Was wird Momentan gezockt?

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  • Ich spiele seit ca. 6 Stunden Super Mario Odyssey und meine Begeisterung lässt kein Stück nach....habe heute vor Freude und Euphorie schon mehrmals wie ein kleines Kind gequietscht um meiner Freude Ausdruck zu verleihen :P
    Erkunde noch immer ''nur'' die ersten 3 Welten auf jeden Millimeter da ich noch nicht zu schnell zu viel bzw. alle Welten im Spiel sehen möchte. :P
    Mein Gott...Nintendo hat in weniger als einem Jahr mit BotW und Odyssey einfach mal zwei der besten Spiele aller Zeiten rausgehauen.
    Dass beide Titel jetzt schon meine GOTY sind muss ich wohl nicht weiterhin betonen...Odyssey ist so unendlich hübsch, spielt sich wie von Göttern geschaffen und macht einfach alles richtig. (und das ist erst mein Ersteindruck) :love::love::love::love::love::love::love:


    Btw habe ich die ganze Woche immer wieder mal zur Vorbereitung Super Mario 64 gespielt und das ist auch heute noch der Hammer...von der Nostalgie mal abgesehen. Leider ist die Steuerung und vor allem die Kamera ein Graus und nicht mehr allzu gut gealtert und hat bei mir echt oft für Frust gesorgt...aber es ist trotzdem noch immer und für alle Zeiten ein Meisterwerk :D

  • ABSOLVER
    Ich liebe dieses Spiel. Ich bi zwar nicht sonderlich gut aber es ist echt Cool.
    PS
    Hellboy für Injustice 2 Fucking WHAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAT?
    Mein lieblings Fiktionaler Charakter in meinem Lieblingsbrawler?
    Yes please:D
    Ich weiß was ich am 14 November mache.


    Tschuldigung Fanboy Hype Over




    Nein eigentlich nicht:D

  • Ich bin jetzt gut 6 Stunden in Elex drin. Man merkt dem Spiel durch die hakelige Steuerung und die dadurch teils zu schweren, frustigen Kämpfe, sowie immer mal wieder kleinere technische Bugs an, dass es mit den großen Spielen, die derzeit links und rechts releast werden, nicht ganz mithalten kann. Aber gleichzeitig versprüht es sofort den Piranha Bytes Charme, den zuvor schon Gothic und Risen hatten. Da ich großer Fan der Vorgängerspiele bin, nehme ich daher gerne die Mängel in Kauf, die aber (bisher) nicht schwer ins Gewicht fallen. Da ich bei Risen 2 bereits das Piratensetting nicht so mochte, war ich zunächst auch von dem SciFi Setting bei Elex angetan, aber bisher bin ich positiv überrascht.


    Ich bin zwar verdammt heiß darauf mit einem Super Mario Odyssey Marathon anzufangen, aber bisher konnte ich mich bremsen, da ich am vergangenen Wochenende keine Zeit hatte und es nur ganz kurz anspielen konnte. Das war bereits fantastisch. Aber an den kommenden Feiertagen wird das Spiel auf jeden Fall gesuchtet :D .

  • Holy shit....kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr ein Spiel spielt und euch währenddessen einfach nicht mehr konzentrieren könnt, weil ihr zu sehr damit beschäftigt seit vor Freude, Adrenalin und Begeisterung durchzudrehen und euch ständig bewusst wird wie sehr ihr Spiele eigentlich vergöttert und wie schön das Leben eigentlich ist??!
    So gehts mir mit Super Mario Odyssey...und ich weiß dass ich für die meisten wie ein Freak klinge, aber es gibt einfach Spiele und Momente die pure Glückseligkeit in mir auslösen und Odyssey ist eines dieser Spiele.
    Wow ist dieses Spiel der Wahnsinn!


    Habe jetzt knapp 400 Monde und das Spiel hat jetzt schon mehr verschiedene Welten als ich es mir gedacht habe und ich weiß durch ein kleines Foreshadowing im Spiel selbst, dass aktuell noch mindestens eine Welt auf mich wartet und ich kann es gar nicht mehr abwarten, möchte aber gleichzeitig nicht weiterspielen da ich den Gedanken nicht ertrage Odyssey bald durchgespielt zu haben... 8|X/:/


    Kleiner Spoiler zu einer der letzten Welten:

  • Nachdem ich neulich die AeB-Wertschätzung zu SteamWorld Dig 2 gehört habe, habe ich beschlossen mich mal wieder an den Vorgänger zu setzen und habe diesen vorgestern durchgespielt. Tolles Spiel, ich hätte mir nur gewünscht, mehr Leitern mitnehmen zu dürfen / Leitern wieder abreißen zu dürfen.
    Ich mags außerdem, wie sie am Ende direkt auf einen Nachfolger teasen, ohne dass sich der Erste unvollständig anfühlt. Dementsprechend sehr freue ich mich dann auch auf diesen Nachfolger. (So sehr, dass ich ihn, während ich das schreibe, schon gekauft habe)


    Gestern habe ich dann auch noch SteamWorld Heist durchgespielt, was mein persönliches bestes Rundentaktikspiel des vergangenen Jahres ist. Ich mag die Vielfalt der Charaktere, sowohl mechanisch als auch in Bezug auf ihren Charakter. Auch hier wird am Ende direkt ein Nachfolger angeteast, auf den ich mich noch mehr freue.


    So sehr ich mich aber auf beide Nachfolger freue, so sehr wünsche ich mir auch weitere Spiele in diesem doch recht einzigartigen Universum, das denke ich noch genug für drölf Genres hergibt, die alle unabhängig voneinander funktionieren, aber gleichzeitig kleine Verbindungen untereinander haben, Heist macht zum Beispiel ein paar kleine Anspielungen auf Dig.

  • Nach Robins Lobhudelei wollte ich immer mal NieR von 2010 selber spielen. Jetzt habe ich endlich Zeit und Muße dafür gefunden. Ich bin grade so um die 12 Stunden im Spiel drin. Erstes kurzes Zwischenfazit: Bislang ist mein Eindruck eher gemischt, die Tendenz geht aber nach oben. Dass die Technik veraltet ist, geschenkt, das stört mich nicht so sehr (auch wenn die Umgebungen an manchen Stellen eher aussehen wie von 2005). Das Kampfsystem ist ziemlich clunky, aber auch das ist auszuhalten. Immerhin sind die Kämpfe gut inszeniert. Am meisten stört mich fast noch das Questdesign. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich jetzt schon die Ladezeit in die Bibliothek (und natürlich auch wieder raus) sehen musste, nur damit ich mir zwei Sätze von Popola anhören darf. Bislang habe ich relativ viele der Nebenquests gemacht, aber das werde ich mir in Zukunft öfter schenken, Fetch Quests fand ich noch nie besonders motivierend. Ich denke, dass mir das Spiel ohne die ganze Rennerei von A nach B für ein bisschen Ziegenfleisch dann deutlich mehr Spaß machen wird.


    Folgt man nämlich dem Hauptpfad, bekommt man eine kreativ inszenierte, aktuell noch sehr im Nebel liegende Geschichte präsentiert. Dieses Mysterium ist interessant, wird zu Beginn aber wirklich verdammt langsam erzählt. Ich habe aber noch sehr hohe Erwartungen an den weiteren Verlauf, zuletzt haben die Geschehnisse auch an Fahrt aufgenommen. Im Zusammenhang mit der Geschichte und den Figuren bin ich aber auch etwas enttäuscht. Zum Beispiel bei der Charakterisierung von Grimoire Weiss - grundsätzlich einer sehr spannender und auch sehr unterhaltsamer Charakter, der aber andererseits auch wieder für Spielerführung "missbraucht" wird, indem er Tipps zu Spielmechaniken gibt oder den Weg in Nebenquests weist. Es passt einfach nicht zu diesem abgehobenen, überheblichen, unerklärlichen und mächtigen Wesen, wenn es sich mit zwei Stück Hammelfleisch abgibt. Und das Writing bzw. Pacing wirkt manchmal sehr unbeholfen, wobei ersteres durchaus an der Übersetzung liegen kann. Aber es ist schon sehr seltsam, wie z.B. Kaine im Verlauf der Story wahllos auftaucht und wiederkommt.


    Interessant sind die vielen unterschiedlichen Schauplätze, die sich spielerisch teilweise komplett unterscheiden. Der Forest of Myth war schon sehr cool (Textadventures als Spiel im Spiel sind immer super). Fassade ist ebenfalls eine faszinierende Stadt, auch wenn ich nach der Rundtour mit Fyra(?) erstmal nichts mehr davon sehen will (ich hab die volle Tour gemacht und bin bestimmt fünf mal mit dem Sandboot im Kreis getingelt...). Ich glaube, ich mag auch, wie das Spiel mit den verschiedenen Kameraperspektiven spielt. Gerade bin ich im Herrenhaus. Eigentlich kann ich es gar nicht leiden, wenn ich in Spielen nicht die volle Kontrolle über die Kamera habe, aber in Nier ist es bislang nicht so schlimm, weil das Spiel diese Abschnitte auch klar kennzeichnet (auch wenn die Kamera generell natürlich mitunter arg clunky ist).


    Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was noch alles passiert. Sowohl mit der Geschichte, als auch, welche Schauplätze mich noch erwarten. Irgendwie habe ich nämlich eigentlich den Eindruck, dass ich überall schon gewesen bin. Ich hoffe, da kommt noch mehr neues, bin aber optimistisch, dass sich vielleicht noch Wege auftun, die ich vorher nicht gesehen habe. Mittlerweile kann ich jedenfalls verstehen, welches Potential Robin in diesem Spiel gesehen hat. Das war nach fünf Stunden noch anders, da bin ich tatsächlich zweimal beim Spielen eingepennt. Jetzt bin ich aber deutlich mehr dabei. Und zur Musik muss ich ja wohl nichts sagen. :)

  • @StewTM


    Ja, die Nebenquests bei NieR sind schon eine Quälerei. Wie du richtig sagst, in Kombination mit den Ladezeiten und der manchmal fehlenden Anhaltspunkte unfassbar nervig. Zugute halten kann man aber die eine, oder andere spannende und traurige Geschichte dahinter.


    Ansonsten lebt NieR von seinen Charakteren, dem Soundtrack, der desolaten Stimmung und der ergreifenden Geschichte. Das ist sozusagen der weiche Kern hinter der harten Schale aus schwacher Technik, ständigen Ladezeiten, einem nur halb durchdachten Kampfsystem und nervigen Nebenquests. Aber das ist eben Yoko Taro. Seine Spiele haben Ecken und Kanten und noch mehr Ecken. Am Ende ist man um die Erfahrung aber doch irgendwie froh.

  • Ich spiele mit meiner Frau weiterhin Yakuza 0 und wir finden es beide weiterhin großartig. Wie fantastisch selbst die bescheuertsten Sachen in diesem Spiel inszeniert werden ist einfach klasse. Die Substories sind teilweise wirklich grandios und auch die Hauptstory ist sehr interessant.


    Außerdem spielen wir fast jeden Tag (meine Frau jeden Tag, ich nicht ganz) Dead by Daylight und es macht immer noch sehr viel Spaß. Ich hätte echt gedacht dass es schneller langweilig wird. Aber im Moment kann ich mich absolut nicht beklagen.



    Super Mario Odyssey habe ich auch noch angefangen. Ist ganz nett, 7/10.








    Spaß. Habs erst ne halbe Stunde gespielt. Kann noch nichts dazu sagen.

  • Achtung: Kleinere ''Spoiler'' für ein paar spielerische Aspekte in Super Mario Odyssey:


    Dank des unerklärlichen Systems der Switch erfahre ich erst am Montag wie lange ich tatsächlich gespielt habe, aber nach 8 Tagen intensiven und täglichen zockens bin ich fürs erste komplett fertig mit Super Mario Odyssey. Ein Meisterwerk in meinen Augen!
    Seit Breath of the Wild war ich nicht mehr so süchtig nach einem Spiel...Odyssey ist (zumindest für mich) eines der Spiele, die einfach IMMER Spaß machen, völlig egal was man darin macht.
    Deshalb hat es mich auch überhaupt nicht gestört, dass sich im ''End-Game'' ein paar Dinge wiederholen, wie das suchen von random versteckten Monden auf bereits bekannten Welten, denn neben kleineren optischen Veränderungen in den Welten, gab es trotzdem weiterhin durchgehend neuen Content, z.B. in der Form von neuen Röhren die zu neuen Challenge-Rooms usw. geführt haben.
    Heute habe ich dann endlich 100 % in absolut allen Welten erreicht, alle Kostüme, Sticker, usw. die es gibt gekauft/freigeschaltet und letztlich auch den optionalen letzten ''schweren'' Bosskampf bewältigt, (für den man dann leider gar nichts mehr bekommt, ausser eine gute Zeit natürlich).
    Obwohl ich absolut alles erricht und gespielt habe, habe ich jetzt trotzdem ''nur'' 915 Monde...für die letzten müsste ich nämlich noch über 8000 Münzen grinden und darauf kann ich jetzt erstmal verzichten :P
    Ausserdem sollte man auch nochmal erwähnen wie unglaublich hübsch dieses Spiel und wie atemberaubend toll einfach jede Animation ist...man kann zu jeder Sekunde das Spiel anhalten und es entsteht ein toller Screenshot...was auch dazu geführt hat, dass ich 844 davon gemacht habe :D


    Auch wenn ich es nun schon 2 mal gepostet habe, möchte ich nochmal betonen dass Super Mario Odyssey für mich eines der tollsten Spiele aller Zeiten ist. Diese nicht anhaltende Begeisterung und Freude die ich durch die gesamte Spielerfahrung hindurch hatte, kann einfach nicht jedes Spiel auslösen, selbst wenn es objektiv gesehen ein Meisterwerk ist...das hängt natürlich auch mit meiner Liebe für Nintendo und insbesondere für Mario zusammen :D
    Kauft dieses Spiel...alleine dafür lohnt sich schon ne Switch ;)


    Nach alle der Lobhudelei habe ich aber dennoch ein paar kleine Kritikpunkte:


    JEtzt warte ich nur mehr bis am Dienstag oder Mittwoch meine Xbox One X ankommt, damit ich dann endlich mit Assassin's Creed Origins anfangen kann :D Ansonsten habe ich jetzt wieder Zeit hin und wieder Abends oder auch mal 20 Minuten vor dem arbeiten gehen SNES Classic Mini zu zocken, genauer gesagt das fantastische Yoshi's Island :love:
    Habe bis jetzt sowieso nur 4 Spiele angespielt und eines (StarFox 1) durchgespielt...mit dem Teil werde ich noch Jahre beschäftigt sein :thumbsup:

  • ich hoffe, es ist okay wenn ich hier auch mal eine Frage stelle:


    ich hab mir heute mal für die PS3 Metal Gear Solid 1 aus dem Playstation Store
    geholt. Leider habe ich gerade beim Anspielen festgestellt, dass das Spiel die deutsche
    Sprachausgabe enthält. Die ist leider absolut furchtbar ^^


    gibt es da einen Weg die Sprachausgabe irgendwie aufs Original umzustellen?
    Kann man das Spiel irgendwie umpatchen oderso?


    Ansonsten ist es ein tolles Spiel, etwas gealtert - aber ein absoluter Klassiker!

  • So weit ich weiß, lässt sich die Sprache leider nicht umstellen.

  • Divinity Original Sin 2:


    - Spiele ne adelige arrogante Echse, die Feuermagie beherrscht.


    - Verlasse ein sinkendes Schiff und ignoriere eventuell Überlebende.


    - Erste halbe Stunde im Spiel wirft mir jeder dritte vor, was für ein selbstsüchtiges Arschloch ich sei, die Überlebenden zum sterben zurückgelassen zu haben.


    - Jeder Kampf auf der Insel endet damit, dass ich mich und mein ganzes Team in Brand setze, nur um uns wieder mit Wasser zu löschen, daraufhin schocke ich uns alle mit Elektrizität.


    - Gegner werfen Felsbrocken, die uns mit Öl bedecken


    - Setze wieder mich und mein ganzes Team im Brand.


    Divinity Original Sin 2: 10/10 Game of the Year

  • Spiele nu mal wieder etwas Dead Cells. Ein Rogue-Like im Early Access. Es wird immer wieder neuer kram geupdatet und verändert und viel von den Entwickern mitgeteilt was genau passiert. Das Spiel selbst spielt sich einfach hervorragend. Es ist ein Action-Plattformer in 2D, welches sich einfach unfassbar gut steuert. Es ist schnell und direkt, das Trefferfeedback ist toll und alles flutscht nur so. Der Fortschritt den man erreichen kann ist auch gut fühlbar und motivierend. Viel zum Aufwerten und entwickeln, sowie entdecken und erforschen. Ich mag das Spiel einfach sehr. Eines der besten dieses Jahr und es ist nichtmal fertig!



    Battlefield 1 (Singleplayer)
    Habe mich nu mal an der Kampagne versucht und bin positiv überrascht. Es ist optisch auch auf der alten XBO hervorragend und die Atmosphäre ist nur toll. Dass man immer wieder andere Charaktere spielt ist tatsächlich eine gute Idee. In so einem Kriegsspiel möchte ich garnicht über etliche Stunden den selben Soldat steuern der scheinbar alles übersteht. Ich hatte zwar ein kleines Down beim Spielen der Flugmissionen, weil ich sowas einfach nur scheiße finde (nur Lylat Wars hat es bisher gut gemacht), aber sonst hat es ne Menge spaß gemacht bisher nach ca. 3 Stunden Spielzeit.

  • Ich habe NieR mittlerweile erfolgreich geschlagen (= to beat a game), das heißt, ich habe mir Ending A und B selbst erspielt und C und D anschließend bei T23 gesehen. Ich bin mit sehr gemischten Gefühlen zurückgelassen worden. Ich wollte das Spiel mögen. Deswegen sage ich auch nicht, dass ich es für ein schlechtes Spiel halte, das wäre auch nicht fair. Aber NieR hat es mir nicht einfach gemacht. Mit fortlaufender Spielzeit musste ich mich immer mehr durchbeißen, wirklichen Spaß hat es mir ehrlicherweise nicht mehr gemacht.



    Zu Beginn sind das Spiel und ich ja schon nicht wirklich warm geworden: Das mäßige Questdesign, die langen Ladezeiten, die Technik allgemein. Dann wurde es jedoch spürbar besser, wie ich in meinem ersten Zwischenfazit nach zwölf Stunden Spielzeit festgestellt habe. Die Geschichte nahm an Fahrt auf, ich hatte mich aufs Kampfsystem eingestellt, und am wichtigsten: Das Spiel hatte ein gutes Tempo, mit dem es neue Locations und spielerische Ideen eingeführt hat, etwa die Kameraperspektive im „Keller“ des Herrenhauses. Nach diesen zwölf Stunden schrieb ich noch sinngemäß: "Ich bin optimistisch, dass das Spiel noch viel Neues bereithält". Ironischerweise war aber das genaue Gegenteil der Fall: Die Untergrundeinrichtung des Herrenhauses, in der ich mich gerade aufhielt, war bis zum Endgebiet das letzte neue Areal im gesamten restlichen Spiel (wenn man mal von den weiteren Geschossen im Junk Heap absieht). Die restliche Zeit – ich habe insgesamt wohl so ca. 25 Stunden gebraucht) – verbrachte ich damit, insgesamt fünf verdammte Male den Heiligen Schrein hochzuklettern. Das hat bei mir für zunehmende spielerische Langeweile gesorgt. Durch die Möglichkeit, die Kämpfe auf unterschiedliche Wegen zu bestreiten (verschiedene Waffen und Verse, die freie Belegung der Schultertasten), kam wenigstens ein bisschen Abwechslung auf, die Langeweile vertreiben konnte das Kampfsystem aber auch nicht.



    Und dann, ja dann hat mich leider auch noch die Geschichte enttäuscht. Die seltsame Charakterzeichnung habe ich ja in meinem Zwischenfazit schon erwähnt, das wurde erwartungsgemäß auch nicht „besser“. Als Beispiel sei der Dialog zwischen Weiss und Emil genannt. Dass sich beide erst seit gefühlten fünf Minuten kannten, hinderte Emil nicht daran, in einer flammenden Rede zu verkünden, dass er bis ans Ende der Welt gehen würde, um Weiss zu retten. Eigentlich mag ich beide Charaktere sehr, aber um zu dieser eigentlichen Schlüsselszene hinzuleiten, fehlt einfach die komplette Exposition in der Beziehung der beiden zueinander. Diese Überdramatisierung ist überhaupt nicht mein Ding. Und, so ist mein oberflächlicher Eindruck, ein Stilmittel, dass in Erzählungen aus dem japanischen Raum absoluter Standard ist. Daher sind klassische Animes und Mangas für mich auch nie so richtig zugänglich gewesen. Ein weiteres Beispiel in NieR sind auch die ständigen Aussagen des Hauptcharakters: „Ich habe geschworen … an deiner Seite zu kämpfen / alle Schatten zu töten / Yonah zu retten / …“. Das wurde für meinen Geschmack deutlich zu oft verwendet und hat daher irgendwann jegliche Bedeutung verloren. Genauso übrigens wie dicke Schwerter oder Speere, die Kaines Körper durchbohren. Als Kaine zum zehnten Mal aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen von mir getrennt wurde, nur um dann entweder zwei Minuten später als Kavallerie den Tag zu retten oder nach dem Kampf unversehrt wieder aufzustehen, musste ich einfach nur noch mit den Augen rollen. Ich kann mir wirklich nicht erklären, was sich die Autoren dabei gedacht haben. Fällt das nicht auf, wenn man mehrmals die gleiche Szene schreibt, die bei jeder Wiederholung nur ein bisschen abgeändert wird? Kaine als Beispiel für die Repräsentation von Frauen in japanischen Erzählungen ist für mich ein weiterer großer Kritikpunkt. Trotz ihrem starken, ungewöhnlichen Charakter und der damit verbundenen Kontextualisierung, die ihre Kleidung erhält. Ihre Sexualität ist nämlich trotz allem immer noch kein geeigneter Kontext dafür, dass ihre Titten als erstes aus der Versteinerung purzeln. Ich kritisiere nicht, dass Kaine sich kleidet, wie sie sich kleidet. Das passt durchaus noch zu ihrem Charakter, und auch wenn es überhaupt nicht praktikabel ist, aber diese Frage stellt sich in einem Videospiel sowieso nicht. Ich kritisiere aber aufs schärfste, dass die Kamera mich mehrmals im Spielverlauf in komplett unangebrachten Situationen zwingt, in ihre nicht schwarze, nicht modellierte Arschritze zu glotzen. Dafür gibt es einfach keine Entschuldigung. Es zerstört jegliche Aussage, die die Autoren mit Kaines Charakterisierung möglicherweise treffen wollten. Daher möchte ich Robins Ausführungen in seinem Video über NieR und Kaine von vor zwei Jahren im Nachhinein auch widersprechen. Mit der Darstellung von 2B in NieR: Automata ist für mich kein Zweifel möglich, dass es auch bei Kaine schon in allererster Linie um Fanservice ging (trotz lustigem Kamera-wegtreten von 2B).



    Jetzt habe ich mich einen Absatz lang eher über japanische Erzählungen im Generellen am Beispiel von NieR aufgeregt, was dem Spiel gegenüber vielleicht auch nicht ganz fair ist. Auch wenn ich schon etwas enttäuscht darüber war, nachdem Robin es ja als in diesem Kontext „progressives“ Spiel darstellte und ich daher anderes erwartete. Letztendlich ist das aber sowieso nicht der Hauptgrund, warum ich mit der Story am Ende doch leider nicht so viel anfangen konnte. Grundsätzlich liebe ich verworrene, verwirrende, verkopfte, mystische Geschichten. Gerne auch mit offenen Enden. Aber NieR … NieR erklärt irgendwie alles und nichts. Nichts, weil manche Dinge überhaupt keine Erklärung bekommen und nur einmal erwähnt werden und dann nie wieder. Alles, weil, so schien es mir, das Spiel etwas als Twist verkaufen will, was spätestens nach fünf bis zehn Stunden eigentlich sonnenklar ist. Ich bin ehrlich gesagt immer noch verwirrt: Ich habe keine Ahnung, ob das wirklich schon alles war, was mir das Spiel erzählen möchte, oder ob ich ganz im Gegenteil so viele Dinge übersehen habe, dass ich nur ein Prozent des großen Ganzen mitbekommen habe. In jedem Fall ist das kein besonders befriedigendes Gefühl. Insgesamt hat mich NieR also schon deutlich enttäuscht. Automata ist aber trotzdem weiterhin auf meiner Liste, allein schon, weil das Kampfsystem absolut spitzenmäßig aussieht.

  • Battlefield 1 (Singleplayer)


    Habe mich nu mal an der Kampagne versucht und bin positiv überrascht. Es ist optisch auch auf der alten XBO hervorragend und die Atmosphäre ist nur toll. Dass man immer wieder andere Charaktere spielt ist tatsächlich eine gute Idee. In so einem Kriegsspiel möchte ich garnicht über etliche Stunden den selben Soldat steuern der scheinbar alles übersteht.

    Das ist auch genau meine Meinung zum Story-Modus. Ich konnte diese Kritik, vor allem von Robin, überhaupt nicht verstehen. Für ein Kriegsspiel bietet es sich doch perfekt an, die Charaktere und somit auch die Schauplätze und kleinen Stories zu wechseln, anstatt mir einen unsterblichen Soldaten zu präsentieren, der natürlich jedes nur denkbare Kriegsszenario, verteilt über die halbe Welt, überlebt. Kurze, für sich stehende und persönliche Geschichten sind so viel besser als all die ausgelutschten Weltrettungsgeschichten die mir jedes Kriegsspiel ever vorsetzt.
    Und was der Story-Modus grafisch, atmosphärisch und musikalisch abliefert ist sowieso der Hammer....dank der Xbox One X werde ich da irgendwann nochmal reinspielen ^^


    Ich spiele gerade Assassin's Creed-Origins und auch nach ca. 30 Stunden fällt mir permanent die Kinnlade runter. Was die Xbox One X alles leistet ist einfach unfassbar.
    Die ersten 2-3 Stunden des Spiels habe ich noch auf der alten Xbox One gespielt und ohne Übertreibung war das Spiel dank permanenter Framerateinbrüche fast ungeniessbar und die Grafik wirkte, gerade im Vergleich, eher rückständig.
    Aber auch abseits der pervers schönen Grafik auf der XBX macht das Spiel selbst so einiges richtig.
    Die Open World ist einfach richtig richtig schön, abwechslungsreich und steckt voller Leben, Atmosphäre und Milliarden kleiner Details.
    Auf der spielerischen Seite gibt es von mir auch keine Kritik und die Story ist durch das großartige und unverbrauchte Setting sehr interessant, aber (bis jetzt) auch nicht weltbewegend.
    Nur die Gegenwarts.Abschnitte finde ich vollkommen belanglos und langweilig, zum Glück muss man dort aber nie mehr als 4-5 Minuten verbringen, bevor man wieder in den Animus steigen kann.
    Bis jetzt ist Assassin's Creed Origins ein rundum fantastisches Spiel, das mich immer wieder überrascht und ins staunen versetzt....und ich kann nicht oft genug betonen, was für ein immens großer Schritt die Xbox One X für die Graik und Leistung von Spielen ist. Diese kristallklare Weitsicht, diese Farben....oh Gott, so wunderschön! :love:
    Wie an anderen Stellen schon geschrieben, ist das für mich der selbe Schritt wie der von der 360 auf die One...nur dass es keine Exklusivtitel für dieses Wunderwerk gibt.
    Was ich ebenso nicht oft genug betonen kann, ist die Tatsache dass ein Foto-Modus jedes Spiel für mich nochmal um ein zehnfaches besser macht. Es sollte verboten werden ein Spiel ohne Foto-Modus zu releasen.... :rolleyes:

  • Battlefield 1 (Singleplayer)


    Habe mich nu mal an der Kampagne versucht und bin positiv überrascht. Es ist optisch auch auf der alten XBO hervorragend und die Atmosphäre ist nur toll. Dass man immer wieder andere Charaktere spielt ist tatsächlich eine gute Idee. In so einem Kriegsspiel möchte ich garnicht über etliche Stunden den selben Soldat steuern der scheinbar alles übersteht.

    Das ist auch genau meine Meinung zum Story-Modus. Ich konnte diese Kritik, vor allem von Robin, überhaupt nicht verstehen. Für ein Kriegsspiel bietet es sich doch perfekt an, die Charaktere und somit auch die Schauplätze und kleinen Stories zu wechseln, anstatt mir einen unsterblichen Soldaten zu präsentieren, der natürlich jedes nur denkbare Kriegsszenario, verteilt über die halbe Welt, überlebt.

    Aber genau das sind ja die Missionen in Italien und der Agentin von Lawrence von Arabien. Das sind unsterbliche Charaktere, die unfassbar viel Glück haben und riesige Gegnermengen, bzw. ganze Festungen mal kurz im Alleingang ausschalten.

  • @StewTM


    Schade, dass du NieR nicht allzu viel abgewinnen konntest. Hattest du keine Lust mehr, Ending C und D selbst zu erspielen? Weil die emotionale Bedeutung dieser Enden natürlich u.a. davon abhängt, ob man selbst die Mühe investiert hat - über ein Let's Play ist es was anderes, finde ich.


    Tja, NieR ist definitiv nicht jedermanns Sache. So komisch es auch klingt, aber ich mag die NieR-Spiele nicht wegen der spielerischen Komponente, sondern wegen des Konzeptes, der Geschichte und der atmosphärischen Gestaltung durch Soundtrack und Setting. Und das ist halt wirklich großartig bei NieR und dem Nachfolger Automata. Wobei Letzteres in Sachen Gameplay dem Erstling deutlich voraus ist. Schwierig wird es nur, wenn man auch mit der Erzählweise bzw. Präsentation ein Problem hat, denn dann bleibt nur noch wenig übrig, was man an NieR mögen kann.


    Bei der sexuellen Instrumentalisierung gebe ich dir eindeutig recht. Das ist plump und bei Automata noch plumper. Es erreicht noch nicht ganz das bodenlose Niveau eines "The 3rd Birthday", landet aber nur knapp davor. Wirklich schade, dass Yoko Taro und sein Team diesen Aspekt so befeuern.