Denuvo - Das Kentern der Piraten - gut oder schlecht?

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  • Bis vor einiger Zeit herrschte ein wilder Kampf zwischen Publishern und Crack-Gruppe, Ständig kamen neue Technologien damit Spiele nicht mehr gecrackt wurden. Technologien, die Spiele teilweise in ihrer Performance beeinträchtigen oder sogar dazu führte, dass die Spiele bei manchen Leuten garnicht liefen. Teilweise konnten Spiele ohne Internet garnicht gespielt werden. Alles ohne Erfolg, schlussendlich leideten die Käufer, damit Spiele maximal 1-2 Wochen später im Netz landeten.


    Doch der Teufel höchstpersönlich für die Szene tauchte vor grob einem Jahr auf: Denuvo. Aus dem Nichts, genau genommen aus Österreich tauchte eine Firma auf, die Versprach, dass Spiele nicht gecrackt werden könnten mit ihrer Software UND es keine Auswirkungen auf Perfomance o.ä. haben würfe. Große Worte nach Jahren der Misserfolge. Eine Herausforderung für die Szene. Es dauerte tatsächlich eine Weile bis die ersten paar Denuvo Games gecrackt wurden. Denuvo sagte es wäre eine einzige Lücke gewesen die sie stopfen könnten.
    Sie sprachen, sie taten. Alle Spiele die im letzten halben Jahr erschienen und Denuvo nutzten sind nicht gecrackt worden. Bis auf ein einziges Spiel und auch dabei wurde Denuvo nicht geknackt sondern durch einen Glitch von Steam umgangen. Dennoch ein großer Erfolg für Denuvo.


    Die einzig übrige professionelle Gruppe in der Szene aus China kapitulierte vor Denuvo. Nicht weil es unmöglich ist, sondern einen unfassbar hohen Aufwand wäre das ganze zu knacken. Da Denuvo im Detail bei jedem Spiel anders funktioniert, würde man diesen Aufwand für jedes Spiel mit Denuvo bringen müssen. Manche sprechen von mehreren Wochen oder Monaten. Bei rund 20 games pro Jahr, unmachbar.


    Warum nutzt nicht jedes Spiel Denuvo? Die Antwort sollte man sich eigtl. schon selbst denken können: Denuvo ist sehr teuer. Immerhin soll es ja dafür sorgen, dass es mehr Käufer gibt, da es weniger Piraten gibt.


    Aber stimmt das? Ich würde da gerne mal eure Ansichten wissen.
    Ich persönlich crackte gerne Spiele um rein zu schauen und fast immer habe ich die nie lange gespielt. Gefielen mir die Spiele, kaufte ich sie. Jetzt werde ich bei einigen Spielen nicht sicher sagen können ob sie mir gefallen. Ich werde keine 40~60€ ausgeben für die Wahrscheinlichkeit, dass mir diese Ausgabe garnicht gefällt. Und 2 Stunden Rückgaberecht bei beispielsweise Steam sind zu wenig um das manchmal klar sagen zu können. Mich persönlich hat man dabei als potenziellen Käufer verloren.
    Außerdem fallen viele Studenten/Schüler/Arbeitslose weg die diese Spiele mangels Geld nicht kaufen können und nicht mehr gut über sie im Netz sprechen, vielleicht sogar Let's play'n, Feedback geben oder gute Mods erstellen usw usw.
    Lohnt es sich also wirklich eine hohe Summe für so etwas auszugeben?
    Da ich mich mit einigen Teilen dieser Thematik mittelmäßig bis gut auskenne, gerne auch Gegenfragen.



    Habe nun einige Teile doch gekürzt oder weggelassen, sonst wäre das ne zu extreme Wall of Text gewesen^^

  • Disclaimer: Ich spreche hier aus einer Luxusposition, in der ich mir Spiele die ich mir kaufen will auch immer kaufen kann.


    Spiele sind, genau wie Filme, ein Luxusgut. Das cracken/rippen dieser ist Diebstahl. Dem ist sich jeder der es tut bewusst.


    in meinen Augen ist es völlig verständlich, dass Publisher/Entwickler einen möglichst guten Kopierschutz verwenden wollen.
    Und sich darüber zu "beschweren" ist in meinen Augen völlig schwachsinnig, sobald man sich mal in die Rolle des Publishers versetzt.


    Zum Vergleich: Wir stellen uns einen Zigarettenautomat vor, der mit panzertape(kopierschutz) getaptet ist. Jetzt gibt es nen dude(crackgroup), der das Ding aufschneidet und die zigaretten for free verteilt. Der Betreiber des Automats installiert daraufhin ein fettes Schloss, durch das der dude nicht mehr an die zigaretten kommt. Und dann beschweren sich die leute, die sich zigaretten vom dude geholt haben darüber, dass das ja scheiße ist.
    Hm. :/


    Ich weiß, dass du das so nicht meinst Hakairo aber im Internet passiert genau das...


    Zu den letsplayern: die großen letsplayer, die wirklich für die Publisher relevant sind, bekommen sowieso pressekopien und werden davon nicht beeinflusst.


    Zum "Testen": meiner Meinung nach gibt es sooo viel Berichterstattung über Spiele, dass man sehr gut bewerten kann, ob einem ein Spiel gefallen wird oder nicht, bevor man es gespielt hat.
    Im Zweifelsfall ist es dann eben nötig zu warten, bis das Ding für <20€ zu haben ist. Das dauert heutzutage vielleicht n Jahr...

  • Das cracken/rippen dieser ist Diebstahl

    Das ist rechtlich falsch. Führe das aber leidlgich bei Bedarf weiter aus.

    in meinen Augen ist es völlig verständlich, dass Publisher/Entwickler einen möglichst guten Kopierschutz verwenden wollen.
    Und sich darüber zu "beschweren" ist in meinen Augen völlig schwachsinnig, sobald man sich mal in die Rolle des Publishers versetzt.

    Ja, aber nur weil ein Publisher das will, muss das unterm Strich nicht das beste sein. Ich will nicht sagen, dass es falsch ist, aber automatisch richtig ist es auch nicht. Klar will man sein Geld bekommen für seine Ware, aber es gibt einfach eine real existente Gruppe von Leuten die Cracks als Test oder Early Access nutzen.
    Ich persönlich und einige andere, "beschwere" mich nicht, ich finde es nur fragwürdig, da Denuvo ja auch ne ganze Stange Geld kostet. Ich kann gut damit leben, Zugriff auf weniger Spiele zu haben. Konnte Just Cause durch Denuvo nicht antesten, JETZT weiß ich recht sicher, dass es verschwendete Zeit/Geld gewesen wäre.

    Zum "Testen": meiner Meinung nach gibt es sooo viel Berichterstattung über Spiele, dass man sehr gut bewerten kann, ob einem ein Spiel gefallen wird oder nicht, bevor man es gespielt hat.

    Finde ich persönlich nicht. Mir geben solche Sachen eher einen groben Einblick, als eine klare Meinung. Ich habe soviele Spiele gespielt die bei Tests vllt nicht so gut wegkamen, aber für mich zu meinen Top-Games zählt (und umgekehrt)

    Im Zweifelsfall ist es dann eben nötig zu warten, bis das Ding für <20€ zu haben ist. Das dauert heutzutage vielleicht n Jahr...

    Das ist ja irgendwie auch nich der Sinn dahinter^^ Meist hat man dann in einem Jahr da kein Interesse mehr dran oder hats



    Außerdem steht ja die Frage noch im Raum, ob sich das überhaupt lohnt für den Publisher.

  • Ohne jetzt viel zu schreiben, aber zum Testen möchte ich sagen:
    Die Publisher sollten sich wieder mehr darauf konzentrieren, gute und spielbare Demos anzubieten... meiner Meinung nach.
    Ich will wissen, ob ich ein Spiel wirklich kaufen sollte? Warum es vorher nicht mit einer Demo anspielen? Naja... weil's meist keine Demo gibt.
    Seit Jahren bin ich eigentlich komplett "legal" unterwegs, wenn man so möchte. Egal ob Spiel, Musik, Kinofilme... Was ich nicht legal beziehen kann, beziehe ich auch nicht. Klar ist es manchmal schade, da ich z.B. GoT nichts zeitgleich mit anderen über Kinox schaue. Aber ich warte eben auf den BluRay Release und leih' mir sie beim Arbeitskollegen... der holt die eh immer.
    Und ich denke, das Thema Piraterie würde sich bei Leuten wie Haka komplett erledigen, wenn es Demos gäbe. Zum Anspielen können sie's legal machen, gefällt es, wird's gekauft, wenn nicht, dann nicht.
    Keine Piraterie nötig.
    Die, die für die Spiele eh kein Geld ausgeben wollen, die tun's dann so oder so nicht. Entweder spielen sie's gecrackt, oder gar nicht.

  • Ja mach mal! :o

    Hier:

    (1) Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


    (2) Der Versuch ist strafbar.

    Bei einem Diebstahl handel es sich also um unerlaubte Entnahme eines physischen Objekts. Ein selbst erschaffener Crack und eine digitale Kopie eines Spiels (welche erstmal getrennt betrachtet werden sollten) sind in beiden Fällen dem nicht zuzuordnen.

  • Bei einem Diebstahl handel es sich also um unerlaubte Entnahme eines physischen Objekts. Ein selbst erschaffener Crack und eine digitale Kopie eines Spiels (welche erstmal getrennt betrachtet werden sollten) sind in beiden Fällen dem nicht zuzuordnen.


    Zum diesem Thema steht hier noch etwas dazu: Der Diebstahl virtueller Gegenstände - Über die wortwörtliche Geltung juristischer Fachbegriffe, auch wenn es hier vorrangig um virtuelle Spielgegenstände geht. Ich schätze auf digitale Raubkopien kann man dies aber ähnlich ummünzen.

  • Hast du für deine "Interpretation" eine Quelle?
    Ansonsten ist das das selbe wie mit der Proxy-Diskussion auf Twitter neulich.


    Gesetze und Gesetzgeber sind noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen und entsprechende Gesetze gibt es deshlab nicht, weshalb andere Gesetze auf die digitale Welt übertragen werden müssen.


    Eine "bewegliche Sache" beschreibt meines Wissens nach einfach etwas, dass ich an mich nehmen kann.
    Beispielsweise ist ein Haus keine bewegliche Sache, da ich das nicht (ohne weiteres) nehmen und weg tragen kann, weshlab hier die Gesetze zum Thema Hausfriedensbruch angewendet werden, falls jemand das Gebäude in Anspruch nimmt und sagt "das gehört jetzt mir".


    In meinem Rechtsverständnis ist das erstellen einer digitalen Raubkopie das selbe, wie in einem Laden das entsprechende Spiel zu klauen, mit der Aussage "wenn das Spiel gut ist, bring ich euch nächste Woche dann 50€ vorbei."
    Wir befinden uns nur auf einem anderen Distributionsmarkt, auf dem lediglich die Knappheit des Gutes weg fällt.


    Wenn jemand im Laden etwas klaut, kann es halt auch niemand anders mehr kaufen. Im digitalen Markt gibt es halt quasi unendlich Kopien, weshalb hier der Verlust für den Händler indirekter ist.


    Beispiel:
    physischer Markt
    10 Kopien à 10€
    es existieren 10 kauf-willige Interessenten
    eine wird geklaut, es können noch 9 verkauft werden.
    Maximaler Umsatz: 90€


    digitaler Markt
    unendlich Kopien à 10€
    es existieren 10 kauf-willige Interessenten
    eine wird geklaut, es können dennoch weiterhin unendlich verkauft werden.
    Maximaler Umsatz (bei 10 kauf-willigen: 100€



    Klar könnte man so argumentieren mit dem Hintergrund, die (meisten), die es raubkopieren, würden es vermutlich eh nicht kaufen. Es gibt also gar nicht so nen hohen Verlust, da sich das eben auch nicht auf die anderen Kunden auswirkt, allerdings finde ich das moralisch gesehen genau so schlimm, wie n Spiel im Laden zu klauen.

  • Ich kann dir leider nicht jetzt einzelne Gerichtsvehandlungen raussuchen bei denen schon vor X Jahren das Diebstahl aus Anklagepunkten bei diesen Sachen gestrichen wurde. Mal davon abgesehen ist das Logik und nicht irgendwie Interpretation.
    Wenn ich dir nen Schlüssel klaue ist er bei dir weg, wenn du meinen Text kopierst, ist er noch da. Es findet keinerlei Bewegung statt bei einem Download oder einer Kopie, denke aber das sollte dir klar sein^^


    Und ich finde du interpretierst da sehr viel wenn du in einem Satz vom Kopieren und "an dich nehmen" sprichst, das sind faktisch 2 verschiedene Dinge :o


    Raubkopie

    Gibt es übrigens garnicht genauso wie es die "illegalen Downloads" von denen lange gesprochen wurde nicht wirklich gibt bzw gegeben hat. Bei einem Raub greifen ähnliche Argumente, suche es jetzt mal nicht im Detail raus und naja ne Kopie ist ne Kopie. Allerdings gibt es wie gesagt diesen Begriff auf Rechtsebene garnicht wirklich^^

  • Raubkopie

    Gibt es übrigens garnicht genauso wie es die "illegalen Downloads" von denen lange gesprochen wurde nicht wirklich gibt bzw gegeben hat. Bei einem Raub greifen ähnliche Argumente, suche es jetzt mal nicht im Detail raus und naja ne Kopie ist ne Kopie. Allerdings gibt es wie gesagt diesen Begriff auf Rechtsebene garnicht wirklich^^

    Raubkopie ist einfach ein Sammelbegriff für urheberrechtswidrig hergestellte Kopien. Natürlich hat das nichts mit einem Raub zu tun, dennoch ist der Begriff einfach gebräuchlich und deshlab verwende ich ihn auch.



    Der Block zur "beweglcihen Sache" sollte auch weniger darstellen, dass eine digitale Kopie genau wie ein physischer Diebstahl behandelt werden soll. Ich wollte nur erklären, warum cih finde, dass die Aussage "Es ist keine bewegliche Sache, weil digital" für mcih keine Begründung ist


    Und ich finde du interpretierst da sehr viel wenn du in einem Satz vom Kopieren und "an dich nehmen" sprichst, das sind faktisch 2 verschiedene Dinge :o


    Wenn ich dir nen Schlüssel klaue ist er bei dir weg, wenn du meinen Text kopierst, ist er noch da. Es findet keinerlei Bewegung statt bei einem Download oder einer Kopie, denke aber das sollte dir klar sein^^


    ._.
    Habe ich exakt so selbst gesagt...

    Wenn jemand im Laden etwas klaut, kann es halt auch niemand anders mehr kaufen. Im digitalen Markt gibt es halt quasi unendlich Kopien, weshalb hier der Verlust für den Händler indirekter ist.


    Dennoch:

    finde ich das moralisch gesehen genau so schlimm, wie n Spiel im Laden zu klauen.


    Ich weiß selbst, dass das erstellen einer Privatkopie zu 100% legal ist und man quasi jeden "illegalen" Download als Privatkopie darstellen kannst.



    Um aber mal zum eigentlichen Thema Denuvo zurückzukehren: dort geht es ja um das Brechen eben jenes Kopierschutzes sowie die öffentliche Verbreitung bzw. Zugänglichmachung einer entsprechenden Kopie. Und das ist auf jeden Fall illegal, da es schlicht und ergreifend gegen das Urheberrecht verstößt.


    Inwiefern das jetzt von Seiten der Publisher aus sinnvoll ist, dies zu unterbinden ist fragwürdig.
    Dabei mal kurz auf die Sache mit den Demos eingegangen:


    Und ich denke, das Thema Piraterie würde sich bei Leuten wie Haka komplett erledigen, wenn es Demos gäbe. Zum Anspielen können

    "Demos" wielange ists her^^ Fehlen mir wirklich irgendwie.

    Ich persönlich crackte gerne Spiele um rein zu schauen und fast immer habe ich die nie lange gespielt. Gefielen mir die Spiele, kaufte ich sie

    Im Endeffekt nutzt du ja dann die gecrackte Version auch nur als "erweiterte" Demo.
    Nun gibt es aber Studien die zeigen, das sichs Spiele mit Demos einfach schlechter verkaufen, weil die Anzahl der "Fehlkäufe" deutlich niedriger ist. Und allein deshlab macht es von Seiten der Publisher schon Sinn, gegen eben diese "Demos" vorzugehen.

  • Raubkopie ist einfach ein Sammelbegriff für urheberrechtswidrig hergestellte Kopien. Natürlich hat das nichts mit einem Raub zu tun, dennoch ist der Begriff einfach gebräuchlich und deshlab verwende ich ihn auch.

    Das ist ja okay, wollte es nur mal erwähnt haben als Info auch für alle anderen, da viele das sicher nicht wissen.

    Ich wollte nur erklären, warum cih finde, dass die Aussage "Es ist keine bewegliche Sache, weil digital" für mcih keine Begründung ist

    Das verstehe ich nicht D:

    Ich weiß selbst, dass das erstellen einer Privatkopie zu 100% legal ist und man quasi jeden "illegalen" Download als Privatkopie darstellen kannst.

    Das stimmt seit Mitte 2015 garnicht mal mehr. Da wurden unsere Gesetze erweitert.
    Zur Aufklärung bezüglich illegalen Downloads (kurzform):
    Diese Begrifflichkeit wurde damals von der Industrie gestreut um Angst vor dem Download zu verbreiten. Ganz aus dem Nichts kommt es allerdings nicht. Früher waren OCH's (One-Click-Hoster wie Rapidshare, Mega, Uploaded) nicht so im Trend. Viele nutzten Systeme wie Torrent. Hierbei ist es nicht möglich NUR zu downloaden. Lädst du runter, lädst du auch hoch. Der Download führt also indirekt zu einer illegalen Aktivität auch wenn der Download selbst das nicht ist.
    Ab 2015 gilt aber, dass ein Download von einer offensichtlich illegalen Quelle ebenso illegal ist. Ob das ernsthaft verfolgt wird ist die andere Sache, aber der Zusatz existiert. Bringt nur sehr wenig, weil man ja bei einer .sx Domain davon ausgehen sollte, dass die in einem fremden unbekannten Rechtsraum ist.
    Es gibt also theoretisch wirklich "illegale Downloads"... but who cares

    Nun gibt es aber Studien die zeigen, das sichs Spiele mit Demos einfach schlechter verkaufen, weil die Anzahl der "Fehlkäufe" deutlich niedriger ist. Und allein deshlab macht es von Seiten der Publisher schon Sinn, gegen eben diese "Demos" vorzugehen.

    Das will ich anzweifeln oder sogar behaupten der positive Effekt würde das mindestens ausgleichen. Sowas wirklich nachweisen.... schwer bis nahezu unmöglich. Fast jeden den ich kenne findet Testphase/Betas/Demos gut. Ich hätte schon unglaublich viel ohne Demo/Beta NICHT gekauft.

  • Das will ich anzweifeln oder sogar behaupten der positive Effekt würde das mindestens ausgleichen. Sowas wirklich nachweisen.... schwer bis nahezu unmöglich. Fast jeden den ich kenne findet Testphase/Betas/Demos gut. Ich hätte schon unglaublich viel ohne Demo/Beta NICHT gekauft.

    Du zweifelst also einfach eine Studie an, weil dein Gefühl dir etwas anderes sagt. Okay...


    Aus einer Konsumenten Sicht sind Testphasen etc. auch echt gut. Ich kenne aber dennoch auch sehr viele Leute, die nach einer entsprechenden Testphase sagen. "Hm ist doch nciht so wie ich dachte. Preorder gecancelt." Genauso kenne ich Leute die sich mit der Demo von Fifa zufrieden gegeben haben, weil sie einfach nur mit nem Kumpel ab und zu zocken wollen und da ist es egal, ob es nur 2 Clubs und ein Studio gibt und man den Wettereffekt nciht umstellen kann...

  • Das will ich anzweifeln oder sogar behaupten der positive Effekt würde das mindestens ausgleichen. Sowas wirklich nachweisen.... schwer bis nahezu unmöglich. Fast jeden den ich kenne findet Testphase/Betas/Demos gut. Ich hätte schon unglaublich viel ohne Demo/Beta NICHT gekauft.

    Du zweifelst also einfach eine Studie an, weil dein Gefühl dir etwas anderes sagt. Okay...
    Aus einer Konsumenten Sicht sind Testphasen etc. auch echt gut. Ich kenne aber dennoch auch sehr viele Leute, die nach einer entsprechenden Testphase sagen. "Hm ist doch nciht so wie ich dachte. Preorder gecancelt." Genauso kenne ich Leute die sich mit der Demo von Fifa zufrieden gegeben haben, weil sie einfach nur mit nem Kumpel ab und zu zocken wollen und da ist es egal, ob es nur 2 Clubs und ein Studio gibt und man den Wettereffekt nciht umstellen kann...

    Es gibt diese Studie, die Frage ist nur, wie aussagekräftig ist diese Studie? Eine wirklich aussagekräftige Statistik kann es mMn dazu gar nicht geben. Ich will damit aber nicht bestreiten dass es nicht trotzdem wahr sein könnte. Es wird schon seine Gründe haben warum es so wenige Demos gibt in den letzten Jahren.

  • Du zweifelst also einfach eine Studie an, weil dein Gefühl dir etwas anderes sagt.

    Nein weil es eine Studie ist. Es gibt so unfassbar viele Studien da draußen und teilweise einfach mal welche die sich widersprechen. Wenn so ne Studie so allmächtig und immer richtig wäre, wäre einiges leichter.

    Aus einer Konsumenten Sicht sind Testphasen etc. auch echt gut. Ich kenne aber dennoch auch sehr viele Leute, die nach einer entsprechenden Testphase sagen. "Hm ist doch nciht so wie ich dachte. Preorder gecancelt."

    Das ist doch gut, dann noch Feedback einholen was das Problem war und besser machen. Aber Fortschritt ist ja nicht jedermanns Sache :/

  • Du zweifelst also einfach eine Studie an, weil dein Gefühl dir etwas anderes sagt.

    Nein weil es eine Studie ist. Es gibt so unfassbar viele Studien da draußen und teilweise einfach mal welche die sich widersprechen. Wenn so ne Studie so allmächtig und immer richtig wäre, wäre einiges leichter.


    Zeig mir eine Gegenstudie zu Demos und ich forsche nach, wie verlässlich "meine" Studie ist...


    Aus einer Konsumenten Sicht sind Testphasen etc. auch echt gut. Ich kenne aber dennoch auch sehr viele Leute, die nach einer entsprechenden Testphase sagen. "Hm ist doch nciht so wie ich dachte. Preorder gecancelt."

    Das ist doch gut, dann noch Feedback einholen was das Problem war und besser machen. Aber Fortschritt ist ja nicht jedermanns Sache :/


    Firmen wollen Geld. Nicht "das perfekte Spiel". Und wenn jemand ein Casualgamer eine Demo spielt und ihm das Spiel nicht gefällt kauft er sich auch keine Retailfassung. Selbst wenn die dann stark überarbeitet wäre.
    Leute wie wir, die sich sehr dediziert über alle informieren sind immer noch eher eine Niesche. ;3

  • Zeig mir eine Gegenstudie zu Demos und ich forsche nach, wie verlässlich "meine" Studie ist...

    Nö.

    Firmen wollen Geld. Nicht "das perfekte Spiel". Und wenn jemand ein Casualgamer eine Demo spielt und ihm das Spiel nicht gefällt kauft er sich auch keine Retailfassung. Selbst wenn die dann stark überarbeitet wäre.

    Funktioniert auch nicht unendlich oft, klar kann man seine Grenzen als Entwickler/Publisher ausreizen, aber man hat Grenzen. Grüße an CoD :D


    Btw ist die Aussage, dass es keine Demos gibt ja garnicht mal richtig. FF15 hat 2 Demos und viele Spiele haben mindestens eine Beta (wenn auch oft closed oder zeitlich begrenzt) aber die Spiele verkaufen sich auch und leben auch noch. Aber warum man beispielsweise bei Just Caused keine macht, das liegt ja auf der Hand ^^

  • Demos ansich gibt es doch noch, sie heißen jetzt Closed/Open Beta und finden Zeitlich begrenzt zwei-drei Wochen vor Release des Endproduktes statt :D



    Aber Denuvo wird sich denke ich mal nicht durchsetzen viele Publisher (Abseits von EA Ubisoft und Square Enix) haben auch nicht wirklich das Geld dafür, bzw wollen es nicht Investieren weil es sich nicht rentiert Rise of The Tomb Raider hat sich trotz des Kopierschutzes auch nicht viel öfter verkauft als ohne. DOOM und Dark Souls 3 oder Street Fighter 5 sind als Beispiel auch bzw werden ohne Denuvo erscheinen bzw sind erschienen.