Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?

  • Bei mir auch Star Wars VIII. Direkt davor auch noch einmal Teil VII im Kino, was tatsächlich eine gute Sache war, ich hatte viele "Achja, DAS ist ja passiert!"-Momente.


    Will jetzt natürlich nicht groß ins Detail gehen wegen Spoilern und so, aber ich fand ihn großartig. Er ist ganz anders als alle vorherigen Star Wars Teile, aber gerade das macht ihn so erfrischend. Man dachte man wüsste mittlerweile wie die Star Wars Formel funktioniert, aber bei The Last Jedi konnte ich wirklich in keinem einzigen Moment voraussehen was als nächsten passieren würde und wurde mehrmals überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass sich ein Star Wars nochmal so neu anfühlen kann.

  • Star Wars Episode VIII - The Last Jedi


    Versuche das ganze mal kurz zu fassen:
    Für mich leider eine riesige Enttäuschung, die nochmal dadurch bitterer wird, dass ich Episode VII echt sehr gemocht habe. Der Film leidet einfach unter unglaublichen Problemen was Ton und Konsequenz der Handlung und Dialoge angeht, und weiß nie so wirklich, was er eigentlich sein will. An zu vielen Stellen, die eigentlich dramatisch sehr effektiv sein könnten und es vor allem sein MÜSSEN, greift man gefühlt völlig wahllos zu billigem Slapstick-Humor, der in Maßen sehr lustig sein kann, aber hier leider oft nur stört.
    Die einzelnen Geschichten die durch die verschiedenen Charaktere erzählt werden, sind für sich genommen jeweils eigentlich okay, greifen aber überhaupt nicht ineinander und wirken schlussendlich zum Großteil einfach nur völlig sinnlos,
    Visuell und technisch ist das ganze dafür natürlich (?) wieder überragend. An einigen Stellen wirkt das Editing zwar meiner Meinung nach etwas holprig, aber insgesamt gibt es da nicht wirklich etwas zu beklagen.


  • So. Da waren mal wieder einige interessant Filme in der Verlosung


    Vergiss mein nicht: Liebesfilme ertrage ich eigentlich nur noch, wenn sie weitgehend ohne Kitsch auskommen.. So wurde mir nach 500 Days of Summer als interessanter Liebesfilm "Vergiss mein nicht" vorgeschlagen. Und ja, das ist genau meine Kragenweite.


    Ein Mann erfährt, dass seine Freundin ihn aus ihrem Gedächtnis entfernen lassen hat. Er erträgt es nicht und möchte dasselbe mit seinem Gedächtnis machen. Während der Prozedur erlebt er die Erinnerungen an seine Freundin noch mal. Es entsteht eine verschachtelte Geschichte, mit abgefahrenen visuellen Ideen.
    Besetzt ist er auch wunderbar: Jim Carrey in einer seiner seltenen ernsten Rollen funktioniert fantastisch, warum Kate Winslet sie war nominiert) dafür nicht den Oscar bekommen hat, ist ein Skandal. Ebenso dabei: Elijah Wood, Kirsten Dunst und Mark Ruffalo.


    Raum: Harter Tobak.


    Eine Frau wird 7 Jahre lang in einen Schuppen eingesperrt, missbraucht und bekommt ein Kind, dass 5 Jahre in dem Schuppen lebt und nichts anderes kennt. Die erste Hälfte beschäftigt sich mit dem Leben im Raum und der Flucht, die zweite Hälfte mit dem Leben nach der Flucht. Der Film wechselt vom Thrillerdrama in eine psychologische Studie.
    Der Darsteller, der das Kind spielt, ist überragend. Aber Brie Larsson hat, wenn man es so flapsig sagen darf, darstellerisch den Vogel abgeschossen. Ich habe selten so eine starke Performance gesehen. Sie hat 2016 zurecht fast alles abgeräumt, was Rang und Namen hat (Oscar, Globe, British Acedemy, etc..)


    Zoomania: Dass dieser Film an diesem Filmabend der kontroverseste wird, hätte ich nicht gedacht.


    Über Animationen, Artdesign (besonders Zootropolis) und Vertonung muss man nicht reden. Das ist einsame Spitze. Der Humor, besonders die Situationskomik ist wahnsinnig witzig. Die Story, ein Krimi, nicht besonders kompliziert, aber unterhaltend.
    Es gibt eine herrliche Parodie auf den Film "Der Pate" und eine schöne Satire auf das DMV (Department of Motor Vehicles), wo alle Angestellten dort Faultiere sind. Ein schöner Seitenhieb.


    Viel wichtiger bei Animations-Filmen, für mich als Erwachsender ist, was sozusagen "unter der Haube" abläuft. Die Botschaft die vermittelt werden soll etc.. Hier hat man sich für einigen sozialen Sprengstoff entschieden. Es geht um Rassismus.
    Am Anfang wird das noch unterschwellig dargestellt, indem verschiedene Charaktere immer wieder betonen, dass eine bestimmte Tierart halt so ist (Ein Kaninchen wird kein Polizist, sondern Farmer, ein Fuchs ist immer perfide etc.). In einer Szene möchte ein Elefanten-Eisladen kein Eis an einen Fuchs verkaufen. Die Szene ist ein ganz klarer Verweis auf aktuelle Ereignisse dieser Art in den USA (z.B. Kim Davis etc.)
    Im Verlauf der Story wird das Rassismus-Thema immer und immer deutlicher. Es geht darum, dass einige Raubtiere sich wieder zu wilden Tieren zurückentwickeln und dann Stadtbewohner angreifen. Der Film kippt an der Stelle ziemlich deutlich und wird für Disney-Verhältnisse wirklich ernst. Raubtiere verlieren ihren Arbeitsplatz, es gibt Proteste gegen sie, im Bus setzt man sich nicht mehr neben sie. Es werden sogar Internierungslager gefordert (wie z.B. für Japaner in den USA nach Pearl Harbor). Hinzu kommt, dass Raubtiere ja Predator (im O-Ton, den ich gesehen habe) heißen. Was doppeldeutig ist, denn man hat in den USA besonders schwarze, jugendliche Intensivstraftäter häufig als "Predator" bezeichnet.


    Allerdings geht die Metapher des Films mit den anthropomorphen Tieren vollkommen nach hinten los. Es wird immer wieder betont, dass ja die "Biologie" und die "DNA" einen halt so programmiert, wie man ist. Und deswegen diese Stereotype zutreffen würden. Dagegen versucht der Film für Toleranz zu werben. Das Problem ist jedoch, dass das bei Tieren und Menschen (die ja eigentlich auch Tiere sind) zutrifft. Ein Fuchs ist darauf programmiert Kaninchen zu jagen. Ein Tiger möchte sich nicht mit einem Schaaf befreunden. Das eine sind Jäger, die anderen Beute. Menschen haben auch eine DNA-Programmierung. So funktioniert die Natur.
    Allerdings sind Menschen ein- und dieselbe Spezies. Egal ob schwarz oder weiß. Schwarze und weiße Menschen, haben dasselbe DNA-Grundgerüst und sind rein biologisch nicht verfeindet. Wie ein Vox-Artikel (https://www.vox.com/2016/3/7/1…0/zootopia-review-racism9 beschreibt, können Rassisten daraus sogar lesen, dass Schwarze Jäger sind und Weiße die Beute. Es wird also ein ganz gefährliches False Dilemma aufgemacht.


    An der Oberfläche ist es ein wunderbarer Film, der mir aber durch seine schlechte Metapher versaut wurde.

  • Ich muss hier nach einigen Tagen Bedenkzeit auch mal kurz meine Meinung zu Star Wars VIII loswerden.
    Der Film hat mich hat mich bestens unterhalten und ich moche auch sehr, dass sich ednlich mal etwas neues getraut wurde. Trotzdem schmerzt es mich als Star Wars Fan seit der Kindheit ein wenig wie ie Helden der alten Filme an Glanz verlieren. Einige Wendungen und ein bisschen zu unglaubwürdige Lösungen für einige Probleme gefallen mir ebenso wenig. Aber das sind nur kleine Kritikpunkte eines ansonsten wirklich tollen Blockbussterfilmes.
    Nur steht eben der große Star Wars Name vor dem Untertitel und hier schafft es der Film n icht die für mich großartige Mythologie mit Gänsehautmomenten einzufangen. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob dies nur an der Disneytypischen Blockbusterfilmart liegt oder einfach daran, dass die Emotionen der Kindheit einfach nicht so wiederholbar sind.
    Es bleibt ein echt sehr sehr guter Star Wars Film, der mir durch den Mut zu neuem deutlich besser gefällt als noch Teil VII, aber auch nicht ganz an die großen Momente der Vorgeschichte anknüpfen kann.

  • Star Wars VIII: The Last Jedi


    Gestern im IMAX und O-Ton gesehen. Gleich vorweg: gut, dass ich mir die Trailer gespart habe. Vor allem der zweite Trailer zeigt rückblickend so viele große Momente, dass es einiges an Überraschung und Reiz nimmt. Also lieber auch weiterhin Trailer meiden, wenn es um große Filme geht, auf die man sich freut.


    Ansonsten sind meine ersten Eindrücke nach dem Kinobesuch wie folgt: überladen, lang, episch, unvorhersehbar, viel Action, kaum Momente zum Durchatmen, interessanter 80's vibe, einige Patzer, einige starke Momente und erneut überladen.


    Ich verstehe, dass dieser Film bei weitem nicht jeden glücklich stellen und in manchen Szenen dem einen, oder anderen sauer aufstoßen wird. Die anwachsende Kritik an Rian Johnson und all die kaltschnäuzigen Verrisse kann ich aber nicht nachfühlen. Manche Leute sind direkt "salty" und fühlen sich in ihrer Ehre persönlich angegriffen und verletzt, weil dieser Film einiges anders macht, mit Traditionen bis zum gewissen Teil bricht und eben auch Schwächen mit sich bringt. Möge die Aufregung mit diesem Film sein.


    Ohne "The Last Jedi" in all seinen Elementen zu verteidigen finde ich es gut, dass es nun einen Star Wars-Film gibt, der mit Ecken und Kanten daherkommt. Manche Ecken sind schon arg spitz, das stimmt, und an mehreren Stellen kann man den Kopf schütteln, jedoch stellt dieser Film zugleich so viel Potential und mutige Entscheidungen auf die Beine, dass man Lust bekommt, sich danach darüber auszutauschen. Rian Johnsons Werk ist eben kein rundgelutschtes Bonbon - mit allen Vor- und Nachteilen.


    Alles in allem muss ich über "The Last Jedi" noch eine Weile nachdenken. Es ist definitiv ein sehenswerter und durchaus starker Star Wars-Film, der sich aber manchmal wie eine Wundertüte anfühlt - mal kriegt man was Tolles und mal verzieht man stirnrunzelnd das Gesicht. Mich persönlich hat am meisten gestört, dass dieser Film so überladen ist und alles weitere muss ich erstmal verarbeiten.

  • Jumanji (2017)
    Kam in der Sneak. Nach dem Trailer hatte ich so garkeine Lust darauf. Den Klassiker mit Robbin William mag ich sehr und vielleicht tat dann diese Fortsetzung in seiner Ankündigung auch nochmal extra weh, weil es eben so absolut nicht das ist, was Jumanji mal war.
    Aber an sich ist es eine sinnvolle weiterentwicklung von Brettspiele zu Videospiel in der heutigen zeit. Es istauch an sich vollkommen okay nicht nochmal das selbe zu machen, das wäre schließlich ein "Aufschrei" wenn sie es so gemacht hätten.
    Naja der Film jedenfalls, war dann letztendlich ganz okay sogar. Zu vielen Teilen dumm, vorhersehbar und kitschig, aber doch zum großen teil kurzweilig unterhaltsam und auch mal ganz witzig.
    Ich würde nicht empfehlen dafür ins Kino zu gehen aber wenn man ihn dann mal irgendwo für Lau ansehen kann, kann es sein dass man es nicht bereut.

  • Bei mir war es zuletzt auch The Last Jedi.


    Und ich gehöre auch zu den Leuten, die ihn großartig fanden. Mir hat Episode 7 schon gut gefallen, aber klar kann man nicht abstreiten, dass der Film nicht sonderlich originell war. Umso besser hat mir jetzt Episode 8 gefallen. Ich fand gerade die Enthüllungen, die den ein oder anderen Hardcore-Fan vielleicht nicht gefallen werden, sehr gut, da sie mich sehr überrascht haben. Was die Action-Szenen angeht ist es für mich der beste Teil der Reihe, der Humor hat auch perfekt gepasst und war imo nicht zu viel. Dazu mag ich das Motto "Lass die Vergangenheit sterben" im Film sehr, da es nicht nur die Hauptcharaktere betrifft, sondern auch aus Sicht der Zuseher passt. Hoffen wir dass JJ Abrams mit Episode 9 gut daran anschließen kann und man nicht wieder komplett zurück zum "klassischen" 7 geht.

  • La La Land


    Was mich an diesem Film am meisten überrascht hat, ist die teilweise sensationell gute Cinematographie, die ich so echt nicht erwartet hatte. Ansonsten kommen noch tolle Musik und eine gute Choreographie dazu, sowie eine Story, deren Abschluss mich emotionaler getroffen hat, als ich es erwartet hatte. Jetzt muss ich unbedingt noch Whiplash nachholen, der soll ja noch besser sein...



    Crazy Stupid Love


    Direkt noch ein Film mit der Kombination Emma Stone - Ryan Gosling, die auch hier wieder sehr gut funktioniert. Alles in allem ist der Film eine echt gute RomCom, wenn nicht sogar die Beste. Zwar hat der Film sehr viele "Die Welt ist ein Dorf"-Momente, aber einer war witziger als der andere.



    Star Wars VIII


    Ich liebe ihn, halte Rian Johnson für das Beste, was Star Wars je passiert ist und bin im Kino fast gekommen. Mehr will ich hier gar nicht sagen, weil ich vermutlich sehr schnell ins Spoilerterritorium abdrifte.

  • Ich würde mir La La Land ja gerne auch endlich mal anschauen. Auf Amazon Prime gibt es das gerade, aber irgendein Genie dort hat das deutsche Master eingefügt. Während der Songs gibt es jetzt deutsche Untertitel, die man nicht deaktivieren kann. Untertitel irritieren mich so stark, dass ich es mir nicht ansehen kann. Ich hänge dann ständig mit dem Blick unten und bekomme nichts vom eigentlichen Film mit.


    Ich werde wohl demnächst tatsächlich mal wieder in eine Videothek gehen. Ja Kinder... die gibt es noch...

  • Ich werde wohl demnächst tatsächlich mal wieder in eine Videothek gehen. Ja Kinder... die gibt es noch...

    Bei mir in Münster leider nicht mehr :( Hier hat vor kurzem die letzte Videothek geschlossen...

    Ja, in Bielefeld leider auch :(

    Bei mir in Münster leider nicht mehr :( Hier hat vor kurzem die letzte Videothek geschlossen...

    Wir haben noch eine am Bahnhof. :D Ganz klassisch, mit Pornoabteilung etc..

    Apropos Pornoabteilung. In einigen Filialen (in Bielefeld zB) vom Novum gibt's auch "normale" Filme. Könntest es in Münster da mal versuchen :P;)

  • Drive


    In "Drive" inszeniert Regisseur Nicolas Winding Refn einen von Ryan Gosling ausgeführten Balanceakt zwischen romantischer Träumerei und gnadenloser Härte.


    Dabei brilliert dieser Film durch einen starken Cast, sonnengetränkte Szenerien und einen verdammt coolen Driver. Ryan Gosling ist wirklich die perfekte Besetzung für einen Kerl, der sowohl den charmanten Sonnyboy, als auch einen kaltblütigen Draufgänger spielen kann. Schön ist außerdem, dass Herr Gosling in "Drive" nicht den Alleinunterhalter spielen muss, stehen ihm doch ein sehr starker Bryan Cranston und ein impulsiver Oscar Isaac zur Seite.


    Dieser Film lebt von seinen tollen Bildern, dem immersiven Gefühl und den starken Charakteren. Dabei wandert Herr Refn manchmal auf einem sehr schmalen Grad zum Kitsch, rettet sich jedoch glücklicherweise im letzten Moment. Der Soundtrack ist dabei als durchwachsen zu bezeichnen. Mal passt er wunderbar zum Geschehen, ein anderes Mal ist er mir zu kitschig und seicht.


    Wenn man mich fragt, was ich an "Drive" nicht so gut fand, dann muss ich auf die klassische Rache-Story verweisen, die heutzutage nun wirklich nichts mehr ist, was man nicht woanders schon mehrfach erlebt hat. Des Weiteren würde ich Herr Refn dafür kritisieren, dass er in diesem Film einige Dinge über-inszeniert. Beispiel: Ryan Gosling schaut hin und wieder unnötig lange cool und lässig in die Kamera. Die sich anbahnende Liebesgeschichte wird bildlich etwas zu süß festgehalten und die "bad guys" bekommen ausnahmslos alle eine nicht unbedingt notwendige Gewalt-Szene, in der sie zeigen dürfen wie böse sie doch sind.


    Trotz der auf jeden Fall vorhandenen Kritik fand ich "Drive" ziemlich gut. Die Kamera, die Bilder, das tolle Pacing, die brutalen Momente als Gegenpol zur Träumerei - richtig klasse! Alleine das immersive Gefühl und der starke Cast befeuern die 100 Minuten mit Unterhaltung und Spannung. Dieser Film ist zudem die Blaupause für das aktuelle Werk "Baby Driver", nur ist Herr Refns Film in meinen Augen eindeutig cooler.

  • Habe gerade Baby Driver gesehen und finde ihn richtig gut, die Musikabmischung war on point, genauso wie die Action. Ich fand die Romanze auch weder übertrieben, noch wirklich störend, mir gab diese sogar ein 60er Jahre Gangsterfeeling. Generell habe ich überraschend wenig an dem Film auszusetzen, sogar das Ende fand ich in seiner Form ganz gut.


    Spoiler:


    Toller Film!



    Davor sah ich Rogue One und muss sagen, dass er mir durchaus besser gefiel, als Episode 7. Man bekam mehr von der Welt bzw. der Größe der Welt geboten, als in Episode 7. Meiner Meinung nach hielten sich die Referenzen und der Fanservice in Grenzen. Mich störten da eher die vielen Schnitte, die in den ersten 15 Minuten ständig kommen. Wenn dein Film mehr Schnitte als ein YouTube Video hat, hast du ein Problem. Den Plot selber fand ich interessant, die Umsetzung dafür fand ich nicht gut. Für mich war es einfach nicht kosequent wirklich die Botaner als Protagonisten zu nehmen, man nahm stattdessen ein Mädel, die natürlich mit einen missverstandenen im Kern doch guten Typen auf ein Abenteuer geht. Selbstverständlich muss wie in jeden Star Wars Film eine Romanze vorkommen. Ich meine hat man nicht langsam mal daraus gelernt, dass eine Romanze sich mit dem Film entwickelt und nicht unabhängig. Zumal muss eine Romanze plausibel sein und kann nicht in innerhalb der letzten 10 Minuten plötzlich entstehen. Die Aktionszenen fand ich dafür gut, die Kämpfe und auch die Bilder waren richtig gut, genau das erwartete ich mir auch, gut dies bekommen zu haben. Das Pacing generell war solide und bot reichlich Abwechslung, die Charaktere fand ich blass und Klischeehaft. Zumal muss man das auch erst einmal schaffen Mats Mikkelson eine Rolle zu geben, die kein Charakter hat.


    Generell störten mich die Charaktere jetzt nicht so sehr, aber die sind schon ziemlich dumm, den Droiden hätte es echt nicht gebraucht. Als Star Wars Film war er ok, mehr aber auch nicht, ich fand ihn besser als die Prequels und besser als Episode 7. Trotz des Fanservice bot der Film mehr neues, als Episode 7. Nur wirklich schade, dass man nicht den Mut hatte und wirklich Botaner nahm, ich meine diese Kamel ähnlichen Aliens sind absolut Badass, spielt mal Battlefront 2 (von 2005) dann wisst ihr was ich meine. Den fehlenden Mut kann man den neuen Star Wars Filmen generell vorwerfen, naja außer bei Episode 8, da kam es mir so vor als hätte Ryan keine Ahnung gehabt was er da macht.


    Netter Film, mehr auch nicht.