News und Gerüchteküche

  • ich muss sagen dass mich Tlou2 doch wieder sehr kalt lässt. So ein Non-Gameplay-Trailer ist sowieso selten was gutes und irgendwie stelle ich immer mehr fest dass ich diese Tortureporn sachen einfach nicht mag.

    Mich hat es regelrecht abgestoßen. Wenn ich nichts von tlou wüsste, würde ich jetzt denken es wäre ein stumpfes Spiel in dem man möglichst brutal Menschen foltert und tötet und versucht selbst nicht gefoltert und getötet zu werden.


    Denn mehr hat man ja nicht davon gesehn.

  • ich muss sagen dass mich Tlou2 doch wieder sehr kalt lässt. So ein Non-Gameplay-Trailer ist sowieso selten was gutes und irgendwie stelle ich immer mehr fest dass ich diese Tortureporn sachen einfach nicht mag.

    Mich hat es regelrecht abgestoßen. Wenn ich nichts von tlou wüsste, würde ich jetzt denken es wäre ein stumpfes Spiel in dem man möglichst brutal Menschen foltert und tötet und versucht selbst nicht gefoltert und getötet zu werden.
    Denn mehr hat man ja nicht davon gesehn.

    Die Entwickler scheinen einfach die wahre Stärke von Last of us erkannt zu haben. Ich weiß noch, wie ich mich im ersten Teil durch diese drögen Characktermomente zu quälen, um endlich zu einer Kampf oder noch besser Foltersequenz zu kommen. Das sind auch die Momente, die einem in Erinnerung bleiben, nicht die ruhigen, menschlichen Momente.
    Am Gewaltgrad merkt man ja auch, wie erwachsen das Spiel ist. hkdFacepalm

  • Und trotzdem werden Sony und Naughty Dog leider so ziemlich überall dafür gefeiert. Gerade die oft vertretenen Kommentare wie "Take my money, Naughty Dog!" und "Game of the Gen!!!111" zeigen eindeutig, dass Sony und Naughty Dog sich mittlerweile alles erlauben können, wenn der Name "The Last of Us" fällt. Der Hype ist immens und scheinbar will man nun mit plakativer und nichtssagender Gewaltdarstellung zeigen, was für dicke Eier man hat. Ist halt ein echt krasses Spiel für die ganz krassen Typen.


    Gerade von Naughty Dog wäre ich extremst enttäuscht, wenn dies die einzige Masche ist, mit der man das Spiel vermarkten will. Hoffentlich findet man in den nächsten Trailern zurück zu alter Stärke und verzichtet auf diese peinlichen Darstellungen.

  • Ich verstehe gerade nicht, warum der Trailer hier von allen auf seine Gewaltdarstellung reduziert wird und Dinge wie Inszensierung oder Technik plötzlich beinahe egal zu sein scheinen. Begriffe wie "peinlich" oder Äußerungen, dass die Entwickler "dicke Eier" zeigen wollen, finde ich für den Trailer daher ziemlich unangebracht:


    Erst einmal ist das ganze sowieso eine Frage des Spielkontextes, wie oft und in welcher Intensität solche Szenen auftauchen sollten. Denn immerhin geht es hier noch immer um ein Endzeit-/Zombiespiel. Da finde ich es eigentlich ganz erfrischend, wenn diese Art von Gewaltdarstellung mal nicht nur in einer überzeichneten, sondern einer realistischen und interessant inszenierten Version auftaucht (Natürlich nur als begleitendes Stilelement und nicht als alleiniger Spielträger). Hier im Forum hat sich bisher meines Wissens nach auch noch niemand an den Folterszenen aus MGS V (Quiet und Hueys Bein) gestört, die ich persönlich nicht als weniger "heftig" einschätze, die aber im Kontext bestimmt eben auch nicht zwingend nötig gewesen wären. Gleiches gilt für die Folterszene in GTA V.


    Außerdem kann man ja schon anhand des ursprünglichen Reveal-Trailers abschätzen, dass sich das Spiel nicht nur auf solche explizite Gewalt fokussieren wird.


    Ich hätte ja auch lieber gesehen, dass Naughty Dog an einer neuen Marke arbeitet und Tlou mit seinem grandiosen Ende einfach für sich stehen könnte. Wenn Sie es aber für den zweiten Teil schaffen, die Kontraste aus den beiden bisherigen Trailern in einem Spiel zusammenzufassen, bin ich dabei. Und ja: Bei ND bin ich da auch optimistischer, als bei den meisten anderen Entwicklern.

  • Ganz einfach: weil der Trailer bis auf die Gewaltdarstellung kaum etwas zu bieten hat. Am Strick aufhängen, mit dem Hammer einen Arm zertrümmern (übrigens mit extra überspitzten Knochenbrech-Geräuschen), Pfeile durch den Kopf, Axt ins Gesicht gerammt. Habe ich etwas vergessen? Ach ja, bisschen Atmo-Regenprasseln.


    Tut mir leid, aber ich bezeichne das als peinlich, weil es so unfassbar plakativ wirkt. Genau so plakativ wie irgendwelche unnötig blutigen Gewaltdarstellungen in Game of Thrones oder - um im Kontext der Videospiele zu bleiben - wie bei God of War III, wo Köpfe und Augen in Nahaufnahme herausgerissen wurden. Letzteres will auch nicht mehr sein. Von The Last of Us und Naughty Dog erwarte ich jedoch wesentlich mehr Finesse.


    Und wie @InFlame und @Zetdeef bereits richtig anmerkten: dieser Trailer ist nichtssagend und repräsentiert nicht die Stärken eines The Last of Us. Da mag die Technik noch so gut sein. Inszenatorisch fand ich das Ganze wenig beeindruckend.

  • Erst einmal ist das ganze sowieso eine Frage des Spielkontextes, wie oft und in welcher Intensität solche Szenen auftauchen sollten.

    Der Kontext ist aber aus einem Trailer nicht ersichtlich. Gewalt gehört in TLOS und ist ein legitimes künstlerisches Stilmittel, aber nicht, wenn es niedere Beweggründe des Publikums ansprechen soll.
    Die Kritik richtet sich daran, dass damit unbedingt Werbung für ein Computerspiel gemacht werden muss, was viel mehr zu bieten hat als blinde Gewalt und Splatter. Das ist einfach nur Effekthascherei und zeigt, dass Menschen in den Marketing- und PR-Abteilungen immer noch glauben, dass sie Spiele vorwiegend für junge, weiße Männer machen und diese halt Mord und Totschlag brauchen, damit sie ein Spiel interessant finden.

  • Also ich hab an dem Trailer auch nichts auszusetzen und verstehe die Aufregung nicht. Die Gewalt wird hier in meinen Augen nicht als reines plakatives Werbemittel genutzt, sondern zeichnet ein Bild von der Welt, die sich nach der Katastrophe gebildet hat - schließlich wird einige Zeit vergangen sein und bestimmte Machtstrukturen werden sich unter den Menschen herauskristallisiert haben. Wie diese ent- und bestehen und wodurch diese Menschen bewegt werden, zeigt dieser Trailer meiner Meinung nach mehr als gekonnt. Eine sektenartige und unmenschliche Fraktion einzuführen, ohne diese ekelerregend und brutal darzustellen, wäre in meinen Augen das viel größere Problem. Der Trailer strotzt ja auch nicht vor "Oh geil, schau dir an, wie der Protagonist Menschen das Gehirn wegbläst", sondern zeigt, dass in dieser Welt manche Charaktere ein solches Verhältnis zu ihren Mitmenschen haben; mal ganz davon abgesehen, dass das Ding super inszeniert ist und mehrere neue Charaktere, ja sogar Charaktergruppen einführt, ohne sie durch lange Erklärungen oder Voice-Overs zu entmystifizieren.
    Gewalt darf immer kritisiert werden, aber bei Naughty Dog bin ich dann doch ganz schnell bei @hadeshund - ich traue ihnen zu, zu wissen, was sie da tun. Diesen Eindruck erweckt der erste Trailer und das erste Spiel als Ganzes.

  • Der Kontext ist aber aus einem Trailer nicht ersichtlich. Gewalt gehört in TLOS und ist ein legitimes künstlerisches Stilmittel, aber nicht, wenn es niedere Beweggründe des Publikums ansprechen soll. Die Kritik richtet sich daran, dass damit unbedingt Werbung für ein Computerspiel gemacht werden muss, was viel mehr zu bieten hat als blinde Gewalt und Splatter. Das ist einfach nur Effekthascherei und zeigt, dass Menschen in den Marketing- und PR-Abteilungen immer noch glauben, dass sie Spiele vorwiegend für junge, weiße Männer machen und diese halt Mord und Totschlag brauchen, damit sie ein Spiel interessant finden.

    Bei guten Trailern sollte der Kontext ja auch nicht ersichtlich sein. Es ist ja gerade der Punkt, dass etwas Spannendes gezeigt wird und ich mich als Zuschauer fragen soll, in welchem Kontext das geschieht. Bei mir hat es funktioniert, bei dir und einigen anderen nicht, ist ja in Ordnung. Dieser Trailer hat den Aspekt der Gewalt herausgestellt und ihren Stellenwert in dem Szenario betont, was in meinen Augen völlig legitim ist, während sich der erste den Charakteren gewidmet hat.


    Ich verstehe, was du generell mit "Spiele vorwiegend für junge, weiße Männer ... und diese halt Mord und Totschlag brauchen" meinst, auch wenn ich die Formulierung zugegebenermaßen ziemlich platt finde. Aber wenn man die ruhige, schnittlose Inszenierung des Trailers mit denen der großen "Mord und Totschlag"-Marken, wie Battlefield, CoD oder Destiny vergleicht, stellt man meiner Meinung nach ziemlich schnell fest, dass hier ziemlich wenig "Effekthascherei" am Werk ist. Der Trailer ist ziemlich roh, vielleicht nicht jedermanns Sache und fällt bestimmt nicht in die Kategorie der typischen "sicheren" Videospieltrailer, die nur darauf aus sind ein möglichst großes Publikum anzusprechen.


    Das Marketing für das Spiel wird gewiss irgendwann weitergehen und dann werden wir auch sehen, wie ND das Thema weiter handhabt. Ich denke, man wird sich den Stärken des ersten Teils durchaus bewusst sein und auch in Zukunft mehr als den Gewaltaspekt beackern.

  • Der Kontext ist aber aus einem Trailer nicht ersichtlich. Gewalt gehört in TLOS und ist ein legitimes künstlerisches Stilmittel, aber nicht, wenn es niedere Beweggründe des Publikums ansprechen soll. Die Kritik richtet sich daran, dass damit unbedingt Werbung für ein Computerspiel gemacht werden muss, was viel mehr zu bieten hat als blinde Gewalt und Splatter. Das ist einfach nur Effekthascherei und zeigt, dass Menschen in den Marketing- und PR-Abteilungen immer noch glauben, dass sie Spiele vorwiegend für junge, weiße Männer machen und diese halt Mord und Totschlag brauchen, damit sie ein Spiel interessant finden.

    Bei guten Trailern sollte der Kontext ja auch nicht ersichtlich sein. Es ist ja gerade der Punkt, dass etwas Spannendes gezeigt wird und ich mich als Zuschauer fragen soll, in welchem Kontext das geschieht. Bei mir hat es funktioniert, bei dir und einigen anderen nicht, ist ja in Ordnung. Dieser Trailer hat den Aspekt der Gewalt herausgestellt und ihren Stellenwert in dem Szenario betont, was in meinen Augen völlig legitim ist, während sich der erste den Charakteren gewidmet hat.
    Ich verstehe, was du generell mit "Spiele vorwiegend für junge, weiße Männer ... und diese halt Mord und Totschlag brauchen" meinst, auch wenn ich die Formulierung zugegebenermaßen ziemlich platt finde. Aber wenn man die ruhige, schnittlose Inszenierung des Trailers mit denen der großen "Mord und Totschlag"-Marken, wie Battlefield, CoD oder Destiny vergleicht, stellt man meiner Meinung nach ziemlich schnell fest, dass hier ziemlich wenig "Effekthascherei" am Werk ist. Der Trailer ist ziemlich roh, vielleicht nicht jedermanns Sache und fällt bestimmt nicht in die Kategorie der typischen "sicheren" Videospieltrailer, die nur darauf aus sind ein möglichst großes Publikum anzusprechen.


    Das Marketing für das Spiel wird gewiss irgendwann weitergehen und dann werden wir auch sehen, wie ND das Thema weiter handhabt. Ich denke, man wird sich den Stärken des ersten Teils durchaus bewusst sein und auch in Zukunft mehr als den Gewaltaspekt beackern.

    Bei einen Story lastigen Spiel sollte man in seinen Trailer schon etwas Story zeigen und gerade der Kontext ist wichtig, denn der erste Teil von the Last of Us nutze Gewalt immer in einen bestimmten Kontext. Wenn ich sehe, wie Leute gemeuchelt werde, dann denke ich nicht über den Kontext nach, sondern darüber wieso man Gewalt als einzigstes Verkaufsargument nutzt. Wenn ich über den Kontext bei Gewalt nachdenken soll, muss ich einen ganz klaren innerlichen Konflikt sehen und ein Trailer kann dies nur schwer vermitteln.


    Meiner Meinung nach ist es traurig und auch entwertend, wenn man bei einen Story basierten Spiel nur die Gewalt zeigt, um das Publikum zu begeistern. Mir zeigt es, dass sie nicht verstehen, wieso das Spiel gespielt wird und wieso es so beliebt ist. Dass gleichermaßen auch jedes mal gejubelt wird, wenn Gewalt gezeigt wird, so wie damals bei Doom, dann frage ich mich was bei uns Spielern schief gelaufen ist.


    So gut die Story von the Last of Us war, noch mal das Gleiche können sie nicht machen. Wenn sie wieder Gewalt zur Vermittlung von Emotionen und als Teil der Charakterisierung nutzen, wäre das schade. Es ist zwar eine Grausame Welt in dem Spiel, aber nicht hinter jeder Ecke finden sich Vergewaltiger und Kannibalen, genauso ist auch in so einer Welt nicht jeden Tag alles wie in ein Shakesspear Stück. Darum hoffe ich, dass Gewalt nicht das einzige Mittel für das Storytelling ist.

  • Also ich hab an dem Trailer auch nichts auszusetzen und verstehe die Aufregung nicht. Die Gewalt wird hier in meinen Augen nicht als reines plakatives Werbemittel genutzt, sondern zeichnet ein Bild von der Welt, die sich nach der Katastrophe gebildet hat - schließlich wird einige Zeit vergangen sein und bestimmte Machtstrukturen werden sich unter den Menschen herauskristallisiert haben. Wie diese ent- und bestehen und wodurch diese Menschen bewegt werden, zeigt dieser Trailer meiner Meinung nach mehr als gekonnt. Eine sektenartige und unmenschliche Fraktion einzuführen, ohne diese ekelerregend und brutal darzustellen, wäre in meinen Augen das viel größere Problem. Der Trailer strotzt ja auch nicht vor "Oh geil, schau dir an, wie der Protagonist Menschen das Gehirn wegbläst", sondern zeigt, dass in dieser Welt manche Charaktere ein solches Verhältnis zu ihren Mitmenschen haben; mal ganz davon abgesehen, dass das Ding super inszeniert ist und mehrere neue Charaktere, ja sogar Charaktergruppen einführt, ohne sie durch lange Erklärungen oder Voice-Overs zu entmystifizieren.
    Gewalt darf immer kritisiert werden, aber bei Naughty Dog bin ich dann doch ganz schnell bei @hadeshund - ich traue ihnen zu, zu wissen, was sie da tun. Diesen Eindruck erweckt der erste Trailer und das erste Spiel als Ganzes.

    Gegen Gewalt in Videospielen, Serien und Filme habe ich auch gar nichts, solange sie einen narrativen Zweck hat.
    Nur welchem Zweck hat denn die Gewalt des Trailers?


    Wir wissen, dass die Welt von Last of us sehr rau und brutal ist. Ein Bösewicht wird auch nicht etabliert, da die gute Frau, die die Befehle gibt, im Trailer den Schädel eingeschlagen bekommt.
    Und eine ganze Fraktion aufgrund der Handlungen dreier Mitglieder als unmenschlich etablieren zu wollen finde ich auch etwas dünn, zumal wir nicht einmal wissen, welcher Fraktion die überhaupt angehören.


    Ein weiteres Problem dieses Trailers ist für mich die Abwesenheit von Charakteren, die wir kennen (zumindest habe ich niemanden wiedererkannt) das waren einfach nur ein paar NPCs, die sich massakriert haben...öde, wo bleibt die Spannung und die emotionale Investition?


    Selbstverständlich traue ich Naughty Dog auch zu, das sie wissen was sie tun. Nur der Trailer ist ziemlich öde und gleichzeitig abstoßend.
    Vielleicht ist der Trailer auch nur deswegen so auf die Gewalt fokussiert, damit die Leute drüber reden...und siehe da, es funktioniert :D

  • Das ist immer wieder peinlich. Ich frage mich, was Leute denken, die nichts mit Computerspielen zu tun haben, wenn es viele Gamer schon selbst blöd finden...

    Ich weiß zwar nicht wie in eurem Umfeld Doom aufgenommen wurde, aber bei mir hat sich bei Doom niemand über die Gewalt aufgeregt. Im Gegenteil ich mochte Dooms Trailer genau dafür, denn es zeigt genau was das Spiel sein/ erreichen will, nämlich ein schnelles Spiel zu sein in dem man Dämonen ermordet. Und dabei zeigt es die Gewalt aber auch genauso roh wie sie im Spiel danach vorkommt.


    Das Problem ist nicht die Gewalt, sondern die Repräsentation des Produktes. Doom will nichts anderes sein, als das was seine Trailer dir zeigen, offensichtlich ganz im Gegensatz zu TloU, wobei ich weder den 1. Teil gespielt habe, noch man natürlich weiß, ob es nicht doch eher den Ton des neuen Teils trifft, weil er eben auf mehr Gewalt setzt.


    Mich nervt es ehrlich gesagt nur, wenn Gewalt oder andere Mittel in Trailern genutzt werden, um eine Stimmung/ ein Bild zu erzeugen, was das spiel nicht im Geringsten darstellt. Schönes Beispiel auch Battlefield 1, wo in Storytrailern immer so getan wurde, als ob man sich extra viel Zeit nimmt, um den Krieg auch korrekt darzustellen, um ihn gerecht zu werden. Im Spiel war dann, bis auf die erste Mission, nichts mehr davon zu sehen und Sorry du kannst nicht in deiner ersten Mission einen auf theatralisch machen und die verlorenen Leben bejammern, wenn ich eine Mission später in eine Metall-Power-Suit dutzende Leute niedermähe.


    Oder als tl:dr. Fangt an die Trailer so zu bauen, dass sie wirklich das Wesen des Spieles wiederspiegeln und nicht das irgendwelcher Analysegruppen/Marktforschungen.

  • Ich habe Doom geliebt und halte es für den besten Shooter seit Half-Life 2. Kein Witz. Desweiteren bin ich der festen Überzeugung, dass die Gewalt ganz fest zur DNA von Doom gehört und es ohne den Gore und Splatter ein schlechteres Spiel wäre.


    Trotzdem kann ich der Meinung sein, dass es peinlich ist, wenn Erwachsene wie Tiere gröhlen, wenn auf der Leimwand Wesen mir der Kettensäge zerlegt weden.


    Und das gesamte Marketing eines Spiels auf die Gewalt zu münzen, auch wenn die Gewalt zum Spiel gehört, ist einfach billig und faul.

  • In Doom gab es durchaus eine Story. Man kann ja auch das Leveldesign , das Skillsystem, die Technik etc.. thematisieren. Dass die Kills und das Gemetzel DER Bestandteil des Spiels sind, gehört natürlich auch zur Wahrheit und da ist es auch legitim das zu zeigen.


    Aber im Marketing zum Spiel ging es NUR um "Schaut her wie brural wir sind" und der erste Trailer bestand aus einem Killstreak-Blutbad der brutalsten Sorte. Man hat ja nicht nur Kills gezeigt, sondern Kettensägen-Splatter.


    Mich hat übrigens auch weniger der Trailer gestört, als diese jubelnden Höhlenmenschen.
    Ich hab da immer im Hintergrund, wie das wohl auf Außenstehende wirkt...