Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?

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  • Hab gerade den Death Note Netflix-Film gesehen. Macht auf den ersten Blick nen guten Eindruck. Tolle Kamera, guter Schnitt, guter Sound.
    Aber diese Charaktere haben nun wirklich gar nichts mehr mit denen aus dem Manga/Anime zu tun und die (sehr stark veränderte) Story kommt auch nicht annähernd an das Original ran.
    Wenn man die Vorlage nicht kennt, dann bekommt man hier einen einigermaßen soliden Film. Für alle Fans des Manga/Anime ist es jedoch schon fast eine Beleidigung X/

  • Spiderman Homecoming
    Hat mir richtig gut gefallen! Holland ist ein toller Peter Parker. Die Actionenscenen machen spaß und der Bösewicht hat eine nachvollziehbare Motivation. Iron Man ist zum Glück auch nicht so sehr präsent wie der Trailer vermuten ließ. Der beste Spiderman (wenn auch viele sagen werden, dass das nicht allzu schwer war) ist er mMn. definitiv und ich freue mich auf einen Nachfolger.

    Der Spion und sein Bruder

    Trailer war immer so meh und nu habe ich ihn bei Freunden einfach mal gesehen weil wir eh grad niux besseres zu tun hatten scheinbar und wurden überraschenderweise sehr gut unterhalten. Der Film ist dumm und plump, pipi-kacka-ficki-Humor mit teilweise auch schlägen unter die Gürtellinie. Wir hatten schon irgendwie spaß. Möchte ich aber dennoch irgendwie nicht empfehlen ;P

    Barry Seal: Only in America (American made)

    In der Sneak kam dieses mal ein Film mit Tom Cruise. Ein Biopic eines americanischen Drogenschmugglers der für die CIA arbeitete. Hat mir garnichtmal so schlecht gefallen. Der Film nimmt recht schnell fahrt auf und hat generell ein gutes Tempo. Ich fühlte mich durchweg unterhalten und Tom Cruise hat mir auch sehr gut gefallen. Vorallem da er hier nicht ganz so sehr der mega Actionheld war.
    Ich würde nicht unbedingt empfehlen wegen dem Film ins Kino zu rennen, aber anschaubar ist der allemal.

  • Gerade endlich mal Guardians of the Galaxy 2 gesehen und ich bin zwiegespalten. Marvel hat es wieder nicht geschafft einen ordentlichen Bösewicht zu integrieren.

    Die Story ist wieder so flach... Schade.


    Die Macher sollten den Castern ihres Films übrigens ein Denkmal setzen, weil es die Chemie zwischen den Charakteren ist, die dem Film dann doch seinen Schwung verleiht. Natürlich gibt es sehr viel Fanservice durch Popkultur-Anspielungen

    . Aber das gehört irgendwie zu diesen Filmen.


    Über die Schauwerte und natürlich ganz besonders die Musik, lässt sich nicht streiten.


    Übrigens:

  • Hab gestern auch Guardians of the Galaxy 2 gesehen und kann mich meisterlampe in den meisten Punkten anschließen, fand den Bösewicht aber ganz ok.


    Ich war teilweise etwas vom Humor enttäuscht, da hatte es teilweise Stellen, wo ich das Gefühl hatte, da "sollte" man lachen, es aber nicht wirklich witzig fand.


    Da dieser Film ja auch was auf der Erde bewirkt hat, hoffe ich einfach mal, dass man davon in weiteren Filmen des MCU auch was mitbekommt, gehe aber davon aus, dass man es zum wiederholten Male versäumen wird, hier ne Verbindung zu ziehen.



    Außerdem habe ich den Pilotfilm der neuen DuckTales-Serie gesehen und bin verliebt. Wunderschön, witzig und ein grandioses Casting - alleine David Tennant als Scrooge McDuck ist so eine perfekte Besetzung. Kann die Serie jetzt schon kaum erwarten.

  • Zu guardians of the galaxy muss ich sagen dass das ein humor ist der für mich aus irgendeinem grund nur im kino funktioniert. Ich fand den ersten teil den ich nur im fernsehen gesehen hab komplett unlustig und hatte keine Ahnung wieso der so beliebt ist. Darauf habe ich den zweiten Teil im kino gesehen und fand ihn großartig. Sobald ich dann aber an die witze zurück gedacht habe gings mir ähnlich wie matze nur dass mein Gedanke nicht war "und darüber soll man lachen?" sondern "und darüber hab ich gelacht?"


    Ich fand beim zweiten teil beispielsweise schon die trailer nicht gut, über genau die Witze die ich da komplett flach fand hab ich im kino aber jedes mal gelacht. Keine Ahnung ob das an der Stimmung im kino liegt, oder an sonst was aber auf jeden Fall sind das für mich Filme die fürs Kino gemacht wurden

  • Das liegt tatsächlich einfach am Kino, der Stimmung im Kino, wie voll das Kino ist und mit wem du im Kino bist. Der Marvel Humor ist nämlich für volle Kinos mit guter Stimmung gemacht.
    Deshalb sind Marvel Filme Zuhause auch lustiger, wenn man sie mit Freunden und 1-2 Bier schaut.

  • Rogue One: A Star Wars Story


    Zum zweiten Mal gesehen. Joa, mein damaliger Eindruck aus dem Kino ist gleich geblieben. Bildgewaltig, zweite Hälfte sehr unterhaltsam (mit großartiger Darth Vader-Szene), dafür aber unnahbare Charaktere und eine schwache erste Stunde. Kann man auf jeden Fall machen, aber Episode VII hat mir weitaus besser gefallen.


    Blue Ruin


    Ein Film von Regisseur Jeremy Saulnier, der vor allem für sein 2016er Werk "Green Room" bekannt ist. In "Blue Ruin" geht es um Dwight - ein Mann mittleren Alters, dessen Leben durch ein bestimmtes Ereignis aus den Fugen geraten ist, weshalb er nun als Obdachloser in der Nähe eines Strandes lebt. Eines Tages wird er von der Polizei darüber verständigt, dass eine gewisse Person aus dem Gefängnis entlassen wird. Aufgewühlt und entsetzt rappelt sich Dwight auf und macht sich auf den Weg, dieser Personen gegenüberzutreten.


    "Blue Ruin" ist ein wirklich stark inszenierter, melancholischer Thriller mit dem Motiv Rache. Was diesen Film so gut macht, ist allerdings der Aspekt, dass "Blue Ruin" weitaus mehr ist als ein simpler Rache-Film. Immerzu schwankt er zwischen Genres wie Thriller, Drama und Charakterstudie. Dabei fängt dieser Film das Geschehen mit schönen, teils verträumten Bildern ein und kreiert eine dichte Atmosphäre. Bemerkenswert ist dabei, dass auch die spannenden Momente hier funktionieren und einen als Zuschauer packen.


    Kleine Abzüge gibt es zwar für eine eher dünne Geschichte und nicht immer nachvollziehbares Verhalten des Protagonisten, doch wenn man bedenkt, dass dieser Film knapp 90 Minuten geht, dann bekommt man einen wirklich soliden Thriller mit starken Drama-Elementen und einer dichten Atmosphäre. Daher eine klare Empfehlung!


    Steve Jobs (2015)


    Im Internet kursieren die verschiedensten Meinungen zu diesem Film, die von "großartig" bis hin zu "au­weia" reichen. Nun habe ich mir selbst ein Bild davon gemacht.


    Das Konzept klingt erstmal ganz spannend: "Steve Jobs" ist in drei Akte aufgeteilt und zeigt den ehemaligen Apple-Chef jeweils kurz vor einer großen Produktenthüllung. Dadurch bekommt der Film ein wenig "Birdman"-Stimmung und präsentiert dem Zuschauer Steve Jobs auf eine unkonventionelle und dadurch frische Weise.


    Sehr gut gefallen hat mir außerdem der Cast, denn ob Kate Winslet, Jeff Daniels, Katherine Waterston, Seth Rogen und nicht zu guter Letzt Michael Fassbender - alle können überzeugen. Natürlich, beim Herrn Fassbender kann man sich streiten, ob er die Figur Jobs in all ihren Charakterzügen adäquat rüber bringt. Hier und da gibt es kleine Momente, in denen Michael Fassbender eher sich selbst spielt, aber je weiter der Film voranschreitet, desto mehr akzeptiert man ihn als das berühmt-berüchtigte Genie Steve Jobs.


    Warum also polarisiert dieser Film so sehr? Nun, ich denke, das liegt an seiner eigensinnigen Präsentation von Jobs und der schieren Menge an Dialogen bzw. Monologen. Regisseur Danny Boyle tut hier nämlich sein Bestes, um Steve Jobs als egozentrisches - man kann es kaum anders sagen - Arschloch darzustellen. Und der Film wird auch nicht müde, das einem immer und immer wieder aufzuzeigen, was irgendwann sogar ironischerweise zu einer Antipathie gegenüber diesem Film wird. Im dritten Akt gibt es zwar stellenweise Ansätze zu einer Diversifizierung der Charakterzeichnung, doch bleibt Jobs durch und durch ein Unsympath. Was man jetzt damit anfängt, bleibt jedem selber überlassen, aber etwas mehr Tiefe und Abwechslung hätte dem Film gut getan.


    Apropos Abwechslung. Das ist leider ebenfalls ein Punkt, den ich kritisieren muss. Wie gesagt, das Konzept des Films klingt auf dem Papier ganz gut, doch die Umsetzung ist leider durchwachsen, schließlich erlebt man Steve Jobs in jedem Akt auf die exakt selbe Art und Weise. Herr Fassbender ist aufgeregt wegen der Produktenthüllung, zankt sich mit jedem Mitarbeiter im Umkreis von dreißig Metern, hält einen narzisstischen Monolog, feuert in jedem Dialog auf das Gegenüber mit polemischen Ausdrücken und lässt ein klein wenig Charakterentwicklung durchblitzen, nur um am Ende doch selbstgefällig auf die Bühne zu treten. Drei Mal erlebt man das während des Films, was leider sehr anstrengend sein kann.


    Dazu steuern auch die Dialoge bei, die leider dermaßen überladen, teilweise pseudo-intelligent, schnell und mühselig sind, dass sich zehn Minuten in diesem Film wie eine Stunde anfühlen können. Dabei sind die Dialoge nicht schlecht geschrieben, doch meiner Meinung nach ist Danny Boyle hier über's Ziel hinausgeschossen.


    Alles in allem weiß ich nicht mal so richtig, wem ich "Steve Jobs" empfehlen könnte. Womöglich ist dieser Film für jene geeignet, die mal einen anderen Blick auf diesen Charakter (bzw. Danny Boyles Vorstellung von Jobs) werfen wollen und dabei keine Angst vor unzähligen Mono- und Dialogen haben. Meiner Ansicht nach ist dies aber leider kein guter Film.

  • Steve Jobs (2015)


    [...]


    Alles in allem weiß ich nicht mal so richtig, wem ich "Steve Jobs" empfehlen könnte. Womöglich ist dieser Film für jene geeignet, die mal einen anderen Blick auf diesen Charakter (bzw. Danny Boyles Vorstellung von Jobs) werfen wollen und dabei keine Angst vor unzähligen Mono- und Dialogen haben. Meiner Ansicht nach ist dies aber leider kein guter Film.


    Ich persönlich würde den Film das Prädikat "gut" auf jeden Fall geben, aber hier sind unsere Ansichten vielleicht auch zu unterschiedlich.


    Ob Danny Boyle bei der negativen und durchaus "eintönigen" Darstellung von Steve Jobs übers Ziel hinausgeschossen ist, wag ich aber fast zu bezweifeln. Man hat ja ständig gelesen, wie schwierig Steve Jobs hinter den Kulissen gewesen war.


    Ich bin mir auch nicht sicher, ob das den Film nicht "verfälscht" hätte, hier gezwungen wirkende gute Eigenschaften einzuflechten, nur um den Zuschauer und das Erbe von Jobs zu bauchpinseln. Dadurch wirkt der Film natürlich sehr einseitig, aber nach dem ganzen Pathos, den Steve Jobs sonst in den Medien erhalten hat, empfand ich das als unheimlich erfrischend.


    Meiner Ansicht nach ein wirklich guter Film :>

  • Verstehe mich bitte nicht falsch. Mir ist natürlich auch zu Ohren gekommen, dass Jobs einen schwierigen Charakter hatte und sein umstrittenes Genie schnell an den Wahnsinn bzw. die Egozentrik grenzte. Das ist nicht der Punkt, den ich dem Film übel nehme. Ich will auch ganz bestimmt nicht, dass man Steve Jobs bauchpinselt. ;)


    Es geht viel mehr um die gesamte Machart des Films. Es sind drei einzelne Kapitel, die vollgeballert mit unnötig anstrengenden Dialogen sind und sich voneinander nur unwesentlich unterscheiden. Mich als Zuschauer schlaucht der Film dadurch nur, ohne nennenswerten Mehrwert von Kapitel zu Kapitel zu bieten. Was als Konzept auf dem Papier also gut klingt, ist in der Umsetzung für mich nur mühselig. Man könnte es auch so sagen, dass der Film sich zwei Stunden lang um die eigene Achse dreht. Garniert wird das Ganze mit Dialogen, die ich stellenweise wirklich als pseudo-intelligent empfand. Weiterhin hätte dem Film etwas Feinheit in der Charakterzeichnung bzw. Subtilität nicht geschadet, denn oftmals wird dem Zuschauer schon arg mit dem Hammer auf den Kopf gehauen, wie arschig Steve Jobs doch sein konnte. ^^"


    Um mal ein Gegenbeispiel zu nennen.: "The Social Network" fand ich als Film wesentlich bissiger, smarter und unterhaltsamer. Aber wenn du mit "Steve Jobs" gut unterhalten wurdest, ist das natürlich eine schöne Sache! Wie gesagt, der Film hat durchaus seine Stärken, nur ist das Gesamtpaket nicht nach meinem Geschmack. :)

  • Verstehe mich bitte nicht falsch. Mir ist natürlich auch zu Ohren gekommen, dass Jobs einen schwierigen Charakter hatte und sein umstrittenes Genie schnell an den Wahnsinn bzw. die Egozentrik grenzte. Das ist nicht der Punkt, den ich dem Film übel nehme. Ich will auch ganz bestimmt nicht, dass man Steve Jobs bauchpinselt. ;)
    Es geht viel mehr um die gesamte Machart des Films. Es sind drei einzelne Kapitel, die vollgeballert mit unnötig anstrengenden Dialogen sind und sich voneinander nur unwesentlich unterscheiden. Mich als Zuschauer schlaucht der Film dadurch nur, ohne nennenswerten Mehrwert von Kapitel zu Kapitel zu bieten. Was als Konzept auf dem Papier also gut klingt, ist in der Umsetzung für mich nur mühselig. Man könnte es auch so sagen, dass der Film sich zwei Stunden lang um die eigene Achse dreht. Garniert wird das Ganze mit Dialogen, die ich stellenweise wirklich als pseudo-intelligent empfand. Weiterhin hätte dem Film etwas Feinheit in der Charakterzeichnung bzw. Subtilität nicht geschadet, denn oftmals wird dem Zuschauer schon arg mit dem Hammer auf den Kopf gehauen, wie arschig Steve Jobs doch sein konnte. ^^"


    Um mal ein Gegenbeispiel zu nennen.: "The Social Network" fand ich als Film wesentlich bissiger, smarter und unterhaltsamer. Aber wenn du mit "Steve Jobs" gut unterhalten wurdest, ist das natürlich eine schöne Sache! Wie gesagt, der Film hat durchaus seine Stärken, nur ist das Gesamtpaket nicht nach meinem Geschmack. :)


    Persönlich fand ich "The Social Network" auch gelungener. Bei mir hinterließ aber auch "Steve Jobs" nicht das Gefühl, mit den (Holz)hammer auf die Charakterzüge hingewiesen zu werden. Die Wirkung eines Films auf Menschen kann ja aber manchmal nicht unterschiedlicher sein. In dem Fall sagte mir die Umsetzung wohl einfach mehr zu als dir. Wobei der Film sicherlich auch 10-15 Minute hätte kürzer sein können :3

  • Der 2015er Steve Jobs Film hatte mir so okay gefallen. Die Dialoge waren schon sehr unterhaltsam und Fassbender echt toll. Es waren nur so manche Dinge die ich irgendwie etwas zu anstrengend fand wie eben z.B. die ganze Familiengeschichte. Wieso kommen die immer plötzlich vor den Präsentationen auf ihn zu? War doch so oder? Wirkte jedenfalls dadurch viel zu inszeniert und hat etwas genervt. Das hab ich jedenfalls noch so davon im Kopf rumspuken.



    Wiener Dog
    War ja, glaube ich, Oscarnominiert und irgendwo hatte ich mal gehört es sei ein netter Insidertipp. Und ja, das ist er. 4 Kurzgeschichten die nur eines verbindet: Der kleine Dackel spielt in jeder eine mal mehr mal weniger große Rolle. Die Geschichten sind sehr ruhig und es passiert nicht viel aufregendes. Ein charmant Dialoglastiger Film mit etwas Drama, interessanten Charakteren und Humor. Gibt es bei Amazon Prime zu sehen.


    The Box
    Einer der Filme von Richard Kelly nach seinem Erfolg mit Donnie Darko (glaub sonst hat er nur noch Southland Tales gemacht und war hier und da writer) welcher nicht so gut wegkam (wie eben auch Southland Tales, welchen ich noch nicht gesehen hab).
    Die Prämisse ist super. Ein Mysteriöser Mann kommt bei einer Familie vorbei hinterlässt eine Bos mit einem Knopf und der Option diesen zu drücken und eine Million Dollar zu bekommen, aber dafür stirbt dann irgendwo auf der Welt eine Person. Einen Tag haben sie Zeit für diese Entscheidung. Was tun?
    So weit so gut. Danach wirds noch sehr schräg und oft auch sehr spannend, aber dann eben doch zu überambitioniert und nicht ganz so smart seltsam wie man sich erhofft und alles ist son bisschen .. ach naja. Ich fand ihn Okay. Kann man sich meiner Meinung nach ansehen, man verpasst aber auch nicht allzuviel wenn nicht.

    00 Schneider - Jagd auf Nihil Baxter

    Kannte eigentlich schon so ziemlich den ganzen Film, aber habe ihn nie am Stück gesehen. Nur immer mal die einzelnen Szenen hier und da. Ich liebe den Helge Schneider Humor. Es ist so unglaublich schlecht-gut! So einzigartig bekloppt. Absolute Top Unterhaltung :D


    The Book of Henry
    Kam in der Sneak diese Woche. Es geht um eine Alleinerziehende Mutter mit 2 Söhnen wovon einer ein absolutes Genie ist. Mehr mag ich garnicht verraten, weil der Film noch etwas macht was ich nicht vorhersah, weil ich den Trailer und generell den ganzen Plott, der gerne schnell erzählt wird in reviews, nicht kannte. So war ich da wenigstens noch etwas überrascht worden im Gegensatz zu meinem Kumpel.
    Der Film hat seine Schwächen und ich war auch nicht durchweg unterhalten, etwas kürzer und knackiger häts sein dürfen. Aber Alles in Allem doch sehenswert, wenn auch nicht unbedingt dafür ins Kino gerannt werden muss.

  • The Girl with all the Gifts
    Habe ihn mir gestern Abend bei Amazon Instant Video ausgeliehen.
    Der Film spielt in einer Welt, in der eine Zombiekatastrophe eingetreten ist.
    Diese werden "Hungries" genannt und es ist auch kein Virus die Ursache, sondern ein Pilz.
    Richtig interessant sind jedoch nicht die Zombies sondern eine Gruppe von Kindern (bzw. ein Mädchen in der Gruppe) in einer Militärbasis.
    Weiteres möchte ich nicht erzählen, denn der Film wird einerseits durch die gezeigten Bilder und
    der sehr passenden Musik getragen, aber auch andererseits durch die Unvorhersehbarkeit der Handlung und der
    dauerhaften Spannung.
    Die Hauptcharaktere scheinen Anfangs recht stereotypisch zu sein, jedoch werden ihre Motivation im Laufe des Filmes erklärt
    und dadurch bekommen sie Tiefe.
    Als der Abspann lief war ich irgendwie mit dem Ende unzufrieden und sogar etwas sauer, jedoch
    musste ich heute noch mehrmals an den Film denken und habe erst Metaphern und Verbindungen erkannt,
    wodurch er immer besser wurde.
    Meine Meinung nach ist der Film sehr sehenswert, jedoch kein Film zum nebenbeischauen.

  • The Girl with all the Gifts
    ...

    Ich habe den Film damals in der Sneak gesehen und ich muss sagen, dafür war er echt genau richtig! Ich hatte vorher nicht wirklich etwas über den Film gehört oder von ihm gesehen gehabt, entsprechend wusste ich nicht, in welche Richtung es gehen wird. Was natürlich absolut großartig war, zu Beginn des Filmes mitzurätseln und sich zu überlegen, wohin die Reise gehen wird. Gut, allzu lange hats dann nicht gedauert, für den Moment war es aber wirklich super.


    Und ich muss sagen, ich mochte den Film schon sehr, auch die Charakterentwicklung etc.


    Jedoch gegen Ende hat mich der Film dann eher enttäuscht. Es gab dort einige Szenen, wo ich echt nur mit dem Kopf schütteln musste (die klassische Brotkrumen-Spur z.B.) und das Ende an sich hat sich dann auch irgendwie seltsam angefühlt.


    Allerdings mochte ich den Ansatz, und auch, wenn es mich stark an The Last of Us erinnerte, ist es natürlich für die filmische Welt mal eine Erfrischung, wie die "Zombies" hier funktionierten.


    Alles in allem auch von mir eine Empfehlung, wenn es geht ohne vorher Trailer zu schauen oder viel zu lesen ;) (ups ^^")

  • Mother!


    Regisseur Darren Aronofsky hat einige Filme im Repertoire, die unter die Haut gehen - große Bekanntheit genießen dabei "Requiem for a Dream" und "Black Swan". Oftmals blickt man in seinen Thrillern in die tiefen Abgründe der menschlichen Psyche und erlebt Charaktere, die beispielsweise von Abhängigkeit, Geltungsdrang und Verzweiflung kontrolliert werden. Auch "Mother!" ist ein Psychothriller, der dem Zuschauer viele Nerven abverlangt, doch stellt sich schnell die Frage: was steckt dahinter?


    Wirklich viel verraten möchte ich an dieser Stelle aber nicht. Ich habe mir Aronofskys neuesten Film nur mit dem Teaser-Trailer im Hinterkopf angesehen und war daher zu jeder Minute gespannt, wohin sich die Handlung entwickeln wird. Fakt ist, dass Jennifer Lawrence und Javier Bardem die Hauptrollen übernehmen und dass sich die Handlung zum Großteil in einem abgeschiedenen Landhaus abspielt, das beide bewohnen. An dieser Stelle sollte man sich einen Gefallen tun und sich gar nicht mehr groß über den Film informieren, sonst wird man schnell mit Schlagzeilen, Interpretationen und Wertungen aus der Spannung und Neugierde gerissen.


    Und ja, "Mother!" ist ein Film, der polarisiert. In Zeiten von modernen Blockbustern à la "Fast & Furious" und "Guardians of the Galaxy", die gerne mal sämtliche Einspielrekorde brechen und für lauwarme Unterhaltung sorgen, ist "Mother!" ein höchst spezieller Film, der auf viele Konventionen pfeift. Die Kamera klebt stets unangenehm nah am Gesicht von Frau Lawrence, das körnige Bild des Films nimmt ihm eine Menge Schärfe, die wirre Handlung mit den surrealen Elementen lässt zunächst nur schwer eine Kohärenz erschließen und am Ende ist es das ganze letzte Drittel, das einen erschüttert und beinahe ohnmächtig zusehen lässt.


    Ich kann verstehen, dass viele Leute "Mother!" nicht mögen werden, weil der Film möglicherweise zu viel aussagen und erreichen möchte. Die zweite Filmhälfte ist regelrecht überladen mit so viel Gesellschaftskritik und über-offensichtlichen Allegorien, dass es manch einem Zuschauer zu anstrengend oder zu lächerlich werden könnte. Denn wie heißt es so schön? Zwischen Genie und Wahnsinn liegt ein schmaler Grat. Auch in Sachen Darstellung und Härtegrad ist "Mother!" sicherlich kein Film für jedermann. Das eine, oder andere Bild ist wirklich widerwärtig und lässt einen unangenehm im Kinositz zusammensinken. "Mother!" ist am Ende eine Tortur, die die Charaktere genau so überfordert wie den Zuschauer.


    Ein großes Lob geht an die Schauspieler. Javier Bardem ist wahnsinnig gut und kann mit Ges­ti­ku­la­ti­on so gut umgehen, dass er den Zuschauer im Handumdrehen einnimmt. Er wirkt fürsorglich, gutmütig und gleichzeitig teuflisch. Hut ab! Doch die große Bühne in diesem Film gebührt Jennifer Lawrence. Ohne noch mehr zu verraten - Frau Lawrence macht ihre Sache klasse!


    "Mother!" ist ein Film, der sich nur schwer in Worte fassen oder gar bewerten lässt, weil er eben so speziell ist. Eine Nacht darüber geschlafen kann ich aber sagen, dass bei mir vor allem Schauspieler und Inszenierung als große Stärken des Films im Kopf geblieben sind. Wie Darren Aronofsky diesen Film inszeniert, ist wirklich meisterlich. "Mother!" ist zunächst enigmatisch, hypnotisch und verstörend. Doch was einen danach erwartet, ist blanke Überforderung. Als kleine Parallele möchte ich hierbei den Film"Children of Men" nennen.


    Natürlich kann man "Mother!" auch sehr kritisch sehen. Dieser Film kann zäh sein, dauert möglicherweise gute zwanzig Minuten zu lang, wirkt stellenweise prätentiös und haut am Ende mit Allegorien wie mit einem Holzhammer um sich. Auch hat es sich mir nicht erschlossen, warum Aronofsky sich dafür entschieden hat, die ersten dreißig Sekunden des Films nicht wegzulassen - ich möchte nicht zu viel verraten.


    Alles in allem hat mir persönlich "Mother!" sehr gut gefallen. Ja, er ist anstrengend und will zu viel, aber gerade diese Überforderung und diese krassen Vergleiche machen ihn für mich zu einem riesigen Kloß im Magen, den man erstmal verdauen muss. Das ist ein Film, über den man lange diskutieren kann und der die Gemüter spalten wird. Für Cineasten mit starken Nerven ist "Mother!" ein Muss. Für alle anderen: lasst euch auf die Achterbahnfahrt ein, gebt ihr eine faire Chance und entscheidet danach, ob ihr kotzt oder begeistert weitergeht.