Buchempfehlungen/Lieblingsbücher

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  • Ich finde Ready Player One sehr sehr toll.
    Es ist ein Roman in dem aus einem sehr fortgeschrittenen VR MMO eine zweite Welt bzw. ein zweites Leben wurde. Der Gründer der Firma hinter dem Spiel stirbt und hinterlässt ein Rätsel. Wer auch immer dieses löst wird Besitzer der Firma und damit eben auch sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr [...] sehr reich und mächtig. Und der Protagonist arbeitet selbstverständlich an diesem Rätsel.
    Ich mochte den Roman, vor allem weil er Videospiele und Popkultur Referenzen sehr gut einbindet (und weil es der einzige Roman ist, den ich jemals gelesen habe).

  • Lovecraft würde ich auch nochmal gerne empfehlen. Der Schreibstil wird vielleicht einige Leser abschrecken (Lovecraft erstickt gerne seine eigenen Geschichten in Übertreibungen) aber dahinter befinden sich einige wirklich tolle Geschichten. Die Farbe aus dem All, Die Berge des Wahsinns, Schatten über Innsmouth, Reanimator und Die Stadt ohne Namen sind wohl die besten Geschichten von ihm.


    Wenn man Lovecraft mag sollte man auch unbedingt Der König in Gelb von Robert W. Chambers lesen. Das ist eine Kurzgeschichtensammelung, die sich um das Theaterstück Der König in Gelb dreht, was auch selbst ein überirdisches Wesen ist. Zwar werden die Kurzgeschichten immer schlechter, je weiter man liest, aber besonders die ersten Zwei sind Meisterwerke.


    Das letzte Gefecht von Stephen King ist auch toll und bittet eine Geschichte um den Kampf zwischen zwei Siedlungen. Das Ganze strotzt nur so von religiösen Anspielungen, war vielleicht einigen Leute nicht so gefallen wird, hier hilft es aber das Gefühl zu verstärken, dass man einen epischen Kampf zwischen Gut und böse liest.

  • Ich finde Ready Player One sehr sehr toll.
    [...] (und weil es der einzige Roman ist, den ich jemals gelesen habe).

    *hust* Ähm, ja.


    Ich bin mit Ready Player One leider gar nicht warm geworden und habe mich irgendwann regelrecht durchgequält, weil der Autor meiner Meinung nach überhaupt nicht schreiben kann. Aber wenn du damit was anfangen konntest, freut es mich. Hast dadurch wenigstens keinen Fehlkauf getätigt.


    @topic


    Der Ruf des Kuckucks / Der Seidenspinner von Robert Galbraith aka. J.K. Rowling


    Den dritten Band gibt es auch schon, aber der steht bei mir noch ungelesen im Regal. Die ersten beiden Bücher sind klassische englische Krimis, die mit einer dichten Atmosphäre und ausgefeilten Charakteren punkten können. Rowlings Schreibstil ist stets qualitativ hochwertig und die Handlung weiß ebenfalls zu unterhalten. Lediglich die Dialoge sind stellenweise zu langatmig und das Pacing nicht immer überzeugend. Ansonsten sind es aber absolut ordentliche englische Krimis, die es nicht nötig haben, auf Klischees à la gruseliges Cover oder blutiger Buchtitel zurückzugreifen. Kann ich also durchaus empfehlen!

  • @Sato
    Ich würde noch Erebos und Saekulum von Ursula Poznanski empfehlen. Thematisch ist es eher in der Thriller-Richtung anzusiedeln, wobei sie ganz interssante Umfelder nutzt (MMORPG, LARP) und ich das Gefühl habe, dass sie sich ganz gut vorher mit denen auseinander gesetzt hat.


    Terry Pratchet schrieb ( :( ) sehr gute satirische Fantasybücher und hat eine riesige (Scheiben)welt aufgebaut. Ich würde empfehlen chronologisch mit seinem ersten Scheibenweltroman "Die Farben der Magie" zu beginnen. Die Bücher sind auch im allgemeinen nicht unglaublich dick.


    Sehr gute Low-Fantasybücher, die ich als Mischung aus "Game of Thrones" und "Herr der Ringe" beschreiben würde ist die Klingentrilogie von Joe Abercrombie. (Kriegsklingen, Feuerklingen, Königsklingen) Die Reihe ist allerdings ein echter Epos mit jeweils um die 800 Seiten, aber es lohnt sich.

  • Lovecraft würde ich auch nochmal gerne empfehlen. Der Schreibstil wird vielleicht einige Leser abschrecken (Lovecraft erstickt gerne seine eigenen Geschichten in Übertreibungen) aber dahinter befinden sich einige wirklich tolle Geschichten. Die Farbe aus dem All, Die Berge des Wahsinns, Schatten über Innsmouth, Reanimator und Die Stadt ohne Namen sind wohl die besten Geschichten von ihm.


    Zyklopisch!


    Die Berge des Wahnsinns ist meine absolute Lieblingsgeschichte von ihm.

  • @Sato: Sorry, late to the party, aber lies Bücher von Terry Pratchett. Die Scheibenwelt, in der seine Romane spielen, ist eine Fantasywelt mit allem, was man sich dazu vorstellt, die allein schon wegen der Welt und der Geschichten lesenswert sind. Das besondere daran ist aber, dass es eigentlich mehr eine Fantasy-Parodie ist. Terry Pratchett schreibt unglaublich lustig und mit viel Wortwitz etc.
    Für den Anfang könntest du mit Equal Rites oder The Colour of Magic ganz gut fahren

  • Danke an alle eure Empfehlungen :) Ich werde mir demnächst wenn ich wieder Geld habe 1-2 Bücher holen. Welche Bücher kann ich noch nicht genau sagen, aber jetzt hab ich ja ne ganze Menge als Auswahl :)

  • LOTR Project


    Jetzt kann niemand mehr sagen, dass Tolkiens Werk unzugänglich sei. Diese Seite bietet Karten zu den Werken Tolkiens, die mit Information richtig prall gefüllt ist. Außerdem gibt es Timelines, die die Ereignisse in Mittelerde wunderbar zusammenfassen. Statistiken bringen einem die Welt noch einmal von einer anderen Ansichtweise näher.
    Für einen Tolkien-Fan wie mich gibt es nichts Schöneres, als diese Seite zu durchforsten. Immer wieder entdeckt man Kleinigkeiten, die einen schmunzeln lassen, erstauen, verblüffen. Was das für eine Arbeit gewesen sein muss, will ich mir gr nicht erst vorstellen.
    Die Seite ist eine Empfehlung für Fans, aber auch für Neueinsteiger. Sie lässt einen erahnen, was Tolkien für ein Genie gewesen sein muss, um solche Massen an Details zu erfinden. Die Betreiber der Seite müssen aber auch Genies sein, wenn sie Tolkiens Werk so perfekt analysieren können.


  • LOTR Project


    Jetzt kann niemand mehr sagen, dass Tolkiens Werk unzugänglich sei. Diese Seite bietet Karten zu den Werken Tolkiens, die mit Information richtig prall gefüllt ist. Außerdem gibt es Timelines, die die Ereignisse in Mittelerde wunderbar zusammenfassen. Statistiken bringen einem die Welt noch einmal von einer anderen Ansichtweise näher.
    Für einen Tolkien-Fan wie mich gibt es nichts Schöneres, als diese Seite zu durchforsten. Immer wieder entdeckt man Kleinigkeiten, die einen schmunzeln lassen, erstauen, verblüffen. Was das für eine Arbeit gewesen sein muss, will ich mir gr nicht erst vorstellen.
    Die Seite ist eine Empfehlung für Fans, aber auch für Neueinsteiger. Sie lässt einen erahnen, was Tolkien für ein Genie gewesen sein muss, um solche Massen an Details zu erfinden. Die Betreiber der Seite müssen aber auch Genies sein, wenn sie Tolkiens Werk so perfekt analysieren können.



    Oh shit. Da muss man vor Tolkien echt den Hut ziehen, was er da so alles erdacht hat, ich hoffe, ich komm da auch mal hin.

  • Das Paket - Sebastian Fitzek
    Würde ich momentan (auch, wenn es schon einige Monate alt ist) jedem der Thriller mag ans Herz legen. Ich selbst hatte momentan eigentlich eine Lese-Pause, nachdem ich aber zu Weihnachten dieses Buch geschenkt bekommen hatte, habe ich es auch endlich gelesen - und innerhalb von drei Tagen beendet. So wie mich dieses Buch gefesselt hat, wurde ich schon lange nicht mehr gefesselt.
    Am Anfang hat mir das Buch zwar noch einen Ticken besser gefallen, als im letzten Drittel, weil es da mehr Psychopassagen hatte, wo man durchaus am Verstand der Protagonistin zweifeln konnte. Aber dennoch habe ich eine Seite nach der anderen verschlungen und möchte JEDEM dieses Buch empfehlen.
    Es gab einige Leute, die meinten, dass das eher ein schwacher Fitzek war, für mich jedoch, war dieses Buch wirklich eine Überraschung. Lest es!

  • Ich habe nach mehreren Jahren Abstinenz wieder angefangen Bücher zu lesen und bin, aufgrund einer Buchausstellung, auf einen tollen Jugendkrimi aufmerksam geworden:
    Schnick, Schnack, Tod - Mel Wallis de Vries
    In dem Buch geht es um eine Klassenfahrt, wo das beliebteste Mädchen der Klasse in der ersten Nacht umgebracht wird. Stellt sich heraus das viele sie gar nicht so gerne mochten. So erzählt das Buch aus Perspektiven vieler Leute( Klassenkameraden, Lehrer), dass jeder ein potenzielles Mordmotiv hat. Und das ist auch mit einer der größten Stärken des Buches: Das den meisten Charakteren ein plausibles Motiv gegeben wird. Ebenfalls stark sind die Persönlichkeiten. Jeder Charakter ist glaubwürdig geschrieben, jeder kennt den Assi und sein Kumpel oder die genervte Bio-Lehrerin. Die Dialoge könnten auch 1:1 einfach aus dem normalen Schulalltag genommen werden, auch wenn es manchmal etwas übertrieben wirkt.
    Wegen seinen Charakteren und den damit verknüpften Blickpunkten, sowie einer super Auflösung( alle Fragen werden am Ende geklärt) würde ich das Buch jedem der auf Krimis steht entfehlen