Hooked'n'Politics

  • Die AfD macht in Berlin mit LKWs Werbung mit folgendem Plakat

    Tobi hat da auch was getwittert:



    Ich preferiere dem ganzen keine Aufmerksamkeit zu geben. Die AfD befindet sich auf ein absteigenden Ast, vor allem weil sich die Ängste nicht Bewahrheiten.
    Kriegt diese Partei keine Aufmerksamkeit mehr, spielt sie auch bald keine Rolle mehr.

  • Die Seite isidewith.com die ja durch die amerikanischen Wahlkampf an Bekanntheit erlangte, gibt es jetzt auch auf Denglisch für Deutschland.
    Grundsätzlich funktioniert die Seite für Deutschland auch ganz gut, gibt aber noch viele Übersetzungsfehler und allgemeine Fehler (so ist angeblich die FDP gegen TTIP bspw.). Allerdings wird trotzdem ein einigermaßen vernünftiges Ergebnis ausgewertet mit detailierten Informationen (bspw. "Wo gibt es Übereinstimmungen?") und einen Graphne der einem relativ realitätsnah einem politischen Lager zuordnet.


    Wär sich die Zeit nimmt und auch Schwerpunkte etc. setzt, der kann ein ziemlich vernünftiges Ergebnis erwarten wenn auch nicht absolut repräsentativ. Wirklich repräsentativ wird es erst, wenn die Fehler ausgemerzt sind.

  • @Kauzi Ich finde es auch teilweise sehr schade, dass Mehrfachnennungen nicht möglich sind.
    Und hat es einen Vorteil gegenüber dem Wahl-o-mat oder ist es "nur" eine zweite solche Website?

    Mehrfachnennungen sind halt relativ, unter "andere Statements" findet man dann halt eigentlich immer im wesentlichen die in der Politik vertretenen Standpunkte (ansonsten kann man auch einen eigenen angeben, der wird dann überprüft und ggf. freigeschaltet).
    So gibt es bspw. bei der Frage nach der Marihuanalegalisierung den Punkt "Ja, aber nur für medizinische Zwecke." und so findet man eigentlich bei jeder Frage eine passende oder zumindest sehr stark zutreffende Antwort.
    Meiner Meinung nach ist isidewith.com viel besser als der Wahl-O-Mat. Du hast zwar ungefähr genau so viele Fragen, allerdings hast du viel detailiertere Antwortmöglichkeiten. Dazu kommt die Schwerpunktsetzung. Sprich man kann bei jedem Thema angeben, wie wichtig es einem ist. Dazu ist dann das Ergebnis noch viel Detailierter und man bekommt viel mehr Informationen.
    Zusätzlich bietet der Wahl-O-Mat bei nicht geläufigen Themen eine faktisch richtig, objektive und vernünftige Erklärung an, was z.B. beim Wahl-O-Mat fehlt.


    Meiner Meinung nach ist der Wahl-O-Mat ein Witz dagegen, da der Wahl-O-Mat halt einfach nur ziemlich einfach gehalten ist und nur ziemlich einfache Antworten bietet.

  • findet man dann halt eigentlich immer im wesentlichen die in der Politik vertretenen Standpunkte

    Ich meine ja z.B. wenn ich mehreren davon zustimmen möchte

    Hab ich schon verstanden aber ich meine halt, dass man eigentlich immer eine Antwort finden sollte, die nahe zu komplett übereinstimmend mit der eigenen ist. Ansonsten halt eigenen Standpunkt angeben. :)

  • Dazu kommt die Schwerpunktsetzung. Sprich man kann bei jedem Thema angeben, wie wichtig es einem ist. Dazu ist dann das Ergebnis noch viel Detailierter und man bekommt viel mehr Informationen.

    Kann man beim Wahl-O-Mat auch. ;3


    Dazu ist dann das Ergebnis noch viel Detailierter und man bekommt viel mehr Informationen.

    Ich finde das mit den Begründungen der Parteien beim Wahl-O-Mat eigentlich völlig ausreichend.


    Ebenso, finde ich es gerade toll, dass man dort "nur" Ja/Nein/Neutral auswählen kann und es generell alles relativ einfach gehalten ist.


    Solche Programme sollten sowieso nur zur schnellen Orientierung genutzt werden und dafür ist der Wahl-O-Mat meiner Meinung nach extrem gut geeignet.
    Man sollte halt nciht einfach blind das wählen, wo man die höchste Übereinstimmung hat, sondern sich auch noch abseits davon informieren.

  • Dazu ist dann das Ergebnis noch viel Detailierter und man bekommt viel mehr Informationen.

    Ich finde das mit den Begründungen der Parteien beim Wahl-O-Mat eigentlich völlig ausreichend.
    Ebenso, finde ich es gerade toll, dass man dort "nur" Ja/Nein/Neutral auswählen kann und es generell alles relativ einfach gehalten ist.


    Solche Programme sollten sowieso nur zur schnellen Orientierung genutzt werden und dafür ist der Wahl-O-Mat meiner Meinung nach extrem gut geeignet.
    Man sollte halt nciht einfach blind das wählen, wo man die höchste Übereinstimmung hat, sondern sich auch noch abseits davon informieren.

    Meiner Meinung nach wird das aber komplexeren Themen nicht gerecht. Gerade in anbetracht von Flüchtlingspolitik und Einwanderung ist es meiner Meinung nach unmöglich mit "Ja/Nein/Neutral" zu antworten, außer man ist in dieser Frage ganz links, ganz rechts oder es ist einem scheiß egal. Oder auch im Palästina Konflikt vertreten bspw. viele Partein die Ansicht, dass sowohl Israel als auch Palästina gefördert und unterstützt werden sollten. Dieser Standpunkt wird dann nicht mit Ja/Nein/Neutral beantwortet bei der Frage, ob Israel weiter unterstützt werden soll, da Palästina ein wesentlichen Teil bei dieser Frage ist.
    Natürlich sollte man sich auch abseits solcher Seiten informieren, dennoch ist es hilfreicher, wenn man viel fundiertere Ergebnisse bekommt. Man kann sich viel effizienter informieren und man hat direkt viel mehr und bessere Informationen.
    Aus meiner Sicht ist halt der Wahl-O-Mat gut für Leute geeignet, die sich nicht mit Politik im Detail beschäftigen wollen und können. isidewith.com eignet sich hingegen besser für Leute, die in vielen Themen eine fundierte Meinung haben und gerne ins Detail gehen.

  • Habs aus Interesse auch gemacht, weil ich schon seit Jahren keinen Wahl-O-Maten mehr bedient hatte. Für die Vergleichbarkeit, hab ich dann dieselben Parteien gewählt. Bin immer noch froh links zu sein, bzw. als solcher zu gelten, im Berliner Parteienspektrum.


  • In der Türkei dürfen ab 2017 Erwachse Sex mit Kindern ab einem Alter von 12 Jahren haben.
    Saudi-Arabien wird langsam zu einem Vorzeigeland im Vergleich zur Türkei hkdFacepalm

  • Ich muss sagen, dass mich in letzter Zeit eines stört. Das ist nämlich der unreflektierte Umgang mit de Burkaverbot. Jeder, ausnahmslos jeder, der sich dafür aussprich wird sofort in eine Xenophobe, Islamophobe, rassistische, rechte oder alles was noch in diese Richtung geht Ecke gestellt. Ich bin für ein Burka Verbot und mich kann man nicht in so eine Ecke steleln.


    Und noch was, bevor ich gleich menie Ansicht erläutere, Argumente wie "Das trägt doch eh kaum jemand" sind einfach schwachsinnig. Bei der Frage ob man es verbietet oder erlaubt geht es nicht darum, wie viele Menschen das machen, sondern ob etwas mit den grundsätzlichen Werten unserer Gesellschaft übereinstimmt.


    Was mich am meisten stört ist der Punkt der "Religionsfreiheit". Wenn ein Burkaverbot wirklich die Religionsfreiheit einschränken würde, dann würden nicht so viele Menschen ernsthaft darüber nachdenken, höchstens die CSU. Denn die Burka hat im direkten Sinne nicht mit dem Islam zu tun. Falls man mal einen Blick in den Koran wirft (was viele getan haben, die ein Burkaverbot fordern aber kaum jemand, die dagegen sind) dann findet man, die Burka kein einziges mal. Die gibt es einfach nicht im Koran. Und noch besser ist: was der Koran über Veschleierung schreibt, ist sogar ganz in Ordnung. Man möchte, dass Frauen zumindest einen Schal tragen um evtl. offene Stellen oder Schmuck zu bedecken und im besten Fall noch ein Überwurf, sprich ein Kopftuch, tragen aber selbst das ist nicht binden, wodurch es vom Koran aus keine Pflicht zur Verschleierung gibt sondern nur eine Aufforderung. Da pass teine Burka 0 rein.
    Also woher kommt dann die Burka? Aus dem Islamisch-radikalen-erzkonservativen Wahabismus. Die haben eine unbedeutene Stelle im Koran einfach so weitgreifend ausgelegt, dass sie dre Überzeugung sind, dass sich Frauen vollverschleiern müssen. Die Auslegung fußt dabei auf keinerlei Vernunft sondern ist absolut irrsinnig und das lustige dabei ist: Der Überzeugung sind auch nahe zu alle Muslime auf der Welt und fast jeder Islamwissenschaftler. Die in eine Islamophobe Ecke zu stellen wird langsam schwierig oder?
    Aber das auch fast alle Muslime und Islamwissenschaftlicher sich dann auch für ein Burka Verbot aussprechen hat ja noch weitere Gründe: Der Wahabismus unterdrückt die Frauen massiv. Im Wahabismus ist die Rolle der Frau gevögelt werden, Kinder auf die Welt bringen und sich um diese dann zu kümmern. Wer etwas anderes macht, muss mit dem Tod rechnen. Der Wahabismus ist übrigens auch das, was in Saudi-Arabien ausgelebt wird. Der Wahabismus ist die pure Unterdrückung der Frau, und die Burka auch. Und das schlimmste ist dann, wenn ich so populistische und inhaltslose Sprüche lesen muss wie "Ja ist ja lustig, dass ein Mann darüber urteilt was eine Frau zu tragen hat." was halt einfach nur Schwachsinn auf allerhöchstem Niveau ist.
    Dazu kommt, dass Burka den meisten Frauen aufgezwungen wird, die wenigsten Burka Trägerinnen leben freiwillig damit. Die meisten Frauen werden darin gedrängt und müssen die Burka tragen, damit sie Erzkonservative Pflichten erfüllen können und selbst wenn wir die Situation hätten, die wir halt einfach nicht haben, dass fast alle Frauen freiwillig eine Burka tragen wollen, führt soetwas zwangsläufig zu Unterdrückung. Das hat die Geschichte immer wieder bewiesen und schlussendlich wird eine Frau durch eine Burka so massiv reduziert wie es nur geht. Eine Frau ist in einer Burka nur noch Objekt. Unter einer Burka hat man eine massive Beeinträchtigung sämtlicher Sinne und viele alltägliche Sachen wie bspw. mal schnell ein Eis essen sind nicht möglich oder nur sehr schwer möglich.


    Die Burka bietet einfach keinerlei Vorteile, ist oft mit Zwang verbunden, hat nur etwas mit der Religion im erzkonservativen und radikalen Sinne zu tun und steht in Verbindung mit Werten, wie sie in Saudi-Arabien vertreten werden. Liberal und offen zu sein bedeutet es auch, etwas zu verbieten worunter Menschen leiden oder Menschen leiden werden. Liberal und offen zu sein bedeutet es auch, liberale und offene Werte zu schützen. Nur leider ist stigmatisierung von den Burkaverbot-Gegnern so groß, dass es wohl nie zu einem Burkaverbot kommen wird und weiterhin Frauen in dieses Menschenverachtene Stück Stoff gezwungen werden und wir auf Kosten von angeblicher Offenheit und Liberalität die Werte einer offenen Gesellschaft weiter gegen die Wand fahren. Leider nehmen wir uns ein Burkaverbot aus vielen liberalen oder sogar muslimischen Ländern nicht zum Vorbild, sondern stellen gleich alles und jeden in eine Ecke.

  • @Kauzi
    Das Problem in dieser Thematik ist allerdings nicht die Burka sondern die Dominanz der Männer. Durch ein Verbot der Verschleierung würdest du die meisten Männer vermutlich höchstens dazu bringen Frauen komplett einzusperren. Durch das Verbot werden diese Leute nicht plötzlich zum umdenken gebracht werden, um für das Problem eine Lösung zu finden muss man also meiner Meinung nach an anderer Stelle eingreifen.
    Was mich außerdem interessieren würde ist woher du die Statistik hast, dass die meisten Frauen die Burka nicht tragen wollen, denn das würde mich eigentlich sehr überraschen. Ich hätte mir gedacht, dass Trägerinnen einer Burka meistens sehr religiös erzogen wurden und ihnen die Bedeutung des Burka-tragens vermutlich lange eingetrichtert wurde. Ich weiß Kopftücher sind eine andere Geschichte, aber auch dazu sind Frauen laut Koran nicht gezwungen und die Kopftuchträgerinnen die ich kenne würden sich ohne Kopftuch wie nackt vorkommen.