Der Smalltalk Thread

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  • Hmm. Klar, grundsätzlichist das meiste wirklich plakativ und gilt zum Klikckfang und zur Generierung von Aufmerksamkeit. Dennoch finde ich es grundsätzlich nicht schlimm, mit schockierenden Bildern zu arbeiten. Ich hab halt keine Ahnung, wie die Bilder aussahen, die unkenntlich gemacht wurden (das hätte man sich dann auch komplett sparen können) finde sowas aber grundsätzlich ok, solang Opfer nicht menschenunwürdig dargestellt werden oder es ihnen von den Opfern bzw. Angehörigen gestattet wird.

  • Hmm. Klar, grundsätzlichist das meiste wirklich plakativ und gilt zum Klikckfang und zur Generierung von Aufmerksamkeit. Dennoch finde ich es grundsätzlich nicht schlimm, mit schockierenden Bildern zu arbeiten. Ich hab halt keine Ahnung, wie die Bilder aussahen, die unkenntlich gemacht wurden (das hätte man sich dann auch komplett sparen können) finde sowas aber grundsätzlich ok, solang Opfer nicht menschenunwürdig dargestellt werden oder es ihnen von den Opfern bzw. Angehörigen gestattet wird.

    Wo liegt denn deiner Meinung nach der Vorteil von schockierenden Bildern? Denn ich sehe darin eigentlich nur Nachteile (außer fürs Konto der Zeitung. Unter anderem scheißt man häufig mit solchen Bildern auf Ziffer 11.1 und 11.3 des Pressekodexes (http://www.presserat.de/presse…hterstattung_jugendschutz), aber auch generell habe ich ein Problem mit dem künstlichen Aufgebausche einer Situation.

  • Konto der Zeitung ist in dem Sinne relativ, für die ARD spielt dies bspw. keine Rolle, die haben ihr festes Einkommen durch die GEZ und verdienen nichts daran, wenn jetzt jemand auf Tagesschau.de ein Artikel anklickt oder ein Bild in der Berichterstattung.
    Ja, ich mag es auch nicht, wenn eine Situation künstlich hochgespielt wird um Sensationsjournalismus zu liefern, viel lieber hätte ich einmal am Vormittag eine Push Mitteilung auf dem Handy gehabt in welcher gestanden hätte, dass es ein Zugunglück gab und am Abend einen fundierten Bericht, so funktioniert nur unsere Gesellschaft leider nicht, welche diesen Sensations Journalismus braucht und wie die Geier am Handy hängen um Meldung nach Meldung zu bekommen und Bericht nach Bericht, aber das ist nochmal ein anderes Thema.
    Warum ich schockierende Bilder in Ordnung finde? Im Prinzip hat das zwei Gründe, welche aufeinander basieren: sie sind näher an der Realität dran und sie lassen einem die Situation besser nachvollziehen. Näher an der Realität ist ganz logisch, einfach weil es die Realität ist. Wenn ich ein Bild habe, ist es besser für mich als eine für "normale" Menschen abstrakte Beschreibung im Kopf zu haben. Und ja, damit geht jeder anders um, einige Leute kommen mit solchen Bildern nicht klar und andere möchten sie, ich finde es wichtig, dass beides abgedeckt wird. Leider wird das in unserer Medien- und Presselandschaft nicht ausreichend gemacht, das einzige Medium welches für die etwas empfindlicheren einen vernünftigen Bericht übrig hatte war ZDF Heute und das dann auch noch mitten in der Nacht. Dennoch finde ich wichtig, dass die Bilder im Einklang mit den Opfern bzw. deren Angehörigen gezeigt werden, auch hier sollte es nicht wieder um Sensationsjournalismus gehen sondern um eine konstruktive Berichterstattung. Und ja, ich finde es besser, ein schreckliches Bild zu sehen, als ein Haufen Sätze zu hören. Für diese Erkenntnis kann ich ein tolles Beispiel nennen: Der Syrienkrieg war jahrelang für mich ein Konflikt mit Zahlen und Worten, xxx Rebellen dort, Gebietverlust der IS, Chemiewaffen von Assad usw., im besten Fall sah ich ab und zu ein zerstörtes Gebäude aber das wars. Es gab nichts, womit ich nachvollziehen konnte, was der Konflikte wirklich für die Menschen bedeutet was die Bilder sind, die sich diese Menschen täglich angucken und ertragen müssen. Ich bin dann im Internet auf eine Reportage gestoßen die knapp 2 Stunden ging, es war Propaganda für Assad von russischen Reportern aber die Reportage hat einiges hervorragend gemacht: Sie hat wirklich Schockbilder gezeigt, aber nie so, dass die Menschen zum Objekt wurden, sondern auch wenn sie tot waren, Mensch blieben. Die Reportage hat davor gewarnt, wenn sie solche Bilder zeigte, so, dass die etwas empfindlicheren auch rechtzeitig weggucken konnte. Seit dem ich diese Reportage gesehen habe bin ich zwar nicht Pro Assad, Putin und gegen die Westliche Wertegemeinschaft aber mir ist die Bedeutung des Krieges für die Menschen die dort Leben viel klarer geworden.

  • Konto der Zeitung ist in dem Sinne relativ, für die ARD spielt dies bspw. keine Rolle, die haben ihr festes Einkommen durch die GEZ und verdienen nichts daran, wenn jetzt jemand auf Tagesschau.de ein Artikel anklickt oder ein Bild in der Berichterstattung.

    ARD war ja nich das einzige Beispiel im Text. Ging doch auch um Bild oder Huffington Post und so weiter. Zum Thema "schockierende Bilder": Ich bin halt der Meinung, dass da eben nicht an eine reflektierte Betrachtung der Ereignisse, sondern an reine Emotionalität appelliert wird. Beispiel Terrorismus: Vermutlich fordern Leute, die diese Bilder gesehen haben, noch eher ein überstürztes militärisches Handeln fordern. Aber da kann man womöglich unterschiedliche, ähnlich sinnvolle Ansichten haben. Nur beim Thema "Fotos von Toten" bin ich generell der Meinung, dass man diese nicht verbreiten sollte, ohne alle wichtigen Angehhörigen gefragt zu haben, solange die Leiche deutlich identifizierbar ist. Und ich wette, das ist nicht bei jedem Foto in der Bild etc. der Fall.

  • Konto der Zeitung ist in dem Sinne relativ, für die ARD spielt dies bspw. keine Rolle, die haben ihr festes Einkommen durch die GEZ und verdienen nichts daran, wenn jetzt jemand auf Tagesschau.de ein Artikel anklickt oder ein Bild in der Berichterstattung.
    Ja, ich mag es auch nicht, wenn eine Situation künstlich hochgespielt wird um Sensationsjournalismus zu liefern, viel lieber hätte ich einmal am Vormittag eine Push Mitteilung auf dem Handy gehabt in welcher gestanden hätte, dass es ein Zugunglück gab und am Abend einen fundierten Bericht, so funktioniert nur unsere Gesellschaft leider nicht, welche diesen Sensations Journalismus braucht und wie die Geier am Handy hängen um Meldung nach Meldung zu bekommen und Bericht nach Bericht, aber das ist nochmal ein anderes Thema.
    Warum ich schockierende Bilder in Ordnung finde? Im Prinzip hat das zwei Gründe, welche aufeinander basieren: sie sind näher an der Realität dran und sie lassen einem die Situation besser nachvollziehen. Näher an der Realität ist ganz logisch, einfach weil es die Realität ist. Wenn ich ein Bild habe, ist es besser für mich als eine für "normale" Menschen abstrakte Beschreibung im Kopf zu haben. Und ja, damit geht jeder anders um, einige Leute kommen mit solchen Bildern nicht klar und andere möchten sie, ich finde es wichtig, dass beides abgedeckt wird. Leider wird das in unserer Medien- und Presselandschaft nicht ausreichend gemacht, das einzige Medium welches für die etwas empfindlicheren einen vernünftigen Bericht übrig hatte war ZDF Heute und das dann auch noch mitten in der Nacht. Dennoch finde ich wichtig, dass die Bilder im Einklang mit den Opfern bzw. deren Angehörigen gezeigt werden, auch hier sollte es nicht wieder um Sensationsjournalismus gehen sondern um eine konstruktive Berichterstattung. Und ja, ich finde es besser, ein schreckliches Bild zu sehen, als ein Haufen Sätze zu hören. Für diese Erkenntnis kann ich ein tolles Beispiel nennen: Der Syrienkrieg war jahrelang für mich ein Konflikt mit Zahlen und Worten, xxx Rebellen dort, Gebietverlust der IS, Chemiewaffen von Assad usw., im besten Fall sah ich ab und zu ein zerstörtes Gebäude aber das wars. Es gab nichts, womit ich nachvollziehen konnte, was der Konflikte wirklich für die Menschen bedeutet was die Bilder sind, die sich diese Menschen täglich angucken und ertragen müssen. Ich bin dann im Internet auf eine Reportage gestoßen die knapp 2 Stunden ging, es war Propaganda für Assad von russischen Reportern aber die Reportage hat einiges hervorragend gemacht: Sie hat wirklich Schockbilder gezeigt, aber nie so, dass die Menschen zum Objekt wurden, sondern auch wenn sie tot waren, Mensch blieben. Die Reportage hat davor gewarnt, wenn sie solche Bilder zeigte, so, dass die etwas empfindlicheren auch rechtzeitig weggucken konnte. Seit dem ich diese Reportage gesehen habe bin ich zwar nicht Pro Assad, Putin und gegen die Westliche Wertegemeinschaft aber mir ist die Bedeutung des Krieges für die Menschen die dort Leben viel klarer geworden.


    ARD war ja nich das einzige Beispiel im Text. Ging doch auch um Bild oder Huffington Post und so weiter. Zum Thema "schockierende Bilder": Ich bin halt der Meinung, dass da eben nicht an eine reflektierte Betrachtung der Ereignisse, sondern an reine Emotionalität appelliert wird. Beispiel Terrorismus: Vermutlich fordern Leute, die diese Bilder gesehen haben, noch eher ein überstürztes militärisches Handeln fordern. Aber da kann man womöglich unterschiedliche, ähnlich sinnvolle Ansichten haben. Nur beim Thema "Fotos von Toten" bin ich generell der Meinung, dass man diese nicht verbreiten sollte, ohne alle wichtigen Angehhörigen gefragt zu haben, solange die Leiche deutlich identifizierbar ist. Und ich wette, das ist nicht bei jedem Foto in der Bild etc. der Fall.

    Dafür, dass dieser Thread "Small Talk Thread" heißt, sind diese Beiträge aber ganz schön lang und umfangreich ;)

  • Achtet ihr bei der Wahl der Unterhose am Morgen auf die Farbe? 18

    Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

    Dafür, dass dieser Thread "Small Talk Thread" heißt, sind diese Beiträge aber ganz schön lang und umfangreich

    Ja! Lasst uns über belanglosen Müll reden!!!!111

  • Ich hab heute unter meinem Schrank ein Tokio Hotel T Shirt gefunden und werde es heute verbrennen

    die neuere tokio hotel musik ist gar nicht mal so schlecht

    I dont care, ich kann sowas nicht bei mir rumliegen haben, was sollen die Aliens von mir denken wenn sie mich wieder mal entführen?

  • I dont care, ich kann sowas nicht bei mir rumliegen haben, was sollen die Aliens von mir denken wenn sie mich wieder mal entführen?

    Als ich das letzte mal mit den Aliens über deine letzte Entführung gesprochen haben fanden sie die Victoria Unterwäsche etwas kritischer.

    Wie kommst du denn mit Aliens in Kontakt? Bist du etwa neuerdings beim FBI für die X-Files zuständig? ;)

  • I dont care, ich kann sowas nicht bei mir rumliegen haben, was sollen die Aliens von mir denken wenn sie mich wieder mal entführen?

    Als ich das letzte mal mit den Aliens über deine letzte Entführung gesprochen haben fanden sie die Victoria Unterwäsche etwas kritischer.

    Unterwäsche? Trägt das noch irgendwer? Ich bin als modebewusster Mensch mittlerweile auf Ganzkörpersocken umgestiegen.


    Wie kommst du denn mit Aliens in Kontakt? Bist du etwa neuerdings beim FBI für die X-Files zuständig? ;)

    Ich bin tatsächlich von Aliens erbaut worden, siehe meine offizielle Lore:


  • Und wie kommt es, dass @Komischer Kauz mit deinen Erbauer-Aliens einen kleinen Plausch über deine Unterwäsche halten kann? ;):D

  • Meine Grundfunktion ist es als Service Roboter in den Weltraumrestaurants der Kuzumakku Republik Kamilletee 24/7 zu produzieren und zu servieren. Ich wurde in einer Anstalt in der Stadt Excqualil produziert als Ableger eines besonderes Regierungsprogramms von DOLORES, über die ich nicht weitere Informationen herausgeben kann. Ich hatte allerding einen KI-Aussetzer, sodass ich auf eine Müllhalde geworfen worde und vergessen wurde. Kurz vor der Müllpresse wurde ich von Dr. Dr. Volker Fiedler gerettet und mir wurde ein menschähnliches Leben auf der Erde ermöglicht wo ich nun als Wolf unter Schafen darauf warte die Welt zu erobern.


    Wow, du solltest dich mit deiner Lore an... einen... den 'Autor' wenden! Der wird dir daraus einen Roman basteln! Ich wir warte schon sehnsüchtig auf "Fifty Shades of Kamilleroboter". :D



    Und natürlich auf einen Wiki- Eintrag!


    Ich muss dann mal weg...