Die Ratsherren #24: Ratsherren Spezial – Donald Trump ist Präsident der USA

  • 8. Woher kommt das mit der Kriegstreiberin eigentlich, Clinton fährt außenpolitisch eine härte Linie als Obama, aber das bedeutet doch noch lange keinen Krieg.

    Hillary Clinton sieht Henry Kissinger, einen Mann, der wegen Kriegsverbrechen und ähnlichem im Knast sitzen sollte, als eins ihrer wichtigsten außenpolitischen Vorbilder.


    Dazu ein Video ausm Vorwahlkampf, in dem Sanders Clinton für genau das kritisiert: http://www.vox.com/2016/2/11/1…bate-2016-henry-kissinger


    Zu dem, was sie tatsächlich in dieser Richtung schon zu verantworten hat, hat @Atheru schon das meiste gesagt. Dazu kommt dann noch das Versagen in Libyen und die Gewissheit, dass sie Obamas Kriege fortsetzen würde, inklusive Luftschlägen auf Krankenhäuser und Drohnenschlägen mit zivilen Opfern.

  • Matze und Atheru sagen es schon richtig. Die Frage ist nämlich nicht die warum die Leute Trump gewählt wurde, sondern warum die Leute nicht Hillary gewählt haben?


    Weiters vergleicht man die Wahlen 2012 und 2016, haben laut Wikipedia heuer um 5 Million Menschen weniger ihre Stimmen abgegeben, bei einer Wahlbeteiligung von knapp 50 Prozent. Die US-Wahlen sind schon einmal durch ihre Regelung mit den "Wahlmännern" total verkorkst, dass in vielen Bundesstaaten wohl Menschen nicht einmal wählen gehen, weil ihre Partei dort nicht gewinnen wird.

  • Das Beispiel, dasss Du gebracht hast war gut. Ich kann David C. verstehen warum er Angst vor Terror hat, ich kann ihm versuchen zu erklären, dass diese Angst zumindest in Teilen unberechtigt ist. Aber sobald er anfängt alle Muslime als Terrorverdächtige zu sehen und ihnen daher kollektive demokratische Grundrechte nehmen zu wollen, muss ich das als dass bezeichnen dürfen als was es ist: rassistisch. Erneut, ich kann mit Dir über eine Flüchtlingsobergrenze diskutieren ohne dich als Rassisten zu bezeichnen, sobald aber Argumente kommen wie, dass sind alles Kriminelle und die zerstören unser Land muss ich nicht mehr erklären warum das rassisitisch ist. Man muss selbst wissen, wann man demokratische Rechte verletzt.

    Marcus bezeichnet nicht alle Muslime als Terroristen, er wertet die Gefahr, dass unter 1000 Flüchtlingen ein radikaler Islamist ist, einfach nur sehr hoch. Das ist eine Art der verzerrten Risikowahrnehmung, die einen vor einer unbekannten oder nicht vertrauten Gefahr schützen soll, indem man sie als risikoreicher einschätzt, als sie tatsächlich ist. Natürlich spielen die Medien dabei eine große Rolle. Vielleicht erinnerst du dich an den Amoklauf am 22. Juli diesen Jahres in München. Die Situation wurde wurde im Sekundentakt mit mageren bis aussagelosen Informationen gefüttert; man sprach von Terrorverdacht, mehreren Tätern mit Sturmgewehren (was das SEK war) und verbreitete alleine durch diese Beiträge eine immense Angst unter vielen. Parallel dazu eine gewöhnlich Meldung eines Verkehrsunfalls: Ein vielleicht 20 Sekunden Beitrag, in denen der Ort, Geschlecht und/oder Alter der Verunglückten und einige Details zu Umständen und Folgen gegeben wird (Der Mann wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert / Dem Unfall folgte eine Karambolage mit mehreren leicht Verletzten), dann ist das Thema abgehakt - nächste Nachricht. Wir sind daran gewöhnt. Wir hören es, sind wohl möglich entrüstet, aber sehen eine solche Nachricht bei weitem nüchterner als eine über einen möglichen Terroranschlag.
    Und Marcus davon zu überzeugen, dass seine Angst irrational stark ist - das ist die Diskussion, die ich meine. Ob er Einsicht zeigt, oder unter seiner Kuppel bleibt, findet man erst heraus, wenn man mit ihm gesprochen hat; auf Augenhöhe.
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    Dem würde ich widersprechen. In einem demokratischen System hat man das Recht und die Pflicht zu Wählen. Wählen ist eine Entscheidung, da jeder Mensch für seine Entscheidungen beurteilt werden kann und darf, hat man logischerweise die Pflicht informierte Entscheidungen zu treffen. Man kann das natürlich auch unterlassen, dennoch muss man sich an seinen Entscheidungen messen lassen. Zu sagen ich wusste das nicht, kann niemals eine Entschuldigung sein.

    Würdest du das einem Obdachlosen genauso vorwerfen? Du kannst dich mit dem Internet informieren; telefonierst vielleicht mit Freunden und Familie; sprichst an der örtlichen Uni mit Dozenten oder Lehrern; schreibst eine Mail an eine Partei, die in deiner engeren Wahl steht; oder fährst mal durch die Gegend und gewinnst Eindrücke durch unterschiedliche Wahlplakate und Partei-Werbestände. Den Obdachlosen sind die Mittel begrenzt. Sie sind im Grunde darauf angewiesen, dass Leute sie darüber informieren, wo sie die Informationen herbekommen. Und da glaube ich, dass diese Menschen auch sehr leicht durch beschränkten Informationszugang beeinflusst werden.
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    Auch das muss ich kritisieren dürfen. Wenn man als Wähler so etwas tolleriert ist das kritikwürdig.

    Kritik finde ich super. Aber nicht auf der Basis von Vorurteilen, Voreingenommenheit und Beleidigungen. Im Zweifel ist es immer am besten nachzufragen, ohne den Gegenüber anzugehen, als sei er die Verkörperung einer kurzen Interpretation.
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    Aber ich kann erwarten, dass Menschen über ihre Meinung fünf Minuten nachdenken. Alle Moslems als Terroristen zu bezeichnen ist kein Argument, dass ich akzeptieren muss.

    Da stimme ich dir ausnahmslos zu. Ich würde "Alle Moslems sind Terroristen" nicht einmal als Argument bezeichnen, da es faktisch falsch ist und gerade mal der Anstrengung eines Kindes / noch in der Entwicklung befindlichen Gehirns verlangt, dies nachzuvollziehen.



    Wer anfängt andere nicht mehr zu respektieren, darf sich nicht wundern, dass er selbst keinen Respekt mehr bekommt. Solange alles auf einer respektvollen Basis passiert kann man über fast alles reden. Aber sobald man in extreme abdriftet muss man das auch klar so benennen dürfen, ohne zu erklären warum eine solche Meinung nicht gerechtfertigt ist.

    Solltest du feststellen, dass die Absicht einer Person ausschließlich in der Diskriminierung anderer liegt, stimme ich dem auch zu. (In der Mitte Studie 2016 kriegt man dazu auch einen guten Einblick, auch in die Begründung diskriminierender Einstellungen.)


    Was den Punkt mit Verschwörungstheoretikern angeht, hatte Mats das im Podcast zur Flachen-Welt-Theorie finde ich ganz gut erläutert: Diesen Leuten geht es mehr um ein Zugehörigkeitsgefühl und damit Teil von den "Aufgeschlossenen" zu sein, die "die Wahrheit" kennen. Die wollen keine Diskussionen, in denen sie von ihrer Ansicht abgebracht werden könnten.
    Und noch mal speziell zu der Geschichte mit deiner Kommilitonin: Sie glaubt, Trump sei das geringere Übel. Dann ist das erst mal nicht nicht richtig, sondern ihre Meinung. Und dann würde ich fragen: ,,Hm, aha. Findest du das also in Ordnung, allen Muslimen die Einreise in die USA zu verbieten, 'ne Mauer zu bauen und die Mühen zur Einschränkung des Klimawandels rückgängig zu machen? Weil das ist doch, was Trump am meisten betont, oder?" Wahrscheinlich würde ich sie auch fragen, was sie für das ausschlaggebende hält, das Clinton für sie zum schlechteren Präsidenten machen würde als Trump. Wenn sie immer noch abweisend reagiert, verstehe ich das auch als ein ,,Kein Diskussionsbedarf, ich wollte nur mit meiner kontroversen Meinung aufmerksam machen."
    Du sagtest aber, sie hätte dich angesprochen? Ich kenne jetzt nicht die genaue Situation, aber für mich klingt das so, als wollte sie eigentlich diskutieren. Ob sie dann nun reaktant oder ignorant war: Irgendetwas hat sie in eine Verteidigungsposition getrieben, weil sie sich angegriffen gefühlt hat.

  • Hallo Matz und Robin,


    ich habe mir hier noch keinen anderen Kommentar durchgelesen, weiß also nicht ob dieses Thema schon in irgendeiner Form besprochen / diskutiert wurde. Ich versteh euren Punkt, in jeglicher Hinsicht bin ich eurer Meinung. Aber, ich möchte das nicht so stehen lassen das "Gegen das System" mit "den Großen da oben eines auszuwischen" abgetan wird.


    Gegen das System zu sein, bedeutet so viel mehr und dessen sollte sich jeder bewusst sein. Dieses Thema umfasst soviel, das ich nicht weiß wo ich anfangen soll. Wollen wir mal kurz anreisen was unter Obama passiert ist? Okay, da wär einmal die Versorgung des nahen Ostens mit Waffen um gegen den "Terror" vorzugehen. Da wäre das Töten tausender Menschen, die Obamas Meinung nach Terror-verdächtig sind. Das öffentliche Hetzen gegen Russland (in Mainstream Medien wie Filmen, Serien, Nachrichten etc.) und vieler anderer Länder. Was hat sich in den letzten Jahren bitte verbessert? Bitte erklärt mir, in welcher Hinsicht sich die moderne Gesellschaft von Rassismus distanziert hat? Ich bin da nämlich anderer Meinung.


    Ist das Ausbeuten von Afrika, die Beraubung von Lebensmitteln die für die örtliche Bevölkerung Überlebens wichtig sind kein Rassismus? Wasser das in Afrika abgefüllt wird, und hier von Nestle verkauft wird. Wasser das wir nicht unbedingt brauchen, den anscheinend zu vernachlässigbaren Ländern aber fehlt. Unser heutiges System ist darauf ausgelegt das es Menschen gibt die Leiden müssen, Menschen die ernsthaft glauben es gehe ihnen gut, und Menschen die von den Qualen und der Leichtgläubigkeit beider Leben. Unter dem "System" leidet jeder von uns.


    Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin nicht für Trump. Aber mir ist gegen das System zu kämpfen ganz klar wichtiger! Nur durch die Mainstream Medien werden Kulturen gegeneinander aufgehetzt, nur durch Medien werden Lügen erzählt um Hass auszusäen. Bekämpfen wir das System bekämpfen wir damit auch den Rassismus.


    Das sind vermutlich nicht Trumps Einstellungen, aber mir kam es so vor als würde Matz und Robin das als unwichtiges Nebending abtun, weil Deutschland geht's eigentlich ja ganz gut. Ja aber Deutschland geht's gut weil es vielen anderen schlecht geht, das ist Fakt!

  • @Naiko Ok die Punkte hast du. Ich denke auch nicht, dass man jeden Menschen als Nazi oder Sexist beleidigen sollte, nur weil er eine andere Meinung hat. Wichtig, solange er eine Meinung hat. Du sagst selbst


    Da stimme ich dir ausnahmslos zu. Ich würde "Alle Moslems sind Terroristen" nicht einmal als Argument bezeichnen,

    Also muss ich mit jemanden der so etwas vertritt diskutieren? Ich habe heute ein "schönes" Video zu dem Thema gefunden. Auch wenns mir leid tut das hier zu verlinken, wie argumentiert man gegen sowas? Da kommen wieder die zwei klassischen A) das war ja Spaß, und B) das wird man ja wohl noch sagen dürfen Argumente. Wenn solche Galleonsfiguren der Trump Bewegung sowas von sich geben, muss ich da argumentativ drauf eingehen?
    Wie gesagt, sorry dem Video mehr Aufmerksamkeit zu geben als es verdient. Machte mich nur extrem sauer:




    aber mir kam es so vor als würde Matz und Robin das als unwichtiges Nebending abtun, weil Deutschland geht's eigentlich ja ganz gut. Ja aber Deutschland geht's gut weil es vielen anderen schlecht geht, das ist Fakt!

    Soweit ich weiß ist Robin vor ein paar Wochen genau auf diesen Punkt schonmal eingegangen, glaube im Zusammenhang mit Vegetariern oder so ähnlich. Such mal in den alten Folgen.


    Cheers

    "If the world is to be saved like that, it would better for it to perish. Believe me, Dunny, it'd be better if it perished."

  • Wenn solche Galleonsfiguren der Trump Bewegung sowas von sich geben, muss ich da argumentativ drauf eingehen?

    Naja, wie ich schon in den ersten Kommentaren schrieb, beziehe ich mich mit meiner Haltung auf die Leute, die keine Rassisten/Sexisten sind, sondern als welche abgetan werden, ohne dass sich jemand ernsthaft mit ihrer Meinung auseinandersetzt.


    Und was Milo Yiannopulos betrifft, fällt gerade in dem Video auf, das der Mann Soziopath ist: Er fällt dem Interviewer ins Wort, er lobt sich selber, er drückt durch seine extreme Selbstsicherheit aus, dass er sich intelligenter fühlt als sein Gegenüber, er macht keine Eingeständnisse oder Kompromisse, hat aber auf alles eine Antwort/Rechtfertigung - er verhält sich einfach extrem narzisstisch. Bei so jemandem ausfällig zu werden, ist sicherlich sehr einfach, weil er es auch darauf anlegt, dass man ausfällig wird, um darauf mit einer Aussage zu antworten, die impliziert, sein Gesprächspartner wäre nicht in Lage mit ihm normal zu sprechen und ihm "den nötigen Respekt" zu erweisen.
    Wie man gegen so etwas argumentiert? Mal willkürlich aus der Mitte des Videos geholt: Milo sagt, ihn interessiere keine Hautfarbe, sondern Werte und Ideen und dass Muslime im Westen eine soziale Regression aufweisen würden, die beängstigend sei.
    Da würde ich zum Beispiel mal nachhaken. Inwiefern "sozial-regressives Verhalten"? Was für einen Rückgang genau nimmt er in ihrem Verhalten wahr? Von wo nimmt er das war? Wie erklärt er sich, dass sich dieser Eindruck scheinbar ausnahmslos auf den gesamten Westen bezieht (USA & Europa)? Und wenn er den Medien nicht traut ehrlich darüber zu berichten, wer sind dann "die anderen, die ehrlich darüber berichten"? Was macht diese Leute so viel seriöser?


    Aber wie schon gesagt, ist das nicht die Sorte Mensch, auf die ich mich bezog. Falls du die aber mit deinem "Alle Moslems sind Terroristen"-Beispiel meintest, hatte ich das falsch verstanden.

  • Ein Grund warum Leute unter anderem Hillary nicht gewählt haben ist unter anderem auch "wer" sie gewählt hat.
    Dazu sollte man sich mal mit der Suche von folgenden Schlagwörtern seine eigene Meinung bilden:
    white guilt
    white privilage und male privilage
    wie Rassismus derzeit an Unis unter Studenten definiert wird.
    save spaces und microaggressions
    Transtrender (ein Begriff, der von anderen Transsexuellen für die Sorte von Leuten benutzt wird, welche sich unter dem Begriff von Transsexualität verstecken wollen) welche so nette "neue" Geschlechtsbezeichnungen wie A Gender, Non Gender, Grey Gender, Gender Binary oder Gender Fluid plus der dazugehörigen Pronomen erfunden haben. Davon gibt inzwischen knapp 120 oder so wie z.B. zis oder zer und sogar they wird als Anrede für "eine" Person benutzt.
    Auch interessant sind die MTV Decoded Videos von Franchesca Ramsey in denen eirgendeine Minderheitengruppe Fragen an Weiße hat, welche mit das rassistischte sind, was mir je untergekommen ist.
    Aber Leute wie Lacey Green sind da sehr interessant.


    Einige dieser Leute sind der grundsätzlichen der Meinung, dass alle Weißen rassistisch, alle Männer sexistisch und potentielle Vergewaltiger sind und dass im Grunde nur Weiße rassistisch sein können, weil ihre Rasse die Macht in der Gesellschaft hat.
    Darunter gibt es unter anderem sogar Leut die meinen, dass ein obdachloser Weißer mehr Privilegien genießt als ein reicher schwarzer nur wegen seiner Hautfarbe. Diese Leute reden andauernd davon dass weiße rassitisch sind, hört sich dann aber deren Argumente an und ersetzt nur ein paar Worte, könnte man meinen einem Propaganda Video der Nazis zuzuhören.
    Dann könnt ihr euch auch noch über Black Lives Matter informieren und den ganzen Mist, der da passiert ist.
    Dies ist nicht nur ein Phänomen, dass in Amerika, sondern in fast allen englishsprachigen Länder, auch Canada, Australien und England (dort aber noch nicht so präsent) auftritt.

  • Und was Milo Yiannopulos betrifft, fällt gerade in dem Video auf, das der Mann Soziopath ist:

    Mit ihm wollte ich auch nicht diskutieren, weil zwecklos, aber seine Argumentationslinie ist ja symptomatisch für viele. Wenn du mal in Kommentare zu dem Video schaust wirst du sehen, was ich meine. Da fällt es mir schwer den Leuten vernünftig zu erklären warum: It isnt radical islam, its islam that is the problem, ein rassistisches Argument ist. Das sollte jeder selbst sehen. Und jeder der unter so ein Statement schreibt, Milo ist der geilste, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, oder zwei Minuten selbst nachdenken und feststellen; vielleicht möchte ich das Argument so nicht unterstützen.

    "If the world is to be saved like that, it would better for it to perish. Believe me, Dunny, it'd be better if it perished."

  • Und was Milo Yiannopulos betrifft, fällt gerade in dem Video auf, das der Mann Soziopath ist:

    Mit ihm wollte ich auch nicht diskutieren, weil zwecklos, aber seine Argumentationslinie ist ja symptomatisch für viele. Wenn du mal in Kommentare zu dem Video schaust wirst du sehen, was ich meine. Da fällt es mir schwer den Leuten vernünftig zu erklären warum: It isnt radical islam, its islam that is the problem, ein rassistisches Argument ist. Das sollte jeder selbst sehen. Und jeder der unter so ein Statement schreibt, Milo ist der geilste, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, oder zwei Minuten selbst nachdenken und feststellen; vielleicht möchte ich das Argument so nicht unterstützen.


    Naja, aber in diesem Fall kopieren die Meisten ja nur, was Milo sagt, ohne es zu verstehen. Dementsprechend wären sie aufgeschmissen, wenn man genauer nachfragen würde. Und man kann zwar Selbstreflexion üben, aber i.d.R. kann man sich besser durch Andere beurteilen lassen. Dass die Leute das dann nicht zu lassen, wie auch Milo, ist auch etwas, was ein Interviewer eines Medienkonzerns, dem er misstraut, wahrscheinlich nicht ändern wird. Aber das geht dann allmählich etwas sehr in den radikalen politischen Flügel über, wo Diskussion ohnehin noch mal schwieriger ist. Diese Menschen sind ja aber auch nicht die, die vor 8 und 4 Jahren Obama wählten und sich dieses mal für Trump entschlossen.

  • Und was Milo Yiannopulos betrifft, fällt gerade in dem Video auf, das der Mann Soziopath ist:

    It isnt radical islam, its islam that is the problem, ein rassistisches Argument ist

    Das ist nicht rassistisch sondern höchstens religionsfeindlich, da eine Religion von unterschiedlichen Rassen ausgeübt werden kann. Und hier wird nunmal eine Religion und nicht eine Rasse kritisiert.
    Es gibt im übrigen genügen "moderate" Moslems, die es durchaus in Ordnung finden, wie mit den Homosexuellen in nahen Osten umgegangen wird (wo sie unter anderem einfach von Dächern geworfen werden). In England und Frankreich gibt es sogar Gebiete, in denen das Sharia Gesetz ausgeübt wird und Homosexuelle offen angemacht, Frauen als Huren bezeichnet werden die sich nicht dementsprechend kleiden und auch nicht gläubige angemacht werden, wenn sie in der Öffentlichkeit Alkohol trinken.
    Ich stimme mit Milo auch nicht überein, aber es sollte nicht als rassistisch bezeichnet werden, wenn man sich kritisch mit einer Religion auseinander setzt, das muss sich das Christentum schließlich auch gefallen lassen. Außerdem ist der Islam die Einzige Religion derzeit, weilche Terrororganisationen in dieser Größenordnung hervorruft.


    Ausserdem finde ich es langsam ermüdent, dass der Islam die Einzige Religion ist, welche man nicht kritisieren kann, ohne gleich als Rassist bezeichnet zu werden, was wie gesagt faktisch falsch ist.
    Bezeichnet die Leute als Religionsfeindlich, aber solange sie sich nicht gezielt auf Schwarze, Weiße, Asiaten oder dergleichen beziehen ist es faktisch nicht rassistisch. Es reicht schon, wenn in Amerika alle Nase lang Begriffe verwässert und verdreht werden, wir müssen nicht alle Trends von dort übernehmen ...

  • Mats erwähnt, dass er nicht verstünde, warum eine Frau einen Menschen wählt, der so sexistisch ist, wie Donald Trump.


    Diese Frauen haben Trump nicht gewählt, weil er ein Sexist ist. Sie haben sich für Trump entschieden OBWOHL er Sexist ist. Wenn du eine Partei wählst, stimmst du grundsätzlich allem zu, was diese Partei vertritt? Und hieltest du es für eine nachvollziehbare Konsequenz wenn man dich an den Pranger stellen würde, weil die Partei sich für etwas einsetzen will, was im Widerspruch zu einer deiner Meinungen stünde? Die Frauen, die für Trump stimmten, haben abgewogen, ob es ihnen wichtiger ist, dass Trump nicht für Gleichheit steht, und haben sich für das entschieden, was sie von Trump ansprach.

    Erstmal, sehr ausführlicher Text, hätte es selbst nicht besser schreiben können!
    Aber hier stimme ich nicht ganz zu, von dem was ich mitbekommen habe denken viele Frauen die ihn gewählt haben eben nicht Trump sei sexistisch.
    Bei seinem 'pussy grabing' Skandal wurde es sofort als potentieller sexueller Übergriff abgestempelt, und zwar bewusst, obwohl es im Kontext so oder so gesehen werden konnte.
    Unprofessionell war es, das ist nicht die Frage, aber es ist nicht wirklich frauenfeindlich wenn er jemandem in einem lockeren Gespräch erklären will dass Frauen sich sogar anfassen lassen wenn man viel Geld hat, und danach ein Küsschen auf die Wange kriegt bevor er erläutert dass seine Frau ihm das erlaubt. Gerade wenn es ihm erlaubt wird ist es doch kein Übergriff.
    Der Typ war doch auch im Wrestling, oder nicht?
    Wie gesagt, es wirkt unprofessionell, aber ob er nun wirklich sexistisch denkt oder nur ab und zu mal so wirkt das kann dir keine voreingenommene News sagen. Gerade weil er sich doch auch noch entschuldigt hat und meinte dass er sowas hinter sich gelassen habe, was er meiner Meinung nach nicht hätte tun sollen.
    Es wirkt halt stark biased wenn es ähnliche Skandale auf der anderen Seite gibt zu denen dann kein Drama gemacht wird.


    Ich hätte zwar lieber Bernie Sanders gesehen, aber bei Trump gegen Hillary wäre mir die Wahl auch nicht schwer gefallen mit all dem, was ich weiß. Ich hätte auch eine dritte Partei gewählt :P

    Ich hatte eine Zeit lang auch auf Bernie Sanders gehofft, aber der Sozialismus wirkt für mich sehr umständlich.
    Wenn der Staat für all die Produktion verantwortlich ist kann das doch nur schief gehen,
    findest du nicht?
    Und war da nicht auch noch ein Kommentar an dass weiße Menschen ja nicht wüssten wie es ist arm zu sein?
    Ich glaube da hat er auch ganz viele junge Menschen verloren die auf unvoreingenommenes Verhandeln gehofft haben.
    Obwohl es natürlich stimmt dass der 'afroamerikanische' Vater nach und nach durch den Staat ersetzt worden ist, was diese Familien abhängig und ärmer da gelassen hat, heißt das aber nicht dass es wenige weiße Arme gibt.
    Gerade wenn man das zu einem Rassenthema macht wird es für mich fragwürdig.
    Einige Leute sollen ja Harambe gewählt haben, vielleicht wär das ja was für dich? ;P


    Wär natürlich trotzdem viel fairer gewesen Trump gegen Sanders zu sehen, bei so einem Konflikt wären vielleicht auch mal wichtigere Themen aufgekommen. Bei Trump und Hillary ging es nur um Prinzipien, sozial gegen unsozial, ohne zu hinterfragen.



    Robin bezichtigt jeden, der Trump wählt als Rassisten, weil Trump selbst sich offen als Rassist hinstellt und Mats stellt darauf einen Vergleich mit AfD und deren Wählern her.
    Unter dieser Ansicht wäre jeder, der die CDU wählt, homophob, weil sie gegen die Ehe von Homosexuellen ist und in der Partei homophobe Politiker und Ansichten duldet.

    Da finde ich muss man doch differenzieren. Der Rassismus ist einfach so ein absolut integraler Bestandteil der Reden und Versprechen von Trump, dass man ihn und den Rassismus einfach in Verbindung setzen muss. Die CDU jedoch hat zwar eine gewisse Homophobie in manchen Bereichen inne, definiert sich aber nicht so deutlich über diese, dass Homophobie und CDU so untrennbar miteinander zu verknüpfen sein könnten wie Trump und Rassismus.

    Beispiele? Wo hat er je was gegen eine Rasse gesagt? Das einzige was er doch anspricht sind illegale Einwanderer etc.
    Sicher fühlen sich da einige Rassisten angesprochen, aber ich denke nicht dass das eine große Menge ist, und selbst wenn ist es eben aus dem Kontext gezogen. Bestimmte eingestufte Menschen sind keine Rasse, nur weil vielleicht ein großer Anteil davon einer angehören.
    Mich würde es nicht wundern wenn es mehr Rassisten gebe die Hillary gewählt haben, gerade gegenüber weißen Menschen wird Rassismus sehr einfach akzeptiert.



    Wehe dem, der eine Meinung hat, die nicht die gesellschaftlichen Normen deckt. Solche Leute werden heutzutage ausgelacht, verspottet und beleidigt. Aber das ändert sich zunehmend, weil die Leute wieder den Mut bekommen ihre Meinung auszusprechen und zu vertreten.

    Gesellschaftliche Normen wie Tolleranz, Respekt und Achtung der Menschenwürde. Wenn ich mich hinstelle und gewisse Minderheiten als weniger wichtig oder relevant bezeichne, sie kategorisch beleidige und kriminalisiere, wie das Trump mit Mexikanern und Moslems, und die AFD es mit Flüchtlingen macht, dann ja, solche Meinungen gehören nicht akzeptiert! Und es hat absolut nichts mit Mut zu tun sie auszusprechen. In unserem Grundgesetz sind alle Menschen gleich, und das nicht zu akzeptieren muss als das bezeichnet werden, was es ist. Rassisitisch und Xenophob, und es darf niemals eine legitime Meinung sein, egal wie viele Menschen das vertreten. Hat auch nicht viel mit political correctness zu tun Meinungen die geziehlt Minderheiten degradieren nicht als Meinungen zu akzeptieren. Jeder Mensch verdient Respekt, und Menschen diesen Respekt zu verweigern geht nicht. Wenn ich solche Argumente nicht akzeptiere gehts mir nicht um political correctness.

    Ziemlich viele Mexikaner haben im Vergleich zu vorherigen Republikanern Trump gewählt, gerade weil er auch für sie spricht. Haben wir unterschiedliche Reden gesehen? Vielleicht solltest du mal deine News App beiseite legen und dir die Live Übertragungen in voller Länge anschauen, und das meine ich gar nicht vorwerfend!
    Trump hat sich gerade weil er in so einem starken Konflikt steht darum bemüht neutral zu bleiben, nur weil radikale Moslems und illegale Mexikaner (Und auch alle anderen radikalen und illegalen die gegen die Gesetze verstoßen ) nicht erwünscht sind, heißt es nicht dass man gegen alle Mexikaner und Moslems hetzt. Es gibt viele friedliche Moslems, aber ein höherer Prozentsatz ist eben radikal, da muss man sich eben fragen woran das liegt, und das ist eben ein Fakt. So muss man eben das eine von dem anderen trennen. Wenn du Beweise zu dem was du sagen würdest zeigen würdest wäre das wieder eine andere Sache, mir würde schon ein Video reichen bei dem Trump rassistische Dinge in seinen Reden sagt.


    Dort ist die friedliche Mehrheit eben irrelevant. ( https://www.youtube.com/watch?v=B-vvoRwJSPc )



    Das ist wieder sehr verallgemeinernd. Gerade wenn man sowas tut bemindert man die Probleme. Einfach nur für Toleranz und Akzeptanz zu sein ist einfach, aber man muss sich beide Seiten anschauen.
    Ich bin auf jeden Fall auch pro-choice, dennoch verstehe ich die Angst vor dem Abtreiben ohne Konsequenzen, gerade wenn es Leute gibt die es dadurch nicht ernst nehmen und nicht verhüten. Für mich wäre da ein Mittelweg akzeptabel.
    Aber das kommt eben mit einem Republikaner, ich glaube viele Trump Wähler hätten auch lieber einen Demokraten gewählt, wenn es denn einen legitimen gäbe.


    Nicht alle Muslime sind Attentäter, niemand glaubt das, aber auf diese Attentäter die eben auch häufig Muslime sind wird Aufmerksam gemacht. Auch wenn Attentate nicht das einzige und größte Problem sind, ich glaube da sind Flüchtlinge im großen Rahmen betrachtet viel schädlicher. Natürlich sind wieder nicht alle Flüchtlinge problematisch, aber ein großer Anteil, und die Akzeptanz ohne aber führt dazu dass die Regelungen schlampig etabliert werden. Gerade für Arbeiter wie in der Logistik ist es dann nervig wenn Flüchtlinge auf der Autobahn herumlaufen, den Tank aufschneiden, hinten bei ihnen einbrechen und die Fahrer dann pro Flüchtling auch noch eine hohe Menge an Geld zahlen müssen.
    Gerade bei solchen Skandalen sind die Medien natürlich vorsichtig, weil sie ja nicht hetzen wollen, und durch sowas entsteht ein verzerrtes Weltbild.
    Eine Seite denkt die Medien verheimlichen all die schlimmen Sachen, die andere dass es keine gibt, obwohl es eigentlich ein wenig von beidem sein könnte.
    Gerade da ist es die Aufgabe von Journalisten die Wahrheit zu präsentieren, auch wenn es ein paar Rassisten gibt die voll drauf anspringen, genau so bekämpft man radikal linke und rechte Menschen.


    Zu dem 8. Punkt: https://www.youtube.com/watch?v=hyaFsPKjZdo



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    Jetzt noch mal zu etwas was hier glaube ich noch niemand angesprochen hat:
    Ich glaube gegen das System bedeutet vielen auch dass sie es satt haben Banken wie in Wallstreet zu sehen die durch den Staat unterstützt werden und nicht wie im normalen Kapitalismus ihre Fehler ausarbeiten müssen.
    Ich würde das schon nicht mal mehr richtigen Kapitalismus nennen.
    Der Lobbyismus wird gerade jetzt stark ausgenutzt und schadet der Wirtschaft, wenn der Staat so viel Geld von den Menschen nimmt und dadurch die Macht kriegt dies zu missbrauchen.


    Ein Teil der "1%" wird dadurch abgesichert und hat keine Risiken, so wird die natürliche Selektion des Kapitalismus negiert und dadurch bleibt der Kunde nicht mehr König. Gerade deswegen ist es schade zu sehen wie weniger es sich immer lohnt für Arbeitsplätze zu sorgen und Leute anzustellen. Dort staut sich der Frust irgendwann an, aber viele schieben die Schuld einfach auf die "1%" anstatt den Ursprung zu bekämpfen, nämlich dass der Staat überhaupt so viel Geld zu vergeben hat. Den Mindestlohn zu erhöhen bringt da auch nicht viel wenn der Preis nicht runter geht weil die Produktion verhindert wird.

  • Beispiele? Wo hat er je was gegen eine Rasse gesagt? Das einzige was er doch anspricht sind illegale Einwanderer etc.

    Nein, eben nicht. Was glaubst du denn, was der ganze Birther-Quatsch und diese Anschuldigung gegen den in den USA geborenen Richter mit mexikanischen Wurzeln waren? Um zu wissen, dass Trump ab und zu rassistisch ist, brauchts eine einfache Google-Suche:
    http://www.huffingtonpost.com/…_56d47177e4b03260bf777e83

  • Beispiele? Wo hat er je was gegen eine Rasse gesagt? Das einzige was er doch anspricht sind illegale Einwanderer etc.

    Nein, eben nicht. Was glaubst du denn, was der ganze Birther-Quatsch und diese Anschuldigung gegen den in den USA geborenen Richter mit mexikanischen Wurzeln waren? Um zu wissen, dass Trump ab und zu rassistisch ist, brauchts eine einfache Google-Suche:http://www.huffingtonpost.com/…_56d47177e4b03260bf777e83

    Genau das ist weswegen Leute sich alternative Medien suchen, schau dir doch mal die Beispiele an!


    Zum Beispiel das erste Beispiel. Dort merkt Trump an dass die Frau auch was hätte sagen können, und dass sie vielleicht nicht dürfe und dass Leute dies angemerkt haben. Schau dir an wie es in dem Artikel beschrieben wird.
    Hier das Antwort-Video: https://www.youtube.com/watch?v=hhy-xQbQ14s (Ab 15:02)
    Das ist sehr feindselig, und wie gesagt, nicht professionell. Aber genauso beschuldigt der Mann ihn dafür dass er den Charakter von Moslems ruiniert, was auch feindselig wirken mag.


    Man kann an seiner Art merken wie vorsichtig er versucht zu sein, aber auch nicht wirklich vorsichtig sein will, weil das was er sagt ja nicht wirklich rassistisch ist, sondern eben feindselig.
    Man merkt ihm auch an wie er versucht anzumerken dass nicht nur er so gedacht hat, als würde es das legitimieren, als hätte er was verbrochen, dabei wirkt er nur einfach unüberzeugt von sich.
    Ich glaube dass er sich nicht viele Gedanken macht bevor er redet, ist er deswegen ein Rassist? Da bin ich skeptisch gegenüber.


    All das hat keinen direkten Zusammenhang mit Rassismus, es hat mehr Zusammenhang mit Ideologien und Hetze.
    Und Religionsfreiheit steht ja auch in der Konstitution, also ist es eine Diskussion wert!
    Aber hier wird es halt falsch kategorisiert und vermittelt.


    Mich würde nicht wundern wenn er mal was rassistisches gesagt hat, gerade vor langer Zeit, genau wie bei Hillary,
    aber dennoch denke ich dass er sich zusammen reißen kann, und dass der Rassismus bei ihm keine Gefahr darstellt oder wirklich einflussreich existent ist. Es ist sehr leicht jemanden als Rassist zu betiteln, aber wie viele Menschen die als dies betitelt werden glauben wirklich dass eine Menschenrasse einer anderen überlegen ist?


    Versteh mich nicht falsch, ich werde es mir ganz sicher nicht zur Aufgabe machen Trump stets zu verteidigen, weil der Mann ein Wrack ist. Aber die Huffington Post haben sich für mich schon als keine gute Quelle bewiesen.
    Es ist nicht so als würde ich glauben dass all die Artikel fälschliche Beschuldigungen vorweisen, aber ich brauche einfach mehr Beweise als "Trump hat mal gesagt dass der dem nicht traut weil er ein Mexikaner ist".


    Ich sende dir ja auch keinen Link von FOX News oder Infowars der textbasierte Informationen aufweist und erwarte von dir dass du dem Glauben schenkst.


    Gerade solche Artikel sind ein Teil des Konflikts der gerade vor sich geht. Laut Umfragen (wenn du möchtest kann ich dir die raussuchen, ob du ihnen glaubst ist dir überlassen) trauen immer weniger Menschen den großen Namen wie Guardian, NY Times, Washington Post etc
    Natürlich ist es je nach Autor unterschiedlich, aber produktiv wirkt es nicht wenn es kein gesundes Aneinanderreiben gibt bei dem nur die Wahrheit zurück bleibt. Selbst bei einem Argument wo das Ergebnis offensichtlich scheint ist es wichtig beide Seiten vertreten zu haben bevor man voreilige Schlüsse zieht.


    Ich möchte mit meinem Beitrag keineswegs andeuten dass ich die Wahrheit spreche oder keiner Fehlinformation verfallen bin, alles was ich gesehen habe war wie Robin so erschüttert war, obwohl es doch so ein vielseitiger Konflikt war.
    Mich hätte persönlich kein Ergebnis geschockt, und ich denke dass eine Seite der Argumentation in Deutschland viel zu selten vertreten wird. So viele sagen einfach "die dummen Ammis" anstatt ihnen einen Vertrauensvorschuss zu geben.
    Genau wie bei Brexit auch schon. Da find ich es schade dass sich Leute gleich so moralisch Überlegen schätzen nur weil sie eine andere Wahl getroffen hätten. Im Endeffekt braucht man sich da nicht so einen großen Kopf drüber machen, ich finde es schade dass gerade in Deutschland dem Medienwahn so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird.
    Gerade die profitieren doch davon, das ist ihr Job! Würde es nicht so einseitig sein gäbe es wenigstens noch dieses Aneinanderreiben was ich erwähnt hatte, so kämen neue Perspektiven zum Vorschein.

  • @Albireo, Robin auf Twitter und @Muffin hier haben genug zu Trump ubd Rassismus gesagt. Wer einen Menschen, der Mexikaner als Vergewaltiger und Verbrecher verallgemeinert ist Rassist, und kein Kontext der Welt kann das verneinen

    http://www.huffingtonpost.com/…isnt-a-ra_b_10417888.html
    Selbst Autoren der Huffington Post sind sich ab und zu mal nicht sicher.


    Ich glaube selbst als amerikanischer Mexikaner gibt es bei einigen das Bedürfnis illegale mexikanischen Menschen erst einmal zurück zu schicken, gerade weil sie doch das Image verschlechtern und echten Rassisten einen Grund zum wüten geben. Nun ist das natürlich nicht die Verantwortung von ihnen, weil sie ja nicht für jeden mit der selben Ethnizität verantwortlich sind, jedoch ist es im Interesse der Mittelklasse, also auch von einem Großteil der Mexikaner.

  • @Albireo, Robin auf Twitter und @Muffin hier haben genug zu Trump ubd Rassismus gesagt. Wer einen Menschen, der Mexikaner als Vergewaltiger und Verbrecher verallgemeinert ist Rassist, und kein Kontext der Welt kann das verneinen

    http://www.huffingtonpost.com/…isnt-a-ra_b_10417888.htmlSelbst Autoren der Huffington Post sind sich ab und zu mal nicht sicher.

    Erstens: Huffington Post?! 8|
    Zweitens: Ja, mag sein, dass Mexikaner und Muslime keine Rassen sind, aber ganz faktisch und mit Wortklauberei gesehen wäre ich auch kein Rassist, wenn ich sagen würde, dass alle Weißen scheiße sind, weil der moderne Stand der Genetikforschung das Konzept von Menschenrassen als falsch ansieht, da die menschlichen Gene verschiedener Menschenpopulationen sich viel zu geringfügig unterscheiden. Beispiel Hunderassen: Der Unterschied zwischen einem Terrier und einem Schäferhund ist deutlich offensichtlicher und schwerwiegender als der zwischen Afrikanern und Europäern. Fernab davon behaupte ich jetzt und lasse mich gern darauf festnageln: Trump sieht die Mexikaner, weil sie in Massen in den USA sind. Käme jetzt aber plötzlich eine riesige Welle illegaler Einwanderer aus Kuba würde er über diese das Gleiche sagen. Sprich: Er sagt Mexikaner, weil sie überall sind, hat aber dieses Bild für alle Latinos.

  • https://www.youtube.com/watch?v=qbEhMtssW9kErstens: Huffington Post?! 8| Zweitens: Ja, mag sein, dass Mexikaner und Muslime keine Rassen sind, aber ganz faktisch und mit Wortklauberei gesehen wäre ich auch kein Rassist, wenn ich sagen würde, dass alle Weißen scheiße sind, weil der moderne Stand der Genetikforschung das Konzept von Menschenrassen als falsch ansieht, da die menschlichen Gene verschiedener Menschenpopulationen sich viel zu geringfügig unterscheiden. Beispiel Hunderassen: Der Unterschied zwischen einem Terrier und einem Schäferhund ist deutlich offensichtlicher und schwerwiegender als der zwischen Afrikanern und Europäern. Fernab davon behaupte ich jetzt und lasse mich gern darauf festnageln: Trump sieht die Mexikaner, weil sie in Massen in den USA sind. Käme jetzt aber plötzlich eine riesige Welle illegaler Einwanderer aus Kuba würde er über diese das Gleiche sagen. Sprich: Er sagt Mexikaner, weil sie überall sind, hat aber dieses Bild für alle Latinos.

    Ja? Hab ich was übersehen? Oder kennst du die Huffington Post nicht?


    Nicht nur das, es gibt eben die Argumentation dass er bei diesem expliziten Thema seine Gründe hatte, die vielleicht fragwürdig waren, aber eben nicht rassistisch.
    Erstmal würde ich Mexikaner und Muslime nicht in eine Schublade stecken, das eine sucht man sich aus und das andere nicht.
    Und gerade da liegt ja der Punkt, ich habe Trump nie sagen hören dass er "alle" Mexikaner anspricht, und ich denke auch nicht dass das seine Meinung ist. Wieso sollte er das auch tun? Er ist ein Populist und möchte jeden Menschen ansprechen, genauso wie Hillary es wollte. Das ist eben das Ziel von Identity Politics, sich verschiedene Gruppen von Menschen zu suchen die man ansprechen kann, die Diskriminierung gegen diese hervorheben und sie für sich gewinnen indem man ihnen besseres verspricht.
    Genau deswegen darf es sich auch nie ändern, es sind Wähler die man sich versichert.
    ( https://youtu.be/uHv5K1YLGqE?t=2m59s )


    Es geht auch nicht um den biologischen Ansatz zu dem Thema, sondern eben um die rassistische Art des Denkens.
    Wenn ich über Rassen rede beschreibe ich es ja durch eine rassistische Linse, um zu beschreiben was hier eben nicht gemacht wird, nämlich rein durch was als Rasse wahrgenommen werden kann zu trennen.


    Geht Fortschritt gegen Rassismus durch diese Wahl verloren? Ich würde sagen ja, aber aus anderen Gründen. Gerade wenn man alles als rassistisch bezeichnet vermindert man die wahren Übeltäter die solche Lagen ausnutzen.


    Ich würde sagen dass Trump eben nicht nur Einwanderer aus Kuba sondern alle Einwanderer die den Staaten schaden kritisieren würde. Auch wenn er das nicht gut macht ist es immer noch Kritik. Ich meine, wo spricht er denn explizit Mexikaner alleine an?
    Es geht bei all den Reden die ich mir angeschaut habe immer um illegale Einwanderer, nie um 'Mexikaner', wenn dann eben um Mexiko selbst.


    Ich kann es manchen Leuten ja nicht Übel nehmen wenn sie so überzeugt davon sind, aber ich finde man sollte selbst mit den deutschen Medien standhaft skeptisch bleiben können.
    ( https://www.youtube.com/watch?v=qbEhMtssW9k )

  • Hi,


    ich möchte den angesprochenen Punkt Hitler-Vergleiche angehen. Ich habe schon viele unpassende Hitler-Vergleich gesehen und auch hier ist die "Wahl" Hitlers nicht mit der Trumps vergleichbar. Meist scheitern diese Vergleiche bereits daran, dass die meisten keine Ahnung haben über was sie sprechen, Hitler wird häufig als Synonym für "böser Populist der irgendwie Reichskanzler wurde" verwendet. Hitler wurde nicht direkt zum Kanzler gewählt und auch die Legende der Machtergreifung war ein Propagandainstrument der Nazis. Die Nationalsozialisten mussten bereits Ende 1932 Rückschläge in ihren Wählerzahlen hinnehmen, da sich Deutschland wieder stabilisierte. Hitler hatte vielmehr Glück, dass von Papen (Ex-Kanzler) dachte man könnte sich mit Hitler verbünden um den Staat zu stabilisieren. Man könnte von Papens Plan wohl als den Plan beschreiben der am stärksten nach hinten losging (Machtübernahme der Nazi mit der Folge des Holocaust ist schwer zu überbieten).


    Die Machterschleichung der Nazis ist nicht mit der Wahl Trumps zu vergleichen, da die Demokraten nicht versucht haben mit der Hilfe Trumps Amerika zu retten.
    (Wenn man sich nichts zur Machterschleichung durchlesen will und nicht all zuviel Zeit investieren will: https://www.youtube.com/watch?v=2U9FnUeunj0 )


    Mal eine Frage am Rande: Herr Schweiger / Robin (das eine ist zu unpersönlich, das andere zu persönlich) hast du dich mit diesen ganzen Geschlechtsidentitäten jemals richtig auseinander gesetzt? Ich beziehe mich hier auf ein Bild das beschrieben wurde, dass sich im Twitter-Feed von KuchenTv(?) befand. Jenes Bild greift die Idee von mehr als zwei biologische Geschlechter an und dies wurde hier als Transphob und Homophob interpretiert. Dieses Bild greift ein heikles Thema auf, wo Kritik berechtigt ist, da es Leute gibt die Geschlechtsidentitäten und Geschlecht mit einander verwechseln bzw. vermischen und dann gibt es Ausstehende die auch noch Sexualität mit einbringen, jedoch hat jenes nichts direkt mit A-, Bi-, Hetero- oder Homosexualität zutun.
    Man sollte sich mal vor Augen führen wie manche angefeindet werden, wenn man sich nicht mit den unzähligen Geschlechtspronomen auseinander setzen will: https://www.youtube.com/watch?v=kasiov0ytEc (Man sollte darauf achten, dass dort drei Transsexuelle zu sehen sind, die zwei die von der Angst vor der Transphobie leben, halten es für richtig/wichtig, die Außenreporterin hält es für überzogen)


    Gonosomal betrachtet gibt es XY (männlich) und XX (weiblich) und durch chromosomale Defekte noch XXX und XXY (intersexuell). Die Geschlechtsidentitäten sollen wohl eigentlich dazu dienen zu beschreiben wie sich ein Transsexueller einordnet. Es sollte eigentlich sechs logische Antworten geben: männlich, weiblich, weiß nicht, eher männlich, eher weiblich oder variabel, aber diese zig Nuancen machen es einfach nur lächerlich.

  • Ja? Hab ich was übersehen? Oder kennst du die Huffington Post nicht?

    Ja, nee, vergiss es. Ich vergess oft, dass die amerikanische Ausgabe der Huffington Post um Längen besser ist als die deutsche Version, die ein einziger Haufen Dreck ist (siehe z.B. Bildblog).



    alle Einwanderer die den Staaten schaden kritisieren würde.

    Das ist ja eben das Ding. Die USA braucht die illegalen Einwanderer als billige Arbeitskräfte auf den Farmen oder in der Gastronomie, damit die Wirtschaft so billig funktionieren kann wie sie es im Moment tut. Die Einwanderer schaden den Staaten also nicht wirklich. Aber Trump hat das Gefühl, die Menschen, die da aus Mexiko kommen, wären alles Verbrecher, Drogendealer etc. und ich bin mir sehr sicher, dass er diese Vorurteile gegenüber allen illegalen Latino-Einwanderern hätte, nicht aber gegenüber illegalen Einwanderern aus Europa. Und dann ist es Rassismus.



    Es geht bei all den Reden die ich mir angeschaut habe immer um illegale Einwanderer, nie um 'Mexikaner', wenn dann eben um Mexiko selbst.

    Möglicherweise sagt er nie expilizit "Ausnahmslos alle Mexikaner sind Verbrecher", aber wenn man sich die Zitate anschaut (http://www.nydailynews.com/new…exicans-article-1.2773214) finde ich es naiv zu sagen, er hätte nichts gegen Mexikaner.

  • Gerade die großen Medien in Amerika kann man was Informationen angeht alle getrost in die Tonne kloppen. Da kann man sich besser die Videos von Youtubern anschauen, die sich mit Politik auseinandersetzen und ist danach teilweise besser informiert (natürlich sollte man sich auch da mehrere ansehen). Die Medien stellen Einschaltquoten über alles.


    Hier ein kurzer Clip wie man sich auf die Medien verlassen kann:



    und hier noch was "interessantes" von MTV über Rassismus:



    Wer noch mehr Beispiele haben möche, ich habe da Acht Jahre voll von :D

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