Worüber seid ihr traurig?

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  • Wie wär's stattdessen mit ner klassischen GTA rampage?

    Hmmmmmmmmm.....
    Me no like GTA... Aber vllt... Ich hab GTA V noch installiert war aber so enttäuscht, dass ich es eigentlich nie wieder spielen wollte. Aber na gut...
    Ich werde es probieren. Aber wahrscheinlich werde ich eher heulend zusammenbrechen weil ich jeden Passanten als Undertale-Monster sehe T-T



    please don't kill meee.


    EDIT: wenn es denn mal fertig ist die 20 Patches zu installieren die rausgekommen sind seit ich es das letzte Mal gestartet habe...


    EDIT2: Mir fällt gerade ein, dass ja gerade Unravel und Firewatch rausgekommen sind.... Noooooooooo... T-T


    EDIT3: Neeeee... Ladezeiten aus der Hölle, nicht skipbare Intros, Werbung für GTA Online überall wo man hinschaut (in den Menüs)... Macht mich nur sauer :D Außerdem bin ich einfach zu schlecht in dem Spiel für ne Rampage... Nicht regenerierende Gesundheit in nem Shooter und keine Möglichkeit mich zu heilen sind einfach nichts für mich :(

  • Oder du guckst nen Film, The Expendables Reihe ist schön stumpf.^^

    ,,Kleider machen Leute, doch die Leute, die die Kleider machen leisten sich bis heute leider weniger Designerjacken."

  • Mich macht er traurig, dass ich in letzter Zeit so viel mit Homophobie zu tun habe. Dabei geht es mir weniger um mich selber, wie man vielleicht denken könnnte, sondern eher um die Tatsache, dass Leute an soetwas glauben.


    Wir halte nach den Ferien am Ende März bei uns in der Schule eine Präsentationsleistung (kurz PL) und die können wir in Religion, Geschichte oder kunst halten. Als dann eine sagte (Katholikin), dass sie etwas mit Homosexuellen als Thema machen möchte, warf unser Lehrer "Kommen Homosexuelle in den Himmel?" als Leitfrage und Thema für die PL ein. Dann sagte die Schülerin, welche über Homosexuelle referieren möchte, laut und entsetzt "nein!". Mein Lehrer guckt sie nur so an und fragte "meinst du das ernst?" und sie antwortete einfach nur "natürlich!". Daraufhin begann der zweite Katholik sie in ihrer These zu unterstützen, dazu kam dann noch ein Moslem (Das nennt man man Religionsfreiheit) der dann noch meinte, dass es eine Sünde sei und von Gott aus verboten ist. Das ganze ging so weiter, es gab einige wenige, die versucht haben dagegen zu halten aber alles erfolgslos. Das schlimmste ist dann ja noch, dass so etwas einfach keine Konsequenzen hat.

  • Ich bin froh, dass ich in meinem Bekanntenkreis überhaupt nicht über solche Themen sprechen muss, da niemand ernsthaft irgendwelche feindlichen Ansichten hat, egal gegen welche Gruppe von Menschen.
    Ziemlich traurig, dass das nicht selbstverständlich ist.

  • @Komischer Kauz Das ist ein Thema, dass auch mich sehr beschäftigt in letzter Zeit, auch bei mir geht es weniger um mich selber, als mehr um meinen besten Freund, der sich schon zu unseren Schulzeiten immer dumme Sprüche anhören durfte. Beispiel, beim Fußball war er nicht so richtig willkommen, da es hieß: Fußball ist nix für Schwuchtel, Klassiker.
    Was mich aber noch trauriger macht, ist die Tatsache, dass sein Partner (nennen wir ihn D.) Eltern hat, die denken, dass Homosexualität eine Krankheit ist. Die Eltern haben ihn regelmäßig rausgeschmissen, angeschrien und mit Prügel gedroht. Teilweise ging es sogar so weit, dass die Mutter damit drohte sich umzubringen, wenn er nicht die Beziehung beenden würde. Das hat dazu geführt, dass D. psychisch total kaputt ging und eine Zeit lang selbst glaubte, er bräuchte "Heilung".
    Mich macht es einfach traurig, dass so viele Menschen gehasst und geächtet werden, für die Tatsache, dass sie LIEBEN. Was kann daran falsch sein jemanden zu lieben?
    Man sollte eigentlich meinen, dass Homophobie langsam kein Thema mehr sein sollte, zumindest nicht in der jüngeren Generation. Selbst wenn sowas in der Erziehung der Eltern steckt (sei sie Religiös oder nicht), man sollte doch eigentlich in der Lage sein, in einem gewissen Alter selbst zu reflektieren und einzusehen, was man den Menschen teilweise damit antut.


    Falls es noch jemanden interessiert, mein bester Freund und D. konnten sich letzten Endes doch über den Terror der Eltern hinwegsetzen und sehen die dummen Sprüche mancher Leute wieder zusammen durch.^^

    ,,Kleider machen Leute, doch die Leute, die die Kleider machen leisten sich bis heute leider weniger Designerjacken."

  • Ich persönlich bin froh, dass ich mir noch nie von irgendjemandem anhören musste, dass ich ein Mensch zweiter Klasse sei, nur weil ich auf Frauen und auf Männer stehe. Mich macht es traurig, dass ich immer wieder davon lese, dass andere Sexualitäten scheinbar immer noch nicht überall akzeptiert werden. Und es zieht mich jedes Mal aufs neue runter, wenn ich davon höre, wie Eltern ihre Kinder verstoßen, wenn sich diese outen.


    Falls diese Diskussion hier noch weiter geht, wäre es vielleicht besser, wir würden sie hier hin verschieben.

  • Ich habe so einige religiöse Klassenkameraden und ehrlich gesagt habe ich es aufgegeben darüber zu diskutieren.. Es bringt einfach nichts und im Endeffekt regt man sich nur auf.. Letztens war ich mit meiner Cousine (20) bei ihr Zuhause um ihr beim Umzug zu helfen. Irgendwie kam das Thema Religion (Islam) auf. Ich erzählte ihr dass es so viele religiöse schwulenfeindliche Menschen gibt. Sie meinte nur dass sie niemals einem Schwulen sagen würde dass er in die Hölle kommen würde aber sie ist fest davon überzeugt dass Schwul sein falsch ist. Ein Glück dass ich Atheist bin. Das schlimme ist früher als kleines Kind hätte ich das auch geglaubt...


    Nebenbei bemerkt bin ich auch traurig darüber dass ich so tun muss als sei ich religiös damit ich nicht von meiner Familie gehasst werde..

  • Ich habe so einige religiöse Klassenkameraden und ehrlich gesagt habe ich es aufgegeben darüber zu diskutieren.. Es bringt einfach nichts und im Endeffekt regt man sich nur auf.. Letztens war ich mit meiner Cousine (20) bei ihr Zuhause um ihr beim Umzug zu helfen. Irgendwie kam das Thema Religion (Islam) auf. Ich erzählte ihr dass es so viele religiöse schwulenfeindliche Menschen gibt. Sie meinte nur dass sie niemals einem Schwulen sagen würde dass er in die Hölle kommen würde aber sie ist fest davon überzeugt dass Schwul sein falsch ist. Ein Glück dass ich Atheist bin. Das schlimme ist früher als kleines Kind hätte ich das auch geglaubt...


    Nebenbei bemerkt bin ich auch traurig darüber dass ich so tun muss als sei ich religiös damit ich nicht von meiner Familie gehasst werde..

    Warum müssen immer wieder irgendwelche Idioten Religionen als Vorwand für ihre Idiotie benutzen. ;(;(

  • Ich habe so einige religiöse Klassenkameraden und ehrlich gesagt habe ich es aufgegeben darüber zu diskutieren.. Es bringt einfach nichts und im Endeffekt regt man sich nur auf.. Letztens war ich mit meiner Cousine (20) bei ihr Zuhause um ihr beim Umzug zu helfen. Irgendwie kam das Thema Religion (Islam) auf. Ich erzählte ihr dass es so viele religiöse schwulenfeindliche Menschen gibt. Sie meinte nur dass sie niemals einem Schwulen sagen würde dass er in die Hölle kommen würde aber sie ist fest davon überzeugt dass Schwul sein falsch ist. Ein Glück dass ich Atheist bin. Das schlimme ist früher als kleines Kind hätte ich das auch geglaubt...


    Nebenbei bemerkt bin ich auch traurig darüber dass ich so tun muss als sei ich religiös damit ich nicht von meiner Familie gehasst werde..

    Warum müssen immer wieder irgendwelche Idioten Religionen als Vorwand für ihre Idiotie benutzen. ;(;(

    Weil Religion leider im Regelfall das Denken ersetzt. Ich hatte mit meinem Klassenlehrer im nachhinein gesprochen um zu schauen ob es möglich ist, irgendwelche Konsequenzen für so ein Verhalten zu ziehen. Er meinte dann nur, dass es unmöglich sei, weil man gleich die Religion und nicht nur ihre Standpunkte angreifen müsste. Für Streng bzw. konservativ religiöse Menschen aus dem Bereich Islam, Christentum und Judentum (ich zähl jetzt mal nur die gößeren auf) ist es normal, dass sie komplexe Zusammenhänge durch einfache Erläuterung in ihrer Religion (entweder durch die entsprechenden Bücher oder durch Lehrer dieser Religion) zu erklären wissen. Diese Menschen sind dabei leider total eingeschränkt, weil sie eben glauben. Manche Religionen schreiben sogar vor, dass sie nicht angezeweifelt werden dürfen und wer eben mit sowas aufwächst und erzogen wird, der hat im Bezug auf so kontroverse Themen für Religiöse Menschen kaum eine Möglichkeit andere Perspektiven und Blickwinkel einzuholen.


    Und ja, es gibt auch religiöse Menschen die fortgeschrittener sind und mit Themen wie Homosexualität etc. kein Problem haben, leider sind dennoch die grenzdibelen Spaten in der Überzahl.

  • Aber habt ihr denn alle vergessen, dass schon in der Bibel steht "Schwule kommen in die Hölle"? ... Was? Das steht da gar nicht drinnen? Und wieso denken die Leute dann, dass ihre Religion das aussagt? ... Weil sie sich manipulieren lassen und nicht selbstständig denken können, sagt ihr? Gut, das macht Sinn.


    @Sato
    Ich muss vor meiner Familie auch immer den Gläubigen spielen. Vor ein paar Monaten hat meine Tante einmal erwähnt, dass man die Bibel hinterfragen sollte, sie denkt zum Beispiel, dass Maria garkeine Jungfrau war 8o8o8o . Ich weiß in solchen Situationen nie ob ich es positiv sehen soll, dass Leute die Bibel überhaupt hinterfragen, oder ob ich darüber schockiert sein soll, dass man solche sachen überhaupt hinterfragen muss, und das einem nicht der gesunde Menschenverstand sagt, dass in der Bibel an der stelle einfach kompletter Blödsinn steht.
    Ich finde es aber übrigens noch viel schlimmer wenn Leute über andere Religionen urteilen, über die sie keine Ahnung haben. Als ich im Internet einmal über Religionen diskutiert habe und das Thema auf den islam fiel habe ich beispielsweise eine stunde meines Lebens damit verschwendet einem christen klar zu machen dass im Koran nicht steht, dass alle nicht Moslems getötet werden sollen.

  • Mich macht er traurig, dass ich in letzter Zeit so viel mit Homophobie zu tun habe. Dabei geht es mir weniger um mich selber, wie man vielleicht denken könnnte, sondern eher um die Tatsache, dass Leute an soetwas glauben.


    Wir halte nach den Ferien am Ende März bei uns in der Schule eine Präsentationsleistung (kurz PL) und die können wir in Religion, Geschichte oder kunst halten. Als dann eine sagte (Katholikin), dass sie etwas mit Homosexuellen als Thema machen möchte, warf unser Lehrer "Kommen Homosexuelle in den Himmel?" als Leitfrage und Thema für die PL ein. Dann sagte die Schülerin, welche über Homosexuelle referieren möchte, laut und entsetzt "nein!". Mein Lehrer guckt sie nur so an und fragte "meinst du das ernst?" und sie antwortete einfach nur "natürlich!". Daraufhin begann der zweite Katholik sie in ihrer These zu unterstützen, dazu kam dann noch ein Moslem (Das nennt man man Religionsfreiheit) der dann noch meinte, dass es eine Sünde sei und von Gott aus verboten ist. Das ganze ging so weiter, es gab einige wenige, die versucht haben dagegen zu halten aber alles erfolgslos. Das schlimmste ist dann ja noch, dass so etwas einfach keine Konsequenzen hat.

    Was hast du denn eigentlich für eine abgedrehte und dumme Schule? Nestlé-Mädchen, homophobe Mitschüler und rassistische Lehrerinnen (das war doch bei dir neulich, oder?). Und ich dachte schon, der pseudo-krasse Möchtegern-Gangsterrapper, mit dem meine Stufenkameradin verlobt ist, wäre nervig.

  • Das schlimmste ist dann ja noch, dass so etwas einfach keine Konsequenzen hat.

    Das ist tatsächlich der bizarre Teil, der auch mich immer sehr irritiert. Das weltliche Gesetz tritt für viele Gläubige hinter das Gesetz ihrer Religion und unter dem Deckmantel dessen dürfen sie ihre Abscheu gegenüber der sexuellen Andersartigkeit nahezu frei ausleben. Sie folgen mit ihren Ansichten einem Regelwerk, das zusammen mit den Umständen ihrer Erziehung oft zu einem unabänderlichen Habitus führt. Was bedeutet, dass man gegen Menschen, die sich ihr Weltbild nicht mit Argumenten gebildet haben, auch nicht mit Argumenten ankommt.


    Die daraus folgenden Diffamierungen und Proteste gegen Homosexuelle bleiben in der Regel konsequenzlos, da bei dieser Menschengruppe großflächig immer noch nicht verstanden wurde, dass ihr sexuelle Orientierung kein frei gewählter Lebensstil ist. Zu sagen, dass es falsch sei, schwul zu sein geht in die gleiche Kerbe wie zu sagen, dass es falsch sei, dunkelhäutig zu sein. Wo fremdenfeindliche Äußerungen glücklicherweise Konsequenzen haben können, wird bei Abscheu gegenüber einer sexuellen Orientierung immer noch von einer "Meinung" ausgegangen, die man haben darf. Gedeckt durch die bizarren Dogmen einiger Religionen.

  • Es ist jedes Mal wieder traurig zu sehen, wie Freunde sich als erzkonservative und homophobe Menschen ohne Politikverständnis entpuppen. Hab mich heute in eine Diskussion mit einem verwickelt, der meinte, Ehe sei was rein christliches und weil es so in der Bibel steht sollen homosexuelle zu Recht nicht heiraten dürfen. Als ich dann dagegen argumentiert habe, wollte er mich ins PEGIDA-Lager stecken.

  • Es ist jedes Mal wieder traurig zu sehen, wie Freunde sich als erzkonservative und homophobe Menschen ohne Politikvetständnis entpuppen. Hab mich heute in eine Diskussion mit einem verwickelt, der meinte, Ehe sei was rein christliches und weil es so in der Bibel steht sollen homosexuelle zu Recht nicht heiraten dürfen. Als ich dann dagegen argumentiert habe, wollte er mich ins PEGIDA-Lager stecken.

    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." - Albert Einstein

  • Es ist jedes Mal wieder traurig zu sehen, wie Freunde sich als erzkonservative und homophobe Menschen ohne Politikvetständnis entpuppen. Hab mich heute in eine Diskussion mit einem verwickelt, der meinte, Ehe sei was rein christliches und weil es so in der Bibel steht sollen homosexuelle zu Recht nicht heiraten dürfen. Als ich dann dagegen argumentiert habe, wollte er mich ins PEGIDA-Lager stecken.

    Jetzt erzählt er noch, dass wenn homosexuelle Paare die gleichen Rechte haben, dass dann auch Hunde diese bekommen sollten.