WTF ist in Transformers: The Last Knight passiert?!

  • Vor einigen Tagen quälte sich Robin durch 150 Minuten voller langweilige, spektakulär unspektakulärer, altbekannter, unidentifizerbarer Action- und Expositions-Szenen. Das beschäftigt ihn noch heute…und führte ihn zu der Frage: Was zum Teufel ist da eigentlich passiert?

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    Quelle: https://www.hookedmagazin.de/b…ers-last-knight-passiert/

  • Wow das klang mal wieder nach typisch Transformers. Ich kann es auch nicht verstehen, wie so etwas John Wick und ähnlichen schön handgemachten Actionfilmen den Rang ablaufen kann, aber hey Trump ist ja schließlich auch Präsident, daher muss man Amerika wohl nicht mehr verstehen.

    Ja, weil Transformers ja nur in Amerika erfolgreich ist.... .
    Auf der einen Seite alles abfeiern was aus den USA kommt, vor lauter anglizismen die eigene Sprache nicht mehr beherschen aber beim Amerika-bashing ist man ganz vorne mit dabei, typisch deutsch eben.
    "John Wick" kommt übrigens auch aus den USA.

  • Wow das klang mal wieder nach typisch Transformers. Ich kann es auch nicht verstehen, wie so etwas John Wick und ähnlichen schön handgemachten Actionfilmen den Rang ablaufen kann, aber hey Trump ist ja schließlich auch Präsident, daher muss man Amerika wohl nicht mehr verstehen.


    Ja, weil Transformers ja nur in Amerika erfolgreich ist.... .
    Auf der einen Seite alles abfeiern was aus den USA kommt, vor lauter Anglizismen die eigene Sprache nicht mehr beherschen aber beim Amerika-bashing ist man ganz vorne mit dabei, typisch deutsch eben.
    "John Wick" kommt übrigens auch aus den USA.

  • Wow das klang mal wieder nach typisch Transformers. Ich kann es auch nicht verstehen, wie so etwas John Wick und ähnlichen schön handgemachten Actionfilmen den Rang ablaufen kann, aber hey Trump ist ja schließlich auch Präsident, daher muss man Amerika wohl nicht mehr verstehen.

    Ja, weil Transformers ja nur in Amerika erfolgreich ist.... .
    Auf der einen Seite alles abfeiern was aus den USA kommt, vor lauter Anglizismen die eigene Sprache nicht mehr beherschen aber beim Amerika-bashing ist man ganz vorne mit dabei, typisch deutsch eben.
    "John Wick" kommt übrigens auch aus den USA.

    Dann korrigiere ich meine Aussage auf alle Menschen, wenn du dich an dieser offensichtlichen Übertreibung störst.
    Ändert übrigens nichts daran, dass ich Amerika sehr skeptisch gegenüber eingestellt bin. Einen Menschen als Präsidenten zu wählen, der den Klimawandel nicht anerkennt, halte ich schon für ziemlich doof (um jetzt mal ein Beispiel zu nennen).
    Und wenn ich mir so meinen Text anschaue erkennne ich weder viele Anglizismen, noch an welcher Stelle ich meine eigene Muttersprache nicht beherrschen kann.
    Danke ich weiß, dass John Wick aus den USA kommt und meine Aussage bezog sich lediglich darauf, dass ich nicht verstehen kann wie jemand Transformers solchen Filmen vorziehen kann. Ich bin mir durchaus bewusst, dass nicht alle Amerikaner Holzköpfe sind, das ändert allerdings nichts daran, dass ich die Mehrheit (die Trump gewählt haben und Transformers vorziehen) nicht verstehen kann.
    Achja und ich weiß auch, dass nicht die Mehrheit der Amerikaner für Trump gestimmt hat, sondern sich viele enthalten haben und sogar im direkten Vergleich Clinton mehr Stimmen hatte, ändert leider nichts am Ergebnis und ihrem nicht ganz so cleveren Wahlsystem, das mitunter daran schuld ist.

  • @John Bishop


    Meine Aussage bezüglich Anglizismen und der deutschen Sprache bezieht sich nicht direkt auf dich, sondern auf den allgemeinen Trend in möglichst jedem Post irgendwie einen Seitenhieb gegen Amerika oder Trump unterzubringen, egal wie weit er auch hergeholt sein mag, aber gleichzeitig praktisch ausnahmslos amerikanische Medien zu konsumieren.


    Warum die Transformers-Filme so erfolgreich sind erklärt Robin übrigens im Video selbst, er fand dievier Vorgänger schon schlecht, sieht sich aber auch den fünften Teil im Kino an..... .


    Nur damit wir uns nicht falsch verstehen, ich bin kein Amerika-Fan oder Trump-Symphatisant, ganz im Gegenteil, aber im Gegensatz zu Putin oder Erdogan, wird Trump sehr wahrscheinlich bald Geschichte sein, weil die USA immer noch ein demokratisches Land sind, und Trump sogar in der eigenen Partei immer mehr Rückhalt verliert.
    Ganz im Gegensatz zu Russland oder der Türkei, dort demontieren und untergraben die Staatsoberhäupter munter die demokratische Verfassung ihrer Länder, um uneingeschränkt regieren zu können, seltsamerweise juckt das in den Internetforen kaum jemand, ist halt nicht trendy..... .

  • Also ich finde das ist eine reine Elfenbeinturm-Diskussion. Robin und auch wir hier im Forum befinden uns in einer Qualitäts-Blase. Wir informieren uns ständig über neue Spiele, Serien und Filme. Sehen uns Reviews, Analysen, Streitgespräche etc. darüber an. Hören Podcasts. So sind wir fähig uns popkulturelle Rosinen herauszupicken.


    Sprecht mal auf der Straße ein paar Leute an, ob sie den Film "Moon" kennen. Oder Serien wie z.B. Better Call Saul. Oder Spiele wie Limbo oder Inside. In unserem Umfeld kennt das jeder und wir verlieren den Überblick darüber, dass das eine ganz schön spitze Zielgruppe ist.


    Für die meisten Menschen bedeutet "Videospielen" sich einmal im Jahr das aktuelle Call of Duty zu holen und eventuell Fifa. Und auf Filme bezogen: Man geht einmal im Monat ins Kino und dann will man für seine 10€ einfach weggeblasen werden. Und das bietet Transformers. Da besteht gar nicht das Interesse den Schnitt, die Dialogqualität, die Plot-Kohärenz oder die Leistung der Schauspieler zu analysieren. Oder sich über Product-Placement aufzuregen. Für diese Menschen steht nicht die Filmkunst im Mittelpunkt, sondern das Event.


    Und das ist legitim und ich finde man sollte das respektieren.


    Man hat einen Marcel Reich Ranicki auch kein Mickey Mouse Heft zum kritisieren gegeben. Oder erwaret, dass er sich ernsthaft dazu äußert.

  • @Steph Exakt das war die Übertreibung. Allerdings würde ich behaupten man kann durchaus von Wahlergebnissen auf den Bildungsgrad eines Menschen schließen, das mit den Filmen war wie gesagt von mir eine ungeschickt genutzte Hyperbel.


    @Antiversus Ich verstehe was du meinst, mein Kommentar sollte eigentlich in Richtung dieser "Danke Amerika/Obama" Kommentare gehen, die immer unter jedem Thema in Foren zu finden sind. Es sollte eine nicht wirklich ernst gemeinte Übertreibung sein, da ich da aber wohl missverstanden wurde, hab ich sie mal rausgenommen.


    @meisterlampe_1989 Das mag sein und halte den Kinogang auch dann immer noch in meinem Leben für ein Event, wenn ich 4 Mal im Monat dort Filme schaue, nur glaubst du nicht, dass diese Menschen nicht auch Spaß an qualitativ höherwertigen Filmproduktionen hätten?
    Wobei die Frage kann ich mir eigentlich selbst beantworten, ich habe mal mit Freunden "Grand Budapest Hotel" gesehen und während ich total begeistert war, haben wir den Film in der Mitte abgebrochen, weil meine Kumpel dieses Overacting als schlechte Schauspielerei empfunden haben. Und genau das finde ich für meinen Teil so schade, wenn sich Leute auf so etwas eigentlich so künstlerisch wertvolles nicht einlassen können und lieber Transformers schauen.

  • @meisterlampe_1989 Das mag sein und halte den Kinogang auch dann immer noch in meinem Leben für ein Event, wenn ich 4 Mal im Monat dort Filme schaue, nur glaubst du nicht, dass diese Menschen nicht auch Spaß an qualitativ höherwertigen Filmproduktionen hätten?

    Was ist denn mit "qualitativ höherwertig" gemeint? Das muss nicht immer gleich Arthouse bedeuten. Ich gucke mir Filme wie "Das weiße Band" genauso gerne an wie "American Pie" (die ersten drei und den letzten mit der Original-Besetzung, nicht der Direct-To-DVD Schund).


    Das eine ist ein Sittengemälde der Landbevölkerung in Zeiten der Weimarer Republik in Deutschland und wie aus konservativ-religiös geprägten illiberalen Gesellschatfskonstrukten Faschismus entsteht und bei dem anderen kacken Leute in Kühlboxen um Streiche zu spielen. Ich kann mir beides angucken und beides spricht mich auf sehr unterschiedliche Weisen an, aber es spricht mich an.


    Wenn ich mit Leuten rede, die sich nicht für Filmkunst interessieren, kommt schnell der Vorwurf, dass man prätentiös sei und sich nur Artsy-Fartsy Kunstfilme anschaut, bei denen am Ende das Gehirn qualmt. Aber es gibt ein Spektrum.


    Es gibt absoluten Müll, der auf den Scheiterhaufen gehört. "Scripted-Reality" im Nachmittagsprogramm z.B.. Da finde ich einen anmaßenden Ton, wie den von Robin im Transformers-Video, angebracht. Das ist aktive Verdummung. Wer das schaut ist dumm oder der wird dumm, selbst wenn er es nur "ironisch" schaut. Das ist handwerklich auf billigste Art und Weise produziert und die Dialoge könnten von einem Schimpansen geschrieben worden sein. Und damit trete ich dem Schimpansen noch zu nahe. Es ist unterirdisch gespielt und die "Geschichten" sind immer gleich blöd.


    Dann gibt es den zwar dummen, aber doch eher harmlosen Mist. Das ist sowas wie "K11" oder "Lenßen&Partner". Oder die Rosamunde Pilcher-Filme in der ARD oder "GZSZ". Oder Kinofilme wie "Bierfest" oder "Die Sieben Zwerge - Männer allein im Wald." Das ist schon etwas professioneller produziert und zumindest die Hauptdarsteller können etwas schauspielern. Die Plots und Dialoge sind aber immer noch totale Banane.
    Das würde ich mir niemals angucken, aber ich bin bereits da der Meinung, dass man nicht über Leute urteilen sollte, die sich das anschauen.


    Dann käme in meiner (nicht ganz wissenschaftlichen :D ) Abhandlung der solide Kinofilm. Also Sachen wie z.B. eben American Pie oder andere Komödien. Aber auch Horrorfilme wie "The Conjuring". Aber auch sowas wie "Collateral" oder "Terminal". Das Budget ist nicht das größte, aber es ist handwerklich gut gemacht. Der Kameramann weiß, was er macht. Der Cutter weiß, was er macht. Die Schauspieler sind gut. Der Drehbuchautor hat gelernt, was er tut.
    Da steige ich schon ein. Wenn etwas Charme hat, bin ich schnell dabei. Da muss es gar nicht groß krachen oder der Gehirnschmalz massiert werden.


    Dann kommt der Hollywood-Blockbuster. "Avengers", "Transformers", "Fast and The Furious". Es gilt alles, was auch für den soliden Film gilt, aber hier hatte man richtig Geld und es fliegt einen alles um die Ohren. Hier bin ich weit wählerischer als bei den soliden Filmen, weil ich mit der Formel "Style over Substance" so gar nichts anfangen kann. Meiner Meinung nach, muss man, wenn man schon auf Getöse setzt, wenigstens ein bisschen auf die Story und Dialoge achtet. Das schafft z.B. Avengers bzw. die Marvel-Filme, deswegen gucke ich die sehr gerne. Transformers schafft das nicht. Aber wie oben geschrieben, ich habe Verständnis dafür, wenn Leute nur Getöse haben wollen.


    Es gibt auch intelligente Blockbuster. Die sind sehr selten. Christopher Nolan kann das z.B.. oder Dennis Villneuve. Mehr fallen mir nicht ein und man könnte darüber streiten, ob die Filme von Villneuve "Blockbuster" sind.


    Und dann gibt es noch die Arthouse & Indie-Filme. Da ist zwar wenig Geld vorhanden, aber dafür geht es inhaltlich richtig ab. "Moon", "Ex Machina", "Das weiße Band" etc.. Filme von Stanley Kubrick, Michael Haneke , Lars von Trier, David Lynch usw..
    Arthouse oder Indie bedeutet auch nicht gleich, dass es gut sein muss. Ich habe da schon so viel verkopften Scheiß gesehen, der keine Aussage hatte.


    Was ich damit aufzeigen wollte: Es gibt für jedes Interesse und jede Stimmung in der man sich befindet Filme. Und ich finde keiner kann sich über den anderen Stellen, wenn es darum geht, welche Filme oder Serien er sich anschaut oder welche Videospiele er spielt. Weil der Grund dafür, warum derjenige dies oder das konsumiert sehr komplex sein kann. Und daraus Schlüsse über den Charakter der Person zu ziehen, ist noch vermessener.


    Wenn man American Pie guckt ist man nicht automatisch dumm, weil man über Furzhumor lachen kann. Man ist auch nicht automatisch ein Intellektueller, wenn man "Das weiße Band" schaut und man ist nicht der Mörder der Filmkunst, wenn man sich mit seinen Freunden Transformers anschaut.

  • Ich halte es ja nicht mal für unbedingt schlimm, dass Filme wie Transformers jedes mal Kassenrekorde brechen. Um fair zu sein, in den 80er und 90er hatten wir auch allerhand Filme wie Transformers, neu ist die art von Film ja nicht. Was ich aber für bedenklich halte ist, dass durch die ganzen Blockbuster Filme und Monopolstellung seitens Marvel, Disney und Co. kein Mittel- Produktionen mehr gibt. Es gibt nur High Budget und Low Budget Filme, es gibt höchstens eine Hand voll Studios, die noch Mittelklasse Produktionen machen. Im Kino hat man gefühlt nur Blockbuster und Filme die durch das Fantasy Film Fest in die Kinos kamen. Dazu kommt es aber auch noch so wie David Hain es so schön beschrieb, gibt es keine Helden mehr. Welcher Schauspieler ist heute so ikonisch, wie die von früher? Wo ist der ikonische Held? All die neuen Schauspieler mögen gut sein und mögen sympathisch sein, nur hinterlassen sie keinen sonderlich großen Eindruck. Sie haben keine ikonischen Figuren, die sie prägen. Man hat zwar Charaktere wie die aus Fast & Furious, aber selbst nach all den Filmen sind diese austauschbar. Auch weil die Filme ziemlich formelhaft sind, aber mit all den Dingen kann man leben. Ich glaube auch nicht, dass es ewig so bleiben wird, früher war es genauso. Nur früher hatte man halt innerhalb der Genres mehr unterschiedlichere Filme und Ikonen.


    Was Transformers angeht fand ich Teil 1 schon nicht gut, diese Filme haben keine Identität und Seele. Was ich diesen Filme richtig übel nehme ist nicht mal das ganze Storytelling (wenn man es so nennen möchte) und auch nicht die dummen Schnitte. Was ich den Filmen übel nehme ist, dass Michael Bay keinerlei Leidenschaft hat. Er macht Filme nur des Geldes wegen und hat weder künstlerische Ansprüche, noch sieht er Filme als was besonderes, als Kunst. Er gibt sich wenig Mühe und anstatt auf Kritik einzugehen, macht er schon den nächsten Film. Das Schlimmste ist ja, er machte mal ziemlich gute Filme und tatsächlich war ich früher sogar ein Fan von ihn. Wenn ich aber sehe, dass er keinerlei Ambitionen hat und sich für das was er macht nicht interessiert, dann fühle ich mich verraten. Das trifft aber nicht nur auf Michael Bay zu, Roland Emmerich ist auch so eine Hausnummer, ich war auch ein Fan von ihn.


    Ich möchte aber anmerken, dass es tatsächlich bergauf geht, wir bekommen immer mehr gute Filme, auch wenn sie nicht sonderlich groß beworben werden. Wir bekommen massenhaft gute TV Serien und es wird sich wieder mehr getraut. Sowas wie Transformers werden wir immer haben, es kommt immer eine Zeit wo alles nach Schema F läuft, später ändern sich aber diese Ansprüche. Die jetzige Generation findet sowas geil und die nächste vielleicht etwas, was sich mehr an die Klassiker orientiert.


    Es gibt nur einen Punkt wo ich sagen würde, dass es hoffnungslos ist und Hollywood sollte damit aufhören und das sind Remakes/Reboots. Ob Robocop, Baywatch oder Ghostbusters, man sollte diese Franchises ruhen lassen. Diese sollte man nicht wieder ausgraben und dann vergewaltigen, man muss auch mal "Nein" sagen können.

  • Nun ich finde Robins Kritik sehr berechtigt. Transformers war immer nur Durchschnitt. Ein werk mit absolut vergessenswerter Geschichte, austauschbaren Figuren (man sieht ja wie austauschbar, wenn der Schauspieler gewechselt wird und es so ziemlich 0 auffällt) und viel Explosionen. Nur wenn all das was Robin sagt stimmt, dann ist dieser Film noch sehr viel schlechter als die Teile davor. Bei Transformers hat man immer gelesen/ gehört, dass man ihn sich wegen der Explosionen und Action anguckt, auch wenn ich die Action als schlecht bezeichnen würde (wenn deine Action mit zig Jumpcuts und am Besten noch Shaky Cam gefüttert ist, dann zeigt das vielleicht, dass deine Action nicht sehr gut ist.), ist es zuminest eine Erklärung, warum er geguckt wird. Nur wenn man große Teile des Films noch nicht mal Action sieht, dann hat der Film für mich so ziemlich den Grund seiner Existenz verfehlt. Niemand interessiert sich für die Story, selbst wenn sie besser geschrieben wäre, glaube ich das die Art von Herrn Bay slebst eine gute Stroy nicht wirklich tragen kann.


    Und was Robin auch sehr gut gemacht hat (und eigentlich jeder Kritiker, wenn er halbwegs gut ist macht) ist er kritisiert den Film. Phrasen wie: "Leute die diesen Filme gucken sind dumm." kommen nicht vor, da man eben vermeiden will, persönlich zu werden und damit Leute zu kritisieren. Denn dann triffst du Leute auf ihrer emotionallen Seite und das ist Gift für jede Diskussion (siehe zum Besipiel auch Robins: Nazis schlagen). Hat diesmal leider nicht geklappt, nun ja...


    ... Was man den Leuten endlich auf den Weg geben muss ist, dass sie kein schlechter Mensch sind, wenn sie Transformers gesehen haben und vielleicht sogar gut fanden. Man verteidigt dann schnell den Film, da ein Eingeständnis, dass er doch nicht so gut ist bedeuten würde sich selbst einzugestehen, dass man falsch lag, offenbar schlechten Filmgeschmack hat,... oder kurz das man selbst schlecht ist, wenn man schlechte Filme schaut. Dabei wird dir niemand den Kopf abreißen, wenn du schlechte Filme magst und das ist auch nicht das Ziel des Kritikers, dich dadurch schlecht zu machen. Es ist voll in Ordnung schlechte Filme zu mögen, das macht die Kritik nur nicht minder berechtigt.

    Es gibt nur einen Punkt wo ich sagen würde, dass es hoffnungslos ist und Hollywood sollte damit aufhören und das sind Remakes/Reboots. Ob Robocop, Baywatch oder Ghostbusters, man sollte diese Franchises ruhen lassen. Diese sollte man nicht wieder ausgraben und dann vergewaltigen, man muss auch mal "Nein" sagen können.

    Diese Krankheit findet sich ja zum Teil in jeder Unterhaltungsindustrie und generell habe ich nichts gegen Neuauflagen, wenn sie gut gemacht sind. Ich finde besorgniserregend wird es eben erst, wenn es sehr viele werden, denn dann ist dies wohl ein Symptom dafür, dass diese Industrie, wohl im Moment, kreativ sehr bankrott ist.

  • Ich wollte eigentlich lediglich darauf hinaus, dass ich glaube viele der Transformers Zuschauer würden auch mit einem John Wick (in dem Fall natürlich vor allem die Leute über 18) Spaß haben und ich es schade finde, dass solche Filme vielen entgehen.
    Mit "qualitativ hochwertig" meinte ich (in diesem Zusammenhang) vor allem handgemachte Action Filme mit Kamera-Einstellungen, bei denen man auch registrieren kann, was überhaupt auf dem Bildschirm passiert. Das hätte ich wohl erneut anders formulieren sollen.


    Ich kann dir aber nur bei all deinen Aussage zustimmen. Ich weiß selbst nicht ganz wo ich da für mich die Grenze ziehe, denn während ich bei Marvel noch voll dabei bin, empfinde ich Filme wie Transformers mittlerweile nur noch als stumpfen, viel zu pompösen Michael Bay Quatsch. Bei Comedy-Filmen ist es noch schlimmer. Das meiste was im Kino läuft, kann ich mir kaum angucken. So gut wie alles was sich unterhalb der Gürtellinie abspielt, finde ich einfach nur unterirdisch, Deadpool hingegen fand ich vollkommen in Ordnung. Meist lande ich aber doch bei französischen Komödien, sie haben meist eine wunderschön einzigartige Art, der ich einfach immer wieder verfalle.


    Aber bevor ich noch weiter abschweife, ich möchte niemandem der Filme wie American Pie oder Transformers mag seine Intelligenz absprechen (den Assi-TV Zuschauern aber schon zu einem gewissen Grad), ich finde es nur schade, dass "kleinere" (aus meiner Sicht) schöner inszenierte Filme weniger Aufmerksamkeit bekommen.
    Aber nunja es ist ja klar warum, auch wenn es schade bleiben wird.

  • Natürlich blutet einem als Filmfan da das Herz, aber weiter oben schreibe ich ja vom Elfenbeinturm. Für die meisten Leute sind Filme was zum Abschalten, was man abends nach der Arbeit beim entspannen auf der Couch guckt oder gar zum Einschlafen. Die beschäftigen sich über einen Blick in die Fernsehzeitschrift hinaus nicht mit Filmen.
    Sie gehen in große Kinos und nicht in Programmkinos und wenn sie sich mal eine DVD oder Blu-Ray kaufen, dann nur Dinge, die sie kennen.


    Ich kann das alles gut nachvollziehen, weil ich selbst erst spät zum "Nerdtum" gelangt bin. Ich bin erst vor 3-4 Jahren zu einem "Cineasten" / "Gamer" (sparen wir die Debatte um die Begriffe) geworden. Davor habe ich auch im Fernsehen Filme geguckt, mit Werbeunterbrechung und auf Deutsch synchronisiert. Etwas, das ich heute fast schon verabscheue.
    Und Videospiele waren für mich immer AAA-Spiele, die ich nach der Hälfte abgebrochen habe.


    Ich habe mein Konsumverhalten um 180 Grad gewendet. Letzte Woche habe ich Inside und Firewatch gespielt und gestern den kleinen Film "Warm Bodie´s" gesehen. Ich wette, dass man noch nie etwas von den beiden Spielen gehört hat bzw. von dem Film, wenn man sich nicht intensiv mit eben Videospielen oder Filmen beschäftigt.


    Also ich kann nur sagen "Spread the Word". Empfehlen, empfehlen, empfehlen! Wenn man Freunde hat, die sich einen Film ansehen wollen und nicht wissen welchen, dann schlagt einfach mal was in euren Augen vernünftiges vor.

  • Ich wollte eigentlich lediglich darauf hinaus, dass ich glaube viele der Transformers Zuschauer würden auch mit einem John Wick (in dem Fall natürlich vor allem die Leute über 18) Spaß haben und ich es schade finde, dass solche Filme vielen entgehen.Mit "qualitativ hochwertig" meinte ich (in diesem Zusammenhang) vor allem handgemachte Action Filme mit Kamera-Einstellungen, bei denen man auch registrieren kann, was überhaupt auf dem Bildschirm passiert.

    Ich glaube eine große Rolle spielt da auch das Marketing. Transformers wird immer dermaßen groß beworben, dass man das nicht nicht mitkriegen kann. Da denken sich eben die Leute, die nur ein paar Mal im Jahr ins Kino gehen "yo, dat kenn ich, die alten waren ganz gut, lass ma schauen".
    Aber Filme wie John Wick sind auch erfolgreicher, als du wahrscheinlich denkst. Schließlich bekommt John Wick ein weiteres Sequel, nächsten Monat erscheint ein Film mit ähnlichen Stil (Atomic Blonde) und der Co-Regisseur vom ersten John Wick sitzt jetzt an Deadpool 2.
    Die Leute haben Spaß mit besseren Filmen, aber Transformers hat sich eben die Marke/das Franchise gebaut.

  • Also ich kann nur sagen "Spread the Word". Empfehlen, empfehlen, empfehlen! Wenn man Freunde hat, die sich einen Film ansehen wollen und nicht wissen welchen, dann schlagt einfach mal was in euren Augen vernünftiges vor.

    Sehr schöne Philosophie wie ich finde!


    Ich glaube eine große Rolle spielt da auch das Marketing. Transformers wird immer dermaßen groß beworben, dass man das nicht nicht mitkriegen kann. Da denken sich eben die Leute, die nur ein paar Mal im Jahr ins Kino gehen "yo, dat kenn ich, die alten waren ganz gut, lass ma schauen".Aber Filme wie John Wick sind auch erfolgreicher, als du wahrscheinlich denkst. Schließlich bekommt John Wick ein weiteres Sequel, nächsten Monat erscheint ein Film mit ähnlichen Stil (Atomic Blonde) und der Co-Regisseur vom ersten John Wick sitzt jetzt an Deadpool 2.
    Die Leute haben Spaß mit besseren Filmen, aber Transformers hat sich eben die Marke/das Franchise gebaut.

    Ja deshalb meinte ich ja am Ende, dass es schon klar ist, warum solche Filme erfolgreicher sind.
    Ich denke auch, dass John Wick kein allzu kleiner Film war, in meinem Text daher auch die Anführungszeichen.
    Aber um hier nochmal auf meisterlampes Satz zurückzukommen, wir sollten einfach versuchen den Leuten in unseren Augen vernünftiges vorschlagen, denn mehr können wir im Prinzip sowieso nicht tun.

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