A Hat In Time - Meinungen?

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  • Hi Leute,


    seit gestern ist das Kickstarter Projekt "A Hat In Time" auf Steam released.
    Nachdem Yooka-Laylee eher so mittelmäßig bei Fans und Kritikern angekommen ist, scheint AHIT gut anzukommen (man könnte sagen it is "A HIT" hkdLol hkdFacepalm )


    So richtig viele Reviews sind aber noch nicht draußen, deshalb wollte ich einfach mal hier so rum fragen: Habt ihr das Spiel? Wollt ihr es euch eventuell zulegen? Wie sind eure Eindrücke?


    Ich persönlich werde wahrscheinlich noch etwas warten, bis ein paar Reviews von Leuten da sind, mit denen ich oft dieselbe Meinung habe. Oder vielleicht überkommt mich auch plötzlich der Kaufreiz ^^

  • Nun Robin war ja schon wieder sehr offen, warum er es sich nicht holen will. Dennoch um es hier kurz zu machen: Jontron ist immer noch als Cameo in AHIT und hat sich als Person als White Supremacist "geoutet" (vetritt eben derren Ansichten).


    Was ihr daraus nun für Schlüsse zieht ist natürlich eure Sache. Ich möchte hier auch ehrlich gesagt die Diskussion die darüber schon auf Twitter lief nicht nochmal durchkauen. Wenn es für euch ein Problem darstellt ok, wenn ihr darüber hinwegsehen könnt auch ok.


    In jedem Fall wird es dem Spiel wahrscheinlich eher nicht gut tun.

  • Ach diese ganze JonTron Sache hatte ich schon wieder voll verdrängt...
    Ich wollte mich eigentlich auf den spielerischen Teil des Spiels konzentrieren, aber den "Meta" Bereich außerhalb des Spiels darf man natürlich nicht außer Acht lassen.


    Keine Aussage von Gears for Breakfast zu dem Thema macht das ganze auch nicht unbedingt besser. Zu spekulieren, ob da vertragliche Bedingungen o.Ä. hinterhängen, bringt auch keinen weiter.
    Humble bundle hat wenigstens gesagt, dass sie in die Entwicklung der Spiele keinen Einfluss nehmen. Was man auch nicht so oft von einem Publisher hört.


    Ich persönlich werde es mir von Jontron nicht verderben lassen und hoffe, dass es nicht als Unterstützung aufgefasst wird, wenn man über das Cameo hinwegsieht.

  • Mich machte die Diskussion auf Twitter schon ziemlich wütend, da wurde Robins Argument damit begründet, dass Politik in - und um Videospielen nichts zu suchen hat, was einfach falsch ist. Wenn ein Spiel eine Voiceline eines Rassisten trotz dessen Outing drin behält, setzt es damit nun einmal auch ein Statement und deswegen das Videospiel zu boykottieren halte ich für richtig. Das hat weder was mit Schwarz- Weiß Ansichten zu tun, noch mit Fehlinformationen. Ich halte es vielmehr für fragwürdig, sowas zu verharmlosen und verteidigen, wie es ein gewisser Herr von der Gameswelt getan hat. Zu behaupten, die Rassistischen Äußerungen seien "zweifelhaft" und nicht rassistisch, was sie nun einmal sind, das spielt die ganze Sache nur runter. Gerade dieses herunterspielen bestärkt diese falsche und zutiefst Menschen verachtende Sache. In Zeiten in denen der Rassismus wieder in Vormarsch ist, muss man deutliche Worte finden. Das nicht alles Schwarz und Weiß ist, das ist richtig und das wird in der Gesellschaft immer mehr vergessen. Political Correctness oder nicht, Links oder Rechts, SJW oder GamerGate, entweder das Eine oder Andere. Es gibt aber nun einmal unzählige Grauzonen und es läuft so viel schief, dass man diese nicht mehr unterscheiden kann, was man die Menschen ausmacht und wollen. Man muss es aber, denn sonst kommt man nie zu einen Punkt, der zur Kompromissbereitschaft, Miteinander und Verständnis führt. Die Meinung die Robin in der Hinsicht hat ist meiner Meinung nach weder Schwarz oder Weiß, sondern einfach nur menschlich.


    Das gilt selbstverständlich nicht für die Äußerung Sweet- Chilli sei die beste Chipssorte, es ist Cheese & Onion mit Sour Creme.

  • Wenn ein Spiel eine Voiceline eines Rassisten trotz dessen Outing drin behält, setzt es damit nun einmal auch ein Statement und deswegen das Videospiel zu boykottieren halte ich für richtig.

    Das halte ich für grundfalsch. Der Künstler erschafft zwar ein Werk, dieses steht dann aber für sich. Ich trenne strikt zwischen Kunst und Künstler.
    Der einzige Maßstab für mich ein Film, Spiel , eine Serie oder eine Band zu boykottieren ist, wenn rassistische, nationalistische oder homophobe Botschaften in den Werken zutage treten.
    Das ist bei A Hat in Time nicht der Fall.


    Ich gucke auch sehr gerne Filme mit Mel Gibson oder Tom Cruise. Ich sehe nicht ein warum mir Klassiker wie z.B. Lethal Weapon, oder Braveheart oder bzw. Rain Man entgehen sollten, weil die Hauptdarsteller privat Arschlöcher sind, aber die Filme nichts mit deren Persönlichkeit zu tun haben.


    Wo zieht man die Grenze? Nur harte Rassisten oder jeder, der nicht meine progressive Meinung vertritt? Bruce Willis ist Republikaner und hat 2008 lautstark McCain im US-Wahlkampf unterstützt, was meiner politischen Überzeugung ganz krass widerspricht, seitdem ist mir Bruce Willis auch nicht mehr sympathisch, trotzdem liebe ich viele seiner Filme.
    Auch Arnold Schwarzenegger ist Republikaner.
    Jon Voight, der Vater von Angelina Jolie, hat Verbindungen zum rechten Flügel der Republikaner, also u.A. zur Tea Party. Er hat z.B. in "Die Firma" mitgespielt, der vielleicht beste Anwaltsfilm.


    Mats ist übrigens H.P. Lovecraft Fan, der ein harter Xenophob war und bei dem kann man sogar argumentieren, dass diese Einstellung in seine Werke einfließt. Zwar auf einer hohen Abstraktionsebene , aber ideologisch zu erkennen.


    Außerdem kann man mit Robins Einstellung nicht konsequent sein. An Filmen, Serien und Spielen wirken heute zum Teil hunderte Personen mit, woher will man wissen, welche politische Einstellung jeder einzelne hat. Allein statistisch müssen da ein paar Spinner dabei sein. Außerdem geht nicht jeder in der Öffentlichkeit ehrlich mit seiner politischen Meinung um bzw. äußert sich überhaupt dazu.


    Ich bewerte allein das Werk.


    Ich kann das sogar auf die Spitze treiben. Adolf Hitler war Maler und seine Gemälde sind gar nicht mal so schlecht. Er hat vor allen Dingen Gebäude gemalt und die meisten seiner Gemälde sind vor seiner politischen Karriere entstanden. In seinen Bildern gibt es keinen Bezug zum Nationalsozialismus, sondern darin geht es eher um seine Leidenschaft zur Architektur. Wenn ich jetzt ein Kunstliebhaber bin, was ich nicht bin, dürfen mir dann diese Bilder nicht gefallen? Bin ich jetzt ein Nazi, wenn ich sage, dass die Bilder ziemlich gut sind?
    Das hat er z.B. gemalt: https://de.wikipedia.org/wiki/…f_Hitler_Der_Alte_Hof.jpg

  • @meisterlampe_1989, ganz einfach, die Grenze zieht jeder für sich selbst. Wie an anderer Stelle schon erwähnt, kann man nicht in ganzer Konsequenz alles moralisch Verwerfliche auf dieser Welt meiden. Die persönliche Haltung bei bestimmten Themen sei daher jeden selbst überlassen. Robin selbst hat dies im letzten Podcast schön erläutert, eventuell solltest du dir diesen anhören :> Falls dies nicht reicht, bieten die Youtube-Kommentare unter dem letzten Podcast ebenfalls einige Erläuterungspunkte von Robin persönlich.

  • @meisterlampe_1989 Ich möchte ungern das wiederholen, was Robin im Montagspodcast zu Jon Tron sagte. Wenn ein Entwickler die Voiceline nicht austauscht, dann zeigen sie nun einmal jeden, dass sie kein Problem mit dem Sprecher haben. Wo man die Grenze zieht muss jeder für sich selber entscheiden, ich kann mir manche Gibson Filme anschauen, die Filme, die vor der ganzen Skandalen waren und die danach gehen bei mir nicht. Ich kann mir grundsätzlich keine Cruise Filme anschauen und bei Lovecraft sowie Luther schätze ich deren Leistungen, gleichzeitig halte ich sie dennoch für riesen Arschlöcher. Wenn du kein Problem damit hast Kunst und Künstler zu trennen, dann ist das Deine Meinung und nicht die der Allgemeinheit. Ob ich Kunst und Künstler trenne entscheide ich je nach Person und Fall, das hat nichts mit Grenze oder dann Heuchelei zu tun, das hat was damit zu tun, wie sehr mich diese Person enttäuscht hat. Wenn das für dich falsch ist, dann ist es das, nur ist das Deine Meinung und nicht meine.


    Höre dir noch einmal Robins Aussagen genau an, er geht auf alles ein, was du hier postest.

  • Also ich für meinen Teil werde nicht anfangen irgendwelche Spiele oder Filme, Musik oder sonst was zu meiden, nur weil mir irgendwelche Ansichten irgendeiner beteiligten Person nicht passen, die im Werk selbst gar nicht vermittelt werden soll.


    Ich bin auch absolut kein Freund von diesem undemokratischen Antimeinungsfreiheits gehabe. Hätte er seinen bullshit für sich behalten, wären alle immer noch cool mit ihm, obwohl er nicht anders denken würde. Ich kann nicht erkennen, warum das besser ist.


    Man muss auch einfach mal Meinungen aushalten können, die einem persönlich anwidern und man muss auch nicht aus allem etwas politisches machen und quasi über 5 Ecken noch eine Art "Mittäterschaft" oder "Gedankenverbrechen" ableiten.

  • Ob ich Kunst und Künstler trenne entscheide ich je nach Person und Fall, das hat nichts mit Grenze oder dann Heuchelei zu tun, das hat was damit zu tun, wie sehr mich diese Person enttäuscht hat.

    Natürlich ist das Heuchelei, die Robin auch noch Dreist mit dem Totschlagargument "Whataboutism" absichert. Das ist intellektuell höchst unehrlich, du kannst nicht nach Kassenlage entscheiden, wann du moralische Prinzipien verwendest und dann erwarten, dass da niemand widerspricht.
    Entweder zieht man die Sache komplett durch oder man hält die Klappe: "Ja, bei Mel Gibson gilt das nicht und bei Tom Cruise auch nicht und H.P. Lovecraft ist ja schon tot. Aber bei JonTron gilt das".


    Wenn ich merke, dass jemand moralische Prinzipien nur willkürlich vertritt, habe ich keinen Respekt vor diesen moralischen Prinzipien. Besonders wenn davon auch noch ein moralischer Zeigefinger ausgeht. Und der wird impliziert, auch wenn man es nicht beabsichtigt.

    ch möchte ungern das wiederholen, was Robin im Montagspodcast zu Jon Tron sagte. Wenn ein Entwickler die Voiceline nicht austauscht, dann zeigen sie nun einmal jeden, dass sie kein Problem mit dem Sprecher haben.

    Schweigen ist nicht Zustimmung! Sonst sind wir ganz schnell bei "Warum distanzieren sich die Muslime nicht vom islamistischen Terrorismus."

  • Also ich für meinen Teil werde nicht anfangen irgendwelche Spiele oder Filme, Musik oder sonst was zu meiden, nur weil mir irgendwelche Ansichten irgendeiner beteiligten Person nicht passen, die im Werk selbst gar nicht vermittelt werden soll.


    Ich bin auch absolut kein Freund von diesem undemokratischen Antimeinungsfreiheits gehabe. Hätte er seinen bullshit für sich behalten, wären alle immer noch cool mit ihm, obwohl er nicht anders denken würde. Ich kann nicht erkennen, warum das besser ist.


    Man muss auch einfach mal Meinungen aushalten können, die einem persönlich anwidern und man muss auch nicht aus allem etwas politisches machen und quasi über 5 Ecken noch eine Art "Mittäterschaft" oder "Gedankenverbrechen" ableiten.

    Was ist bitte dran undemokratisch, wenn man die Meinung eines anderen kritisiert und diese falls nötig auch offen kund tut? Darauf baut übrigens jede Demokratie auf, um einen gemeinsamen Konsens zu finden.


    Rassismus ist keine Meinung, Rassismus ist das Ausblenden einer Personengruppe und deren Herabstufung. Jeder Mensch hat ein Grundrecht auf dessen Würde und egal wie sehr man eine Kultur oder Religion verachtet, muss man deren Platz und Existenz in der Welt anerkennen.


    Du verstehst offenbar nicht worum es geht, manche Leute können nachdem sich eine Person die sie mögen als Rassist entpuppt, diese nicht differenziert von deren Werk betrachten. Wenn die Person dann in ein anderen Medium auftaucht, kann man diese nicht mehr als Kunstfigur betrachten.


    Und ja hätte Jon Tron es für sich behalten, dann würden ihn die Leute noch mögen, man kann ja schließlich keine Gedanken lesen. Dochtrotzdem ist er ein Arschloch, ob es Leute jemals erfahren hätten oder nicht und das macht es nicht besser.


    Weißt du was Politik ist? Politik ist der stetige Austausch von Meinungen, Idealen und das Vermitteln persönlicher und öffentlicher Interessen. Wenn sich jemand wie Jon Tron politisch äußert und einen scheiß behauptet, dass Ausländer den weißen Genpool zerstören, dann wird es auch politisch. Ein Spiel was so jemandem durch eine Rolle ob groß oder klein eine Bühne gibt, sollte auch in Kontext politisch behandelt werden. Zumal Politik genauso ein Teil von Videospielen, Musik oder anderen Medien ist, wie Kunst. Politik steckt überall drinnen, ob du dir den Arsch mit Papier abwischst, was durch Handelsabkommen, Globalisierung oder bestimmten Agenden billiger oder durch International Deals dir zur Verfügung steht. Sachen zu boykottieren ist immer ein Statement und jeder hat das recht und die Pflicht für seine Meinung eine Statement abzugeben und sich öffentlich zu dieser bekennen. Die einzige Konsequenz sind die Grundgesetze und Grundrechte, falls das Statement dagegen verstößt.



    Es ist keine Heuchelei, da man nicht alles über einen Kamm scheren und die Welt nur als Schwarz und Weiß betrachten kann. Jeder Mensch, selbst Arschlöcher sind Individuen und müssten individuell betrachtet werden. Wie ich eine Person betrachte und mir eine Meinung über diese bilde hängt von meinen Eindrücken ab. Ich kann einen Bruce Willis eher getrennt als Kunstfigur und Privatperson trennen, als ich es mit Mel Gibson kann. Deswegen bin ich kein Heuchler, denn für mich spielt es eine Rolle wie sehr mich diese Person enttäuschte und wie sehr mich deren Ideale und Meinungen stören. Das ist keine Willkür, sondern eine individuelle Betrachtung der Personen und genauso wie ich nicht von allen über ein Kamm geschert werden will, will ich andere auch nicht über einen Kamm scheren.


    Hast du dich wirklich mal damit beschäftigt wieso so viele Leute ein Problem damit haben und hast du mal versucht nachzuvollziehen, wieso die das machen? Manche Menschen fühlen sich beispielsweise ertappt, wenn sie so jemandem wie Mel Gibson mochten und da sich sich unsicher fühlen, meiden sie Filme und Medien mit ihn. Nur um mal eines der vielen Beispiele zu nennen.


    Zu den Muslimen, Muslime müssen sich nicht nach jeden Terroranschlag von den Terroristen distanzieren, sowas zu verlangen ist geschmacklos. Ich als Deutscher muss mich auch nicht ständig für Nazis in Amerika oder hierzulande distanzieren. Das verlange ich also auch nicht von Muslime, zumal ein Teil der Muslime berechtigterweise Angst hat sich zu distanzieren, aber es gibt ganz klar viele Gründe warum sie das nicht tun.


    Weil H.P Lovecraft nun einmal schon lange tot ist und nicht in unserer aktuellen Zeit lebt und diese Scheiße verzapft. All die Kritik erreicht ihn nun einmal nicht mehr und trotzdem kann man seine Werke bewusst nicht lesen, wenn man dessen Person nicht mag. Da Jon Tron aber im Hier und Jetzt lebt gibt es vielleicht sogar eine Chance, dass er seinen Bullshit überdenkt.


    Ich habe dich drauf hingewiesen, dass du dir Robins Aussagen einmal anhörst, weil du vieles ansprichst, was Robin gut erklärt hatte. Ich stimme Robin da zu und kann es noch einmal aus meiner Sicht sachlich wiederholen. Wenn du das aber nicht verstehen willst und wieder das Gleiche Argument bringst, was will ich da noch diskutieren?

  • Sachen zu boykottieren ist immer ein Statement und jeder hat das recht und die Pflicht für seine Meinung eine Statement abzugeben und sich öffentlich zu bekennen.

    Die Essenz meines Standpunktes ist aber, dass du dann etwas boykottierst, was mit der Äußerung wegen der du boykottierst, nichts zu tun hat. Promotet A Hat in Time die Verschwörungstheorie des "White Genocide" ?
    Wenn du JonTrons Youtube-Kanal boykottierst, wäre das verständlich, weil der unmittelbar mit seiner Perönlichkeit zusammenhängt.


    Diese fehlende Differenziertheit ist der Streitpunkt. Und ehrlich gesagt geht mir Robin mit seiner Vehemenz in der er solche Sachen argumentiert gehörig auf den Zeiger, schon ziemlich lange um ehrlich zu sein. Ich würde seine Art zu diskutieren nicht als antidemokratisch bezeichnen, aber redlich ist was anderes.


    Und ja, Rassismus ist keine Meinung, das wissen wir mittlerweile. ABER: Das bedeutet nicht, dass man diese Leute einfach ignorieren kann. Gegenargumente sind wichtig, auch gegen eigentlich unverhandelbare und zum Teil strafbare Äußerungen. "Mit dir Rede ich nicht", ist nämlich auch kein Argument.

  • Ich habe dich drauf hingewiesen, dass du dir Robins Aussagen einmal anhörst, weil du vieles ansprichst, was Robin gut erklärt hatte. Ich stimme Robin da zu und kann es noch einmal aus meiner Sicht sachlich wiederholen. Wenn du das aber nicht verstehen willst und wieder das Gleiche Argument bringst, was will ich da noch diskutieren?

    Ich habe Robins Aussagen dazu gehört und wie du in meinem vorherigen Post lesen kannst, widerspreche ich ihm da grundlegend.


    Allein die Aussage, dass er glaubt nicht mit jemand diskutieren zu müssen, weil der ein Wort sagt, was ihn triggert ("SJW") zeigt doch schon seine Bereitschaft mal wirklich zu diskutieren und nicht nur zu urteilen. Robin ist echt anstrengend in der Hinsicht. Sorry. Robin hat auch sehr schnell Schubladen offen, in der er Leute verteilt.


    DISCLAIMER: Auch ich lehne das Wort SJW als politischen Kampfbegriff ab!

  • Du willst es nicht verstehen oder? Ob A Hat in Time nun Jon Tron's Ideale supportet oder nicht, das ändert nichts daran, dass es Leute gibt, die seine Stimmte nicht in diesen Spiel hören möchten. Wenn sie nicht die Chance haben diese auszustellen, dann können sie das Spiel nun einmal nicht spielen. Noch einmal, wenn die Entwickler dessen Voiceline drinnen lassen, dann zeigen sie nach außen, dass sie kein Problem damit haben. Wenn es dann Leute gibt, die ein Problem damit haben, ist es deren Recht das Spiel zu boykottieren. Ich sage nicht die Entwickler seien Rassisten oder dergleichen. Nur wenn du darauf bestehst, dass die Entwickler seine Voicelines behalten, ohne dessen Meinungen zu supporten, dann akzeptiere die Meinungen der Leute, die das nicht möchten.


    Es gibt Leute, die es mental nicht können, die mental nicht im Stande sind mit Leuten zu diskutieren, die so fest in deren für sie falschen Meinung sind. Nicht jeder Jude kann mit AfD Wähler oder Nazis über deren Rassismus bzw. Meinung diskutieren. Andere sind so fest in ihrer Meinung drin und leben in ihrer Filterblase, dass jedes noch so gute Argument nicht zählt, solche Leute kann man dann auch nicht vom Gegenteil überzeugen. Alle der eigenen Ansicht nach falschen Meinungen sollte man nicht ignorieren, nur kann man nicht jeden überzeugen und muss individuell betrachten ob sich diskutieren lohnt, oder halt nicht.

  • Fazit: Die Menschheit fängt am Besten an, nirgendswo mehr Prinzipien anzuwenden, ist ja letzten Endes nur Heuchelei, da wir diese nicht bis in den letzten Winkel durchsetzen könne. Genau so machen wir das!


    .... hört sich das für euch genauso "schwachsinnig" an, wie für mich? hkdGitgud

  • Schlag mal im Lexikon nach, was ein "Prinzip" ist und dann denkst du noch einmal darüber nach, was schwachsinnig ist...


    Um die Diskussion abzukürzen: Das was ein "Prinzip" überhaupt konstituiert d.h. ausmacht, ist eben genau, dass man es streng einhält.


    Duden:

  • Schlag mal im Lexikon nach, was ein "Prinzip" ist und dann denkst du noch einmal darüber nach, was schwachsinnig ist...


    Um die Diskussion abzukürzen: Das was ein "Prinzip" überhaupt konstituiert d.h. ausmacht, ist eben genau, dass man es streng einhält.


    Duden:


    Im Fall von Robin, decken sich seine Prinzipien was den Umgang mit Rassisten angeht. Du fächerst das Ganze nur breiter und bringst irgendwelche Schauspieler oder Scientologen ins Boot.


    Demnächst fangen wir noch an, Tibet-Aktivisten als Heuchler zu beschimpfen, weil sie nicht auch für ein unabhängiges Katalonien kämpfen ¯\_(ツ)_/¯ Ja, mir ist bewusst, dass das jetzt auch kein fein ausgearbeitetes Beispiel ist, aber die meisten können sich sicher denken, worauf ich hinaus will.


    Lange Rede, kurzer Sinn. Wenn du selbst für dich entschieden hast, gewisse "Prinzipien" einfach immer ad acta zu legen, weil eine generelle Anwendung schlicht nicht möglich ist, dann ist das vollkommen okay. Verurteile andere aber nicht als Heuchler, nur weil sie wenigstens versuchen in gewissen Bereichen eine Grenze zu ziehen.


    Wenn der einzelne Mensch nicht im Kleinen anfängt, können wir das mit der Moral auch ganz sein lassen!

  • Im Fall von Robin, decken sich seine Prinzipien was den Umgang mit Rassisten angeht. Du fächerst das Ganze nur breiter und bringst irgendwelche Schauspieler oder Scientologen ins Boot.

    Also Rassismus geht nicht, aber Antisemitismus (Gibson) und relgiöse Fundamentalisten-Sektierer (Crusie) gehen dann doch, aber Rassisten gehen dann doch auch wieder, wenn sie schon etwas länger tot sind.


    Und keiner erkennt hier Willkür... du meine Güte... 8|



    Demnächst fangen wir noch an, Tibet-Aktivisten als Heuchler zu beschimpfen, weil sie nicht auch für ein unabhängiges Katalonien kämpfen ¯\_(ツ)_/¯ Ja, mir ist bewusst, dass das jetzt auch kein fein ausgearbeitetes Beispiel ist, aber die meisten können sich sicher denken, worauf ich hinaus will.

    Wenn du selbst merkst, dass der Vergleich hinkt; warum ihn dann trotzdem bringen?

    Lange Rede, kurzer Sinn. Wenn du selbst für dich entschieden hast, gewisse "Prinzipien" einfach immer ad acta zu legen, weil eine generelle Anwendung schlicht nicht möglich ist, dann ist das vollkommen okay.

    Nochmal: Die "breite Anwendung" ist doch gerade der Sinn eines "Prinzips" . Wenn du sagst ich gucke , spiele bzw. lese nichts von jemanden der nicht meiner moralischen Vorstellung entspricht, bzw. der an etwas mitgewirkt hat und diese Meinungen vertritt, dann kannst du nicht sagen: Hier mach ich das, weil es mich jetzt gerade stört, aber dort mache ich es nicht. Warum auch immer. Das ist ein Paradebeispiel für Heuchelei.

  • Entweder bist du nicht in der Lage Dinge individuell zu betrachten, oder du willst es einfach nicht. Anstatt zu hinterfragen, warum andere bei Dingen Grenzen ziehen und bei anderen nicht, frage dich mal wieso du alles so vereinheitlichen willst. Wenn du aber nicht bereit bist mal ne Sekunde über das was wir schreiben nachzudenken und gleich auf Konfrontationskurs gehst, dann können wir das Gespräch gleich sein lassen.

  • Also Rassismus geht nicht, aber Antisemitismus (Gibson) und relgiöse Fundamentalisten-Sektierer (Crusie) gehen dann doch, aber Rassisten gehen dann doch auch wieder, wenn sie schon etwas länger tot sind.



    Und keiner erkennt hier Willkür... du meine Güte... 8|


    Ach ich verstehe, du definierst die Prinzipien jedes Einzelnen, das wusste ich nicht.


    Dass dies nicht in der letzten Konsequenz durchgezogen werden kann, wurde hier schon mehrfach betont. Daraus die Schlussfolgerung zu ziehen, es einfach ganz bleiben zu lassen, entspricht eben nicht jedermanns Lebensweise.



    Wenn du selbst merkst, dass der Vergleich hinkt; warum ihn dann trotzdem bringen?


    Ich ging davon aus, dass man erfassen kann, in welche Richtung das Beispiel geht. Mein Fehler ¯\_(ツ)_/¯



    Nochmal: Die "breite Anwendung" ist doch gerade der Sinn eines "Prinzips" . Wenn du sagst ich gucke , spiele bzw. lese nichts von jemanden der nicht meiner moralischen Vorstellung entspricht, bzw. der an etwas mitgewirkt hat und diese Meinungen vertritt, dann kannst du nicht sagen: Hier mach ich das, weil es mich jetzt gerade stört, aber dort mache ich es nicht. Warum auch immer. Das ist ein Paradebeispiel für Heuchelei.


    Du hast hier aber nicht zu definieren, nach welchen Prinzipien gehandelt wird. Für manchen ist das eine moralisch verwerflicher, als das andere.



    Ich verstehe aber ganz ehrlich nicht, wie man sagen kann, man muss Meinungen aushalten, im gleichen Atemzug dazu aber Robins-Ansichten diskreditiert und ihn als Heuchler beschimpft 8|

  • Anstatt zu hinterfragen, warum andere bei Dingen Grenzen ziehen und bei anderen nicht, frage dich mal wieso du alles so vereinheitlichen willst.

    Weil ich das nicht trenne. Wenn jemand sich an einem Rassisten stört, aber nicht an einem Antisemiten, dann stimmt etwas mit seinem moralischen Prinzip eben nicht. Meine Meinung. Wenn wir es an dem Beispiel festmachen wollen: Wer sich an JonTron stört, sollte sich auch an Mel Gibson stören. Ansonsten ist dieses Prinzip nichts wert.



    Du hast hier aber nicht zu definieren, nach welchen Prinzipien gehandelt wird. Für manchen ist das eine moralisch verwerflicher, als das andere.

    Ich definiere gar nichts, sondern messe das moralische Prinzip eines Menschen daran,, ob er es auch befolgt.


    Damit wir uns nicht missverstehen: Jeder kann das so halten, wie er will. Aber die Begründung, warum er das so tut, darf hinterfragt werden.



    ch verstehe aber ganz ehrlich nicht, wie man sagen kann, man muss Meinungen aushalten, im gleichen Atemzug dazu aber Robins-Ansichten diskreditiert und ihn als Heuchler beschimpft

    Das eine hat doch nichts mit dem anderen zu tun .


    Und das was mich am meisten aufregt ist, dass solche Themen von der eigentlichen Kunst ablenken. Anstatt über A Hat in Time geht es hier nur um JonTron.