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  • Hallo, liebe Hooked-Community :-).


    Ich bin letztens noch mal meine Musik in Spotify durchgegangen und habe nochmal einige Alben und Songs Revue passieren lassen. Dabei hatte ich den Gedanken, wie andere Leute von manchen Songs, Alben oder Künstlern geprägt wurden. Damit meine ich sowas wie: Dieses/r Album oder Song hat mich in dieses Genre eingeführt; Dieser Künstler hat mich durch eine gewisse Zeit meines Lebens begleitet; Dieser Song hat mich tief berührt; Dieser Song oder dieses Album haben mir bei einer Sache im Leben die Augen geöffnet. Solche Sachen halt. :D Deswegen schreibt ruhig eure Erfahrungen mit solchen Sachen hier rein. Ich mache mal den Anfang.


    Ein Song, der mir bei einer Sache geholfen hat: Soundgarden - Black Hole Sun


    Wie ich mal in dem Thread zu psychischen Krankheiten erwähnt habe, hatte ich vor kurzer Zeit ziemliche Selbstzweifel. Einige Probleme , die ich mit mir hatte, waren schon beseitigt, aber da war etwas, das mich noch nicht loslassen wollte. Die Furcht vor meinen Instrumenten. Ich hatte eine gewisse Angst vor ihnen. Jedesmal, wenn ich sie ansah, sah ich nur meine hohen Erwartungen und Träume von mir. Diese Instrumente waren eigentlich nur Messgeräte, um mir selbst zu zeigen, wie hoch meine Erwartungen waren, bzw. wie weit ich unter ihnen war. Während ich also darüber nachdenke, wie man das ändern könnte, läuft Black Hole Sun. Der Song war mir noch im Ohr geblieben, weil mein Gitarren-Lehrer so ein Fan von Soundgarden ist. Jedenfalls, als ich in meinem Zimmer saß und grübelte, während der Song lief, kam plötzlich die Erkenntnis...
    BOOM! Aus dem nichts kam die Erkenntnis und traf mich mit voller Wucht. Ich hatte plötzlich realisiert, dass diese Instrumente mir nicht wehtun. Sie sind da, um mich glücklich zu machen, mich mit Freude zu erfüllen. Und ich habe mir gedacht: " Du Vollidiot, warum bist du nicht früher darauf gekommen?! All meine Sorgen hätte ich mir ja voll sparen können!" Damit war auch das Problem vom Tisch. Damit hat sich Black Hole Sun auf jeden Fall eine Medaille von mir verdient. :D

  • Ui wo fang ich da an.


    Vorweg: Ich habe keine Ahnung von Musik und bin unmusikalisch. Außerdem höre ich Musik meist einfach so im Hintergrund und achte nicht auf jede ganaue Textzeile oder interessiere mich groß dafür.


    Es gibt 2 Interpreten die mich seit extrem vielen Jahren begleiten. Das eine sind Linkin Park und das andere Christina Grimmie.
    Während zu Linkin Park als Gruppe keine extreme Verbindung habe, fühlte ich mich seit Jahren zu Christina Grimmie verbunden. Sie war ein Gamer und riesen Zelda Fan, so wie ich. Sie war in meinem Alter. Auch sie hatte kein perfektes Leben aber machte worauf sie Bock hatte: Singen. Irgendwie hat sie mich immer motiviert und mir gute Laune bereitet. Leider verstarb sie vor einiger Zeit :(


    Linkin Park war wohl die erste und auch fast die einzige Band von der ich ein Album holte und die ich weiter verfolgte. Ich singe eigentlich nie bei Liedern mit. Ich kann nicht singen, bin unmusikalisch und so weiter. Aber bei Linkin Park singe ich innerlich laut mit und wenn ich alleine bin auch mal ganz leise vor mich hin.


    Das sind so 2 die mir seit Jahren wichtig sind.
    Sonst gibt es immer wieder einzelne Songs über die ich so stolpere und die verschiedenes in mir auslösen und mich dann phasenweise begleiten.
    Ein Beispiel wäre aktuell Styx Helix von Myth & Roid, oder Perfect Time von Rathlion.
    Oft sind dann solche Lieder, die in mir etwas auslösen auch dann an spezielle Ereignisse oder Erinnerungen gekoppelt welche dann extrem stark zurückkehren wenn ich solche Musik nach langer Zeit erneut höre.


    Der Rest meiner Musik ist dann wie gesagt primär Hintergrund beim Zocken oder so. Auch da brennt sich ab und zu einiges ein, löst aber primär erstmal nix in mir aus. Achja und es gab ne Phase in der ich viel deutschen Gangster Rap hörte, aber die Geschichte erspar ich euch :D



    PS: Ich müsste mal eine Playlist meiner VIM (Very important music) machen.... Was vermutlich unmöglich ist rückwirkend auf viele Jahre.

  • So, dann schreib ich hier jetz auch mal meine Erfahrungen rein. Da würde ich unterscheiden zwischen "ist mir momentan wichtig" und "war mir zwischen 12 und 16 wichtig". Fangen wir mal aktuell an: Ich bin eigentlich so relativ zufrieden, am häufigsten Schwierigkeiten machen ganz klassisch zeitlicher Stress und menschliche Vollidioten. Wenn ich richtig stressed bin brauche ich Musik, die mich völlig abtauchen lässt, sodass ich nix mehr außenrum mitkrieg. Ich muss also (1.) laut hören, (2.) dazu abgehen können, damit der Körper auch beschäftigt ist und (3.) ein Bild vor meinem inneren Auge kreieren können. Dazu eignet sich Filmmusik etc. am besten, ich lande dann meist bei Musik aus Naruto, BttF oder Kill Bill und stell mir dazu passsende Szenen vor.


    Wenn ich eher von Idioten genervt bin brauch ich was mit Power, damit ich selbst Kraft tanken kann. Da hilft dann oft Irie Revoltes.

    Früher hatte ich ziemlich oft recht melancholische Phasen, weil ich gemobbt wurde und auch sonst nicht so recht zufrieden war. Da hab ich dann viel langsamere Musik gehört, weil das mir die Möglichkeit zum nachdenken gab, wie ich meine Situation ändern könnte. Da war dann viel PUR und Sting dabei, allen voran Neue Brücken und Brüder von PUR, weil die beiden Songs mir wahnsinnig viel Hoffnung geben konnten, und Fragile von Sting, weil ich mich da irgendwie verstanden gefühlt habe in meiner Melancholie.