Was wird Momentan gezockt?

  • Wenn die maps wie gesagt dann eben 2 mal hintereinander kommen würden hätte man nicht wirklich einens chlechteren effekt für Einsteiger. Und wenn du sogar sagst dass das eh nur von "casuals" gespielt wird, dann ist das doch eh alles kein Problem...
    Beim Turf War zu 90% sagen zu können wer gewinnt halte ich für ziemlichen Quatsch. Aber naja ...


    Und ja klar gefällt es niemals jedem, aber wenn es schon beim Vorgänger ein großer Kritikpunkt war und dann beim Nachfolger auch noch so gemacht wird mit der selben Kritik im Nacken, dann frage ich mich, ob man nicht auch mal auf diese hören sollte. Aber Nintendo halt. So sehr ich sie auch liebe, sowas ist immer ein kleiner Dorn im Auge.

  • Wenn die maps wie gesagt dann eben 2 mal hintereinander kommen würden hätte man nicht wirklich einens chlechteren effekt für Einsteiger.

    Die rennen so schon überfordert durch die Gegend, ich bin da dankbar für jeden anfänger und für jeden der nur alle paar wochen mal bisschen spielt, der da erst mal in ruhe lernen kann, dass die 2 Maps aus mehr bestehen als der Mitte.


    Es ist halt ganz gut zu wissen wie wer laufen kann, allein um nicht ständig umlaufen und flankiert zu werden.


    Beim Turf War zu 90% sagen zu können wer gewinnt halte ich für ziemlichen Quatsch. Aber naja ...

    Ich hatte zumindest bei Splatoon 1 einen Freund der irgendwann gar kein bock mehr hatte "gemütlich" mit mir paar Runden Turf War zu machen, weil fast immer mein Team gewonnen hat.


    Die Mom und Dad's und Kevins dort sind meist halt nicht so schwer weg zu machen, wenn man ganz anderes aus dem Rangkampf gewohnt ist.


    Und ja klar gefällt es niemals jedem, aber wenn es schon beim Vorgänger ein großer Kritikpunkt war und dann beim Nachfolger auch noch so gemacht wird mit der selben Kritik im Nacken, dann frage ich mich, ob man nicht auch mal auf diese hören sollte. Aber Nintendo halt. So sehr ich sie auch liebe, sowas ist immer ein kleiner Dorn im Auge.

    Da die Zeit für die Rotation halbiert wurde, kann man denke ich nicht davon reden, dass Nintendo Kritik ignoriert.


    Es ist aber auch ein bisschen ein Echokammer-Problem, die Leute die sich über Spiele in Foren und Chats austauschen und auch die, die Artikel darüber schreiben, sind quasi alles wir Gamer.


    Meine Oma, das 6 jährige Kind, die Mutter die sonst nur Candy Crush am Smartphone spielt, gehören aber auch zu Nintendos Zielgruppe, aber die werden ihre Meinung hier nicht mit uns teilen.

  • Meine Oma, das 6 jährige Kind, die Mutter die sonst nur Candy Crush am Smartphone spielt, gehören aber auch zu Nintendos Zielgruppe, aber die werden ihre Meinung hier nicht mit uns teilen.

    Die gehören zwar zur Zielgruppe, werden aber wohl kaum genauso viel oder überhaupt (viel) Splatoon 2 spielen. Auch wahrscheinlich ist, dass die meisten Leute die Splatoon 2 im online Multiplayer spielen auch irgendwo im Internet ihre Meinung teilen. Selbst wenn es ein Echokammer Problem wäre, wären dafür es trotzdem relativ viele Leute die sich darüber beschweren.
    Was denkst du denn, warum sich die Leute nicht bei den anderen großen Shootern über die map Rotation beschweren?
    Ganz einfach: weil sie die map spielen können, auf die sie Grade Lust haben oder zumindest nicht ständig die gleichen und da funktioniert es ja auch für die Einsteiger.


    Niemand sagt ja das Splatoon 2 deswegen jetzt schlecht ist, es geht ja nur darum, dass die Art der map Rotation nervig ist...

  • Die gehören zwar zur Zielgruppe, werden aber wohl kaum genauso viel oder überhaupt (viel) Splatoon 2 spielen.

    Darum geht es auch nicht bei einer Zielgruppe für ein Unternehmen. Einer Zielgruppe will man etwas verkaufen, Nintendo ist es danach nicht so wichtig wer jetzt mehr oder weniger Spielt. Wichtig ist, dass möglichst viele auch den nächste Teil wieder kaufen.


    Die meisten Shooter fokusieren sich in ihrer Zielgruppe ausschließlich auf Gamer, meist sogar auf bestimmte Gruppen unter diesen, damit haben die auch keinen Grund rücksicht auf Leute zu nehmen, die das dann eh nicht spielen werden, oder wenig motivation mitbringen etwas zu lernen. Also müssen die sich über etwas mehr komplexität vor und im Spiel keine sorgen machen.


    Und "relativ groß" ist keine größe. Eine schweigende Mehrheit ist gerade bei Videospielen normal. Irgendwer kauft ja auch CoD und Fifa, obwohl das gefühlt bei jeder Ankündigung eines weiteren Teils laut Kommentaren keiner spielt. Zudem kennt Nintendo allein über die Accounts, aber auch über Umfragen die Zielgruppendurchdringung am besten. Das zeigen ja auch die Verkaufszahlen von Splatoon.


    Außerdem hat Splatoon ein ganz anderes Probleme, das einem intensives motiviertes spielen viel eher erschwert, als die im schlimmsten Fall über die ganzen 2 Stunden nicht ganz so motivietende Rotation von 2 Maps. Nämlich die laggs und disconnects, die wirklich keinem nutzen.


    Das wird finde ich, viel zu wenig zum Thema gemacht, obwohl Nintendo in Zukunft sogar Geld will um online spielen zu können, selbst wenn es nicht viel sein sollte. Man müsste meinen ein Konzern der letztes Jahr fast eine Milliarde Dollar umgestzt hat, kann 2017 eine vernüftige Infrastruktur für sowas bereitstellen.

  • Ich habe gerade What Remains of Edith Finch gespielt und...WOW!!!


    Es ist wieder ein kleines Indie-Spiel, dass es schafft mich mit seiner Verbindung von Narration und Gameplay emotional aus den Socken zu hauen.


    Am besten man informiert sich vorher überhaupt nicht über das Spiel und spielt es einfach. Da sind Ideen drin...


    Na an der Genialität und mein Spiel des Jahres bis jetzt.

  • Meine Oma, das 6 jährige Kind, die Mutter die sonst nur Candy Crush am Smartphone spielt, gehören aber auch zu Nintendos Zielgruppe, aber die werden ihre Meinung hier nicht mit uns teilen.

    Niemand sagt ja das Splatoon 2 deswegen jetzt schlecht ist, es geht ja nur darum, dass die Art der map Rotation nervig ist...

    Wenn man sich mal die hooked Fm Folge anhört wo sie über Splatoon 2 reden dann wird das auch wieder recht klar, wie blöd das Prinzip eigentlich ist. Da bin ich schon sehr bei Robin, auch wenn es mich wie gesagt nicht ganz so sehr frustet wie ihn.
    Aber wnen man dann auch noch dazunimmt, dass der Salmon Run nur zu bestimmten Zeiten spielbar ist, dann kann man das nicht mehr schönreden, denn das ärgert mich auch schon etwas mehr. Habe den bisher 1 mal ein paar Runden gespielt und danach war der immer offline wenn ich mich eingeloggt habe. Sowas finde ich einfach unbegreiflich.

  • Wer einen Coach-Koop sucht, unbedingt Overcooked kaufen :'D Das Spiel ist wirklich herrlich knuffig und auch durchaus knifflig in den höheren Level. Lohnt sich aber wirklich nur, mit mindestens zwei Spielern. Alleine entfaltet es meiner Meinung nach nicht diesen Spaß.


    Wir haben es uns für die Switch gekauft :3



    ... ich wurde gerade aufgeklärt, dass es das Game ja schon ewig für die anderen Plattformen gibt, das ging bisher völlig an mir vorbei - besser spät als nie :D

  • Die Switch Version wird auch die sein, die ich mir mal holen werde.

  • Ich hab nach dem letzten Podcast plötzlich den Wunsch gehegt, mal wieder in das von Robin erwähnte Gigantic reinzuschauen, nachdem ich vor zwei Jahren schon in der Closed Beta rumgeeiert war und hab in den letzten drei Tagen insgesamt knapp sieben Stunden gespielt und bin jetzt auf Level 11. Wie auch damals, finde ich das grundlegende Konzept sehr spannend und finde persönlich viel mehr Gefallen daran, als an klassischen MOBAs. Das Spiel läuft gut, man findet immer Matches die kurz genug sind, um nicht zu frustrieren, falls es mal schlecht läuft und die Champions unterscheiden sich so sehr, dass man immer genug Abwechslung bekommt. Dazu noch 'ne schicke Optik und das Glück, dass ich vermutlich jetzt schon meinen Haupthelden ausgesucht habe und einem weiteren Genuss steht nichts mehr im Weg :D

  • Ich hab mich gerade endlich wieder an Horizon: Zero Dawn rangetraut und so
    langsam hat mich das Spiel. Hatte am Anfang noch etwas Schwierigkeiten - das
    Spiel ist, finde ich, nämlich auch nicht einfach, man stirbt viel und schnell, einem
    wird wenig erklärt... aber mitterweile hab ich das Spiel geblickt und ich hab immer
    mehr Spaß daran. Zudem wird die Story mit fortlaufender Dauer auch immer interessanter
    und ich bin mal gespannt was noch so kommt.


    Und dann nochmal ne Frage an die Community: Überlege mir dann bald noch
    ein neues Spiel zuzulegen: vllt. NieR Automata? Wie ist das so? Hat das schon jemand
    gespielt? :)

  • Wenn ich Zeit dafür finde, spiele ich gerade Mario & Luigi: Dream Team Bros. auf meinem N3DS.


    Bin so in etwa 5 Stunden drinnen, bis auf die teilweise nervende, Nintendo-typisch laaaangen Erklärungen der einzelnen Spielmechaniken, welche sich nach und nach erst erschließen, bin ich eigentlich recht angetan.

  • Ich habe vor ein paar Tagen, nach langer Zeit mal wieder Half Life 2 + Episoden durchgespielt.
    Nachdem Tom, Robin und Dani auf T23 ihr Lets Play weitergeführt haben, habe ich doch nocheinmal die Lust verspührt dieses Spiel in gänze zu erleben. (Habe in den letzten 3-4 Jahren öfter mal Fragmente gespielt, nie aber das komplette Spiel an einem Stück)
    Dieses Spiel hat keinen Deut seiner Faszination verloren und sollte von jedem zumindest mal probiert werden.

  • Und dann nochmal ne Frage an die Community: Überlege mir dann bald noch


    ein neues Spiel zuzulegen: vllt. NieR Automata? Wie ist das so? Hat das schon jemand
    gespielt? :)

    Es ist sehr speziell. Nicht wirklich hübsch, hat nicht das beste Pacing und ist in seiner ganzen Art nicht jedermanns Sache. Wenn du dich aber darauf einlässt und dem Spiel ein paar Fehler verzeihst, bekommst du eine melancholische, wirklich starke Geschichte, einen fantastischen Soundtrack und ein Spiel, das allem voran Charakter hat. Versuche also ruhig mal dein Glück. ;)

  • Und dann nochmal ne Frage an die Community: Überlege mir dann bald noch
    ein neues Spiel zuzulegen: vllt. NieR Automata? Wie ist das so? Hat das schon jemand
    gespielt? :)

    Kommt darauf an ob du japanische Spiele mit durchgeknallten Menschen nachahmenden Robotern, einen kindlich- sarkastischen Androiden, mit Matrixfähigkeiten, eine Androidin, die was die Arbeit angeht deutscher als jeder Bürokrat ist, der man den Rock weg suiciden kann und jeder Menge bekloppter Anime- Slapstick magst. Falls ja, dann ist Nier: Automata durchaus was für dich.

  • Habe nun auch mal etwas in Gigantic reingeschaut und bin eher nicht so erfreut darüber wie Robin. Ich finde es ist noch viel zu unfertig. Die Übersicht in Teamkämpfen ist quasi garnicht vorhanden. Trefferfeedback wurde auch noch nicht Programmiert. Die 2 Maps die es bisher nur zu geben scheint wirken so als wäre der einzige Unterschied die Farbe. Warum ich nie den Charakter spielen darf den ich mir am Anfang aussuche ist mir auch ein Rätsel.
    Dann etwas was ich mir selbst zuschreiben muss ist, dass ich bisher noch nicht ganz gecheckt habe wie man diese Punkte Sammelt um Angreifen zu dürfen. Wurde bestimmt im Tutorial gut erklärt, aber das muss mir entgangen sein. Ich laufe immer rum und versuche einfach Gegner umzuhauen was nur so mäßig gelingt. Genauso hab ich nicht gerafft was man tun muss um seine Ultimative Fähigkeit nutzen zu können.
    Bei all der Kritik habe ich dennoch schon auch irgendwie spaß damit gehabt bisher, aber eben auch irgendwie immer nur so mit starken Einschränkungen. Da spiele ich dann doch lieber Battleborn.


    Edit: Achja und es nervt dass ich mich in 2 Clienten Einloggen muss um es zu spielen.

  • Ein kleines Update von mir:


    Anno
    Trotz meiner Verärgerung ob der technischen Unzulänglichkeiten von Anno 1404, hat es mich dann doch erneut in seinen Bann gezogen. Das Anno-Prinzip ist einfach prinzipiell unschlagbar und wird hier durch eine wirklich fantastische Grafik (ist ja immerhin auch schon acht Jahre alt) und tolle Atmosphäre komplementiert. So habe ich dann in den letzten Wochen nochmal schlappe 40, 50 Stunden in das Spiel versenkt, anstatt für die Uni zu lernen. :D


    Weil mir letztens dann meine alte Boxed-Version von Anno 1602, dem ersten Teil der Serie, in die Hände gefallen ist, wollte ich da unbedingt mal wieder reinschauen. Soo viele Kindheitserinnerung hängen an Anno 1602 (dieses Spiel, Age of Empires, und die Online-Version von Siedler von Catan waren die ersten Computerspiele, mit denen ich im Alter von ca. 10 Jahren Kontakt hatte, weil mein Vater sie mir damals geschenkt hat). Nach einiger Fummelei habe ich es dann auch unter Windows 10 zum laufen bekommen. Und es macht immer noch unheimlich Spaß. Auch 1602 sieht - für ein Spiel aus dem letzten Jahrtausend - heute noch richtig gut aus, auch hier greift das Anno-Prinzip. Aber ich war überrascht, wie 'klein' Anno 1602 aus heutiger Perspektive ist. Während man bei modernen Annos bei 'normaler' Spielweise locker mal zehn, zwanzig+ Stunden braucht, um alle Produktionsketten zu sehen, hatte ich bei 1602 schon nach den drei, vier Stunden die ich gespielt hatte, fast alle Gebäude, Produktionskreisläufe etc. freigeschaltet und gebaut. Ich hatte zwar noch nicht alles optimiert, aber das hat mich schon verwundert. Gerade im Kontrast dazu, dass ich als Kind überhaupt nichts geblickt habe und ewig dafür gebraucht habe, auch nur mal Bürger anzusiedeln. Eine schöne Reise in die Vergangeheit. Vor allem der Soundtrack hat so einige Erinnerungen geweckt, der übrigens ganz fantastisch ist. Der von 1404 gefällt mir zwar auch, aber der ist nicht ganz so einprägsam wie der von 1602.




    Und dann gibt es ja auch noch The Aquatic Adventure of the Last Human (ein Pixalart-2D-Sidecroll-Metroidvania). Nachdem David Hain im Jahresrückblickspodcast so davon geschwärmt hatte, hab ich das mal in einem Steamsale für 0,99€ mitgenommen (Disclaimer: Ich bin absolut kein Metroidvania-Experte). Das Spiel hat einen gar fantastischen Einstieg. Es spielt in einer dystopischen, sehr fernen Zukunft, wo man als letzter Überlebender der Menschheit die untergegangene Zivilisation erkundet - mit einem U-Boot unter Wasser, weil alles überflutet ist. Eine sehr starke Prämisse, und das Spiel schafft es wunderbar, dies durch seine Atmosphäre einzufangen. Die Erkundung der Welt macht großen Spaß, immer wieder findet man Nachrichten aus den letzten Tagen der Menschheit und erschließt sich so, was geschehen ist. Hin und wieder findet man auch Upgrades für sein Schiff. Aber selbst ohne diese Collectibles schafft es das Spiel durch sein tolles Sounddesign und untermalt von einem 1A-Soundtrack, der an den von Oxenfree erinnert, die Tauchparty umringt von leuchtenden Fischen zu einer Art Trance werden zu lassen.


    Zwei große 'aber': Zum einen sorgt der zwar grundsätzlich stimmige Pixelart-Grafikstil dafür, dass das Spiel teilweise recht unübersichtlich ist. Ich bin schon wirklich oft vor irgendwelche Kontaktminen geschwommen und gestorben, weil ich die schlicht übersehen hatte. Das ist aber das kleinere Problem. Das viel größere: Das Spiel ist unfassbar schwer, zumindest für mich. Und zwar auf eine Art und Weise, die mir den Spaß nimmt. Ich würde das Spiel mit Hotline Miami vergleichen. Zumindest hatte ich diese Assoziation aufgrund des tranceartigen Zustandes, der beim Spielen eintritt (daneben ähneln sich auch Soundtrack und Grafikstil). Auch Hotline Miami ist schwer, aber es ist dabei fair und man lernt ständig dazu. Ähnlich wie in Dark Souls ist hier entscheidend, dass man sich die Gegnerplatzierung merkt und das Level gut kennt, um es nicht nur erfolgreich abzuschließen, sondern auch noch eine besonders hohe Kill-Kombo und damit viele Punkte zu erreichen. Letztendlich ist wichtig: Das eigene Versagen stört den Spielfluss null. Das aber ist bei Aquatic Adventure anders. Das Kernelement des Spiels ist es (neben der Erkundung), eine Reihe von Bosskämpfen zu bewältigen, die quasi als Gateway-Mechanik herhalten. Nach den Bossen erhält man z.B, eine Waffe, die ehemals unpassierbare Gebiete öffnen. Das große Problem ist: Es ist reiner Zufall, ob ich einen Bosskampf gewinne. Vielleicht übersehe ich auch etwas. Aber hier geht es nicht ums lernen, die Angriffsmuster des Bosses hat man nach dem zweiten oder dritten Versuch alle gesehen. Vielmehr muss ich hoffen, dass er seine starken Attacken nicht auspackt. Direkt der erste Boss, ein riesiger Wurm, hat eine Instadeath-Attacke, der man fast nicht ausweichen kann (wenn er von der Seite ins Bild schießt). Wenn er diese Attacke ankündigt, kann man eigentlich gleich das Pad aus der Hand legen. Wenn er den Angriff nicht macht, ist der Kampf ziemlich einfach. Das halte ich für schlechtes Gamedesign. Bei späteren Bossen ist das kaum besser (auch wenn ich nicht alle gesehen habe).


    Lange Rede, kurzer Sinn: Das Spiel ist trotz tollem Setting und einer Welt, die ich eigentlich gerne weiter erkunden möchtem absolut nichts für mich und meine Frustoleranz. Dark Souls am Arsch, wer mal richtig in seinen Schreibtisch beißen möchte, spielt Aquatic Adventure of the Last Human.

  • Immer noch Horizon: Zero Dawn


    Bin inzwischen 25 Stunden drin und es macht nach wie vor eine Menge Spaß. Das Design der offenen Spielwelt ist großartig, die Kämpfe sind genau so unterhaltsam wie in den ersten Spielstunden, es gibt genug Abwechslung durch diverse Waffen, Upgrades und Nebentätigkeiten und audiovisuell ist es einfach klasse.


    Trotzdem kristallisieren sich nach all den Spielstunden ein paar Kritikpunkte heraus, die ich an dieser Stelle loswerden möchte. Was mich ein wenig stört, ist der sterile Look des Spiels. Obwohl die Menschen in der Welt von Horizon um ihr Überleben kämpfen müssen, Aloy sich etlichen Maschinen in den Weg stellt, man über den Boden rutscht, verletzt wird, Hügel runterpoltert etc., gibt es keinerlei Schmutz, Blut, Staub oder Kratzer zu sehen. Die Rüstungen der Menschen sind stets "clean" und auch Aloy sieht wie wie aus dem Ei gepellt aus. Dadurch bekommt das Spiel unfreiwillig den Anschein, als würde hier eine große Cosplay-Party steigen, wo ein paar Hipster mit Bärten und Dreadlocks beschlossen haben, sich coole Rüstungen anzuziehen. Hin und wieder macht so etwas leider die Immersion ein wenig kaputt.


    So schön die Spielwelt auch sein mag, finde ich es schade, dass man so wenig Interaktion mit der Umgebung hat. Von Zelda: BotW bin ich es noch gewohnt, dass man überall klettert, vom Hügel runtergleiten oder auf dem Schild Berge runterschlittern kann. In Horizon beschränken sich die Interaktionen auf ein Minimum. Das Klettern ist entweder fest vorgegeben oder fühlt sich blöd an. Auf Bäume klettern, um zu sehen, ob in der Ferne Maschinenwesen unterwegs sind, kann man nicht. Zudem kann nichts wirklich zerstört werden.


    Das Überbrücken der Maschinen ist ebenfalls nicht zu Ende gedacht. Wieso kann ich die Maschinen, nachdem ich sie für mich gewonnen habe, nicht wie in Far Cry: Primal befehligen? Klar, wenn ein Gegner in der Nähe ist, greifen sie automatisch an, aber mir persönlich fehlt da eine taktische Komponente. Im Grunde bekommt man so schnell das Gefühl, dass das Überbrücken nicht wirklich nützlich ist. Auch verstehe ich nicht, warum man auf zwei-drei Maschinen reiten kann, mit dem Rest aber so gar keine Interaktion nach der Überbrückung hat. Warum sich nicht an einem Maschinen-Vogel festhalten und mit ihm durch die Gegend fliegen? Oder sich auf einen Donnerkiefer hiefen und mit ihm die Welt unsicher machen?


    Des Weiteren gibt es leider immer noch ein paar unschöne Bugs und Glitches, die manchmal nerven können. So bin ich schon oft mit Aloy irgendwo hängen geblieben und konnte nichts mehr tun.


    Nichtsdestotrotz macht Horizon so viel richtig, dass es für mich ein Anwärter auf den "Game of the Year"-Titel werden könnte. Das Setting und das Spielgefühl sind etwas Neues und man wird richtig reingesogen. Bin nun sehr auf die restlichen Spielstunden gespannt.

  • Habe gerade mal wieder The Crew reingeworfen & muss sagen, dass das Interface, die Menüführung & die Ladezeiten furchtbar sind. Man braucht ewig um wieder reinzukommen. Die Ideallinie kann man nicht abschalten & die ist extrem nervig, weil es ein rießiger blauer Balken ist der immer da ist. Die Story juckt mich eh nicht, aber die Synchronsprecher sind auch so schlecht.
    Zudem gibt es auch noch 2 Währungen. Die normale Ingame-Währung & dann noch eine fürs Echtgeld. Das btw. in einem Vollpreisspiel.
    Calling All Units ist ein DLC den ich nicht besitze, trotzdem kann ich einige Missionen davon machen & andere wiederum nicht. Es ist alles so ein durcheinander in diesem Spiel. Ich gehe wieder Forza Horizon 3 spielen. :P