aber wie gesagt wirklich schlecht fand ich sie auch anfangs eigentlich nie.