Fortsetzungen, die gemeinhin als schlecht gelten, Ihr selbst aber total mögt

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  • Dazu: Vielleicht haben die Leute die Jedi nicht vergessen, sondern einfach nur nie gekannt? Grade im Outer Rim, wo schon die Republik quasi keine Kontrolle hatte (so sind ja auch die Seperatisten dort entstanden), wusste vielleicht nicht jeder von der Existenz des Ordens. Qui-Gon und Obi-Wan haben bei ihrem Besuch auf Tatooine ihre Fähigkeiten auch nicht gerade raushängen lassen. Und dass Luke selber nicht an die Jedi glaubte (bzw. nur Gerüchte von ihrer Existenz gehört hatte), liegt sicher auch daran, dass Tante & Onkel ihm das bewusst verschwiegen haben und ihm solche "Flausen" direkt ausgetrieben haben.

    Luke wusste nichts davon, aber Anakin hat sofort erkannt, dass Qui-Gon ein Jedi ist. Auch das unterstützt meine These eher als es sie untergräbt ;)


    Und Episode VII sticht deshalb hervor, weil es sich an dem orientiert, was Episode IV-VI etabliert haben und auf die Inkonsitenzen der Prequels scheißt.

  • Ich sag ja nicht, dass man keine gehörige Portion Suspension of Disbelief bräuchte. Mir ging es ja zunächst genauso wie dir. Aber dann habe ich drüber nachgedacht und beschriebene, für mich zufriedenstellende Erklärungen gefunden.

    Und Episode VII sticht deshalb hervor, weil es sich an dem orientiert, was Episode IV-VI etabliert haben und auf die Inkonsitenzen der Prequels scheißt.

    Da verstehe ich nicht ganz, worauf du hinaus willst und worauf du dich da beziehst. ?( EDIT: Wenn du dich darauf beziehst, dass ich behaupte, Episode VII hätte dasselbe Problem: Ich meine damit, dass zwischen Episode VI und VII auch nur 30 Jahren In-Universe vergangen sind, Rey aber trotzdem von 'den alten Legenden' ggü. Han Solo spricht.

  • Ich habe immer gedacht das dieses Star Wars Ding nur eine Phase ist und eh bald wieder vergessen wird, weswegen ich die Filme nie gesehen habe. Aber dann kam Disney und Episode 7 wodurch ich realisiert habe das ich diesem Zeug nicht mehr entkommen kann. Also habe ich angefangen Star Wars zu schauen und musste feststellen das ich nicht mal ein großer Fan von den ersten drei Filmen bin (abgesehen von Empire). Aber dann kamen die Prequels and my body wasn't ready. Spontan fällt mir wirklich nichts gutes ein was ich über diese Filme sagen kann, schlechte Sets, schlechtes CGI, schlechte Lightsaber Kämpfe, eine unendliche Anzahl an Plotholes, schlecht geschrieben Dialoge, unglaublich nervige Charaktere bzw. schlechte Kinderschauspieler usw.


    Meiner Meinung nach sind die Mr. Plinkett Reviews von RedLetterMedia mit Abstand das Beste was wir durch die Prequels bekommen haben:
    Star Wars: Episode 1 https://www.youtube.com/playlist?list=PL5919C8DE6F720A2D
    Star Wars: Episode 2 https://www.youtube.com/playlist?list=PL56E3EB1DFD4B64A2
    Star Wars: Episode 3 youtube.com/watch?v=bYWAHuFbLoc



    Mein größtes Problem mit den Prequels ist eigentlich, dass George Lucas eher versucht hat, sie ins Expanded Universe passen zu lassen, als zur alten Trilogie. Insbesondere die Darstellung des Jedi-Ordens nehme ich den Prequels nicht ab. Unter keinen Umständen wird der in 20 Jahren komplett vergessen.

    Hier ist für mich dann halt immer die Frage, wie wichtig einem das Franchise und das dazugehörige Worldbuilding ist. Ich nehm Star Wars halt einfach nicht ernst und es ist mir ziemlich gleichgültig; ergo hab ich meinen Spaß.

    Das finde ich sehr beneidenswert, ich kann solche Sachen höchstens bei Komödien ignorieren. Wenn ich mehr wie du wäre könnte ich sicherlich viel mehr der großen Hollywood Blockbuster genießen.

  • Kann mich nur den schon gefallenen Worten zu Star Wars 1-3 anschließen. Teil 1 und 2 sind von fraglicher Qualität aber zumindest den dritten Teil fand ich schon fast "on par" mit der alten Trilogie. Kontrovers, ich weiß.


    Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels empfand ich als guten Film auch wenn er sich manchmal im CGI-Overload selber etwas erstickt.


    Bioshock 2 fand ich sogar besser als den ersten Teil. Die Story war zwar weitaus schlechter aber auch wieder auf sehr hohem Niveau und die Audiologs sind wieder toll gespielt/geschrieben. Das Gameplay hat man wie ich finde fast perfektioniert, für mich ist Bioshock 2 fast ein perfekter Shooter (aber nur wenn man ihn auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad spielt) Außerdem suckt er nicht im letzten Drittel ab wie Bioshock 1 und bittet eine weitaus größere Gegnervielfalt. Schlägt aber auch nicht System shock 2, besonders was die Rollenspielaspekte und die Atmosphäre angeht.


    Ein Spiel was eigentlich auch nicht als schlecht gilt ist Thief: Deadly shadows aber der Teil wird teilweise von Fans erbitterst gehasst, hauptsächlich weil die Level verkleinert wurden. Aber mit Thief 2 eines meiner absoluten Lieblingsspiele. Die Geschichte ist wirklich großartig und schließt die Trilogie so gut ab wie ich es bist in keinem anderen Spiel gesehen habe. Spielerisch und Leveldesign mäßig ist wie in den Vorgängern auch alles top. Fand da die Fanmeinung immer sehr überzogen.

  • Ja und ich meine damit, dass die Darstellung der Jedi in Episode IV-VI genau solches "alte Legenden" war. Darauf beruft sich Episode VII und eben nicht auf den EU-Murks, den die Prequels verwurstet haben.


    Aber gerade weil die Jedi in der alten Trilogie schon als alte Legenden dargestellt wurden, ist es doch so cool, was die Prequels gemacht haben! :D
    Nochmal dasselbe in grün wäre weder sonderlich spannend, noch originell gewesen. Wie sich Leute mit solchen Fähigkeiten aber in einem demokratischen System einordnen, finde ich eine super interessante Fragestellung.


    Ich kenne übrigens nichts vom Expanded Universe. Also wirklich nichts, ich kenne die sieben Hauptfilme und Rogue One. Ich habe nie ein Buch oder einen Comic über Star Wars gelesen, nie eine Animationsserie gesehen und nie ein Videospiel gespielt (mit Ausnahme vom Battlefront-Reboot, aber das ist ja nur Multiplayer ohne eine Geschichte). Also daran kann es nicht liegen, dass ich die Prequels mag. Aber wenn du sagst, dass sowas da beleuchtet wird, muss ich das wohl mal dringend nachholen. :P


    @Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels: Den habe ich damals als 14-jähriger im Kino gesehen und war begeistert. Als ich dann vor nem Jahr den Film nochmal gesehen habe, fand ich den aber grauenhaft. Da konnte ich South Park verstehen. :D


  • Wie immer bei South Park, haben die Macher sicher drauf geachtet, dass jeder sein Fett wegbekommt. :D Ich würde einfach mal behaupten, dass die Reaktionen der Jungs, als sie sich den Film ansehen, die von Parker und Stone irgendwo wiederspiegelt.
    Die Moral, die ich aus der Folge mitgenommen habe war davon abgesehen aber eigentlich, dass Adam Sandler-Filme immer Poop sind, egal ob man depressiv ist, oder nicht. :D

  • Das finde ich sehr beneidenswert, ich kann solche Sachen höchstens bei Komödien ignorieren. Wenn ich mehr wie du wäre könnte ich sicherlich viel mehr der großen Hollywood Blockbuster genießen.

    Versteh mich bitte nicht falsch - ich kann nur die wenigstens Hollywood Blockbuster genießen. Interstellar zum Beispiel wird mir genau dadurch madig gemacht und viele andere Filme auch. Es ist nur, dass diese Filme bei mir daran zerbrechen, dass ich versuche sie ernst zu nehmen. Bei Star Wars komm ich hingegen nicht mal im Traum darauf, es zu versuchen. Deshalb genieße ich auch sowas wie RED, Malavita oder das fünfte Element und sterbe vor Gleichgültigkeit bei den letzten Finchers, Nolans und allem, was platter ist, sowieso.

  • Wie immer bei South Park, haben die Macher sicher drauf geachtet, dass jeder sein Fett wegbekommt. :D Ich würde einfach mal behaupten, dass die Reaktionen der Jungs, als sie sich den Film ansehen, die von Parker und Stone irgendwo wiederspiegelt.

    Na ja, Butters stellt sich aber am Ende hin und meint dass er den Film gar nicht so Scheiße fand. Da geb ich @User_205 mehr recht.
    Vielleicht mag da die Meinung von den beiden miteingeflossen sein, aber das war sicher nicht der Hauptaugenmerk.