Mass Effect: Andromeda

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  • Ich hab jetzt auch die Early Version von Mass Effect Andromeda gespielt und muss echt sagen, dass das ein großer Haufen Scheiße ist =(. Ich bin eigentlich ein recht großer ME Fan und fand aber den dritten Teil schon schlechter, vor allem das writing in den Dialogen hat stark abgenommen. Aber Andromeda ist wirklich für ein AAA Titel krass schlecht gepolisht. Vor allem das Animationssystem ist doch eines der Kernbestandteile des Spiels, erst Recht in einem Actionspiel mit vielen Dialogsequenzen.
    Ich habe gelesen, dass das nicht das Orginalteam ist, sondern ein anders, das würde das Trauerspiel vielleicht erklären.
    Das zweite große Problem, neben den Animationen und writing, sind meiner Meinung nach die Charakter die samt generisch und langweilig sind (jedenfalls bis jetzt).
    Bei ME:A habe ich einfach das Gefühl das, dass nicht aus einem kreativen Gedanken oder einer Vision entsprungen ist, sondern von dem C Team von Bioware entwickelt wurde, weil EA die Marke nicht aufgeben wollte und das Hauptteam an irgendetwas neuem entwickelt. Die Reputation von Bioware geht dabei aber leider immer weiter in den Keller.
    Ich hoffe wirklich das, dass Spiel noch eine 180 Grad Drehung einlegt. Weiß einer zufällig wann das Review Embargo fällt?




    Warum sehen die Charaktere alle komplett tot aus? hkdFacepalm hkdFacepalm



    Als Comedy funktioniert das gar nicht schlecht, vielleicht sollte man da über einen Wechsel in der Marketing Strategie nachdenken.^^
    Vor allem das mit der Waffe ganz am Ende, das ist doch Promomaterial, schaut da den keiner mehr rüber bevor das raus geht.

  • Ich hab gestern auch mal ca. 3 - 5 Stunden reingespielt und muss sagen, solange man keine (menschlichen) Charaktere sieht und niemand den Mund auf macht, ist es ein spaßiges Spiel.
    Das rumlaufen und vor allem das rumspringen macht Laune.
    Und das Kampfsystem fühlt sich gut an.


    Die Animationen sind noch nicht mal das größte Problem (die waren in Mass Effect ja nie das Wahre), sondern die Dialoge.
    Immer wieder wurde ich aus der immersion gerissen, weil das gesagte entweder peinlich, ohne Zusammenhang oder total leblos vorgetragen war.


    Das merkwürdige ist...ich hatte trotzdem Spaß und bin mir noch nicht sicher, ob ich das Spiel schon aufgeben möchte.

  • Für mich funktioniert hat Mass Effect über die Charaktere, Dialoge und die Story und die scheinen einfach nicht gut zu sein. =(
    Die ersten Reviews sind leider so wie ich es mir schon gedacht habe, nicht schlecht, aber totales Mittelmaß. Von Bioware und einer so großen IP wie Mass Effect erwarte ich mehr.




    Zitat von Rock Paper Shotgut

    Mass Effect Andromeda feels like a game that exists because there needed to be a new Mass Effect game. It’s hard, as deeply as you explore it, to find something that shows any other reason for it to be. Despite the extraordinary opportunity of a fresh start, fresh characters, and even a fresh galaxy to set it in, this feels like a lengthy rehash of what came before. It is bad in many ways, from its madcap AI, poor character faces, dated design and most of all, horrible writing, but its biggest crime is just how unavoidably, all-encompassingly dull it is for so, so many hours.

    Das fasst es für mich extrem gut zusammen.

  • An der GameStar-Wertung für Andromeda hätte der Jochen Gebauer übrigens wieder seine "helle Freude".


    Insgesamt ne 85, dazu der Gold-Award (also 5 Sterne) für "Umfang", mit folgender Begründung:

    • gigantische Spielwelt
    • lange Story-Kampagne
    • unzählige Nebenbeschäftigungen
    • hoher Wiederspielwert
    • Grafik und Steuerung lassen sich anpassen

    hkdFacepalm
    Yey, größer, höher, schneller, weiter ...
    Wenn das größte deutsche Spielemagazin die reine Größe einer Spielwelt, die Länge einer Kampagne und die Anzahl der Nebenbeschäftigungen anstatt die Qualität dieser als Bewertungsgrundlage nimmt, dann brauchen wir uns über die Schwemme an "Dull"-Titeln nicht zu wundern. Immerhin ist die internationale Presse ja offenbar mittlerweile auf den Trichter gekommen, dass größer nicht automatisch gleich besser ist.
    Das bedeutet nicht, dass man sich als Tester eines Spiels sklavisch an die Massenmeinung halten muss. Genau das Gegenteil ist der Fall. Aber wenn das ganze dann so hirnrissig argumentiert wird, dann braucht man sich über Befangenheitsvorwürfe echt nicht zu wundern.

  • Muss mich einfach auch mal zu Andromeda zu Wort melden. Ich bin großer Fan der alten Trilogie und fand auch den Multiplayer von ME3 echt gut, der wurde schließlich auch sehr lange supportet und hat neue Klassen mit neuen Fähigkeiten, neue Gegner , neue Maps etc bekommen. Ich dachte mir mit Origin Access, dass ich doch einfach mal Andromeda ausprobieren könnte...


    Mass Effect ist für mich eine Reihe, die durch ihre Story, und ihre Story groß geworden ist und mit dem dritten Teil auch noch eine Gameplaystärke bekommen hat. Andromeda kann mich derzeit leider so gar nicht überzeugen. Versteht mich nicht falsch, ich WILL dieses Spiel mögen, ich habe es in der Trial Version immer wieder und wieder angeschmissen um zu gucken, ob mich da noch irgendwas anzieht.


    Fangen wir bei einem Problem an, das derzeit im Internet groß ist, wenn man über Andromeda spricht - die Animationen. Natürlich machen schlechte Animationen Andromeda nicht zu einem schlechten Spiel, aber ich habe mich einfach sehr häufig nicht zusammenreißen können und musste laut loslachen, weil gerade die weibliche Ryder unfassbar dumm animiert ist.


    Die Dialoge sind auch derzeit nicht das Gelbe vom Ei ("my face is tired from dealing with... everything") und führen derzeit auch leider zu eher lanbgweiligen Nebenquests. Die Quest auf dem Nexus, bei der man einen Saboteur aufspüren soll endet absolut scheiße. Hingegen muss ich aber zugeben, dass ich einige der Crewmitglieder durchaus intressant finde und mehr über jene erfahren möchte.


    Schließlich kommt man auf Eos an und dann hat das Spiel mich endgültig verlassen. Klar, das Gameplay sieht super aus und macht auch echt Spaß, der Nomad steuert sich toll und macht ebenfalls Spaß. Die Quests auf Eos wirken derzeit aber alle furchtbar generisch ala "gehe nach A und scanne mal X". Der Entdeckerdrang wurde bei mir kaum wirklich wach, da alles was man entdecken kann sich nicht belohnend anfühlt. Ich habe in der Entfernung eine kleine Skulptur der Remnants entdeckt und die Kett waren dort ebenfalls gerade. Ich fahre dort also hin und plätte erstmal alle Gegner, nur um dann einfach nichts zu finden, was sich gelohnt hätte diesen Ort aufzusuchen. Das Farmen nach Rohstoffen stell ich mich jetzt schon wie eine Tortur vor, wenn man bedenkt wie viel man braucht um sich seine Waffen und Rüstungen zu erstellen.


    Schlussendlich der Multiplayer. Als ein großer Fan des MP von ME3 war ich natürlich schon etwas gehyped auf Andromeda. Leider stellt sich (zumindest in der Trial) jener als ein absoluter Albtraum heraus. Ich habe lange kein solches Lagfest mehr gesehen. Ich konnte kein Match finden, das nicht Lags aus der Hölle hatte...


    Insgesamt ist für mich da einfach zu viel Zeug, das mich nicht interessiert oder gar abstößt, was mich echt traurig macht, weil ich dieses Spiel echt gerne lieben will. Leider springt der Funke derzeit so gar nicht über. ;(

  • Die "Toaster Tester" von der Gamestar interessieren doch eh keinen mehr, wenn ich Reviews lesen möchte die wie technische Tests zu Staubsaugern geschrieben sind, dann lese ich das Stiftung Warentest Magazin.
    Ich weiß nicht warum die deutsche Videospiel Journaille so viel Angst davor hat jedenfalls etwas mehr in Richtung "Kulturjournalismus" zu gehen, ich erwarte ja keine 180 Grad Wendung, aber vielleicht etwas Fortschritt.
    Ist einer noch regelmäßig in der Gamestar Community unterwegs und kann mir vielleicht sagen, ob das eventuell von der Community auch so gefordert wird, dass solche Elemente auch in der Test mit einfließen?

  • Ich hab noch etwas weitergespielt und...nunja...


    Positiv aufgefallen ist mir, dass nicht jedes Crewmitglied jedem Geschlecht zu einer Romanze offen steht (nicht falsch verstehen, ich hab überhaupt nichts gegen Gleichgeschlechtliche Liebschaften) aber es wirkt nicht mehr so, als würde jeder nur darauf warten einen Sex mit Shepard Ryder zu machen.
    Ich fands irgendwie cool, mal en Korb zu bekommen. :D


    Leider sind sonst nur negative Dinge hinzugekommen.


    • Ich verstehe diese ganze Pathfinder-Heldenverehrung nicht wirklich
      Was hat Papa Ryder denn geleistet? Und viel wichtiger, was macht den/die Protagonist/in so besonders?
      Bei Shepard hatte man ja wenigstens die Vorgeschichte (Kriegsheld, letzter Überlebender und das dritte) außerdem der Kontakt mit dem protheanischen Sender und die daraus entstandene Vision.
    • Die erste Entscheidung, die ich treffen sollte (die Mörderquest) war so dermaßen dumm und die Auflösung so unbefriedigend, dass ich nur die Hände an die Stirn schlagen konnte.


    • Die ganze Prämisse in die Andromeda-Galaxie gereist zu sein, um einen Neuanfang zu starten kommt mir auch so komisch vor.
      Ich meine mich zu erinnern, dass in einem Mass Effect Kodexeintrag stand, das weniger als 1% der Milchstraße erkundet ist...Platz für Neuanfänge sollte es also genug geben.
      Wäre es um Flucht vor den Reapern gegangen, wäre es logisch eine solch teure und riskante Reise anzugehen.


    Über die Animationen kann ich hinweg sehen, über die Fetchquests kann ich hinweg sehen, aber die teils furchtbaren Dialoge, die Fan Fiction artige Geschichte...das ist nicht das Mass Effect, das ich kenne und liebe.


    Vielleicht kauf ich es mir mal in nem Angebot völlig unspaßig ist es ja nicht, aber bis dahin spiel ich lieber nochmal Mass Effect 1 - 3

    • Die ganze Prämisse in die Andromeda-Galaxie gereist zu sein, um einen Neuanfang zu starten kommt mir auch so komisch vor. Ich meine mich zu erinnern, dass in einem Mass Effect Kodexeintrag stand, das weniger als 1% der Milchstraße erkundet ist...Platz für Neuanfänge sollte es also genug geben. Wäre es um Flucht vor den Reapern gegangen, wäre es logisch eine solch teure und riskante Reise anzugehen.

    Wenn die Reaper in der ganzen Galaxy aktiv sind und man auf deren Liste steht, ergibt es schon irgendwie Sinn die Flucht in eine andere Galaxy anzutretten, wenn man die Möglichkeit dazu hat.

    • Die ganze Prämisse in die Andromeda-Galaxie gereist zu sein, um einen Neuanfang zu starten kommt mir auch so komisch vor. Ich meine mich zu erinnern, dass in einem Mass Effect Kodexeintrag stand, das weniger als 1% der Milchstraße erkundet ist...Platz für Neuanfänge sollte es also genug geben. Wäre es um Flucht vor den Reapern gegangen, wäre es logisch eine solch teure und riskante Reise anzugehen.

    Wenn die Reaper in der ganzen Galaxy aktiv sind und man auf deren Liste steht, ergibt es schon irgendwie Sinn die Flucht in eine andere Galaxy anzutretten, wenn man die Möglichkeit dazu hat.

    Sind sie das denn?
    Die Andromeda Initiative wurde doch zwischen Mass Effect 2 und 3 gestartet, zu der Zeit glaubt doch noch keiner an die Reaper.
    Außerdem wurde das (zumindest in der Demo) nicht ein einziges Mal erwähnt.

  • Sind sie das denn?
    Die Andromeda Initiative wurde doch zwischen Mass Effect 2 und 3 gestartet, zu der Zeit glaubt doch noch keiner an die Reaper.
    Außerdem wurde das (zumindest in der Demo) nicht ein einziges Mal erwähnt.

    Das ist genau das, was ich auch noch nicht so wirklich verstanden habe... bisher...

    KEINER glaubt so WIRKLICH an die Reaper. Aber dann baut man mal so mir nichts dir nichts eine riesige Station, schickt die in ne andere Galaxie und jede Rasse noch ne Arche hinterher? Nun.


    EDIT: Wenn man sich den Anfang von Mass Effect 3 nochmal anschaut, wirkt es noch unglaubwürdiger, dass sie tatsächlich irgendwas dagegen unternommen haben bzw. einen "Arche-Ausweichplan" hatten ^^"
    Link zu einem random-YT-Video mit Timestep

  • Wenn die Reaper in der ganzen Galaxy aktiv sind und man auf deren Liste steht, ergibt es schon irgendwie Sinn die Flucht in eine andere Galaxy anzutretten, wenn man die Möglichkeit dazu hat.

    Sind sie das denn?Die Andromeda Initiative wurde doch zwischen Mass Effect 2 und 3 gestartet, zu der Zeit glaubt doch noch keiner an die Reaper.
    Außerdem wurde das (zumindest in der Demo) nicht ein einziges Mal erwähnt.

    Ich meinte ja nur dass der Gedankengang logisch ist, dass das im Zusammenhang durchdacht ist, behaupte ich gar nicht.


    Ich frage mich auch wieso die Reaper überhaupt zulassen sollten, dass diese Archen die Galaxie verlassen, bzw das nicht verhindern können? Oder hatte diese eine Arche nur ganz zufällig ganz viel Glück?

  • Sind sie das denn?Die Andromeda Initiative wurde doch zwischen Mass Effect 2 und 3 gestartet, zu der Zeit glaubt doch noch keiner an die Reaper.Außerdem wurde das (zumindest in der Demo) nicht ein einziges Mal erwähnt.

    Ich meinte ja nur dass der Gedankengang logisch ist, dass das im Zusammenhang durchdacht ist, behaupte ich gar nicht.
    Ich frage mich auch wieso die Reaper überhaupt zulassen sollten, dass diese Archen die Galaxie verlassen, bzw das nicht verhindern können? Oder hatte diese eine Arche nur ganz zufällig ganz viel Glück?

    Ich meine mich zu erinnern, dass die Reaper in der Mitte der Milchstraße lauern.
    Wenn die Arche nach Andromeda fliegt, gehts wohl eher nach außen oder? ?(

    Das ist sowieso eines der größten Logiklöcher in Maß Effect.
    Im ersten Teil hat man die Souverin(?) doch gesehen! Argh! Das regt mich schon wieder auf^^

  • Das ist sowieso eines der größten Logiklöcher in Maß Effect.
    Im ersten Teil hat man die Souverin(?) doch gesehen! Argh! Das regt mich schon wieder auf^^

    Nun im ersten Teil hat man die Souverin gesehen ja, aber nur Shepard und seine Crew wussten eben auch, dass dieses Schiff eine eigene Entität ist, nämlich ein Reaper. Die Welt hat sich dann eher darauf geeignet, dass es eben nur das mächtige Schiff von Saren ist, was er mithilfe der Geth gebaut hat. (dass dies auch nicht ganz zufrieden stellend und logisch ist ist klar, aber so hat man es eben der Welt verkauft)
    Im 2. Teil hat Shepard immer nur die Ankunft verhindert, also hat die Welt nur einen Reaper jemals gesehen und bei den sich darauf geeinigt, dass es nur ein besonders starkes Schiff war.

    So einfach trickst man die reaper aus, von ihnen weg statt auf sie zufliegen?

    Nun wir reden ja hier nicht von kurzen Entfernungen und da die Reaper in der Zeit nicht in der Milchstraße waren haben sie von den Archen eben nichts mitgekriegt.


    Zum Anderen weiß man vom Harvest-Prozess der Reaper nicht wirklich viel, außer dass die Citadel ein zentrales Element dabei spielt. Wenn ich mich genau erinnere hieß es immer, dass sobald die Spezies der Galaxie die Citadel besiedeln und ihre Technologien kopieren ein SIgnal zu den Reapern geht, dass es bald wieder Zeit für den Harvest-Prozess ist.Sie dient also als klebrige Falle, die mit neuen Technologien lockt.
    Es wurde auch mal erzählt, dass eine Alienrasse von den vorherigen Zyklen die Gefahr erkannte und die Citadel nicht nutzte, worauf die Reaper nach einer gewissen Zeit einfach auf Verdacht kamen.


    Wenn die Andromedagalaxie soetwas nicht besitzt könnte sie tatsächlich sicherer sein. Nur muss man solch eine Reise auch irgendwie begründen, denn die Archen zu bauen und solch einen großen Aufwand zu betreiben,nur mit der Begründung: "Hey wir brauchen mehr Platz!" ist sehr unglaubwürdig, vorallen wenn man noch nicht mal die gesamte Milchstraße erkundet hat, wo es noch Platz geben könnte,der wesentlich einfacher zu erreichen ist

  • Zu der Diskussion mit den Reapern. Ich hab das spiel durch und etwa 95% im insgesamten.


    1. Die Geschichte von Mass Effect 3 je nachdem wie ihr sie abgeschlossen habt ist geschehen. Je nachdem welches Ende ihr gewählt habt wurden die Reaper nun mal besiegt und nicht. Und hier ein kleiner Spoiler:


    2. Die Andromeda Initative ist eine Private Organisation. Die Reaper waren schlichtweg nicht bekannt und die Andromeda Initative hat sich gegründet um eine fremde Galaxie zu bereichen. Weder die Allianz, die Asari, die Turianer, die Salarianer und die Korreganischen Regierungen haben mit dieser Initative etwas zu tun. Also im Grunde ist es so als ob Siemens sich überlegt nach Andromeda zu fliegen und das nicht mit der Deutschen Bundesregierung abklärt.


    Zu dem Spiel ansich:
    1. Ja die Animationen sind nicht gut und es gibt definitiv bessere. Alleine Dragon Age Inquisition das die gleiche Engine und das gleiche Studio hat macht dies deutlich besser.
    2. Ich persönlich finde die Charaktere deutlich Symphatischer als in den vorherigen Mass Effects. Das lag daran das ich das gefühl hatte das Shepherd und co mir im allgemeinen zu ernst waren. Ryder und co sind mir persönlich deutlich symphatischer. Je nachdem was man auswählt macht man auch mal einen scherz und man hat deutlich mehr das gefühl das sich Ryder mit der Crew anfreundet.
    3. Die Story ist super nur könnte so 1 zu 1 im Star Trek universum existieren. Ich hatte im allgemeinen das Gefühl eine Serie zu sehen. Was passiert Ryder und seiner Crew als nächstes und ab und zu wird halt der hauptstory strang fortgeführt. Mehr möchte ich darüber allerdings nicht sagen um nicht zu spoilern.
    4. Der Soundtrack ist gut und ab und zu erinnert er an Mass Effect 1 bis 3 bzw ein Song erinnert mich zum teil an Dragon Age Inquisition. Aber er ist im vergleich zu den alten Mass Effect teilen und auch zu Dragon Age Inquisition deutlich schwächer.
    5. Es hat viele Bugs. Wobei ich hier nicht weiß liegt es an meinem PC oder am Spiel. Aber das Ende hat z.B. meine Soundtreiber abgeschossen, Crew Mitglieder waren Doppelt auf dem Schiff oder ich war mal in einem Raum auf meinem Schiff eingesperrt und kam nicht mehr raus. Erst ein neustart hat das problem gelöst.
    6. Es gibt viel Spielraum für DLCs und es gibt stellen wo das spiel einfach schreit "KAUF MICH FÜR 10 EURO"

  • Also bei dem, was ich bisher gesehen habe (z.B. das lets Play von Nils der Rocketbeans oder den Hooked Stream) muss ich sagen, dass eben nicht die unbestreitlich schlechten Animationen mein größtes Problem an Andromeda sind, sondern eben die Dialoge und Charaktere....
    Bei Sätzen wie "Das ist eben eine krasse Wolke" oder dem ständigen darauf beharren, man sei ja ein "Abenteurer" kann ich mir nur an die Stirn fassen... Und das macht es auf englisch auch nicht besser, nur, weils die gleichen, dummen Sachen auf englisch gesprochen werden...
    Da gefällt mir der ernste Ton von ME1-3 deutlich besser, und auch hier fehlt mMn der Humor nicht. Im Gegenteil.
    Ich liebe die Mass Effect Trilogie und find's wirklich schade, dass Andromeda das geworden ist, was es eben ist.


    Ich werde dem Spiel irgendwann mal eine Chance geben, aber damit werde ich wohl noch warten, bis es eine Edition gibt, wo dann alle DLCs etc mit drin sind. Ist ja bei Bioware eig. üblich.

  • Wie gesagt eben die Dialoge sind es die das spiel für mich stark machen. Von Shepherd habe ich mich ein bisschen distanziert gefühlt weil ich wählte zwar aus was er/sie sagte doch genau so hätte ich eben nicht reagiert.
    Das ist bei Ryder anders. Ryder sagt seinem/ihrem gegenüber auch mal das er/sie ein dummes Arschloch ist wenn man es auswählt.
    Ryder geht auch mal mit Humor an einer sache ran und ist z.B. mal sarkastisch. Ryder wirkt wie ein Mensch und nicht wie eine Maschine. Und genau das macht ihn/sie für mich deutlich symphatischer.