Was wird Momentan gezockt?

  • LA Noire


    Auf der Switch. Auch wenn Framerate und Steuerung an manchen Stellen etwas zu wünschen übrig lassen, habe ich die Gelegenheit ergriffen dieses Spiel endlich mal nachzuholen. Ich finde dieses Spiel wirklich großartig. Auch wenn ich noch nicht all zu lange drinnen bin, machen mir das Hinweise sammeln, Fragen stellen und Lügen entlarven jede Menge Spaß.

  • Ich habe über letzes Jahr (inspiriert von Tom und Mats) die Ace Attorney Trillogie auf dem DS
    gespielt und wollte zu den 3 Spielen mal mein Fazit geben....


    Phonix Wright - Ace Attorney
    Wer das Lets Play auf der Superkreuzburg gesehen hat, wird wissen was einem hier
    erwartet. Das Spiel ist echt toll - es ist zwar eine Visual Novel, die in einem Gericht spielt
    aber trotzdem nicht trocken und langweilig rüberkommt. Situationen werden oft durch Humor
    gut aufgelockert und hier und da wird das Spiel auch echt intensiv wenn im Gerichtssaal mit Beweisen
    und Argumentation nur so um sich geworfen wird.
    Das Spiel hat insgesamt 4 Fälle - die DS Version sogar einen fünften und die fühlen sich alle recht
    unterschiedlich von Szenario und Präsentation an. Mein Lieblingsfall ist da der 4. Fall - der nimmt
    besonders zum Ende hin richtig Fahrt auf und ist sehr spannend. Der 5. Fall (Bonus Fall) ist auch sehr
    cool weil er die Features des DS ausnutzt, aber fühlt sich leider wie ne Ewigkeit an und wird auch sehr
    kompliziert und vielschichtig. Hatte den eher als sehr anstrengend in Erinnerung.
    Das Spiel ist also sehr gut, man kann problemlos damit einsteigen wenn man mal Ace Attorney kennen
    lernen will. Das Einzige was mich am ersten noch stört, sind hie rund da die Investigation Phasen.
    Im ersten Teil gibt es bei den letzteren Fällen nämlich immer 3 Investigation und 3 Trial Phasen,
    und die Investigation ist im Gegensatz zum Trial immer etwas weniger spannend, finde ich. Aber wenn man
    sich dadurch beißt, ist das Spiel sehr spaßig.


    Ace Attorney - Justice for All
    Nun, dieses Spiel gilt unter Fans als der schwächste Teil und ich muss mich dem anschließen. Das Spiel hat
    zwar einige gute Änderungen, zb. hat jeder Fall nur maximal 2 Investigation Phasen und der Rest besteht aus
    Gerichtssektionen, zudem muss man während der Investigations das Magatama benutzen. Ich will mal nicht spoilern
    was genau das macht, aber es macht die Investigations um einiges spannender als im Ersten.
    Was die Fälle an sich angeht - JfA hat 4 Fälle... und ich will die eigtl alle nicht nochmal spielen müssen. Viele Fälle
    haben Ähnlichkeiten zu ihren Equivalent des Ersten Falls, was ich etwas unkreativ finde.... zudem hat meiner Meinung
    nach JEDER Fall irgendwo Plotholes oder echt dumme Momente. Der letzte Fall - also Fall 4 - ist von seinem Konzept her
    sehr interessant und versucht auch was Neues, ich finde die Umsetzung aber auch nicht so gut. Zuguterletzt hat JfA
    einen neuen Staatsanwalt, und auch diesen Charakter mag ich nicht so, finde den Arc eher schwach.
    Also zusammenfassend hab ich es nicht genossen JfA zu spielen.


    Ace Attorney - Trials and Tribulations
    Aber zum Glück ist dieser Teil wieder deutlich besser. Gameplay-mäßig ist TaT ähnlich wie schon der Zweite. In diesem
    Teil gefällt mir zudem der Soundtrack sehr gut - besonders bestimmte Character Themes passen richtig gut.
    Und auch was die Fälle angeht, ist der Teil wieder deutlich besser. Der erste Fall, welcher sonst immer eher das
    Turtorial war und sehr viel deine Hand hält, ist überraschend gut. Zudem wird in dem Fall die Vorgeschichte eines
    anderen Charakters näher beleuchtet - um das mal etwas anzuteasen. Die Vorgeschichte dieser Person wird auch
    im gesamten Spiel noch weiter thematisiert. Der Zweite Fall (The stolen Turnabout) ist ebenfalls sehr gut - ich würd
    ihn sogar als einen meiner Lieblingsfälle beschreiben, weil er mal was Neues macht und dieses Konzept auch brilliant
    umsetzt. Fall 3 (Recipe for turnabout) ist naja - okay... nicht so schlecht wie der 3. Fall in JfA soviel ist klar. Und dann gibt
    es mit Fall 4 und Fall 5 nochmal ein tolles Finale. Also ja, es gibt diesmal wieder 5 Fälle, welche sich strukturell auch nicht
    zu sehr an AA I orientieren, sondern neue Konzepte versuchen und meist auch gut umsetzen. Fall 5 hat sich meiner Ansicht
    nach etwa gezogen, aber der Fall ist sehr ambitioniert und gilt zudem als der beste Fall unter Fans.... und ich kann durchaus
    verstehen warum. Wer also dachte, dass es nach JfA nicht mehr besser wird in AA, der sollte schleunigst mal den dritten spielen.


    Etwas langer Text, aber das ist meine Meinung zu den AA Spielen - vllt schaue ich demnächst auch mal in
    Apollo Justice oder Investigations rein...

  • Das Einzige was mich am ersten noch stört, sind hie rund da die Investigation Phasen.
    Im ersten Teil gibt es bei den letzteren Fällen nämlich immer 3 Investigation und 3 Trial Phasen,
    und die Investigation ist im Gegensatz zum Trial immer etwas weniger spannend, finde ich.

    Das ist tatsächlich auch das, was mich dazu gebracht hat, Ace Attorney am Ende nur noch mit Lösung zu spielen und mich mehr oder weniger durchzuquälen, einfach um es mal gesehen zu haben.


    Ich finde die Beweise-Sammeln-Phasen nämlich ziemlich nervig. Oft erschließt sich mir nicht, was ich als nächstes tun muss bzw wo ich als nächstes suchen muss, denn die Lösung für das "Rätsel" ist dann ziemlich absurd. Dadurch habe ich mich oft nur blöd herumgeklickt und war nicht wirklich aufmerksam, was dann dazu führte dass ich in den Gerichts-Phasen mit den Beweisen und möglichen Falschaussagen nicht mehr hinterhergekommen bin. Finde es auch aber da an einigen Stellen sehr merkwürdig, wo man bei den*die Zeug*in jetzt nochmal nachhaken muss, damit sich der Fall weiterentwickelt.


    Ich hätte eigentlich gedacht, dass mir das Spiel besser gefallen würde, aber so weiß ich immerhin dass es nichts für mich ist. Ich kann trotzdem verstehen, was andere an der Phoenix Wright Reihe so gut finden, aber ich verzichte lieber. ^^ War trotzdem gut, einmal reingeguckt zu haben.

  • Zitat von TheEpicSnowWolf

    Das ist tatsächlich auch das, was mich dazu gebracht hat, Ace Attorney am Ende nur noch mit Lösung zu spielen und mich mehr oder weniger durchzuquälen, einfach um es mal gesehen zu haben.


    Ich finde die Beweise-Sammeln-Phasen nämlich ziemlich nervig. Oft erschließt sich mir nicht, was ich als nächstes tun muss bzw wo ich als nächstes suchen muss, denn die Lösung für das "Rätsel" ist dann ziemlich absurd. Dadurch habe ich mich oft nur blöd herumgeklickt und war nicht wirklich aufmerksam, was dann dazu führte dass ich in den Gerichts-Phasen mit den Beweisen und möglichen Falschaussagen nicht mehr hinterhergekommen bin. Finde es auch aber da an einigen Stellen sehr merkwürdig, wo man bei den*die Zeug*in jetzt nochmal nachhaken muss, damit sich der Fall weiterentwickelt.
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    Ja, aber ich finde dass das in den nächsten Teilen wie gesagt besser wird. Also kennst du das Magatama aus dem zweiten und dritten Teil? Kleiner Spoiler falls es dich interessiert:


    Dadurch werden die Investigations etwas zielgerichteter und man läuft nicht nur blöd herum ^^ Obendrein gibt es
    in Teil 2 und 3 auch weniger Investigation und mehr von dem Eingemachten (also Trials) xD

  • Habe High Hell nun 2 mal durchgespielt.
    High Hell ist ein schneller, arcadiger, humorvoller Egoshooter mit ein wenig Hotline Miami vibes in seiner fixen die and repeat manier. Man hat zwar nur eine Waffe aber das reicht auch irgendwie vollkommen. Die meisten Gegner sind one-shot und die Missionen oftmals in weniger als 2 Minuten geschafft, selbst beim ersten Versuch (wenn man es kennt sogar gerne mal in 10 Sekunden).
    Meinen 2. Durchlauf der 20 Missionen habe ich auch direkt an den ersten gehängt und dieser dauerte 35 Minuten. Weltrekord liegt bei unter 6 glaub ich.
    Mir hats jedenfalls richtig viel spaß gemacht, das kurzweilige geballer. Der Humor ist großartig. Zwischen den Missionen gibt es immer einen Ladescreengag/spielerei/schwachsinn. Die Missionsziele werden Teilweise sehr skurril (zwar nicht spielerisch aber "Story"-technisch). Die Ragdoll-physik bringt auch spaßige Momente.
    Wer also kurzweilige, stupide Balleraction mit Humor mag greift zu. Alle anderen spielen Probe.

  • Ich brauchte mal eine kleine Abwechslung von Baldur´s Gate, das ziemlich anstrengend ist. Da dachte ich mir "spiel doch mal "To The Moon", das stand immer auf meiner Liste und es ist ziemlich kurz.
    Es hat ja so seinen Ruf, so ziemlich das traurigste Videospiel zu sein, das man spielen kann. Und sagen wir es so: Ich glaube, das ist das erwachsenste Videospiel, das ich bisher gespielt habe. Right in the Feels


    Dass man so viel aus einem Spiel an Emotionen raus holen kann, welches mit einem Tool wie dem RPGMaker gemacht worden ist, ist ganz große Kunst.


    Es ist ein kleines Meisterwerk, muss man einfach zugeben.


    Ein Mann liegt im Sterben und möchte mit Hilfe einer Firma Erinnerungen in sein Gehirn einpflanzen lassen, auf dem Mond gelandet zu sein. Das ist sozusagen sein letzter Wunsch. Zwei Wissenschaftler sollen diesen Wunsch nun erfüllen und müssen sich jetzt durch seine Erinnerungen in seine Kindheit zurückkämpfen um ihn quasi auf den Pfad zu bringen, Astronaut werden zu wollen. Und was aus dieser Sache gemacht wird... Wow!
    Zunächst einmal ist es hervorragend geschrieben. Die Charaktere sind nur Pixel-Sprites, aber dennoch hat man das Gefühl, echte Menschen vor sich zu haben. Besonders die Screwball-Comedy zwischen den beiden Wissenschaftlern ist Gold wert.
    Die Komplexität ist auch ziemlich hoch, es spielt auf verschieden Zeitebenen und das nicht immer chronologisch. Man muss ziemlich aufpassen, was wann und wo passiert.
    Hier hat ALLES eine Bedeutung, sei es auch noch so klein und noch so symbolisch. Vom grandiosen Soundtrack bis zu den Mementos, mit deren Hilfe man durch die Erinnerungen reist.
    Das Spiel spricht ernste Themen, wie den Tod, Verlust, Trauer, Freundschaft, Beziehungsdrama, unerfüllte Sehnsüchte und.psychische Krankheiten an.
    Und es gibt einen Twist, der einem nicht nur in die Magengrube tritt, sondern mit der Schrotflinte pulverisiert.


    Ich habe auch die erste Minisode gespielt, morgen ist die Zweite dran. A Bird Story werde ich auch noch spielen. Und dann auch noch gleich den neuen vollwertigen Nachfolger, der letzten Monat erschienen ist: "Finding Paradise".

  • Der Plan, erstmal meine Spiele von 2017 zu beenden, hat genau drei Tage im neuen Jahr funktioniert /o\ Da aktuell im Angebot, habe ich nämlich gleich mal bei Sundered zugeschlagen ¯\_(ツ)_/¯


    Leider treten bei dem Spiel gelegentliche Ruckler auf (PS4), ich vermute da kommt auch kein Patch mehr nach. Nichtsdestrotz macht das Spiel durchaus Laune und ist auch mit den gelegentlichen Rucklern gut spielbar. Der Mix aus handgefertigten und prozedural generierten Abschnitten funktioniert meiner Meinung nach recht gut, auch wenn sich aufgrund der generierten Abschnitte einige Passagen im Laufe der Zeit wiederholen. Alles in allem finde ich das Leveldesign aber solide bis gut. Was das "Kampfsystem" angeht, habe ich nach 6-7 Stunden aber schon leichte Ermüdungserscheinungen - gerade bei großen Gegnerwellen wirkt das Kampfgeschehen recht stupide.


    Trotz der offensichtlichen Mängel macht mir das Spiel aber wirklich Spaß. Gerade die Beweglichkeit des Charakters und das Ausnutzen der Sprungpassagen machen hier echt Laune. Auch die Bosskämpfe sind unterhaltsam. Für rund 10€ macht man hier meiner Meinung nach nichts falsch :D

  • Wolfenstein: The New Order

    Ich zocke ja normalerweise keine First-Person-Shooter, aber das war im PSN für nur 5 Euro im Angebot und da dachte, ich probier's mal aus. Ich bin echt überrascht davon wie mir das Spiel eine ernsthafte (aber nicht alberne) Story und ernst zu nehmende Charaktere präsentiert. Gefällt mir echt gut.


    Yomawari: Midnight Shadows


    Ein kleines Horrorspiel mit niedlicher Grafik und dichter Atmosphäre. Ich mag's bisher.

  • Spontan RUINER gekauft, das Setting hat mich einfach zu sehr angezogen. Auf jeden Fall ein schöner Twinstick-Shooter für zwischendurch, mit treibenden Sound.


    Ansonsten habe ich auch nach über 70 Stunden immer noch nicht die Nase voll von der WipEout Omega Collection und versuch nebenbei noch mehr Kampagnen-Rennen auf Elite zu gewinnen oder irgendwelche Rundenzeiten zu schlagen hkdLol

  • Habe gestern Abend mal eine Stunde in Ori and the Blind Forest gesteckt. Was ein wunderschönes Spiel, sowohl grafisch als auch musikalisch!


    Leider bin ich wohl kein so großer Fan des Gameplays an und für sich (unter anderem auch der Speichermechanik ^^"), sodass ich schon innerhalb dieser Stunde einige Frustmomente hatte. Weiß also noch nicht ganz ob ich es weiter oder gar durchspielen werde, aber ich wollte es unbedingt mal angespielt haben.

  • Ich habe mir tatsächlich Just Dance 2018 für die Switch zugelegt. Ich habe keine Ahnung vom tanzen & troztdem spiele ich es in letzter Zeit sehr häufig. Nach der Arbeit für eine Stunde abschalten, tanzen & dann kalt duschen gehen. Herrlich.
    PS. Bei "Daddy Cool" habe ich 5 Sterne! hkdGitgud

    Muss ich mir auch mal zulegen, die Bewegungssteuerung bei Just Dance auf der Wii pisst mich so an, weil die Wii-Controller halt so unpräzise sind. Auch wenn ich das nur als Partyspiel spiele.


    Hab mir jetzt mal Mario Kart 8 Deluxe für die Switch geholt. Das ist jetzt das erste Mario Kart, das ich selbst besitze und nicht nur bei meinem Cousin spiele. Ein tolles Ding mit einem echt schönen Mix aus Strecken. Ich bin halt noch sehr sehr beschissen, aber irgendwann krieg ich auch das hin.


  • Hab mir jetzt mal Mario Kart 8 Deluxe für die Switch geholt. Das ist jetzt das erste Mario Kart, das ich selbst besitze und nicht nur bei meinem Cousin spiele. Ein tolles Ding mit einem echt schönen Mix aus Strecken. Ich bin halt noch sehr sehr beschissen, aber irgendwann krieg ich auch das hin.

    Will es mir auch kaufen, aber 50€ für ein älteres Spiel? Ich weiß auch das Nintendo Spiele sehr selten im Preis fallen, aber ich warte immer noch auf eine Preissenkung.

  • Hab mir jetzt mal Mario Kart 8 Deluxe für die Switch geholt. Das ist jetzt das erste Mario Kart, das ich selbst besitze und nicht nur bei meinem Cousin spiele. Ein tolles Ding mit einem echt schönen Mix aus Strecken. Ich bin halt noch sehr sehr beschissen, aber irgendwann krieg ich auch das hin.

    Will es mir auch kaufen, aber 50€ für ein älteres Spiel? Ich weiß auch das Nintendo Spiele sehr selten im Preis fallen, aber ich warte immer noch auf eine Preissenkung.

    Ich hab es vorher nicht spielen können, drum isses das für mich wert.

  • Hab mir jetzt mal Mario Kart 8 Deluxe für die Switch geholt. Das ist jetzt das erste Mario Kart, das ich selbst besitze und nicht nur bei meinem Cousin spiele. Ein tolles Ding mit einem echt schönen Mix aus Strecken. Ich bin halt noch sehr sehr beschissen, aber irgendwann krieg ich auch das hin.

    Will es mir auch kaufen, aber 50€ für ein älteres Spiel? Ich weiß auch das Nintendo Spiele sehr selten im Preis fallen, aber ich warte immer noch auf eine Preissenkung.

    Ich ersteigere meine Spiele für Nintendo Konsolen (außer Pokémon) seit längerer Zeit nur noch gebraucht bei eBay.
    Für jedes Spiel 40-50€ auszugeben, kann ich mir nämlich einfach nicht leisten.
    Auf allen anderen Platformen bekommt man die AAA nach nem Jahr für maximal die Hälfte des Preises, aber Nintendo hat solche Preissenkungen anscheinend nicht nötig :(

  • Hab mir jetzt mal Mario Kart 8 Deluxe für die Switch geholt. Das ist jetzt das erste Mario Kart, das ich selbst besitze und nicht nur bei meinem Cousin spiele. Ein tolles Ding mit einem echt schönen Mix aus Strecken. Ich bin halt noch sehr sehr beschissen, aber irgendwann krieg ich auch das hin.

    Will es mir auch kaufen, aber 50€ für ein älteres Spiel? Ich weiß auch das Nintendo Spiele sehr selten im Preis fallen, aber ich warte immer noch auf eine Preissenkung.

    Ich habe mir Mario Kart 8 Deluxe gekauft zum release obwohl ich MK8 auf der Wii U schon zum release hatte und ich habs nicht bereut. Sogar nochmal mehr Stunden drin investiert.
    Dass Nintendospiele selten im Preis fallen ist aber echt sone Sache. Denke vor der Ankündigung einer art Selects für Switch Titel wird es da kaum Preisnachlass geben, ausser vielleicht im e-shop mal für 40€.

  • Nun ich habe Cuphead nun fast durch gespielt (2-3 Bosse fehlen) und ich möchte da über einige Dinge sprechen, die mich doch sehr gestört haben. Ich will damit Cuphead nicht als komplett schlechtes Spiel oder in Grund und Boden stampfen, nur hat man von den positiven Seiten ja schon genug gehört und ich möchte mich hier eben auf die Probleme die ich fand konzentrieren. (Warnung vor milden Spoilern)


    Das "Parieren": Hieran stört mich am meisten der Name und damit verbunden die Art wie es dir beigebracht wird im Tutorial.


    Parrieren ist ja mittlerweile eine Grundmechaniken in vielen Spielen, nur funktioniert sie in Cuphead komplett anders, als in vielen anderen Spielen. In den meisten anderen Spielen benutzt du das parrieren in dem Moment in dem dich ein Gegner angreift/du Schaden bekommen würdest, dabei ist Timing sehr wichtig. So wichtig , dass viele Spiele ein Perfect Parry haben, wenn du genau den passenden Moment erwischst. Würdest du diesselbe Logik in Cuphead anwenden wirst du aber immer in den Feind/Attacke krachen und Schaden nehmen.


    Denn in Cuphead musst du kurz bevor dich eine Attacke erwischt parrieren und nicht wie in sonst jedem Spiel genau in dem Moment, was halt gegen das geht was zahlreiche andere Spiele dir beigrabracht haben. Ein anderer Name dieses Moves würde da schon Abhilfe schaffen und diese Assoziation auflösen. Ebenso ist es natürlich nicht hilfreich, dass man dich den Parry-Move an Zielen testen lässt, die dir keinen Schaden bei Kontakt zufügen und du so diese Diskrepanz nicht gleich merkst. Denn in dem Tutorial klappt es mit den Parrieren genau im selben Moment im Spiel hättest du zu diesem Zeitpunkt aber schon Schaden genommen.


    Die arbiträren Kategorien im Rankingsystem: Ich habe generell nichts gegen ein Rankingsystem, wie es in Cuphead eingesetzt wird. Allerdings habe ich sehr wohl etwas gegen einige der Kategorien die in dieses Rankingsystem aufgenommen wurden. Zum einen Parieren, eine Kategorie, die verlangt, dass du 3 Attacken parrierst. Das Problem daran ist zum einen es schränkt Spieler sehr stark ein, die dieses System nicht benutzen wollen, was ich nicht verwunderlich find( Probleme siehe oben).
    Noch schlimmer wird es allerdings bei einigen Bossen die kaum parrierbare Attacken nutzen. Im Gedächtnis blieb mir da gerade der Bienen Boss, der nur in der ersten Phase parrierbare Attacken hat, die man aber tatsächlich so schnell schaffen kann, das man da gar nicht dazu kommt of genug zu parrieren.


    Ebenso mt dem Supermetersystem, welches verlangt, dass du deinen Supermeter nutzt, was ich halt gerne mal vergesse, tja dan wars das wohl mit dem S-Rang.
    Beide Kategorien schreiben dir zu sehr einen Spielstil vor. Zeit und Hp reichen eigentlich als Kategorien. Wenn ich einen Boss ohne Leben zu verlieren in einer Top-Zeit besiege sollte es egal sein wie genau ich das bewerkstelligt habe.


    Unklare Kommunikaion von Mechaniken: Dieser Punkt fiel mir erst recht spät auf, aber einer der späteren Bosse (Cala Maria) hat einen Angriff mit dem sie dich versteinert. So weit so vielleicht bekannt, das Spiel teilt dir aber gar nicht mit wie du dich daraus befreist und dann passiert etwas ähnliches wie mit den Parrieren oben, denn ich nahm an (wie es in vielen anderen Spielen ist) durch schnelles links rechts bewegen des Cotrollers befreie ich mich aus diesem Angriff Nope! Es zählt einfach Inputs und nach 22 Inputs bist du frei, was bedeutet, dass du eigentlich möglichst alle von den belegten Tasten drücken solltest, um aus diesem Angriff schnell zu entkommen.


    Am Ende möchte ich hier auch nur noch mal schreiben, dass ich das Spiel durchaus mag, nur das es eben auch seine Schwächen hat. Wenn jemand ein gutes Bossrushspiel haben will werde ich aber auf jeden Fall an der Stelle immer zuerst Furi empfehlen anstatt Cuphead. Das hat auch eine guten Stil und ist gameplaytechnisch sauberer.

  • In letzter Zeit konnte ich einige Titel nachholen bzw. anfangen, die ich schon lange auf meinem imaginären Denk-Zettelchen hatte.


    Besonders gespannt war ich auf Inside. Ich mochte Limbo bereits sehr gern und Inside scheint das geworden zu sein, was Limbo sein wollte. Auch wenn beide Titel natürlich sehr gute Spielerfahrungen darstellen, wirkte Inside auf mich noch eine Spur durchdachter, vollkommener, schlicht gesagt einfach runder. Inside hat eine Spielwelt mit ungeheuer immersiver Sogkraft. Ich fühlte mich sehr mit der Hauptfigur verbunden, was mir bei einem 2D-Sidescroller selten passiert. Emotional hat mich das Spiel voll getroffen und lange nicht mehr losgelassen. Spielerisch empfand ich den (im Vergleich mit dem Vorgänger) zurückgenommenen Schwierigkeitsgrad als angenehm, da es so im Grunde keine Frustmomente gab, welche den Spielfortschritt behindern und so der Atmosphäre abträglich gewesen wären.


    Um die gleiche Zeit rum habe ich What Remains of Edith Finch nachgeholt, welches ebenfalls ein sehr gutes Spiel war, aber bei mir leider nicht im Ansatz den Impact hatte wie Inside. Das fühlt sich irgendwie unfair an, denn dieses Spiel war wirklich jeden Euro wert. Auch hier wurde ich emotional von den vielen kleinen Geschichten mitgerissen und war von den spielerischen Einfällen sehr verzückt. Ich finde es unglaublich spannend, in welche Richtung sich Narrative Games zur Zeit entwickeln.


    Vor kurzem habe ich mir dann endlich Rime zugelegt. Im Grunde war mir schon klar, dass ich das Spiel mögen würde, da ich auch ein großer Fan der Inspirationen Ico und Journey bin. Allerdings war ich in den ersten Spielstunden tatsächlich erstmal etwas ernüchtert vom Gameplay. Wie Robin bereits sagte, merkt man dem Spiel sehr deutlich an, welche Schablonen angelegt wurden und ich befürchtete, dass das Spiel zu wenig eigene Identität besitzt, um einem im Gedächtnis zu bleiben ... ach, sagen wa, wie es ist, ich hab mich anfangs arg gelangweilt. Doch dann bekommt das Abenteuer im Verlauf des Spieles endlich Kontext und gerade die letzten Stunden des Spiels haben mir das Herz ein ums andere Mal gebrochen. Ich bin mehr als froh, dass ich es gespielt habe.


    Auch die Musik war sehr schön und ich fühlte mich an diverse Ghibli-Soundtracks erinnert. Allerdings verwirrt mich Robins stete Aussage, der Soundtrack sei von Akira Yamaoka ... in den Credits wird ihm zwar gedankt (in welcher Art und Weise er an dem Spiel mitgewirkt hat, ist zumindest mir nicht bekannt), Komponist der Musik war aber David García Díaz. :huh: Naja .. wollt's mal erwähnen.


    Ansonsten habe ich noch Horizon Zero Dawn angefangen, bin da aber noch nicht weit genug, um allzu viel sagen zu können. Generell gefällt es mir sehr gut, auch wenn ich merke, dass ich Open-World-Spielen langsam überdrüssig werde.


    Und Pyre habe ich auch mal angeworfen. Instant-Liebe. <3 Ich bin so hingerissen von diesem Entwicklerstudio und empfinde so viel Respekt davor, mit welchem Selbstvertrauen sie ihre immens-kreativen Ideen umsetzen. Und dann noch diese Stilsicherheit dazu .. Man kann nur gespannt sein, was da noch kommen wird.


  • Unklare Kommunikaion von Mechaniken: Dieser Punkt fiel mir erst recht spät auf, aber einer der späteren Bosse (Cala Maria) hat einen Angriff mit dem sie dich versteinert. So weit so vielleicht bekannt, das Spiel teilt dir aber gar nicht mit wie du dich daraus befreist und dann passiert etwas ähnliches wie mit den Parrieren oben, denn ich nahm an (wie es in vielen anderen Spielen ist) durch schnelles links rechts bewegen des Cotrollers befreie ich mich aus diesem Angriff Nope! Es zählt einfach Inputs und nach 22 Inputs bist du frei, was bedeutet, dass du eigentlich möglichst alle von den belegten Tasten drücken solltest, um aus diesem Angriff schnell zu entkommen.

    Genau das ist es doch was man in soeiner Situation immer als erstes macht: Alle Tasten wild mashen. Hat dann Cuphead sich nicht auch son bissl bewegt wenn man was gedrückt hat?