"Game of Thrones" - Staffel 7

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  • "Erwartet mein Kommen , beim ersten Licht des fünften Tages. Bei Sonnenaufgang, schaut nach Osten!"


    Littlefinger that smirking little Bitch! :D


    Was eine Folge. Ich bin immer noch überwältigt. Klar von der Story her war das ganze relativ banal aber die Bilder waren dafür umso unglaublicher. Das hier war einfach die beste Stunde Unterhaltung die ich je genossen habe. Die Serie war ja schon vorher dafür bekannt die Brutalität und "Dreckigkeit" der Kämpfe halbwegs akkurat darzustellen aber das hier hebt das ganze in neue Dimensionen. Die einzigen Male wo ich ähnliches gesehen habe müssen in Spartacus gewesen sein. Als Daenerys mit ihren Drachen über die Stadt geflogen ist bin ich fast aufgesprungen und beim Battle sowieso. Da war ich einfach kurz davor nen Herzinfakt zu bekommen.


    Aber jetzt mal zu unangenehmeren Dingen. D&D haben wieder mal bewiesen was für Vollidioten sie sind. Wieso wurde unzählige Male eine Umber Verschwörung angeteast? Warum mussten wir uns ein (in dieser Folge) ziemlich überflüssiges, sexuell aufgeladenes, Gespräch zwischen Daenerys und Yara/Asha anhören? (Nicht falsch verstehen das war awesome aber in dieser Folge etwas unpassend) Wieso gab es nicht mal wenigstens eine kleine Rede von Jon?


    Trotz all dieser Dinge kann ich nur nochmal betonen wie unglaublich gut ich diese Folge fand. Der Moment als Jon der Kavallerie gegenüber steht. Der Moment als Ramsay endlich aufs Maul bekommen hat. Dieser Moment als das Stark Banner endlich wieder über Winterfell hing. Ach man ich liebe diese Serie...


    btw this https://streamable.com/pfnz

  • wow, das könnte das beste sein, was ich jemals im TV gesehen habe. Ich war kein Fan von der Folge Hardhome, überhaupt nicht. Doch das hier, wow. Der Clash der beiden Kavallerien, wow... WOW. Ich hatte Gänsehaut und war einfach nur baff, das wird wohl der am besten inszenierte und realste Kampf (abgesehen vom Riesen usw.) gewesen sein, den ich je gesehen habe. Holy fucking shit. Das Rickon starb war mir so scheiss egal, weil es so obvious war und er so dumm ist und einfach gradeaus rennt. Wow. Ich muss mich erst mal sammeln.


    Die Szenen in Meereen waren toll, mir gefällt diese selbstgefällige Dany sehr. Und auch der Comedy-Relief mit Yara und Theon war meiner Meinung nach gut gesetzt, nachdem es dann mit dieser ernsten Sache weiterging. Einzig das CGI, als Dany mit ihrem Drachen über die Bucht fliegt, war gewohnt scheisse.


    Wow, das ist die beste Folge der Serie, auch wenn storymässig kaum etwas passiert ist. Ich bin nur sehr gespannt darauf, wie Ser Davos jetzt reagiert, wo er das mit der Tochter Shireen herausgefunden hat!

  • Die Story der Folge war ja wirklich komplett blah aber trotzdem voller Adrenalin. So zusagen das Mad Max der got folgen :D


    Meereen:
    Fand ich erst ziemlich langweilige weil Daenerys nicht jedes mal dasselbe machen kann. Man kann nicht einfach aus Prinzip jedes verdammte Mal wenn man unter Druck gerät sagen "scheiß auf konstruktive Lösung, hier habt ihr ein paar Drachen die sind Lösung genug". Jedes Mal wenn man denkt, "Die Situation wird nicht leicht für sie" kommt von irgendwo irgendein Drache und löst das Problem. Das macht den Charakter nicht gerade Abwechslungsreich. Ansonsten war ihr Drachenmanöver gegen die Schiffe allerdings trotzdem ziemlich cool.
    Was das mit Theon und Asha betrifft bin ich allerdings eher verwirrt. Wieso sollte man das in eine dermaßen mit Schlachten vollgepackte Folge packen wenn es noch eine Folge in der Staffel gibt. Einzig logische Erklärung für mich ist, dass in Folge 10 noch irgendwas wichtiges in Meereen passiert, und Theon und seine Schwester dabei eine recht wichtige Rolle spielen und es unlogisch wäre wenn sie erst gerade eben in der selben Folge überhaupt in Meereen angekommen sind.


    Winterfell
    Jetzt aber zum wichtigen. Die Starks sind anscheinend das Haus, welches mit Abstand am wenigsten mit Intelligenz gesegnet wurde, ansonsten hätte Sansa vielleicht erwähnen können, dass ihre Armee einen Tag später ungefähr doppelt so groß ist. Jon hätte vielleicht darauf hören sollen, dass Ramsey ihm eine Falle stellen könnte und nicht stattdessen zu 100% exakt das tun, wovor ihn seine Schwester am Vorabend gewarnt hat. Und Rickon...ja ganz ehrlich, wer so blöd ist hat sich's irgendwie auch verdient.
    Die Schlacht lief dann genau so ab wie ich es mir erwartet hätte, war aber unfassbar gut inszeniert was die Vorhersehbarkeit mehr als nur wett macht und das Ende ist einfach nur unfassbar befriedigend.

  • Die Starks sind anscheinend das Haus, welches mit Abstand am wenigsten mit Intelligenz gesegnet wurde, ansonsten hätte Sansa vielleicht erwähnen können, dass ihre Armee einen Tag später ungefähr doppelt so groß ist.

    Woher sollte Sansa wissen das Littlefinger tatsächlich auftaucht? Und bei einer so großen Armee hätte Ramsay sicherlich nicht versucht das ganze auf dem Schlachtfeld zu klären, sondern hätte sich hinter die (eigentlich) uneinehmbaren Mauern (Fuck D&D) von Winterfell zurückgezogen. Also macht schon Sinn so wie es ist.



    Jon hätte vielleicht darauf hören sollen, dass Ramsey ihm eine Falle stellen könnte und nicht stattdessen zu 100% exakt das tun, wovor ihn seine Schwester am Vorabend gewarnt hat. Und Rickon...ja ganz ehrlich, wer so blöd ist hat sich's irgendwie auch verdient.

    Ja es war vielleicht dumm zu Rickon rauszureiten aber kann mans ihm verübeln? Er sieht dabei zu wie sein kleiner Bruder um sein Leben rennt und hat die Chance ihn zu retten. Ramsay hat ihm eigentlich keine Wahl gelassen. Und auch danach MUSSTE er auf Ramsay zureiten. Dieser hatte Jon gezielt in Reichweite seiner Bogenschützen gebracht (man achte auf die gehäuteten Leute die als Markierungen für die Länge der Strecke dienen). Wäre Jon einfach zurückgeritten hätten ihn die Pfeile ganz genau in den Rücken getroffen.

  • Eine sehr gute Folge, die typische Bombast-Episode eben, auf die man ja mittlerweile schon etwas hinarbeitet, wenn es sich in den restlichen Folgen gern mal zieht. Zum einen war sie bildlich fantastisch inszeniert und zum anderen war auch die Musikuntermalung in dieser Folge noch mal einen ganzen Tick hochwertiger.


    Verstehe aber nicht die allgegenwärtige Kritik, dass Rickon hätte "Zick-Zack" laufen sollen. Das hätte erstens aus dramaturgischer Sicht schon recht albern ausgesehen und zweitens bin ich mir sicher, dass Ramsays Bogenskills auch dafür ausgereicht hätten. Zumal ich zusätzlich jetzt auch nicht glaube, dass jeder in solch einer Situation einen dermaßen klaren Kopf behalten würde wie der Zuschauer, der schon beinahe mit Videospiel-Logik an die Sache herangeht.

  • Man bin ich enttäuscht von dieser Folge, sobald es in den Norden ging war es totaler Bullshit, nichts an dieser Schlacht war logisch. Rikkon hätte einfach nicht nur Gradeausrennen müssen um Ramsey auszuweichen, klar der hätte seine Armee schießen lassen können, aber so war es schlecht.
    Dem Schildkreis hätte man super einfach ausweichen können, der Riese hätte einfach nur von unten noch oben schlagen müssen um sie zu besiegen und überhaupt hätte Ramsey sein Herr nicht so aufteilen müssen und dann ein Fucking Deus Ex Machina Moment in Game of Thrones.
    Wenigstens würde Ramsey Gebührend getötet und der Meeren Teil war gut.


    Aber diese völlig unlogische Schlacht hat mir die komplette Folge verdorben und nimmt mir alle Freude an Ramseys Tot.


    Ich bin grade so wütend das ich nicht weiß ob ich die Serie weiterschauen werde und stattdessen einfach auf Martin warte.

  • Man bin ich enttäuscht von dieser Folge, sobald es in den Norden ging war es totaler Bullshit, nichts an dieser Schlacht war logisch. Rikkon hätte einfach nicht nur Gradeausrennen müssen um Ramsey auszuweichen, klar der hätte seine Armee schießen lassen können, aber so war es schlecht.
    Dem Schildkreis hätte man super einfach ausweichen können, der Riese hätte einfach nur von unten noch oben schlagen müssen um sie zu besiegen und überhaupt hätte Ramsey sein Herr nicht so aufteilen müssen und dann ein Fucking Deus Ex Machina Moment in Game of Thrones.
    Wenigstens würde Ramsey Gebührend getötet und der Meeren Teil war gut.


    Aber diese völlig unlogische Schlacht hat mir die komplette Folge verdorben und nimmt mir alle Freude an Ramseys Tot.


    Ich bin grade so wütend das ich nicht weiß ob ich die Serie weiterschauen werde und stattdessen einfach auf Martin warte.

    Ehm....bitte was? Sorry aber das ist einfach Schwachsinn. Ja Rickons Tod wirkt etwas dämlich aber treff du mal ne bessere Entscheidung wenn du gerade aus monatelanger Gefangenschaft kommst und plötzlich um dein Leben rennen musst. Vor dem Bildschirm lässt sich sowas immer ganz leicht sagen. Gleiche Sache bei dem "Schildkreis". Das sind Männer die gerade unglaublich knapp ein riesiges Gemetzel überlebt haben und plötzlich sehen sie eine Armee auf sie zu kommen, die jedoch plötzlich an ihnen vorbei rennt. Verwirrung und so. Und was soll Wun Wun großartig tun? Ja er ist ein Riese aber auch er kann nicht einfach in riesige Mengen von Speeren, Schildern und Schwerter reinschlagen, vor allem in dem Zustand in dem er war.
    Ja es war in Anbetracht der Tatsache das da noch ein Littlefinger kommt ziemlich dumm von Ramsay sein Heer aufzuteilen aber das konnte er schließlich ja nicht wissen. Und außerdem liegt es ganz einfach in seinem Charakter. Er wollte seine Feinde nicht nur töten nein nein. Er wollte sie verdammt noch mal niedermetzeln. Er gab ihnen nicht mal die Chance sich zu wehren und lies sie abschlachten wie Tiere.
    Und wow ein Deus Ex Machina Moment. Ist ja nicht so das sie in dieser Serie gang und gebe sind aber nun gut. Also kein wirklicher Grund sich darüber aufzuregen.
    Das sind nicht irgendwelche Einheiten in nem Strategiespiel oder so. Das sind mehrere tausend einzeln denkende Menschen, von denen viele einfach keine Soldaten sind.
    Und selbst wenn dir diese Teile missfallen, ist das absolut kein Grund dafür die gesamte Schlacht als unlogisch zu bezeichnen. Das ist einfach nur vollkommener, verblendeter Schwachsinn. Tut mir leid das so deutlich sagen zu müssen aber es ist nun mal so. Und das sage ich gar nicht erst aus der Sicht eines Fans, sondern rein objektiv.

  • 1. Rein Objektiv ist nichts.


    2. Villeicht reagiere ich über, aber ich hatte das größte Suspension of Disbelief meines Lebens.


    3. Wegen dem Schildkreis, wenn du etwas nicht verstehst rennst du, ganz einfach, sie hatte bevor der Kreis sich geschlossen hat ausbrechen können und diese Taktik wäre obsolet gewesen.


    4. Wenn der Riese, wie ich gesagt habe, von unten die Schilde einfach ausgehebelt hätte wäre das möglich gewesen.


    5 Das du auf diesen Punkt nicht richtig eingehst schnell und nicht 100% reagierst, so wie aufgrund des Schocks über die schlechte Schlacht vermutlich auch, macht dich doch zum Fanbiy aus meiner Sicht.


    6. Ja Ramsey wusste nichts von Litzlefinger, aber das sie einen Deus Ex Machina Moment daraus machen war einfach nicht nötig und aus meiner Sicht dramaturgisch Schlecht. Oder eine sehr billige LotR Anspielung.

  • 4. Wenn der Riese, wie ich gesagt habe, von unten die Schilde einfach ausgehebelt hätte wäre das möglich gewesen.


    5 Das du auf diesen Punkt nicht richtig eingehst schnell und nicht 100% reagierst, so wie aufgrund des Schocks über die schlechte Schlacht vermutlich auch, macht dich doch zum Fanbiy aus meiner Sicht.

    Ehm von unten? Du meinst dort wo die ganzen Speere waren? Ok.


    5. versteh ich nicht. Auf welchen Punkt geh ich wie wo nicht ein und von welchem Schock redest du und warum bin ich ein Fanboy? hä? :/
    Mal ganz unabhängig davon was du meintest: Ja ich bin ein Fanboy allerdings fließt das sicherlich nicht im positiven Sinne in meine Beurteilung ein. Ich beurteile noch viel kritischer als es viele "normale" Fans der Serie tun. Und ich erkenne absolut jeden nachvollziehbaren Kritikpunkt an Elementen dieser Serie an. Teilweise teile ich sie vielleicht nicht aber ich respektiere sie immer und kann halbwegs nachvollziehen warum der andere so denkt. Bei deinen Kritikpunkten ist dies allerdings nicht der Fall. Du betrachtest alles aus komplett logischer Sicht und verlierst dabei etwas die "Realität" aus den Augen. Menschen verhalten sich in Panik nicht besonders schlau. Sie machen Fehler und erkennen Möglichkeiten nicht.
    Einzig die Kritik an Littlefingers Auftreten kann ich verstehen allerdings ist sie völlig logisch erklärbar und nicht völlig unerwartet, wie z.B. Tywin in Staffel 2 und Stannis in Staffel 4.

  • Schade das ich es nicht zitieren kann (Handy), du hast den besten Typfehler gemacht den ich seit langem gesehen hab.


    Mein Schock darüber wie schlecht ich die Schlacht fand war gemeint.


    Das du ein Fanbiy bist war vielleicht übertrieben, aber wie gesagt ich bin grad nicht sehr objektiv sondern einfach sehr, sehr enttäuscht, diese Golge hatte so gut angefangen.


    Jon Snow wird in dieser Folge als der beste Schwertkämpfer des Nordens bezeichnet und hat gegen White Walkers gekämpft, aber ein Schildwall über fordert ihn?


    Und du musst zugeben das der Littlefinger Moment einfach zu "passend" war, Selbst wenn klar war Das Er auftaucht war es doch Der "perfekte Moment" und damit unlogisch.

  • Jon Snow wird in dieser Folge als der beste Schwertkämpfer des Nordens bezeichnet und hat gegen White Walkers gekämpft, aber ein Schildwall über fordert ihn?

    Hä meinst du das ernst oder trollst du gerade nur noch? :/ Ich bin echt verwirrt. Ja Jon ist ein guter Schwertkämpfer, vielleicht sogar der beste des ganzen Nordens aber was bringt ihm das in dieser Situation? Er hat absolut keinen Freiraum, gibt sich wahrscheinlich die Schuld an Rickons Tod, hat eben in einer Art Wahn mehrere Menschen getötet und muss dabei zusehen wie neben ihm überall Leute sterben. Noch dazu ist er von allen Seiten umzingelt.
    Mal ganz davon abgesehen das er absolut keine Erfahrung in dieser Art des Kampfes hat und sein Kampf gegen den White Walker nur ungefähr 5 Sekunden gedauert hat...

  • Nein ich Trolle wirklich nicht, ich finde den Winterfell Teil nur unlogisch und Schlecht.


    Wenn man etwas nicht versteht rennt man, erstrecht in einer Schlacht, auch wenn ich denke das Jon die Situation nicht überfordert haben sollte.


    Zu dem Zeitpunkt als der Schildwall auf in zukam war er noch nicht umzingelt, da hätten sie angreifen oder rennen müssen.

  • Hm, naja. Wenn sich jeder Filmcharakter in jedem Film oder in jeder Serie immer rein logisch verhalten würde, gäbe es ja überhaupt keine spannenden Momente oder Konfliktsituation. Ich kann mir gut vorstellen, dass man sich rein psychisch in so einer Schlacht einfach total anders verhalten kann, als wir es vor dem Monitor gerne glauben.


    Gerade die Sache mit dem Schildwall fand ich eigentlich aus dramaturgischer Sicht total cool, vor allem, wie sie ihn zweierlei als einerseits effektives Mittel zum Kampf und andererseits als Einschüchterung aufgebaut haben. Da find ich's verzeihlich, dass man da die Sekunde nicht direkt zum Weglaufen genutzt hat. Ich mein, wie langweilig wäre das denn anzuschauen gewesen. :D

  • Wow, ich bin immer noch sprachlos!! 8o Das war unbestreitbar eine der besten, wenn nicht sogar DIE beste Schlachtszene, die ich jemals in Film oder Fernsehen gesehen habe! So nah am Boden bei den Fußtruppen war man wahrscheinlich noch nie und es hat sich einfach alles so dreckig und schrecklich angefühlt, als wäre man leibhaftig dabei! Ich bin wirklich überwältigt, dass dies realisiert werden konnte und bin von Herzen froh, dass wir in diesen Zeiten leben, wo man solch ein grandioses Meisterwerk von oberster Kinoqualität im Fernsehen bestaunen darf! Allergrößten Respekt an alle, die daran mitgewirkt haben! :D:thumbup:



    Ich kann übrigens einige der Kritikpunkte auch nachvollziehen, aber wenn die Inszenierung so überwältigend ist, kann ich da liebend gerne drüber hinwegsehen ;)