Worüber seid ihr traurig?

  • @Matze Wow, das ist echt schade. Diese ganze SJ-Situation auf Twitter & Co macht mich alles andere als glücklich. Ich sollte mich mal von dem ganzen Social-Media Wahnsinn entfernen. Hoffentlich finde ich irgendwann nochmal einen Ort wie diesen hier im Internet, wo es schön ist mit einander zu schreiben. hkdLove

  • Habe mir gerade den Trailer zu der Death Note Netflix Serie angeschaut und man sollte wohl langsam mal einsehen, dass man niemanden mit Anime Umsetzungen einen Gefallen tut.

    Leider sehe ich das ähnlich. Ich habe ja nichts gegen US Remakes von nicht US Serien/Filmen aber dann ganz oder gar nicht. Wenn die Charaktere und die Geschichte nichts mehr mit dem Original zu tun haben dann braucht man auch nicht den Originalnamen der Serie oder der Charaktere verwenden.


    Seven Samurai soll ein großartiger Film sein und The Magnificent Seven ein ziemlich gutes US Remake. Aus dem japanischen Samurai Film wurde ein amerikanischer Cowboy Film. Man kann ähnliche Themen behandeln und das Ganze auf den lokalen Markt anpassen ohne den Kern des Originals zu verlieren. Man stelle sich nur vor das in dem US Remake Amerikaner als Samurai verkleidet und mit japanischen Namen im wilden Westen herumlaufen. Das würde einfach unglaublich lächerlich wirken.


    Die Netflix Death Note Verfilmung wird, so wie die US Version von Ghost in the Shell auch, die original Namen, grobes Aussehen der Personen, sowie ein paar visuelle Referenzen zum Original haben, doch die Geschichte und Charaktere werden komplett anders sein, um sie dem US Massengeschmack anzupassen. Also das was DN ausgemacht hat, wird diese verfilmung aller voraussicht nach nicht mehr haben.


    Wäre schöner wenn sie einfach die Grundidee von DN genommen hätten und etwas eigenes kreiert hätten, als eine eierlegende Wollmilchsau zu erschaffen die keiner wirklich möchte ;(

  • Ich werd mir von der Death Note-Netflix Serie bestimmt so 2-3 Folgen ansehen, ich erwarte aufgrund des neuesten Trailers aber auch eher wenig.
    Großes Problem hab ich bei Realumsetzungen auch oft mit der Darstellung von Dämonen/Entitäten. Ich hab jetzt nich drauf geachtet, ob die den Shinigami als wirklichen Dämon oder "Menschen" dargestellt haben, aber für mich funktionieren solche Anime-Stories einfach nicht in real, das wirkt auf mich immer eher albern. Aber nen paar Folgen werd ich mal reinsehen, man muss ja kennen was man hatet.

  • Ich werd mir von der Death Note-Netflix Serie bestimmt so 2-3 Folgen ansehen, ich erwarte aufgrund des neuesten Trailers aber auch eher wenig.
    Großes Problem hab ich bei Realumsetzungen auch oft mit der Darstellung von Dämonen/Entitäten. Ich hab jetzt nich drauf geachtet, ob die den Shinigami als wirklichen Dämon oder "Menschen" dargestellt haben, aber für mich funktionieren solche Anime-Stories einfach nicht in real, das wirkt auf mich immer eher albern. Aber nen paar Folgen werd ich mal reinsehen, man muss ja kennen was man hatet.

    Es wird "nur" ein Film, keine Serie

  • @Matze Wow, das ist echt schade. Diese ganze SJ-Situation auf Twitter & Co macht mich alles andere als glücklich. Ich sollte mich mal von dem ganzen Social-Media Wahnsinn entfernen. Hoffentlich finde ich irgendwann nochmal einen Ort wie diesen hier im Internet, wo es schön ist mit einander zu schreiben. hkdLove

    Mit seinen Aussagen hat er jetzt übrigens nen Gamergater angezogen. Jupp, beide zurecht blockiert.

  • Ich werd mir von der Death Note-Netflix Serie bestimmt so 2-3 Folgen ansehen, ich erwarte aufgrund des neuesten Trailers aber auch eher wenig.
    Großes Problem hab ich bei Realumsetzungen auch oft mit der Darstellung von Dämonen/Entitäten. Ich hab jetzt nich drauf geachtet, ob die den Shinigami als wirklichen Dämon oder "Menschen" dargestellt haben, aber für mich funktionieren solche Anime-Stories einfach nicht in real, das wirkt auf mich immer eher albern. Aber nen paar Folgen werd ich mal reinsehen, man muss ja kennen was man hatet.

    Es wird "nur" ein Film, keine Serie

    Ja, das hab ich wohl falsch verstanden. :D

  • Holy shit. Ich war noch nie ein Fan davon, meine Trauer über den Tod eines Künstlers in die Welt hinauszutragen, aber mit dem unnötigen Tod von Chester Bennington ist das irgendwie anders.
    Linkin Park hat nicht einfach nur meine Jugend geprägt...ich verbinde fast schon absurd viele großartige und auch furchtbare Erinnerungen mit den Stimmen von Chester Bennington und Mike Shinoda.....teils lebensverändernde Ereignisse....erste Male (nicht Sex :P )....auch nur einen Teil davon aufzuzählen würde zu lange dauern.
    Ausserdem bin ich auch noch einer dieser 10 Leute die mehr oder weniger bis heute dran geblieben sind und ich mag auch einzelne Songs der neuen Alben sehr gerne. Mein aufrichtiges Beileid geht natürlich auch an Familie und Freunde.
    Es gäbe noch so viel zu sagen....ach... danke für so viele tolle Songs...Rest in Peace.

  • @Schuchi92 unsere Generation nimmt den Tod von Chester wahrscheinlich in einem ähnlichen Maße wahr, wie vor uns die Nirvana-Generation, als Kurt starb. Ich kann auch gar nicht in Worte fassen, wie unglaublich tief das doch trifft. Linkin Park kam gerade auf, als ich 13/14 war. Schon mit dem ersten Song und Album war ich völlig in den Bann gezogen - noch heute ist mein bestes Konzerterlebnis der 2007er Auftritt von Linkin Park bei Rock im Park/Rock am Ring. Auch wenn die Band mich mit ihren neuen Alben nicht mehr erreichen konnte, geht mir dies extrem Nahe. Linkin Park hat meinen Freundeskreis und mich auf so viele Arten geprägt, wir sind völlig fassungslos und unsere Whats App- und Line-Gruppen sind voller Trauer. Unglaublich wie der Tod eines eigentlich Fremden, einen so berühren kann ._.

  • Auf jeden Fall: Rest in Peace, Chester!


    Auch wenn ich kaum Berührungspunkte mit der Band und für deren Musik nicht sonderlich viel übrig hatte, kam die Nachricht für mich in etwa so unerwartet wie damals bei Mitch Lucker von Suicide Silence. Entsprechend kann ich das Entsetzen und die Trauer nachvollziehen - vor allem seine Familie und Freunde tun mir sehr leid.


    Wenn man sich den musikalischen und popkulturellen Einfluss von Linkin Park anschaut, dann wird das in den kommenden Tagen und Wochen mit Sicherheit noch eine sehr große und einschneidende Nachricht werden. Auch wenn die letzten Alben qualitativ stark abgenommen haben und vor allem das jüngste Werk katastrophale Kritiken bekommen hat, sind Linkin Park aus der Musikszene nicht wegzudenken. Wichtiger ist aber natürlich die persönliche Ebene rund um Chester bzw. seinen psychischen Zustand. Ich hoffe, dass seine Familie und Freunde das Ganze verkraften können!


    Von meiner Seite also auch herzliches Beileid!

  • Als aktiver Dota 2 Spieler macht es mich traurig zu sehen, dass so viele in den Steam Reviews Dota 2 wegen dem gecancelten Half Life 2 Episode 3 verantwortlich machen. Nun findet man viele negative Reviews mit nur einen Satz- "Half Life died for this"


    Sowas ist einfach nur kindisch und dumm, denn auch wenn Dota 2 Valve größtes Service- Spiel ist, ist der Grund für den Franchise Tod Half Life's weitaus komplexer und hat mit Valve's Politik allgemein zu tun. Nun bekommt Icefrog als Dota Entwickler die Wut ab, denn Valve selber, kann man nur über dessen Spiele treffen. Dazu kommt, dass Valve sowas ziemlich egal ist und eine aufgebrachte Spielerschaft gewohnt ist, Icefrog hingegen hat kein so dickes Fell. Durch die E- Sport Szene folge ich diverse Mitarbeiter Icefrogs und weiß, dass manche von ihnen es ziemlich schwer hatten und dann sowas zu sehen macht mich traurig. Wäre schade, wenn Leute wie Statsman Bruno, ihre Fröhlichkeit verlieren.

  • Als aktiver Dota 2 Spieler macht es mich traurig zu sehen, dass so viele in den Steam Reviews Dota 2 wegen dem gecancelten Half Life 2 Episode 3 verantwortlich machen. Nun findet man viele negative Reviews mit nur einen Satz- "Half Life died for this"


    Sowas ist einfach nur kindisch und dumm, denn auch wenn Dota 2 Valve größtes Service- Spiel ist, ist der Grund für den Franchise Tod Half Life's weitaus komplexer und hat mit Valve's Politik allgemein zu tun. Nun bekommt Icefrog als Dota Entwickler die Wut ab, denn Valve selber, kann man nur über dessen Spiele treffen. Dazu kommt, dass Valve sowas ziemlich egal ist und eine aufgebrachte Spielerschaft gewohnt ist, Icefrog hingegen hat kein so dickes Fell. Durch die E- Sport Szene folge ich diverse Mitarbeiter Icefrogs und weiß, dass manche von ihnen es ziemlich schwer hatten und dann sowas zu sehen macht mich traurig. Wäre schade, wenn Leute wie Statsman Bruno, ihre Fröhlichkeit verlieren.

    Zudem müsste man, wenn schon, sagen: "Steam killed Half-Life" Ist sehr passend, dass sie sich auf genau der Plattform beschweren, die den grössten negativen Einfluss auf diese HL3-Geschichte hatte. Trotzdem glaube ich, dass die Dota2-Mitarbeiter und auch Icefrog ein dickes Fell haben und schlussendlich darüber lachen werden. Bei Volvo und Diretide war es ja ähnlich.

  • Das Problem ist leider auch, dass negative Reviews die einzige Möglichkeit sind Unmut zu äußern, weil Firmen wie Valve einfach nicht zu erreichen sind. Trotzdem entschuldigt das keine Review- Bomben, damit erreichen sie auch nicht viel, höchste die Auflösung des Entwicklers wenn überhaupt.


    Icefrog bekommt immer von der Dota Community sehr viel Kritik und auch sehr viel Wut ab, als Teil der Community erlebe ich das immer wieder. Wenn dann noch diese dummen und unberechtigten Vorwürfe kommen, so einfach kann man das nicht wegstecken. Denn das kann auch die Karriere und viel wichtiger, es kann die Psyche schaden. Glaub mir, so ein dickes Fell, was dich gegen all den Hass abhärtet gibt es nicht und das hinterlässt Spuren.

  • Ja das ist echt mies sowas, mich ärgert Valve so unfassbar, weil sie so einen Zustand letztendlich zu verantworten haben. Alle feiern jedes mal Gabe Newell, als sei er Jesus Christus höchstpersönlich. Das dieser Mann aber durch Ignoranz und Arroganz jahrelang für einen deutlichen Qualitätsabfall und Frust sorgte, das will keiner so recht einsehen.

  • Wir idealistischen Gamer müssen halt mal Anerkennen, dass Entwickler auch nur Wirtschaftsunternehmen sind. Valve sieht halt, dass es mit Dota und Steam ein unfassbares Vermögen mit relativ geringen Aufwand macht. HL 3 (oder Portal 3) wären enorme Entwicklungskosten und es gäbe die sehr realistische Gefahr, dass man die astronomischen Erwartungen nicht erfüllt und einen Imageschaden davonträgt. Dass man jetzt ein Dota Cardgame, also ganz klar einen Cashgrab, veröffentlicht, hat nur jetzt deutlich noch mal das Salz in eine offene Wunde gestreut und alle nochmal daran erinnert. Deswegen die Aufregung.


    Das geht auch gar nicht nur um Valve. Wir werden auch nie wieder ein neues Diablo, Warcraft oder Starcraft bekommen, weil Blizzard mit Hearthstone und Overwatch mit geringstem Aufwand das Geld nur so sprudeln lässt.


    Kapitalismus halt. Auf dem Niveau geht es nicht mehr um künstlerische Selbstverwirklichung, sondern um Kosteneffizienz und Rendite.


    Das heisst nicht, dass die Spiele schlecht sind und das da kein Herzblut und keine Kunst drin steckt.