Comics & Graphic Novels

  • Okay, wenn es sich so ähnlich ist warte ich lieber noch oder setzte ganz aus. Manchen gefällt's anderen nicht. Danke jedenfalls für die Info.

    "Can seeing intellect contented lie,
    Within the confines of our tiny race,
    When overhead yawns wide the starry sky
    Pregnant with secrets of unfathom'd space?"
    H.P. Lovecraft

  • Also, bei Scott Pilgrim ist das so eine Sache. Ich mag den Film wirklich sehr, habe aber die Comics nur über den ersten Band verfolgt. Man muss dazu sagen, dass die Comics wirklich EXTREM einfache Zeichnungen haben. Ist alles schwarz/weiß und sieht teilweise eher wie Bleistiftzeichnungen aus. Da wo andere Comics visuell bestechen können hat Pilgrim eben seinen eigenen, gewöhnungsbedürftigen Stil. Da finde ich die Visuals des Films wesentlich besser (jeweils gemessen an Medium"standarts"). Was man dem Comic aber mit großer Sicherheit wieder zugute halten kann ist die Erzählgeschwindigkeit. In dem ersten Band, den ich eben gelesen habe, wird tatsächlich nur die einführung der Charaktere und der erste Ex-Freund gezeigt. Es gibt insgesamt also mindestens 7 Bänder (könnten auch mehr sein).


    Mich hat das Konzept, der Witz und der Charme schon zugesagt, aber hier ist es tatsächlich so dass in den Film besser fand und mich der Comic nicht voll hooken konnte. Und das war traurigerweise einzig und allein aufgrund der Zeichnungen so. Also, ich würde an deiner Stelle mal reinschauen, aber wenn möglich dann ohne dafür zu bezahlen. Sagt der erste Band dir mehr zu als der Film dann kannst du sicher weiterlesen, aber ich würde es nicht als "Must-read" bezeichnen.


    @ Caretaker:
    Wobei das aber inzwischen schon bei dem ein oder anderen Comicfilm die Regel ist (bis auf das veränderte Ende ist Watchmen auch sehr viel 1:1, gerade Ikonische Szenen. Marvel handbabt das zwar vollkommen anders und auch die großen neuen DC Sachen machen das zum großteil nicht, aber das liegt ja daran dass diese sich ein "neues" Universum zusammenzimmern. Bei so Sachen wie Watchmen/Scott Pilgrim die Standalone sind bzw. Filmen die unabhängig großer Kontinuitäten stehen/nur auf einen Film ausgelegt sind anhand einer einzigen Serie/Geschichte ist auch passiert das meines erachtens nach doch schon öfter. Klar bei Pilgrim hat man sich die wichtigsten Sachen gut rausgesucht, aber ich finde die verrückten Ideen, die Schnitte und Schauspieler machen das eher besonders als die tatsache dass viele Szenen 1:1 gleich sind. Und gerade da die gleichen Szenen im Comic eben eher rudimentär als spektakulär gezeichnet sind, sind die Effekte/Schnitte/Umsetzungen der Szenen im Film viel viel beeindruckender. Zumindest hab ich das so empfunden.







    PS: Beim einfügen der Bilder ist mir aufgefallen, wie gut unser Forum eigentlich in seiner Mechanik/Benutzerfreundlichkeit ist. An dieser Stelle nochmal Props dafür!


    EDIT: beim beitragschreiben kann ich beide bilder auf die größe ziehen, dass sie nebeneinanderstehen, nicht riesig untereinander. Das habe ich gelobt. Wenn ich poste zieht der die aber leider wieder auf orignalgröße und dann sind die riesig =D Keine Ahnung warum der den Teil der ausrichtung und größe wieder ändert wenn ich abschicke =D

    "Of course if you're fighting for your country and you get shot it is a terrible tragedy. Of course. But maybe...maybe if you pick up a gun and go to another country and you get shot it's not that weird. Maybe if you get shot by the dude you were just shooting at – it's a tiny bit your fault." - Louis C.K.

    Einmal editiert, zuletzt von Steenerico ()

  • Puh so da ich jetzt länger nicht die Zeit gefunden habe, hier ausführlicher zu Antworten, jetzt nehme ich mir sie.


    Samstag ist ja Gratis Comic Tag und da werde ich mir dann einfach mal eine Auswahl an 1. Ausgaben zulegen um mir einfach mal ein Bild zu machen, was es neben meinen bisherigen Comics sonst noch so für mich gibt. Ein paar Sachen stehen ja schon auf meiner Liste.



    Fables ist schonmal sehr gut, das macht auch extrem viel Spaß. Eventuell könnten dann auch die verschiedenen Spin-Offs (Jack of the Fables sowie Fairiest) was für dich sein, die jeweils andere Charaktere aus dem Universum in den Fokus rücken. Wobei Jack halt von anderen Autoren ist und man das qualitativ wohl auch merkt.
    Y steht auch noch auf meiner Liste, soll auch gut sein.

    Erstmal vielen Dank für die ausführliche Antwort ^^


    Ja, wie gesagt, Fables und Y - The Last Man werden auf jeden Fall von mir (weiter) konsumiert werden.


    Zitat

    Weiterhin könnte Sandman was für dich sein, wurde hier im Thread weiter oben auch schonmal genannt und ist wirklich genial.

    Hmm okay, schwierig, ich glaube da werd' ich erst mal einen Blick reinwerfen müssen, ob mir das zusagt. Von den Bildern her, die ich mir auf die schnelle ergooglet habe, weiß ich nicht so recht, ob mir das zusagt. Wobei es da auch schwierig wird, das am optischen festzumachen, da, wie ich gelesen habe, unterschiedliche Zeichner an den Werken gearbeitet haben. Von der Prämisse her klingt das ganz interessant. Hmm ich muss mal schauen, so nach dem ersten Blick auf jeden Fall nicht unter meiner Top-Auswahl, 'nen Blick aber definitiv wert.


    Zitat

    Bevor ich da aber einige nenne würde mich mal interessieren ob die Before Watchmen Dinger was taugen? Alan Moore hat damit nämlich gar nichts zu tun und hat sich sogar sehr negativ gegenüber der Tatsache dass die überhaupt gemacht werden sollen geäußert [...] Wäre über deine Meinung dazu sehr dankbar um zu wissen ob sich ein Blick darein doch lohnen würde oder ob ich mir die, wie bisher, besser sparen sollte.

    Das wusste ich vorher ehrlich gesagt auch nicht, habe ich dann aber auf den Bändern gesehn. Ja, mit abweichenden Autoren ist es halt immer so eine Sache, vor allem wenn der Hauptautor auch noch was gagegen hat. Also Watchman an sich ist schon ein ziemlicher Klopper, damit bin ich heute angefangen (Kenne es zu meiner Schande bisher auch nur von dem Film aus 2009). Wenn Du da also die Geduld hast, solange zu warten, bis ich mit dem Hauptband durch bin, dann die Before Watchman angefangen habe und dann auch noch eine Aussage dazu treffen kann, dann werde ich es dich hier wissen lassen ;-)


    Zitat

    Und nun hier die Empfehlungen:
    Zum einen wäre da natürlich V for Vendetta. [...] es ist auch deutlich anders als die Verfilmung dazu. Beide Versionen haben mir dabei gefallen, der Comic ist aber stärker auch wenn man eben merkt dass er schon älter ist.

    Wenn da wirklich so ein Unterschied zwischen Film und Comic herrscht, könnte ich mir echt mal Gedanken darüber machen, dem eine Chance zu geben. Den Film fand' ich damals (schon lange her, dass ich den gesehen haben) ganz okay. Er ist mir aber nicht wirklich in Erinnerung geblieben (also weder positiv noch negativ) was wiederrum meist kein so gutes Zeichen ist. Aber ich habe auch gerade gelesen, dass "Alan Moore (...) sich selbst von der Verfilmung distanziert, weil es nicht nah genug an seiner Vorlage war…". Von den Zeichnungen her find' ich das noch ganz ok.


    Zitat

    Desweiteren kann man mit From Hell vom gleichen Autor auch nichts falsch machen. Extrem umfangreiches Ding dass sich mit Jack The Ripper beschäftigt und ganz toll ist.

    Okay, nehm' ich als Empfehlung einfach mal so mit. Gab 'ne Zeit, da fand' ich alles was mit dem lieben Jack zu tun hat ziemlich spannend, aber schon seit Jahren hab ich da irgendwie nicht mehr so wirklich was drüber konsumiert. Vielleicht sagt es mir ja zu.


    Zitat

    Dasselbe gilt übrigens für Swamp Thing & The League of Extraordinary Gentlemen, beide auch von Moore.

    Swamp Thing hat mich jetzt nicht wirklich "gehooked", Die Liga allerdings hört sich gut an. Ich steh sowieso auf diesen ganzen viktorianischen Stil. Habe damals schon echt Lust auf den Film gehabt und der war ja leider ein kompletter Reinfall, wie so oft bei solchen Sachen. Hab gerade mal über Amazon reingeschaut, interessanter Sitl aber auch sehr viel Text zwischendurch, oder? Also nicht, dass mich das abschreckt, lese auch so gerne Bücher ;-)


    Erinnert mich an Nowhere Men, wonach ich Samstag auf jeden Fall auch Ausschau halten werden.


    Zitat

    Weiterhin kann ich dir sehr ans Herz legen dich mal mit den Hellboy Comics von Mike Mignola zu beschäftigen. Auch viel viel besser als die Filme, um einiges gritty-er und der wohl surrealste schwarz/weiß Zeichenstil den ich je gesehen habe. Ganz toll auch die vielen anleihen/inspirationen die es aus H.P. Lovecraft zieht, könnte locker teilweise auch in dessen Universum gehören. Sehr sehr gut und zeigt wie anders man mit dem Medium umgehen kann um etwas komplett eigenes zu schaffen.

    Wow, ganz ehrlich? Hätte ich bei Hellboy jetzt so überhaupt nicht gedacht, klingt doch super! Danke für den Tipp, lander auf meiner Liste!


    (Hier möchte ich nebenbei erwähnen, dass ich froh bin, dass wir dieses Forensystem für das Hooked Forum haben. Bin gerade ausversehen, anstatt auf einem anderen Tab auf ein Lesezeichen gekommen und hatte schon Panik. Direkt auf "Zurück" und bis auf den letzten Satz war zum Glück noch alles da.. Puh.)


    Die Spin-Offs, wie Du schon meintest, dann zu seiner Zeit.


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    So, hier mal ein Strich. Danke nochmal für die ausführliche Antwort. Habe mir in der Zwischenzeit auch hier und da mal ein wenig was zusammengeschaut, in "Hack/Slash" werde ich auch mal reinschauen (wenn davon was da ist) und dann hab ich schon eine ganz nette Liste zusammen, denke ich. Und ich denke mal dass der nette Comicbuchverkäufer vor Ort ja auch noch den ein oder anderen Tipp auf Lager hat.


    In großen und ganzen kann ich deinem Schlusssatz nur unterstreichen, bin da auch eher für die etwas erwachseneren Inhalte gemacht. Schade eigentlich, dass ich erst so spät in die Comicwelt eingetaucht bin, hätte glaube ich gerade meinem Jugendlichen Ich viel Freude bereitet ^^



    So, dann wünsch ich hier allen schon mal einen netten Gratis Comic Tag und ich werde dann hier berichten.


    Gruß
    S.


    PS: Hab' nicht mehr gegengelesen, hab Hunger, muss essen!

  • So,


    nachdem ich es am Wochenende und gestern nicht mehr geschafft habe, hier nun meine Ausbeute vom Gratis-Comic-Tag letztes Wochenende. Unterwegs war ich in Düsseldorf.


    Die Gratis Comics, welche ich "abstauben" durfte, waren Velvet, Die sechste Waffe und Outcast.

    Outcast habe ich schon gelesen und es hat mir sehr gut gefallen, so dass ich da direkt mal Band 1 über Amazon nachgekauft habe, um die Geschichte weiter zu lesen.


    In Die sechste Waffe habe ich bisher nur kurz reingeschaut, Velvet kann ich (noch) nichts zu sagen.


    Aber da es in meiner Stadt keinen Comicbuchladen gibt, hab ich die Chance natürlich genutzt und direkt auch mal ein wenig eingekauft:
    - Nowhere Men wurde mir von Alwin (Rocketbeans) bei #moinmoin empfohlen, letzte Woche noch. Das Konzept und die Art des Comics haben mich direkt überzeugt, da kam ich also nicht dran vorbei.
    - Sex Criminals steht ebenfalls schon länger auf meiner Liste, genauso wie Y-The Last Man (ich glaube beide auch durch Tobias Heidemann empfohlen, wenn ich mich nicht irre).
    - Fables habe ich mir Band 5 erneut gekauft, da ich meinen irgendwie verbummelt habe und Band 6 dann direkt mit dabei.


    Ich hätte mir gerne noch Hack/Slash Band1 mitgenommen, aber meine Begleitung hat den zuerst entdeckt und davon hatten sie nur eines da ^^ Aber dafür habe ich ihr die letzte Ausgabe Sex Criminals vor der Nase weggeschnappt, das passt also :-P


    Hack/Slash habe ich nun über Amazon nachbestellt, jetzt hab ich auf jeden Fall erst mal genug Stuff :D


    Wart ihr auch unterwegs und habt euch was nettes gegönnt?


    Gruß
    S.

  • Ich lese gerade From Hell und weil ich danach mit Alan Moore weitermachen wollte, würde mich zum einen Interessieren, ob man für The Killing Joke irgendwelche bestimmten Batman-Vorkenntnisse benötigt und zum anderen, was es außer From Hell, Watchmen, V for Vendetta und eben Killing Joke noch so gibt, was man von ihm unbedingt gelesen haben sollte.

  • Ich lese gerade From Hell und weil ich danach mit Alan Moore weitermachen wollte, würde mich zum einen Interessieren, ob man für The Killing Joke irgendwelche bestimmten Batman-Vorkenntnisse benötigt

    Mal von den Grundkenntnissen abgesehen (Der Joker ist der Erzfeind von Batman, Chef vom Gotham City Police Department ist Jim Gordon, etc...) überhaupt nicht.

  • Mich würde interessieren ob jemand aus dem Forum "Preacher" gelesen hat. Ist zwar ein wenig älter aber ich bin bisher noch auf keinen Comic/Graphic Novel gestoßen, der diese Reihe an Zynismus, "Religionskritik" und Konsequenz auch nur nahe kommt. Auf jeden Fall eine absolute Leseempfehlung !

  • Bei mir hat es auch mit Asterix und Obelix, Lucky Luke, Marsupilami und Spirou und Fantasio angefangen.
    Mittlerweile bin ich aber auch ein großer Fan von den Batman comics (DC allgemein eigentlich) Bei den Batman Comics kann ich besonders Batman Dark Victory empfehlen. Da das wieder sehr zu den alten Detektiv wurzeln von Batman zurückkehrt. Was mir sehr gefällt da ich batman als liebsten als Detektiv habe und nicht in einem Kampf gegen Superman.
    Aber zurück zu Asterix und Obelix ich finde tatsächlich die alten comics a besten und musste bei den Comic "Gefahr für Gallien" fast die Augen raus operieren.
    am liebsten mag ich die alten spirou und Fantasio comics von Franquin. Oder die neueren von Tome&Janry und Munuera&Morvan finde ich Super.
    Und ich habe vor mir in Zukunft ein paar der alten Lucky Luke bände zu kaufen.

  • Aber zurück zu Asterix und Obelix ich finde tatsächlich die alten comics a besten und musste bei den Comic "Gefahr für Gallien" fast die Augen raus operieren.

    Ging mir genauso. Hast du Asterix bei den Pikten gelesen? Den fand ich wieder echt gut, das neue Team hat imo frischen Wind reingebracht, ohne die Wurzeln zu vergessen.

  • Ging mir genauso. Hast du Asterix bei den Pikten gelesen? Den fand ich wieder echt gut, das neue Team hat imo frischen Wind reingebracht, ohne die Wurzeln zu vergessen.

    Nein habe ich noch nicht gelesen aber danke das du mich darauf aufmerksam gemacht hast. Ich habe nämlich gar nicht mitbekommen das ein neues heft rausgekommen ist. Werde ich mir kaufen

  • Ich habe soeben Drifter beendet, eine Geschichte vom Autor Ivan Brandon und gezeichnet vom deutschen Nic Klein. Hab's mir auf der Comic Con mitgenommen, da mir der Klappentext zusagte und die Zeichnungen echt wunderbar aussahen und mir sehr gefallen haben:


    Puh und ich muss sagen, ich bin sehr zwiegespalten. Zum einen haben wir da die Optik.
    Das, was Nic Klein hier visuell erschaffen hat, ist absolut fantastisch. In vielen Bildern erinnert es an eine stimmige Mischung aus den alten Star Wars Filmen und Mad Max. Die Zeichnungen sind sehr detailiert, alle coloriert und oft sehr filmisch dargestellt. So gibt es z.B. zu Gunsten der Dramaturgie auch mal eine "Schwarzblende" ... oder eben einfach eine schwarze Seite.

    Zum anderen gibt es da die Geschichte.
    Und es ist weniger die Geschichte, welche mich stört, sondern die Art und Weise, wie sie erzählt wird.
    Der Comic hat eine unglaubliche Geschwindigkeit, in der die Aufnahmen fast schon wie ein Best-Of Zusammenschnitt dienen.. Oder wie wage Erinnerungen der Hauptperson; So sind viele Panels mit ekigen Klammern versehen, welche in leicht kryptischer Weise aus Protagonistensicht das Geschehen begleiten.
    Leider geht das nicht so ganz auf, zumindest für mich nicht. Es ist nicht so, dass man der Handlung nicht folgen kann, aber man hat immer das Gefühl, dass etwas ausgelassen wurde. In der einen Szene überlegt der Protagonist etwas zu tun, in der nächsten versucht er es, und in der dritten Sitzt er bereits in der Bar und bedauert sein Scheitern. Was dazwischen passiert ist, bleibt leider unerklärt. An sich hätte ich mit der Weise auch glaube ich nicht so allzu sehr das Problem, wenn es nicht Band 1 wäre. Ich hab das Gefühl, selbst nachdem ich das Band durchhabe, überhaupt keine Bindung zu IRGENDEINER Person aufgebaut zu haben. Und ebenfalls ist es den Personen so unmöglich, überhaupt eine nachvollziehbare Persönlichkeit aufzubauen oder eine Entwicklung durchzumachen...


    Fazit also ist, wenn ihr nicht bereit seit, 25€ für schöne Bilder und eine schnelle Story ohne wirklichen Charakterbezug auszugeben, lasst es :D Ich bin hin und hergerissen, ob ich der Reihe mit Band 2 noch eine Chance geben soll, da mir die Welt und der Stil der Welt (Waffen neumodert, alles andere wirkt postapokalyptisch[von einigen Ausnahmen wie schwebende Mottorräder etc mal abgesehen]) und die Zeichnungen wirklich, wirklich sehr gefallen.. Ich aber mit der Art der Erzählweise so irgendwie gar nichts anfangen kann. Vielleicht, wenn ich mal nichts zu lesen habe, aber das wird wohl so schnell nicht der Fall sein :D


    Als nächstes widme ich mich dann mal dem neuen EU-Kanon von Star Wars, angefangen mit "Imperium in Trümmern", welches direkt nach der Schlacht um Endor einsetzt. Möge der Lesespaß mit mir sein :)

  • Also ich hab mir mal den Comic Descender geholt. Hab ziemlich viel Gutes darüber gehört, auch von Brian K. Vaughan, der Saga( :thumbsup: ) macht. Ich habe bisher zwar nur den Anfang gelesen, aber wirkt schon sehr vielversprechend! Es geht scheinbar um den Roboter-Jungen Tim-21, der zunächst alleine (naja fast alleine) aufwacht und sich in einer Welt wiederfindet, in der Roboter verboten worden sind und es viele Kopfgeldjäger gibt, die auf Roboter ausgesetzt sind.
    Das ist übrigens das Cover, sieht meiner Meinung nach ziemlich cool aus :)

    "Von den Sternen kommen wir,
    zu den Sternen gehen wir.
    Das Leben ist nur eine Reise in die Fremde."


    -Walter Moers

  • Mit dem Comic habe ich auch geliebäugelt, es mir aber nicht zugelegt, weil ich nicht wusste, ob das so gelungern wird. Klingt für mich sehr na I.A. ^^ Habe aber auch leider nicht ins Buch blicken können, kannst ja mal berichten, wie Du es fandest, wenn Du durch bist :)


    Ich habe derweil Star Wars - Imperium in Trümmern gelesen.


    Puh, ich muss sagen, ich bin zwiegespalten. Also erstmal ist es ein Band aus mehreren in den US als Einzelcomics erschienenden Geschichten, die auch alle einen anderen Schauplatz haben, sich aber um die gleiche Hauptperson drehen. Leider sind diese in diesem Band nicht durch eine Trennseite oder so unterteilt, worduch der Übergang zwischen den Abenteuern teils schnell passiert, was aber an sich völlig ok ist. Habe es gerade nicht zur Hand, deswegen mal aus dem Gedächnis:
    Die Zeichnungen sind wunderschön! Super detailiert und stehen dem Cover in nichts nach. Teilweise erstrecken sich die Zeichnungen über beide Seiten und bieten einen echt gelungenen Einblick in die Situation und Stimmung. Auch kann man der Handlung immer mehr als genau folgen, ...anders als bei Drifter *hust*
    Nun, zur Geschichte selbst. Diese setzt unmittelbar am Ende von Ep 6 an, so erlebt man die Schlacht von Endor nochmal aus einer anderen Perspektive und auch der Sieg und die Siegesfeier. Doch das Imperium ist noch nicht besiegt, und so macht sich eine junge Pilotin auf, weiter in die Krieg gegen das Imperium zu ziehen. An der Seite von erst Han, dann Leia und anschließend Luke erlebt sie das ein oder andere Abenteuer. .. Ja... da haben wir wieder das Problem vom EU von Star Wars.. Denn wenn man nur die Filme nimmt und die Bezüge/Fähigkeiten, die die Charaktere in den Filmen haben, so wirken manche Dinge in dem Comic äußerst unlogisch oder zumindest seltsam. Aus Spoilergründen (sowohl zu Ep7 als auch zum Comic) möche ich hier nicht weiter ins Detail gehen.


    Als Fazit bleibt mir nur zu sagen, für Star Wars Fans ein Muss, alle anderen lesen probe... Ne Quatsch! :D:D
    Also, wer Star Wars mag und ein wenig mehr über die Zeit zwischen 6 und 7 erfahren möchte, wird mit diesem Comic definitiv keinen Fehlkauf tätigen. Allerdings sollte man bereit sein, dem Comic ein paar kleinere "Fehler" (wenn man diese denn als solche bezeichnen möchte) zu verziehen. Auch der Umfang ist für immerhin 15€ nicht der Wahnsinn, weiß aber durchaus zu unterhalten und gerade die Zeichnungen sorgen dafür, dass das Erlebnis nicht ganz so kurzweilig bleibt.

  • Ich hab jetzt endlich den neuesten Asterix gelesen und muss sagen, dass er mich tatsächlich enttäuscht hat. Ich mochte den ersten Conrad/Ferri-Band sehr und hab scheinbar von diesem einfach zu viel erwartet.
    Er suhlt sich geradezu in Wikileaks-Anspielungen, womit ich kein Problem habe, abseits davon fehlt mir jedoch ein wenig der "reguläre" Witz. Jedes Mal, wenn Polemix im Dorf wild mit seiner Schriftrolle rumfuchtelt, stell ich mir vor, wie er ignoriert wird, weil die schriftliche Geschichtsschreibung für die Gallier ja angeblich nicht wichtig ist, aber sowas passiert einfach nicht.
    Insgesamt also zwar kein schlechter, aber zumindest ein mittelmäßiger Asterix, auch wenn mich ein kleiner Twist nach dem Ende doch noch etwas milde stimmen konnte.



    Außerdem habe ich mit der zweiten Comic-Trilogie zu Avatar, "The Search", angefangen. Dazu will ich gar nicht viel sagen, wer Avatar kennt, wird bei dem Titel auf den ungefähren Plot kommen. Die Geschichte schließt direkt an "The Promise", die erste Trilogie, an. Ich möchte aber eine fette Empfehlung an jeden Fan von Avatar (und Korra) richten, die ich wohl noch ein paar Mal wiederholen werde, es kommen ja noch einige Bände. ^^

  • Angefangen habe ich damals wie viele andere hier auch mit den belgo-französichen Asterix& Obelix, Lucky Luke und Spirou& Fantasio. Lucky Luke war und ist dabei immer meine Lieblingsserie, das Westernsetting ist eben genau mein Ding. Aber auch von Asterix& Obelix besitze ich fast alle Bänder. Die neuen Gallien in Gefahr und bei den Pikten noch nicht, werde ich mir aber vielleicht trotz den eher schlechten Bewertungen mal für wenig Geld zulegen. Und wenn ich so darüber nachdenke war Spirou& Fantasio auch schon verdammt gut.
    LTBs und Micky Maus hab ich früher auch ohne Ende gelesen. Ich habe mir sogar vor einem Jahr eine der neueren LTB-Reihen für ein paar Euro bei Ebay ersteigert, aber die Comics haben mir überhaupt nicht mehr gefallen. ich weiß nicht ob es einfach daran liegt, dass ich aus dem LTB-Alter rausgewachsen bin oder ob die Fantasie und Qualität so abgenommen hat. Bei der neuen Reihe gab es zum Beispiel keine richtigen Abenteuer-Fantasy Storys mehr, die mich als Kind immer am meisten begeistert haben, stattdessen spielen fast alle Storys in der Jetzt-Zeit und drehen sich um alltäglich Dinge. Naja genug Kritik zu LTBs :P. Carl Barks Comics habe ich übrigens auch gelesen, es gibt glaube ich einen Sammelband, indem die ganze Vorgeschichte von Dagobert Duck am Klondike erzählt wird. Von Barks mein absoluter Lieblingscomic.
    An USComics habe ich bisher nur Watchmen, Kick-Ass 1-3+ Hit-Girl, wenige Batmancomics(z.B. Joker) und den ersten Compendium Band von The Walking Dead gelesen. Bei TWD fand ich den ersten Sammelband besser als die TV Serie und Band 2+3 stehen auch auf meiner Liste. Genauso wie die Saga-Reihe, Preacher und Sandman, alles Comics die Tobi Heidemann mal erwähnt hatte.




    Als Fazit bleibt mir nur zu sagen, für Star Wars Fans ein Muss, alle anderen lesen probe... Ne Quatsch! :D Also, wer Star Wars mag und ein wenig mehr über die Zeit zwischen 6 und 7 erfahren möchte, wird mit diesem Comic definitiv keinen Fehlkauf tätigen. Allerdings sollte man bereit sein, dem Comic ein paar kleinere "Fehler" (wenn man diese denn als solche bezeichnen möchte) zu verziehen. Auch der Umfang ist für immerhin 15€ nicht der Wahnsinn, weiß aber durchaus zu unterhalten und gerade die Zeichnungen sorgen dafür, dass das Erlebnis nicht ganz so kurzweilig bleibt.


    Den Comic hab ich mir auch direkt nach dem Film geholt :D. War allerdings leicht enttäuscht von der Story, die leider nicht allzuviel hergibt. Aber du hast Recht rein visuell wirklich sehr schön. Insgesamt kam mir der Comic auch sehr kurz vor.


    Was SW Comics angeht kann ich nur die Sammelbände Crimson Empire empfehlen, die auch nach Teil VI handeln und deshalb im Moment sehr gut passen sollten. Meiner Meinung nach neben der Thrawn-Reihe(hab ich nur als Hörspiel gehört, das ist aber echt gut!) eine der besten SW Storys. Dort geht es um einen Imperialen Gardisten( die roten Leibwächter Palpatines), der nach dem Tod des imperators zwischen den Fronten steht.


    Was Graphic Novels angeht, fällt mir spontant noch Maus ein. Ist zwar ein eher ernstes und trauriges Thema(NS-Zeit), aber ich wurde emotional sehr berührt. Von mir eine absolute Empfehlung.

  • Ich lese durchaus hin und wieder ein paar Comics.
    Letztes was ich gelesen habe war die Comicversion von The dream quest for unknow Kadath. Durch aus gelungen. Generell würde ich mal jeden Comicleser der sich für Horror interessiert die Lovecraft Adaptionen von Selfmadehero ans Herz legen . Besonders "At the mountains of madness" und die Wiedererzählungen ausgewählter Kurzgeschichten sind famos.


    Früher habe ich immens viele Star wars und Indiana Jones Comics gelesen. Immer von Omnibus neuveröffentlicht. Besonders die Indiana Jones waren extremst campy aber auch ordentlich witzig.